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BCA insider-Magazin: Passgenaue Beratung eröffnet Vertriebschancen!

Im Zuge der Rentenreform bieten einige Zielgruppen derzeit besonders gutes Abschlusspotenzial. Welche Zielgruppen das sind und wie Vermittler sie durchs Leben begleiten können. Welche Rolle die neuen geförderten Produkte spielen werden. Und: Gute Beratung bleibt der Gamechanger. 

Die Rente ist ein zentrales Thema in den Reformbestrebungen der Bundesregierung. Welche Impulse aus der Rentenreform sind für Kinder und Jugendliche vertrieblich interessant, bspw. die Frühstart-Rente? Und was gibt es darüber hinaus?

Für Kinder und Jugendliche

In der Frühstart-Rente sehen die befragten Versicherer in erster Linie einen einfachen, niederschwelligen Einstieg in die Themen Kapitalmarkt und langfristige Vorsorge, sozusagen einen wichtigen Impuls für weitere Impulse. Laut Stuttgarter wird sie den Markt nicht grundlegend verändern, aber weiter öffnen. Ihr vertrieblicher Nutzen liege darin, frühzeitig Aufmerksamkeit zu schaffen und mentale Einstiegshürden zu senken. Die finanzielle Vorsorge für Kinder gewinnt seit Jahren an Bedeutung, so die Allianz. Eltern, Großeltern, Verwandte oder Paten wollten den Grundstein zu einer lebensbegleitenden Vorsorge für die Kinder legen. Hier erwarte man durch die Diskussionen der Bundesregierung zur geplanten Frühstart-Rente weiteren Rückenwind und Impulse für Angebote, die über die Frühstarte-Rente hinausgingen. „Die Allianz KinderPolice lässt sich etwa mit optionaler Risikoabsicherung kombinieren, die später beim Übergang in die Berufsphase ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine Arbeitskraftsicherung umgewandelt werden kann. Zudem sind Zuzahlungen und Entnahmen möglich“, erläutert Thomas Wiesemann, Vorstand Vertrieb Allianz Lebensversicherung. Für junge Menschen sei zum Berufseinstieg die Arbeitskraftsicherung der wichtigste Baustein, zusammen mit dem ersten Schritt in Richtung Altersvorsorge. Hier habe der Versicherer sehr gute Erfahrungen mit Start-up-Tarifen gemacht, die in den ersten Jahren vollen Schutz bei reduzierten Beiträgen böten.

Von der Frühstart-Rente zum tragfähigen Gesamtkonzept

Auch laut die Bayerische ist der Übergang vom geförderten Sparen hin zu einer strukturierten Vorsorge entscheidend. Sparen allein sei zu kurz gedacht. Spätestens mit dem ersten eigenen Einkommen rückten Themen wie biometrische Absicherung in den Fokus. Dazu sagt Martin Gräfer, Mitglied des Vorstandes von die Bayerische: „Genau hier liegt der eigentliche Beratungsansatz: junge Menschen früh abholen – und sie dann Schritt für Schritt an eine umfassende finanzielle Absicherung heranführen.“ Auch die Stuttgarter sieht den eigentlichen Mehrwert erst dann, wenn aus dem ersten Baustein der Frühstart-Rente ein tragfähiges Gesamtkonzept entwickelt werde. Nur so hätten Geschäftspartner die Chance, Kunden über Jahrzehnte zu begleiten. Voraussetzung dafür seien einfache, verständliche Produkte und eine kontinuierliche Beratung entlang der unterschiedlichen Lebensphasen. So entstehe ein Beratungsansatz, der skalierbar und wirtschaftlich nachhaltig sei.

Welchen Schutz junge Familien brauchen

Mit welchen Ideen aus der angestrebten Reform kann der Vertrieb insb. bei jungen Familien punkten? Und wo liegen hier Cross-Selling-Chancen? Laut Stuttgarter werden bei jungen Familien insb. die Elemente der angestrebten Rentenreform vertrieblich relevant sein, die gezielt auf Förderung und frühen Vermögensaufbau abzielen. Dazu zählten v. a. höhere und einfacher zugängliche staatliche Zulagen sowie eine stärkere steuerliche Förderung, die gerade in der Familienphase spürbar wirke. Auch Anreize, die auf einen möglichst frühen Einstieg, etwa schon für Kinder oder junge Erwachsene, abzielten, seien besonders interessant, weil sie den langfristigen Vermögensaufbau unterstützten. Entscheidend sei dabei die Logik der Förderung: Wenn staatliche Zuschüsse unmittelbar wirkten und einfach verständlich seien, ließen sie sich sehr gut in die Beratung integrieren. „Gerade junge Familien reagieren sensibel auf konkrete Entlastungen im Alltag und auf Lösungen, die mit überschaubarem Eigenaufwand einen erkennbaren Vermögensaufbau ermöglichen“, sagt Volker Bohn, Generalbevollmächtigter für unabhängige Vertriebspartner bei der Stuttgarter. Wiesemann sagt: „Generell begrüßen wir als Allianz Lebensversicherung die geplanten Maßnahmen zur stärkeren Verbreitung staatlich geförderter Altersvorsorge und bringen uns gerne in die Diskussionen zur Umsetzung ein.“ Das Ziel müsse weiterhin sein, mehr Menschen für die Zukunftsvorsorge zu gewinnen, ihnen Zugang zu den Renditechancen der Kapitalmärkte zu eröffnen und für sie ein zusätzliches Einkommen im Alter sicherzustellen. Die Allianz werde 2027 mit attraktiven Angeboten am Markt sein, um den Aufbau einer ergänzenden, aktienorientierten Vorsorge zu ermöglichen. Für junge Familien sei das Angebot besonders interessant, da hier die Förderquoten – wie auch schon bei Riester – besonders hoch seien. Das Cross-Selling ergebe sich über die geförderte Vorsorge hinaus, v. a. mit Blick auf die Arbeitskraftabsicherung und den Schutz der Familie durch Hinterbliebenenvorsorge.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: BCA-Insider-01-2026 – bca

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