REAKU Spezialbau zeigt Potenziale von Carbonbeton für die Sanierung
Dass das Forum ausgerechnet in der Hyparschale stattfand, war kein Zufall: Das 1969 nach Plänen von Ulrich Müther errichtete Bauwerk ist selbst ein Beispiel dafür, wie sich anspruchsvolle Ingenieurbaukunst und moderne Sanierungstechnologien verbinden lassen. Die denkmalgeschützte Schalenkonstruktion wurde mit Carbonbeton ertüchtigt und für eine neue Nutzung fit gemacht. Dabei konnte die charakteristische Form des Bauwerks erhalten werden. Die Jury des Ernst & Sohn Ingenieurbaupreises 2026 zeichnete die Sanierung als herausragende Verbindung von Denkmalpflege, ingenieurtechnischer Innovation und nachhaltigem Bauen aus.
„Die Hyparschale zeigt sehr eindrucksvoll, dass Erhalten und Weiterentwickeln kein Widerspruch sind“, sagt Andreas Werner, Geschäftsführer der REAKU Spezialbau GmbH. „Gerade beim Bauen im Bestand müssen wir Lösungen finden, die möglichst substanzschonend sind und gleichzeitig die technischen Anforderungen von heute und morgen erfüllen. Carbonbeton bietet dafür interessante Möglichkeiten.“
Im Rahmen des Forums gab Andreas Werner in seinem Vortrag „Carbonbeton in der Praxis – Erfahrungen aus realisierten Projekten“ Einblicke in die Anwendung der Technologie. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die technischen Eigenschaften des Materials, sondern vor allem die Erfahrungen aus der Umsetzung konkreter Bauprojekte.
„Carbonbeton ist kein Selbstzweck und auch keine Lösung, die man unabhängig vom jeweiligen Bauwerk betrachten kann“, betont Werner. „Entscheidend ist, die Anforderungen des Bestands genau zu verstehen und gemeinsam mit Planern und Projektpartnern die passende Lösung zu entwickeln“, erklärte der Geschäftsführer während seines Beitrages.
Das sachsen-anhaltische Spezialbauunternehmen REAKU ist Spezialist für die Sanierung und Instandhaltung von gewerblichen Anlagen und Gebäuden. Erfolgreich abgeschlossene Projekte sind zum Beispiel die Rad- und Fußgängerbrücke am Cracauer Wehr in Magdeburg, die Sterncenterbrücke Potsdam oder Anlagen am MHKW Magdeburg-Rothensee und Kaliwerk Zielitz.
Mit einem zum Patent angemeldeten Verfahren unter dem Namen CARBOTON® saniert das Unternehmen außerdem erfolgreich Hoesch-Additiv-Decken®, ein Leichtdeckensystem, das in vielen Industriebauten wie zum Beispiel Parkhäusern zum Einsatz kommt. Die vorhandenen Deckenelemente können dabei mit Carbonbeton verstärkt und für die weitere Nutzung ertüchtigt werden. Der Ansatz steht exemplarisch für die Philosophie von REAKU: Bestehende Tragstrukturen sollen möglichst erhalten, gezielt verstärkt und damit langfristig weitergenutzt werden, anstatt sie aufwendig zu ersetzen.
„Wir sehen die Hyparschale als Beleg dafür, was möglich wird, wenn Bauherr, Planung, Forschung und Ausführung eng zusammenarbeiten“, sagt Werner. „Nachhaltiges Bauen im Bestand entsteht nicht durch eine einzelne Technologie. Es entsteht durch gute Planung, Erfahrung und den gemeinsamen Willen, vorhandene Bausubstanz zu erhalten.“
Auch die Entstehung des Forums selbst steht für diesen Gedanken. Was ursprünglich als kleiner Firmenausflug geplant war, entwickelte sich aufgrund des großen Interesses von Partnern, Bekannten und weiteren Fachleuten zu einem Fachforum mit mehr als 120 Teilnehmenden. Auf dem Programm standen unterschiedliche Perspektiven – von der Bestandsanalyse über Planung und Ausführung bis hin zu wirtschaftlichen und ökologischen Fragen. Das Forum wurde gemeinsam von der Stadt Magdeburg, dem Deutschen Ausschuss für Stahlbeton e. V. (DAfStb), C3 – Carbon Concrete Composite e. V., REAKU Spezialbau GmbH und weiteren Partnern aus der Bauindustrie veranstaltet.
REAKU – EINFACH SANIEREN!
REAKU Spezialbau GmbH ist kompetenter Ansprechpartner für die Sanierung und Instandhaltung verkehrstechnischer, industrieller und gewerblicher Anlagen und Gebäude. Die Schwerpunkte des Unternehmens mit Sitz in Magdeburg liegen in der Verarbeitung und Technologie von flüssigen Mehrkomponenten-Reaktionskunststoffen zur Herstellung von technischen Abdichtungen und Beschichtungen zum Schutz gegen Kälte, Wärme, Schall, Korrosion, Abrasion, Strahlung sowie weiteren Einwirkungen auf Oberflächen. Dabei setzt REAKU auf innovative Techniken und Materialien, um nachhaltige Lösungen zu schaffen. Seit 2019 ist REAKU ein Tochterunternehmen der OST BAU; Osterburger Straßen, Tief- und Hochbau GmbH und damit ein Teil der GROTH-GRUPPE. Weitere Informationen unter: www.reaku.de
KONTAKT: REAKU Spezialbau GmbH – Tel: 0391 810461-80 – E-Mail: info@reaku.com
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