Krypto-Betrug: Staatsanwaltschaft Münster sichert rund 81.700 USDC
Tatsächlich fand ein Handel nie statt. Die Kryptowährungen wurden auf von den Tätern kontrollierte Wallets weitertransferiert.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster ordnete das Amtsgericht Münster mit Beschluss vom 05.05.2026 im selbständigen Einziehungsverfahren die Einziehung von 81.697 USDC an. Die Identität des mutmaßlichen Betrügers konnte bislang nicht verifiziert werden. Dies stand der Sicherung der Kryptowerte nicht entgegen.
„Der Fall zeigt, dass bei Krypto-Betrug verloren geglaubte Vermögenswerte nicht vorschnell abgeschrieben werden sollten. Kryptotransaktionen hinterlassen nachvollziehbare Spuren. Gelingt es, den Zahlungsweg bis zu einem Nutzerkonto bei einer Kryptobörse zurückzuverfolgen, können sich Möglichkeiten zur Identifizierung der Verantwortlichen und zur Sicherung von Vermögenswerten ergeben“, erklärt Rechtsanwalt Ruigrok van de Werve.
CLLB Rechtsanwälte setzt bei Krypto-Betrugsfällen auch auf kanzleiinterne IT-Forensik. Ein auf die Nachverfolgung von Kryptowerten spezialisierter Fachinformatiker (IHK) analysiert Transaktionswege auf der Blockchain und ermittelt, auf welche Wallets und zu welchen Kryptobörsen Vermögenswerte weitergeleitet wurden.
„Entscheidend sind eine frühzeitige Blockchainanalyse und die schnelle Zusammenarbeit mit Ermittlungsbehörden und Kryptobörsen. Der vorliegende Fall zeigt, dass eine Nachverfolgung zur tatsächlichen Sicherung von Kryptowerten führen kann“, so Rechtsanwalt Ruigrok van de Werve.
CLLB Rechtsanwälte steht für herausragende Expertise auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts. Die Ausarbeitung und erfolgreiche Umsetzung einer zielführenden Prozessstrategie ist nicht nur in Großverfahren mit mehreren hundert Geschädigten ein entscheidender Faktor. Auch komplexe Einzelverfahren gerade mit internationalem Bezug können nur durch den Einsatz spezifischer Erfahrung und detaillierter Sach- und Rechtskenntnis optimal geführt werden. Unsere Anwälte verfügen über langjährige Erfahrung vor Gerichten in der gesamten Bundesrepublik. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet und konnte sich durch zahlreiche Erfolge in aufsehenerregenden Verfahren bereits nach kurzer Zeit etablieren. Beinahe zwangsläufig war deshalb die Erweiterung der Repräsentanz mit Eröffnung eines weiteren Standortes in der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2007. Neben den vier Gründungspartnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun, deren Anfangsbuchstaben für die Marke "CLLB" stehen, sind mit Alexander Kainz 2008 und Thomas Sittner 2017 zwei weitere Partner für den Mandantenerfolg verantwortlich. Mittlerweile vertreten dreizehn Rechtsanwälte von CLLB die rechtlichen Interessen ihrer Mandanten. Sie sind dabei vorwiegend auf Klägerseite tätig und machen für sie Schadensersatzforderungen geltend. Das heißt kurz zusammengefaßt: Wir können Klagen.
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