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TGI AG – Verdacht auf Betrug und Geldwäsche
Anleger, die in Goldanlagen der TGI AG mit Sitz in Liechtenstein investiert haben, dürften angesichts der Entwicklungen zutiefst beunruhigt sein. Nachdem bereits die BaFin und die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein den Vertrieb verschiedener Vermögensanlagen verboten haben, ließ die Staatsanwaltschaft Liechtenstein den Geschäftssitz der TGI AG in Vaduz am 2. Juni 2026 durchsuchen. Gegenstand der Ermittlungen sind Verdachtsmomente hinsichtlich gewerbsmäßigen schweren Betrugs, Geldwäsche sowie möglicher Verstöße gegen das liechtensteinische Bankengesetz. Das Unternehmen bestätigte die Durchsuchungsmaßnahmen, wies die erhobenen Vorwürfe in einer Stellungnahme vom 4. Juni 2026 aber entschieden zurück. „Bislang besteht nur ein Verdacht und es gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Dennoch dürften die Ermittlungen sowie die Warnungen und Maßnahmen der Aufsichtsbehörden die…
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Verträge mit Pfando sittenwidrig – Kläger erhalten Geld zurück
CLLB Rechtsanwälte haben erneut Zahlungsansprüche gegen Pfando erfolgreich eingeklagt. Das Amtsgericht Ingolstadt und das Landgericht Aachen haben mit Urteilen vom 21. bzw. 22. Mai 2026 entschieden, dass die abgeschlossen Kauf- und Mietverträge sittenwidrig und damit nichtig sind. Die Kläger haben damit Anspruch auf die Rückerstattung geleisteter Zahlungen. Die Urteile sind nicht rechtskräftig. In beiden Fällen hatten die Mandanten von CLLB Rechtsanwälte sog. „sale-and-rent-back-Verträge“ mit Pfando geschlossen. Das heißt, sie haben ihr Auto zunächst an die Pfando GmbH verkauft und dann zur weiteren Nutzung von der Pfando Vermietung GmbH angemietet. In dem Verfahren am LG Aachen hatte der Kläger einen Fiat 500 zum Preis von 6.000 Euro an die Pfando GmbH…
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Eurogine zu 10.000 Euro Schmerzengeld wegen fehlerhafter Kupferspirale verurteilt
Eurogine, der spanische Hersteller von Kupferspiralen, muss einer Mandantin von CLLB Rechtsanwälte 10.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Das hat das Landgericht München I bereits mit Urteil vom 29. Januar 2026 entschieden. Grund ist, dass die Seitenarme der Spirale abgebrochen sind und die Klägerin körperliche und psychische Schmerzen erleiden musste. Bei bestimmten Chargen der Kupferspiralen des Herstellers Eurogine konnte es zu einem Bruch der Seitenarme aufgrund von Materialfehlern kommen. Das deutsche Gesundheitsamt gab deshalb Ende 2019 eine entsprechende Warnmeldung heraus und es folgte ein Rückruf der betroffenen Serien. Der Rückruf erfolgte allerdings für einige Frauen zu spät, da sie sich bereits eine Kupferspirale (Intrauterinpessar, kurz IUP) hatten einsetzen lassen, die sich nachträglich…
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Online-Glücksspiel Mr Green – EuGH hält vorläufige Kontopfändung für möglich
Der Europäische Gerichtshof hat die Position der Spieler bei der Rückforderung von Verlusten ein weiteres Mal gestärkt: Mit Urteil vom 21.05.2026 stellte der EuGH in der Rechtssache C-198/24 klar, dass auch eine vorläufige Kontopfändung möglich ist, wenn die Rückzahlung der Verluste trotz rechtskräftigen Urteils nicht erfolgt. „Das Urteil des EuGH stärkt die Durchsetzung der Rückzahlungsansprüche, insbesondere gegen Glücksspielanbieter mit Sitz in Malta“, sagt Rechtsanwalt Thomas Sittner, CLLB Rechtsanwälte. Hintergrund ist die in Malta geltende, sog. Bill 55. Nach dieser höchst umstrittenen Regelung soll die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile zu Rückzahlungsansprüchen bei Online-Glücksspielen erschwert oder behindert werden. In einem anderen Verfahren (Az. C-683/24) hat EuGH-Generalanwalt Nicholas Emiliou in seinen Schlussanträgen…
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412.000 Euro bei Pokerstars verloren – Spieler hat Anspruch auf Rückzahlung
Viel Geld hatte ein Mandant von CLLB Rechtsanwälte bei Online-Glücksspielen über die Webseite pokerstars.eu verspielt. Im Laufe der Jahre türmten sich seine Verluste auf über 412.000 Euro auf. Nun kann er durchatmen, denn das Landgericht Aachen hat mit Urteil vom 6. Mai 2026 entschieden, dass die beklagte TSG Interactive Gaming Europe Ltd. als Veranstalterin der Glücksspiele ihm die Verluste zurückzahlen muss. Grund ist, dass sie für ihr Glücksspielangebot nicht über die in Deutschland erforderliche Lizenz verfügte. Der Kläger hatte zwischen 2014 und 2020 an Online-Glücksspielen über die Webseite pokerstars.eu teilgenommen. Dabei verzockte er unterm Strich rund 412.000 Euro. Das Online-Glücksspiele in Deutschland bis zum 30. Juni 2021 grundsätzlich verboten waren,…
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194.000 Euro bei Online-Glücksspielen (BWIN) verloren – Spieler hat Anspruch auf Rückzahlung
Bei Online-Glücksspielen über die Webseiten bwin.com und premium.com hat ein Spieler insgesamt rund 194.000 Euro verloren. Nun dürfte ihm ein Stein vom Herzen gefallen sein. Denn das Landgericht Bremen hat mit Urteil vom 29. April 2026 entschieden, dass die beklagte ElectraWorks Limited als Betreiberin der Internetseiten die Verluste zurückzahlen muss. Zur Begründung führte das Gericht aus, dass die Beklagte gegen das Verbot von Online-Glücksspielen aus dem Glücksspielstaatsvertrag verstoßen hat und die geschlossenen Verträge daher nichtig seien. Das Urteil hat CLLB Rechtsanwälte erstritten. Zwischen Juni 2013 und Oktober 2020 hatte der Spieler über die Plattformen bwin.com und premium.com an Online-Casinospielen teilgenommen und viel Geld dabei verloren. Im Laufe der Jahre summierten…
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Tipico muss Verlust wegen Verstoß gegen Einsatz- bzw. Einzahlungslimit ersetzen
CLLB Rechtsanwälte hat ein weiteres Mal Rückzahlungsansprüche gegen den Glücksspielanbieter Tipico durchgesetzt. Da Tipico zunächst nicht über die erforderliche Lizenz verfügte, um Online-Casinospiele und Online-Sportwetten in Deutschland anbieten zu dürfen und später gegen das Einsatz- bzw. Einzahlungslimit von 1.000 Euro monatlich verstoßen hat, hat der Spieler Anspruch auf die Rückzahlung seiner Verluste in Höhe von rund 22.000 Euro. Das hat das Landgericht Hanau mit Urteil vom 16. April 2026 entschieden. Der Kläger hatte zwischen 2015 und 2024 über die deutschsprachige Webseite tipico.de an Online-Casinospielen bzw. Online-Sportwetten der beklagten Gesellschaften Tipico Games Limited und Tipico Co Ltd. teilgenommen und unterm Strich einen beträchtlichen Betrag verloren. „Da die Tipico-Gesellschaften gegen den Glücksspielstaatsvertrag…
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bwin – Spieler kann Rückzahlung seiner Verluste in Höhe von rund 61.000 Euro verlangen
Fast 61.000 Euro hatte ein Mandant bei Online-Casinospielen und Online-Sportwetten über die deutschsprachige Webseite von bwin verspielt. Nach einem Urteil des Landgerichts Frankfurt vom 7. Mai 2026 hat er Anspruch auf die Rückzahlung seiner Verluste. Den Anspruch begründete das Gericht damit, dass die beklagte ElectraWorks Ltd. als Veranstalterin der Glücksspiele nicht über die in Deutschland erforderliche Lizenz verfügte und die geschlossenen Verträge deshalb nichtig seien. Zwischen Februar 2016 und Oktober 2020 hat der Mandant über die Plattform bwin an Online-Glücksspielen teilgenommen und unterm Strich insgesamt knapp 61.000 Euro verloren. Dabei entfiel der Bärenanteil der Verluste mit rund 59.000 Euro auf Online-Sportwetten. „Online-Glücksspiele, zu denen auch Online-Sportwetten gehören, waren in dem…
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Pfando – Kundin erhält nach Urteil des LG Berlin II Geld zurück
Pfando muss nach einem Urteil des Landgerichts Berlin II vom 30. März 2026 einer Kundin rund 5.000 Euro zurückzahlen. Das Gericht stellte fest, dass der abgeschlossene Kaufvertrag und Mietvertrag als wucherähnliches Geschäft nichtig sind und die Klägerin daher Anspruch auf die Rückzahlung ihres Geldes habe. Das Urteil hat CLLB Rechtsanwälte erstritten. „Ein wucherähnliches Geschäft liegt vor, wenn ein objektiv auffälliges Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung besteht. Das ist in der Regel der Fall, wenn der Wert der Leistung annähernd doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung. Diese Voraussetzungen sah das LG Berlin II als erfüllt an und folgte unserer Argumentation“, erklärt Rechtsanwalt Hendrik Bombosch, CLLB Rechtsanwälte. Die Klägerin…
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Online-Sportwetten – OLG Bamberg verurteilt Tipico zur Rückzahlung
Rund 19.700 Euro hatte ein Mandant von CLLB Rechtsanwälte bei Online-Sportwetten des Anbieters Tipico verloren. Das OLG Bamberg hat mit Urteil vom 23. April 2026 entschieden, dass die Tipico Co. Ltd. ihm die Verluste vollständig ersetzen muss, da sie nicht über die erforderliche Lizenz für ihr Sportwettenangebot in Deutschlang verfügte. Das Oberlandesgericht machte zudem deutlich, dass es für den Rückforderungsanspruch keine Rolle spiele, ob der Kläger die Online-Sportwetten von seinen eigenen Geräten oder über die Tipico-Kundenkarte in stationären Wettbüros abgeschlossen hat. Der Kläger hatte zwischen Oktober 2014 und Oktober 2020 an Online-Sportwetten von Tipico teilgenommen und dabei unterm Strich rund 19.700 Euro verloren. Seine Einsätze hat er entweder zu Hause…