Bautechnik

InnoTrans 2026 eröffnet: Bauwirtschaft fordert verlässliche Investitionen für Ausbau und Modernisierung der Schieneninfrastruktur

Mit der Eröffnung der InnoTrans 2026 startet heute in Berlin die weltweit führende Fachmesse für Verkehrstechnik in ihr Jubiläumsjahr. Vom 22. bis 25. September präsentiert die internationale Bahn- und Mobilitätsbranche Innovationen, Zukunftstechnologien und Lösungen für die Mobilität von morgen. Für die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) steht dabei eine zentrale Frage im Fokus: Wie kann die dringend notwendige Modernisierung der deutschen Schieneninfrastruktur schneller, effizienter und mit ausreichend Fachkräften umgesetzt werden? „Deutschland hat sich ambitionierte Ziele für den Ausbau und die Modernisierung der Schiene gesetzt. Entscheidend wird nun sein, dass den politischen Ankündigungen verlässliche Investitionen, planbare Projektabläufe und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette folgen“, erklärt Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der BVMB. Die Unternehmen des Bahnbaus sind eine tragende Säule für das Gelingen der Verkehrswende. Tag für Tag sorgen sie dafür, dass Deutschlands Schienennetz modernisiert, erweitert und leistungsfähig gehalten wird. Damit schaffen sie die Grundlage für nachhaltige Mobilität, wirtschaftliches Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Wer die Schiene schneller modernisieren will, kommt am leistungsstarken Mittelstand nicht vorbei. Zahlreiche mittelständische Bahnbauunternehmen präsentieren auf der InnoTrans auch 2026 wieder ihre Technologien, ihre Innovationskraft und ihre Lösungen für die Zukunft der Schieneninfrastruktur.

Ausbau und Erhalt des Schienennetzes bis in die 2030er-Jahre verlässlich finanzieren

Aus Sicht der BVMB müssen den ehrgeizigen Zielen für die Schiene nun konkrete und langfristig gesicherte Finanzierungszusagen folgen. „Wir fordern, die Investitionen in die Schieneninfrastruktur kontinuierlich bis weit in die 2030er-Jahre zu verstetigen. Jetzt kommt es darauf an, diesen Anspruch ab 2027 zuerst einmal mit dem Abschluss einer verlässlichen Leistungsvereinbarung InfraGO zu unterlegen. Nur mit langfristiger Planungssicherheit können Unternehmen die erforderlichen Kapazitäten in Personal, Ausbildung und Maschinen aufbauen und dauerhaft vorhalten“, betont Gilka.

 „Die Modernisierung des Schienennetzes ist kein Sprint, sondern eine Generationenaufgabe. Wer mehr Leistung auf die Schiene bringen will, muss den Unternehmen, die diese Infrastruktur bauen und erhalten, heute die notwendige Planungssicherheit geben“, fordert die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V.

Über Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB)

Die BVMB ist ein bundesweit tätiger, tarifpolitisch ungebundener Wirtschaftsverband, der die Wirtschafts-, Markt- und Wettbewerbsinteressen seiner mittelständischen Mitgliedsunternehmen auf politischer Ebene sowie gegenüber Auftraggebern aus allen Baubereichen vertritt. Bereits seit 1964 setzt sich die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) für die Interessen der mittelständischen Bauwirtschaft ein. Unsere Mitgliedsunternehmen erwirtschaften mit ihren insgesamt mehr als 300.000 Mitarbeitern ein Umsatzvolumen von rund 40 Mrd. Euro pro Jahr. Aufgrund der Strukturen unserer Mitgliedsunternehmen – von kleineren und größeren – bis hin zu sehr großen Straßen-, Brücken-, Hoch-, Erd-, Gleisbau- oder Bahnsicherungsunternehmen sowie deren Lieferanten, deckt die BVMB einen Großteil des Spektrums der deutschen Bauwirtschaft ab.

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