• Kunst & Kultur

    Buchrezension: Leonardos Geheimnis

    Buchrezension: „Leonardos Geheimnis“ , Klaus-Rüdiger Mai, Evangelische Verlagsanstalt Leipzig (2019), 432 Seiten, 25,00 Euro, ISBN 978-3-374-05784-9. Leonardo da Vinci – allseits bekannt und doch wirft sein Leben und Werk immer wieder Fragen auf. Zum 500. Todestag des Genies erschien eine neue Biographie, die wieder einmal versucht, den Künstler literarisch zu portraitieren. Der Germanist und Historiker Karl-Rüdiger Mai hat es sich dabei zur Aufgebe gemacht, Licht in das rätselhafte Dunkel zu bringen, das den Mythos Leonardo umgibt. Dazu tastet er sich behutsam an die Gegebenheiten heran und entfaltet faktenreich historische, geopolitische und geistesgeschichtliche Zusammenhänge. Epoche und Kontext Als Leonardo am 2. Mai 1519 in Amboise/Frankreich starb, war er bereits ein Mythos.…

  • Medien

    Der 19. August ist Welttag der humanitären Hilfe

    Seit 2009 ehren die Vereinten Nationen mit dem Welttag der humanitären Hilfe am 19. August den Einsatz humanitärer Helferinnen und Helfer und gedenken derer, die dabei ihr Leben verloren haben. Die adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA erinnert in einer Meldung zu diesem Tag an die vielen Mitarbeitenden, „die mit dem gezielten professionellen Einsatz von Mitteln bemüht sind, Leid nach oder während Krieg, Dürre, Flucht oder Flut zu mildern und den betroffenen Menschen ein würdiges Leben in den Zeiten des Wiederaufbaus zu ermöglichen“. Geschichte eines Tages Internationale Tage dienten der Steigerung der Aufmerksamkeit und des Wissens der Öffentlichkeit für und über bestimmte Herausforderungen und Themen, so eine Erläuterung des Auswärtigen Amtes…

  • Medien

    Nur 8 Prozent der Bundesbürger praktizieren ihren Glauben regelmäßig

    | APD | Laut der von der „Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid)“ veröffentlichten Religionsstatistik 2019, ist zum Ende des letzten Jahres der Bevölkerungsanteil der konfessionsfreien Menschen in Deutschland in 2019 um rund 900.000 auf insgesamt 38,8 Prozent der Bevölkerung angestiegen. Der Anteil der Katholiken und Protestanten sei hingegen auf 27,1 beziehungsweise 24,9 Prozent gesunken. Eine Analyse der „gelebten Religion“, zeige auf, dass nur 7,9 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen als „praktizierende Gläubige“ einzustufen seien. Im Jahr 2019 seien laut fowit jeweils rund 270.000 Katholiken und Protestanten aus ihrer Kirche ausgetreten, in der Summe 542.000 Personen. Die Zahl der Neueintritte oder Wiederaufnahmen habe für beide Kirchen zusammengerechnet bei 33.669 Personen…

  • Familie & Kind

    NOTRUF für Unterstützung der Menschen in Beirut

    Mit einem besonderen Spendenaufruf für die betroffenen Menschen in Beirut wendet sich die adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA an die Bevölkerung. Helferteams von ADRA sind bei der Trinkwasser- und Lebensmittelversorgung und bei Aufräumarbeiten beteiligt. In einer weltweit übertragenen online Berichterstattung gaben Rick McEdwards, der Leiter der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten für das Gebiet des Nahen Osten und Nordafrika und Günther Wallauer, der Leiter der Hilfsorganisation ADRA für das gleiche Gebiet, Auskunft zu den Schäden und Folgen der enormen Explosion im Hafen von Beirut eine Woche zuvor. Dabei baten sie um finanzielle Unterstützung. Konkret sei der Bedarf an Wasser, Essenspaketen und Zelten für Unterkünfte wichtig. Helferteams von ADRA hätten bereits etwa 3…

  • Medien

    Krankenhaus Waldfriede in Berlin unter den Besten in Deutschland

    In einer Studie über „Deutschlands beste Krankenhäuser“ im Auftrag des F.A.Z.-Instituts hat das in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten geführte Krankenhaus Waldfriede in Berlin Steglitz-Zehlendorf den Sprung unter die Liga der Besten geschafft. Als Datenbasis für die Bewertungen standen eine Auswertung der aktuellsten verfügbaren Qualitätsberichte der Krankenhäuser sowie gezieltes Monitoring von Bewertungsportalen zur Verfügung. Waldfriede unter den Besten in Deutschland Erneut wird das Krankenhaus Waldfriede zu den Besten gezählt. Gestern wurden die Ergebnisse einer Studie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) veröffentlicht, bei der Daten von über 2.200 Krankenhäuser in Deutschland herangezogen wurden. In der Kategorie „Krankenhäuser mit 150 bis unter 300 Betten“ ist das Krankenhaus Waldfriede mit 78,9 von…

  • Medien

    Bahnbrechende Technologie ermöglicht Transplantation „toter“ Herzen

    Das Team des Herz-Thorax- Transplantationsinstituts von „AdventHealth“ führte Mitte Juni in Florida/USA die erste Herztransplantation mittels eines Verfahrens durch, das als Spende nach kreislaufbedingtem Tod (Donation after Circulatory Death DCD) bekannt ist, wie die Institution jetzt berichtete. Das Team habe ein Spenderherz verwendet, das nicht mehr schlug und das in einem bahnbrechenden Verfahren im Rahmen einer klinischen Untersuchung der „Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der USA“ (U.S. Food and Drug Administration/FDA) überprüft worden sei. Der Empfänger, George Martin (46) habe seit 2018 auf ein anderes Herz gewartet. Das Verfahren „der DCD-Herztransplantation gibt Patienten und Ärzten, die mit einem wachsenden Organmangel in ganz Amerika konfrontiert sind, Hoffnung“, heißt es in der Mitteilung von…

  • Medien

    Mission Neandertal auf historischen Postkarten

    | APD | Im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums der Postkarte in Deutschland zeigen verschiedene Ausstellungen Rückblicke auf Landschaften, Orte und Ereignisse, die auf Postkarten festgehalten sind. So auch eine Reihe über Mettmann und seine Umgebung auf historischen Postkarten. Auch die Missionsschule Neandertal findet dabei Erwähnung. Missionsschule Neandertal auf Postkarten Anlässlich 150 Jahre Postkarten in Deutschland gibt es im Raum Mettmann eine Reihe von Veröffentlichungen über historische Postkarten mit Motiven landschaftprägender Gebäude. Die Autorin Rabea Gruber lässt mit freundlicher Unterstützung des „Stadtarchivs Mettmann“ die Geschichte der Gebäude in ihrer Umgebung kurz aufblitzen und erwähnt dabei auch die ehemalige Missionsschule Neandertal. APD nahm dies zum Anlass, beim historischen „Archiv der Freikirche der…

  • Medien

    Adventisten: Bad Aiblinger Pastor schlägt Brücke nach Myanmar

    | APD | In wenigen Monaten plant der Bad Aiblinger Pastor Christian Lutsch seinen Kirchenbezirk zu verlassen und an einer Schule in Myanmar Englisch und Ethik zu unterrichten. Der Kirchenvorstand der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern hat ihn dazu für ein Jahr freigestellt. Von Myanmar fasziniert Seit 2016 arbeitet Christian Lutsch im Kirchenbezirk Bad Aibling der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Es ist die erste Stelle für den 30-Jährigen, zu der die Kirchengemeinden Bad Aibling, Feldkirchen-Westerham und Rosenheim gehören. Anfang Juli wurde der musikalisch begabte Seelsorger zum weltweiten Dienst in seiner Freikirche eingesegnet. Schon mehrmals hat Lutsch das südostasiatische Land (ehemals Birma) mit Grenzen zu Indien, Bangladesch, China, Laos und Thailand besucht.…

  • Medien

    Interreligiöse Erklärung fordert Ablehnung aller Atomwaffen

    | APD | Am 6. August hat die interreligiöse Gruppe eine „Gemeinsame Erklärung anlässlich des 75. Jahrestages der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki“ veröffentlicht, die von 189 Organisationen unterzeichnet wurde, darunter der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und die Mennonitische Weltkonferenz. Darin würden Glaubensgruppen aus aller Welt mit einer Stimme, „die die existenzielle Bedrohung der Menschheit durch Atomwaffen ablehnt“ hinweisen, wie mennonews.de berichtete. Die Unterzeichnenden fordern ihre „Regierungen nachdrücklich auf, die Gelegenheit des 75. Jahrestages des einzigen Einsatzes von Atomwaffen in einem Konflikt zu nutzen, um sicherzustellen, dass sie unter keinen Umständen mehr eingesetzt werden“. Sie rufen zudem „alle Staaten auf, sich der wachsenden Gemeinschaft von Staaten anzuschließen, die Atomwaffen…

  • Familie & Kind

    Beirut: ADRA-Teams unterstützen Ersthelfer und Überlebende

    Die Einsatzteams der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) im Libanon versorgen Bergungsarbeiter und Überlebende der massiven Explosion im Hafen von Beirut mit lebensnotwendigen Hilfsgütern. Die gewaltige Explosion, die die libanesische Hauptstadt am 4. August traf, forderte bisher 149 Todesopfer, verwundete mehr als 5.000 Menschen und hinterließ über 300.000 Menschen obdachlos. Laut Gunther Wallauer, ADRA-Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika, berichten die Einsatzteams, dass sie so etwas noch nie gesehen hätten. „Es sieht aus wie ein Kriegsgebiet. Wir versorgen Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Zivilschutzes mit Wasser und wichtiger Ausrüstung". ADRA stelle Schlafplätze zur Verfügung, damit die Einsatzkräfte ausruhen können. Es würden Kinderbetten, Zelte und Generatoren für die Beleuchtung benötigt, da…