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Studie: Corona mit geringem Einfluss auf deutsche Adventisten
Die Corona-Krise und ihre Beschränkungen haben einen geringen Einfluss auf das seelische, geistliche und soziale Wohlbefinden der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. Das ergab eine Studie des Instituts für ganzheitliches Wohlbefinden und Resilienz in Bremen. An der repräsentativen Online-Umfrage nahmen Ende April und Anfang Mai 1.036 der rund 35.000 Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland teil. 45 Prozent der Studienteilnehmer waren männlich, 55 Prozent weiblich. Der Altersgruppe unter 40 Jahren gehörten 22 Prozent an, 43 Prozent waren im Alter zwischen 40 und 60 Jahren und 35 Prozent über 60 Jahre alt. In ihrer Geschlechter- und Altersverteilung repräsentiert die Studie die Gesamtheit aller Mitglieder der Freikirche in Deutschland. 1,1 Prozent der Teilnehmenden gab an, an Corona…
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Adventistischer Weltkirchenleiter: „Zeit für Mitgefühl und Heilung“
„In dieser Zeit der Schmerzen und Unruhen in den Vereinigten Staaten gilt unser Mitgefühl weiterhin allen, die gelitten haben, und insbesondere den Familien von Ahmaud Arbery, Breonna Taylor und George Floyd, deren Leben auf tragische Weise zu Ende ging“, sagte Pastor Ted Wilson in einer Meldung am 1. Juni. „Als Siebenten-Tags-Adventisten stehen wir weltweit zusammen, um Rassismus, Intoleranz, Hass, Vorurteile und Gewalt in all ihren unzähligen Formen zu verurteilen“, so Wilson. Gott sei ein Gott der Gerechtigkeit, der alles sehe und wisse. „Wir vertrauen darauf“, schreibt Wilson, „dass er sein Wort erfüllt, wenn er sagt: ‘Die Rache ist mein, ich will vergelten’“ (Röm 12,19). Er habe im Namen der weltweiten…
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Ende 2019 lebten 21,5 Millionen adventistische Christen auf der Welt
| APD | Das Büro für Archive, Statistik und Berichte (Office for Archives, Statistics and Reports ASTR) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, mit Sitz in Silver Spring, Maryland/USA, hat Ende Mai vorab einen Teil des statistischen Jahresberichts 2020 (Annual Statistical Report, Volume 2) mit Bezug zur Mitgliederstatistik 2019 publiziert. Demnach gab es Ende 2019 weltweit 21,5 Millionen adventistische Christen, was einem Wachstum gegenüber 2018 von rund 142.000 Personen entspricht. In der Berichtszeit ist die Anzahl der adventistischen Kirchgemeinden in der Welt um 2.422 auf 91.140 gestiegen. Die Zahl der kirchlichen Gruppen hat gegenüber 2018 um 238 auf 72.605 abgenommen. Vorabbericht der Mitgliederzahlen der Adventisten für 2019: http://documents.adventistarchives.org/Statistics/ASR/ASR2020.pdf Firmenkontakt und Herausgeber der…
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Adventisten: Pastorin Marjukka Ostrovljanovic in Regensburg eingesegnet
| APD | Am vergangenen Samstag (30.05.) wurde die Regensburger Pastorin Marjukka Ostrovljanovic von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten eingesegnet. Wegen der momentanen Sicherheitsvorschriften kamen nur wenige Gläubige in die Ev.-Luth. Kreuzkirche, die den Adventisten während der Bauphase ihres neuen Gemeindezentrums an der Alten Nürnberger Straße Gastrecht eingeräumt hat. Der Gottesdienst wurde über die sozialen Medien live übertragen. Normalerweise ist bei feierlichen Gottesdiensten die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Nicht so am vergangenen Samstag. Wegen der momentanen Beschränkungen durch die Corona-Situation nahmen nur wenige an der Einsegnungsfeier für Pastorin Ostrovljanovic teil. Marjukka Ostrovljanovic betreut seit Oktober 2016 verantwortlich die Kirchengemeinde der Adventisten in Regensburg. Die 33-jährige Theologin ist verheiratet…
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Nordamerikanische Adventisten reagieren auf jüngste Todesfälle und Rassenunruhen
| APD | Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika (North American Division/NAD) hat in einer Stellungnahme auf die tragischen Morde an Ahmaud Arbery in Georgia, Breonna Taylor in Kentucky und George Floyd in Minnesota reagiert. Sie verurteilen die Handlungen des Hasses und der Gewalt und rufen dazu auf, den Opfern und ihren Familien Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. In der Erklärung geht die Kirchenleitung auch auf andere Ereignisse der jüngsten Zeit ein, die deutlich dokumentierten, dass die Rassentrennung die Lebensqualität so vieler Menschen und das Gefüge der demokratischen Gesellschaft zerstöre. Mauern der Trennung, die dazu dienten, die wesentlichen Rechte der Menschenwürde, des Selbstwertes und der Freiheit zu zerstören, seien errichtet worden.…
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Manfred Spitzer – Die Smartphone-Epidemie
| APD | Buchrezension: „Die Smartphone-Epidemie – Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft“ Manfred Spitzer – Klett-Cotta Verlag; 27.01.2020, 367 Seiten (Taschenbuch) – 10,00 € – Kindle 8,99 € – ISBN-13: 978-3608985603. Manfred Spitzer ist sich sicher: Smartphones schaden der Gesundheit, der Bildung und der Gesellschaft. Der moderne Mensch ist im Umgang mit den neuen Medien viel zu unkritisch. Der Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm ist deshalb in seinem neusten Buch bemüht, die negativen Auswirkungen auf das Denken, Fühlen und Handeln mit Fakten zu belegen. In fünfzehn Kapiteln stellt er negative Auswirkungen von Medien vor, wie etwa ein gesteigertes Risiko zu Übergewicht, Schlafstörungen, Kurzsichtigkeit, Vereinsamung, Depressionen, Suizidalität und…
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Adventisten: Angestellte spenden ein Tagesgehalt für Bedürftige
| APD | Hunderte Mitarbeiter der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Kolumbien spendeten ein bis drei Tagesgehälter für Familien, die auf Grund der Pandemiekrise kämpfen, die Grundbedürfnisse ihrer Angehörigen zu decken. Die Hilfsorganisation ADRA hatte dazu aufgerufen. Appell an Mitarbeiter Wenige Tage, nachdem den Ausgangsbeschränkungen der Regierung appellierte ADRA Kolumbien Anfang April an die Kirchenmitglieder, bei der Versorgung von Hunderten einkommensschwacher Familien mit Lebensmitteln zu helfen. In einem Treffen mit den 17 regionalen Kirchenleitungen der Adventisten in Kolumbien schlug die adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA vor, „an die Kirchenmitarbeiter zu appellieren, einen Tag ihres Gehalts zu spenden. Die Idee wurde von allen unterstützt", berichtet Jair Flórez, Direktor von ADRA Kolumbien. „Einige…
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Oberforstrat Dr. Kurt Frantz verstorben
| APD | Die Theologische Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg trauert um den langjährigen Lehrbeauftragten für Ökologie und Entwicklungszusammenarbeit, Oberforstrat Dr. Kurt Frantz, der am 10. Mai nach kurzem Aufenthalt im Hospiz in seinem 98. Lebensjahr in Würzburg verstarb. Kurt Frantz, in Treuburg (Ostpreußen) geboren, war in den 1950er Jahren für den Forst im Bezirk Magdeburg und damit auch für den Wald um Friedensau verantwortlich. Noch vor dem Mauerbau zog Kurt Frantz nach Franken, wo er zunächst als hauptamtliche Fachkraft für den Naturschutz bei der Regierung Unterfranken, ab 1975 bis zu seiner Pensionierung 1987 als Technischer Leiter Naturschutz im Landratsamt Würzburg tätig war. Kurt Frantz engagierte…
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Adventisten: Weltkirchenleitung von Währungsschwankungen betroffen
| APD | COVID-19 habe in vielen Staaten der Welt einen temporären Shutdown ausgelöst, der multinationale Konzerne, kleine Unternehmen und den informellen Sektor meist massiv betroffen habe, schreibt Adventist News Network (ANN). Dies könne zu erheblichen Rückgängen der Zehnten und anderer Spenden adventistischer Kirchenmitglieder führen, wenn sie den Arbeitsplatz verlören und den Gottesdienst nicht mehr besuchen könnten. Für eine Weltkirchenleitung, die von Überweisungen seitens nationaler Kirchenleitungen abhängig ist, sind aber auch die Abwertungen von wichtigen Währungs- und Kursschwankungen gegenüber dem Dollar relevant. Demnach habe das brasilianische Real, die Hauptwährung der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung in Südamerika (SAD), seit Jahresbeginn 49 Prozent seines Wertes verloren. Jene Gelder, die aus Südamerika an die…
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Zyklon „Amphan“ hinterlässt Spur der Verwüstung am Golf von Bengalen
In der Nacht vom 20. auf den 21. Mai entwickelte sich im Golf von Bengalen ein schwerer Sturm zu einem gefährlichen Zyklon. Mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 160 Kilometer pro Stunde fegte der tropische Wirbelsturm „Amphan“ über die indische Provinz Westbengalen und später dann über Bangladesch hinweg. Der starke Wind löste Überschwemmungen aus, die zusätzlich große Schäden anrichteten. Die adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA arbeitet eng mit den lokalen Regierungen an den Wiederaufbauplänen. Wie die adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA mitteilte, mussten rund drei Millionen Menschen in Indien und Bangladesch evakuiert werden. Sie seien in Schutzräumen untergebracht worden. Ihr Heim sei nur noch Trümmerfeld oder stehe unter Wasser. In…