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Aktuelle Studie: Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Deutschland angespannt
Die Studie zur Stimmungslage der Gesellschaft „Verständigungsorte in polarisierenden Zeiten“ der Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (Kürzel: midi) zeigt, dass viele Bürger eine gesellschaftliche Spaltung wahrnehmen und ihr Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen verlieren. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa erhob die Daten in einer repräsentativen Online-Befragung im Dezember 2024 unter insgesamt 2.000 Personen ab 18 Jahren. Ziel der Befragung war es herauszufinden, wie die Menschen in Deutschland polarisierende Themen wahrnehmen, verarbeiten und kommunizieren. Der Wunsch war, Orte der Verständigung für einen respektvollen Dialog zu schaffen, um den zunehmenden Entsolidarisierungstendenzen entgegenzuwirken. Zentrale Befunde „Aktuelle gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen in Deutschland verdeutlichen die angespannte gesellschaftliche Diskurslage“, sagt midi-Studienleiter Daniel Hörsch. So nehmen 82 Prozent der Befragten…
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„Das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit ist nicht verhandelbar“
Führende Vertreter der Siebenten-Tags-Adventisten, die sich für Religionsfreiheit engagieren, forderten ihre Kirche auf, die Religionsfreiheit zu verteidigen und sich für sie einzusetzen, insbesondere für diejenigen, die verfolgt werden. Darüber berichten der Pressedienst der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung für Mittelamerika, die Karibikstaaten und das nördliche Südamerika sowie die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review. Nelu Burcea, stellvertretender Direktor der Abteilung für öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, warnte die Anwesenden, dass die Zeit der Bequemlichkeit vorbei sei. „Wir können nicht die Augen vor dem Leid von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt verschließen, die verfolgt werden, nur weil sie einen religiösen Glauben haben. Das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit ist…
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Präsident der adventistischen Weltkirchenleitung äußert sich zum Finanzierungsstopp für USAID
Das berichtet der internationale adventistische Presseservice Adventist News Network (ANN). In einem Videostatement, das am 21. Februar 2025 auf dem offiziellen YouTube-Kanal der adventistischen Weltkirchenleitung veröffentlicht wurde, bekräftigte Wilson, den Auftrag des kirchennahen Hilfswerks ADRA (Adventist Development and Relief Agency), die humanitäre Arbeit trotz der finanziellen Herausforderungen, die durch die Aussetzung der Finanzierung entstanden sind, fortzusetzen. Wilson sitzt auch im Vorstand von ADRA International. „Das vorübergehende Einfrieren der Gelder der US-Regierung, insbesondere von USAID, hat eine Lücke geschaffen, die Fähigkeit von ADRA beeinträchtigt, wichtige Hilfsprogramme aufrechtzuerhalten“, sagte Wilson. „Diese Herausforderung hat ADRA dazu gezwungen, die unmittelbaren und langfristigen Auswirkungen auf die laufenden Aktivitäten neu zu bewerten. Aber auch angesichts solcher…
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Kenianische Botschafterin besucht adventistisches Krankenhaus Waldfriede (Berlin)
Die kenianische Botschafterin Stella Mokaya Orina besuchte am 29. Januar das Krankenhaus Waldfriede, um sich über die Arbeit des dort angesiedelten Desert Flower Centers (DFC) bei der Behandlung von Frauen mit Genitalverstümmelung zu informieren. Weibliche Genitalverstümmelung, auch Female Genital Mutilation (FGM) genannt, ist unter anderem in Kenia traurige Realität. Obwohl FGM in Kenia 2011 gesetzlich verboten wurde, ist die Praktik in einigen Regionen noch weit verbreitet. Mädchen und Frauen werden Opfer dieser grausamen Tradition, die schwerwiegende körperliche und psychische Folgen hat. Krankenhaus Waldfriede im Einsatz für Frauen mit FGM Im adventistischen Krankenhaus Waldfriede in Berlin-Zehlendorf werden viele Frauen und Mädchen behandelt, deren äußere Genitalien verstümmelt wurden. Dies geschieht in Zusammenarbeit…
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Baden-Württemberg: Fast nur Freikirchen bauen neue Kirchengebäude
Kirchenneubauten sind in Baden-Württemberg selten geworden. Bei den meisten Bauprojekten der Evangelischen Landeskirche und der katholischen Diözesen handelt es sich um Ersatzbauten, berichtet der evangelische Pressedienst epd. Anders bei den Freikirchen. In der Erzdiözese Freiburg wurde zuletzt vor 20 Jahren ein neues Kirchengebäude gebaut. Für die nächsten Jahre sind in den Diözesen im Südwesten nur eine Handvoll Neubauten geplant. Die letzten vier Neubauten in der Evangelischen Landeskirche in Baden fanden zwischen 2016 und 2018 statt. Grund für den schwindenden Bedarf sind die sinkenden Mitgliederzahlen der Landeskirchen. Der große oft wenig genutzte Immobilienbestand ist aufgrund der laufenden Kosten zum Problem geworden und zwingt die Landeskirchen zum Verkauf. Die Kirchengebäude liegen oft…
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Ellen-White-Archiv wird von Österreich nach Rumänien verlegt
Das berichtet die Presseabteilung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in West- und Südeuropa (EUD-News, Bern). Das Archiv ist eine Sammlung historischer Dokumente und Manuskripte, die für das historische Erbe der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten von wesentlicher Bedeutung sind. Für grundlegende wissenschaftliche Forschungsarbeiten sei dies ein unverzichtbarer Fundus. Es ist Teil des Ellen-White-Research-Centers in Bogenhofen, das nun ebenfalls an der Adventus-Universität in Cernica als Teil des dortigen Zentrums für adventistische Kirchengeschichte angesiedelt wird. Der Umzug und die Integration in dieses Zentrum soll Forschern, Studierenden und der interessierten Öffentlichkeit den Zugang zu Ressourcen erleichtern, die den theologischen und sozialen Beitrag von Ellen G. White, einer zentralen Figur in der Geschichte der…
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3.000 Kilometer und 44.000 Euro für den guten Zweck
Das Schulzentrum Marienhöhe (SZM) in Darmstadt hat beim Sponsorenlauf 2024 sein Spendenziel übertroffen und unterstützt nun drei Projekte in Darmstadt, der Ukraine und Kambodscha. Im vergangenen Oktober liefen 681 Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt 5.311 Runden à 550 Metern über den Campus des Schulzentrums in Darmstadt. Die Spendensumme beträgt 44.000 Euro und hat sogar die Spendenzusagen der Sponsoren übertroffen. Am 18. Februar 2025 fand die offizielle Spendenübergabe an die Darmstädter Tafel e. V., ADRA Deutschland e. V. sowie an eine Schule in Siem Reap, Kambodscha, statt (s. Foto). Unterstützung für christliche Partnerschule in der Ukraine Die Spendensumme wird auf drei soziale Projekte aufgeteilt. Eines davon ist – wie in den Vorjahren…
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Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer des Anschlags in München
Unter der Leitung des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und des evangelisch-lutherischen Landesbischofs Christian Kopp wurde am Montag, 17. Februar, im Münchner Liebfrauendom ein ökumenischer Gottesdienst mit interreligiöser Beteiligung für die Opfer des Anschlags vom 13. Februar und ihre Angehörigen sowie für die Einsatzkräfte gefeiert. Am Gottesdienst im Münchner Dom nahmen auch Vertreter der in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in München (ACKiM) organisierten Konfessionen sowie der muslimischen und jüdischen Gemeinde teil. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten wurde durch Ökumenereferentin, Pastorin Heidemarie Klingeberg, und ihren Mann, Pastor Friedhelm Klingeberg, vertreten. Nach dem Anschlag eines 24-jährigen Mannes aus Afghanistan, der am 13. Februar mit einem PKW in der Münchner Innenstadt…
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Appell von Hilfsorganisationen an die deutsche Politik: Internationale Solidarität ist nicht verhandelbar
In einem offenen Brief an die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von Grünen, SPD, CDU/CSU, FDP und Linken äußern die Organisationen ihre wachsende Sorge über aktuelle Entwicklungen im öffentlichen Diskurs, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden und die internationale Verantwortung Deutschlands infrage stellen. Darüber informiert die Hilfsorganisation ADRA Deutschland e.V. in einer Pressemitteilung. Sie gehört zu den Unterzeichnern des offenen Briefes. Zum Inhalt des Briefes „Die humanitäre Hilfe steht weltweit unter Druck. Während die USA als größter Geber massive Kürzungen vornehmen, muss Deutschland eine stärkere Rolle einnehmen und seiner Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung gerecht werden“, heißt es in dem offenen Brief. Die Organisationen warnen davor, dass die Mittel für lebensrettende Arbeit in…
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Symposium zur Religionsfreiheit an der FTH Gießen
Vom 13. bis 14. Februar fand an der Freien Theologischen Hochschule (FTH) in Gießen das erste internationale Symposium zur Religionsfreiheit statt, das vom gleichnamigen Lehrstuhl der Hochschule ausgerichtet wurde. Experten aus verschiedenen Ländern lenkten den Blick auf das facettenreiche Zusammenspiel von Anspruch, Wirklichkeit und den sich daraus ergebenden Herausforderungen beim Thema Religionsfreiheit. Politische Kontroversen und normative Grundlagen In einer Welt, die von kultureller Vielfalt und unterschiedlichen Wertvorstellungen geprägt ist, stellt die Religionsfreiheit nach Angaben der Veranstalter einen zentralen, aber oft kontrovers diskutierten Aspekt dar. „Es gibt viel zu tun“, resümierte Dr. Heiner Bielefeldt, Seniorprofessor für Menschenrechte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die gegenwärtige Situation. Sein Auftaktreferat der Tagung konzentrierte sich auf…