• Gesundheit & Medizin

    Neue US-Ernährungspyramide im Fokus: Fachgesellschaften mahnen konsequente Orientierung an wissenschaftlicher Evidenz an

    Am 7. Januar 2026 wurden in den USA die neuen offiziellen Ernährungsempfehlungen für die Jahre 2025–2030 veröffentlicht, die gemeinsam vom US-Gesundheitsministerium (HHS) und dem Landwirtschaftsministerium (USDA) verantwortet werden. Ein aktueller Beitrag im Journal of the American Medical Association (JAMA)[ii] warnt vor möglichen gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen, wenn gesicherte ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse in nationalen Leitlinien nicht konsequent berücksichtigt werden. Die American Society for Nutrition (ASN) – die amerikanische Fachgesellschaft für Ernährungswissenschaft – äußert ebenfalls Kritik und verweist auf Defizite in der Transparenz des wissenschaftlichen Ableitungsprozesses.[iii] Der Beitrag mit dem Titel „When Nutrition Science Is Ignored: Potential Public Health Cost of the 2025 Dietary Guidelines“ analysiert die neuen US-amerikanischen Ernährungsempfehlungen kritisch. Die Autorinnen und Autoren kommen…

  • Medien

    Vorschlag eines einheitlichen Ruhetages in den USA: Stellungnahme der adventistischen Kirchenleitung

    Die konservative US-amerikanische Denkfabrik Heritage Foundation veröffentlichte am 8. Januar ein Dokument mit dem Titel „Saving America by Saving the Family” (Amerika retten, indem man die Familie rettet) in der sie vorgeschlagen hat, den Sonntag als „einheitlichen Ruhetag“ gesetzlich festzulegen. Bundesstaaten und Kommunen werden aufgefordert, kommerzielle Aktivitäten am Sonntag einzuschränken, um religiöse Aktivitäten und das geistliche Engagement zu fördern und den amerikanischen Arbeitnehmern einen regelmäßigen Tag der Erholung zu ermöglichen. In den USA gibt es keinen gesetzlich festgelegten Ruhetag, gleichwohl schränken so genannte „Blue Laws“ in manchen US-Bundesstaaten Öffnungszeiten von Geschäften oder Arbeitszeiten am Sonntag ein. Kritische Stellungnahme der adventistischen Kirchenleitung Während der Vorschlag der Heritage Foundation als familienfreundliche und…

  • Medien

    150 Jahre Adventisten in Deutschland: Eine Geschichte des Engagements

    Von den ersten Gemeindegründungen im Jahr 1876 bis zur heutigen Präsenz mit 34.000 Mitgliedern haben sich die Adventisten in Deutschland als Freikirche etabliert, die positive Beiträge für die Menschen leistet. Amerikanische Wurzeln und europäische Gründung Die Wurzeln der Adventisten liegen im Nordamerika des 19. Jahrhunderts. Der baptistische Laienprediger William Miller hatte aufgrund intensiven Bibelstudiums die nahe Wiederkunft Christi für den 22. Oktober 1844 erwartet. Die „Millerbewegung“ erfasste schätzungsweise 100.000 Menschen. Als Jesus nicht wie erwartet wiederkam, entstanden aus den verschiedenen Gruppen neue christliche Gemeinschaften. Eine kleine Gruppierung um James White, seiner Frau Ellen White, Joseph Bates und anderen gründete und entwickelte ab 1848 adventistische Kirchengemeinden, deren auffälligstes Merkmal die Feier…

  • Familie & Kind

    Leitmotiv 2026 von ADRA Deutschland „weltweit – gemeinsam handeln“

    Angesichts des Klimawandels und dessen Folgen sowie zunehmender Krisen und Katastrophen weltweit rückt die Hilfsorganisation die Überlebenssicherung und den Schutz gefährdeter Menschen in den Mittelpunkt. Nothilfe bedeute für ADRA die unmittelbare Hilfe für Menschen weltweit, deren Überleben durch Naturkatastrophen wie Erdbeben, Wirbelstürme und Fluten, den Klimawandel oder durch bewaffnete Konflikte bedroht ist, so ADRA-Pressesprecher Andreas Lerg. Das Hilfswerk verfolge dabei zwei Ziele. Ziel 1: Schnelle Hilfe in akuter Not Ob Erdbeben, Überschwemmung oder bewaffnete Konflikte: In der akuten Phase einer Katastrophe oder einer konfliktbedingten Krise gelte es, die akute Not der betroffenen Menschen zu lindern und die Situation zu stabilisieren. Dies umfasse unter anderem die Bereitstellung von Schutzräumen, Lebensmitteln, sauberem…

  • Familie & Kind

    Mehrheit der Deutschen in Sorge wegen Linksextremismus

    60 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen, dass Linksextremismus die öffentliche Sicherheit in Deutschland gefährdet. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. 23 Prozent der Befragten teilen diese Sorge nicht. 14 Prozent antworteten mit „Weiß nicht“, drei Prozent machten keine Angabe. Männer sehen die Gefahr häufiger als Frauen (62 Prozent gegenüber 58 Prozent), Ostdeutsche tun es etwas häufiger als Westdeutsche (62 Prozent gegenüber 59 Prozent). Ältere Menschen beschäftigt die Gefahr durch Linksextremisten häufiger als jüngere:  18- bis 29-Jährige: 51 Prozent 30- bis 39-Jährige: 56 Prozent 40- bis 49-Jährige: 58 Prozent 50- bis 59-Jährige: 64 Prozent 60- bis 69-Jährige: 63 Prozent über…

  • Familie & Kind

    ADRA leistet Winterhilfe für Familien in Gaza

    Seit dem Waffenstillstand im Oktober 2025 kehrten viele von ihnen in den Norden Gazas zurück, weil die Lebensbedingungen im Süden noch schlechter seien. Dies geht aus einer Projektbeschreibung der Hilfsorganisation ADRA Deutschland hervor. Die meisten von ihnen leben in beschädigten Gebäuden, Zelten oder öffentlichen Unterkünften. Starke Regenfälle Mitte November haben zudem tausende von Familien getroffen und die ohnehin prekäre Situation weiter verschlimmert.  Diese Menschen bräuchten Hilfe, um zu überleben, denn durch die Zerstörungen fehlten sichere Unterkünfte, Lebensmittel und sauberes Trinkwasser. In Ägypten organisiert Plan International Ägypten für ADRA die Beschaffung, Verpackung und den Transport von Hilfspaketen mit warmer Kleidung, Schuhe, Decken und Zelten für 832 Familien (insgesamt etwa 4160 Personen)…

  • Medien

    Christenverfolgung weltweit auf neuem Höchststand – Open Doors veröffentlicht Weltverfolgungsindex 2026

    Die Rangliste zeigt die 50 Länder, in denen Christen weltweit am stärksten wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Die neue Erhebung mache deutlich: Die Verfolgung von Christen erreicht weltweit einen neuen Höchststand. Insgesamt wären rund 388 Millionen Christen einem hohen bis extremen Maß an Verfolgung ausgesetzt. Christen in Nordkorea Staatsfeinde Nummer eins Nordkorea (Platz 1) führt den Weltverfolgungsindex erneut an. Christen gelten dort als Staatsfeinde Nummer eins. Zehntausende befänden sich in Arbeitslagern, wo ihnen systematische Folter und Hinrichtungen drohten. Der christliche Glaube werde als Gefahr für das Regime betrachtet und brutal unterdrückt. Stärkste Verschlechterung in Syrien Syrien (Platz 6) verzeichnet die stärkste Verschlechterung aller Länder im Weltverfolgungsindex. Das Land rückt von…

  • Medien

    Mut für morgen – 150 Jahre Adventisten in Deutschland

    Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland feiert 2026 ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Slogan „Mut für morgen“ will sie verdeutlichen, dass sie ihren Blick hoffnungsvoll nach vorn richtet. Dabei möchte sie die Wurzeln ihres Glaubens und die Erfahrungen der Vergangenheit nicht aus dem aus dem Blick verlieren, heißt es in einer Mitteilung zum Kirchenjubiläum. Drei Leitmotive: Bibel, Engagement, Innovation Das Jubiläum als „Mut für morgen-Kirche“ soll an drei Leitmotiven ausgerichtet werden: Bibel, Engagement und Innovation. Gemäß ihrem Bibelverständnis glauben Adventisten – wie andere Christen auch – an die Wiederkunft Christi. Zudem betonen sie die Hingabe und Treue zu Gott und halten sich an den biblischen Ruhetag (Sabbat). Zentrale Anliegen des adventistischen…

  • Medien

    Adventisten in Deutschland wählen neuen Finanzvorstand

    In der Jahresschlusssitzung der Gremien der überregionalen Kirchenleitungen der Siebenten-Tags-Adventisten in Nord- und Süddeutschland (Exekutivausschüsse des Norddeutschen und des Süddeutschen Verbandes) in der Nähe von Fulda wurde Wolfgang Schick zum neuen Finanzvorstand gewählt. Er übernimmt sein Amt offiziell zum 1. März 2026. Ab diesem Zeitpunkt verantwortet er die Finanz- und Versicherungsangelegenheiten beider überregionaler Kirchenleitungen der Adventisten in Deutschland sowie den Bereich Verwaltung (Sekretariat) und steht den regionalen adventistischen Kirchenleitungen als Ansprechpartner zur Verfügung. „Ich freue mich schon sehr auf die neue Aufgabe und die Möglichkeit, die Zukunft der Freikirche in Deutschland aktiv und positiv mitgestalten zu können. Finanzielle Stabilität und eine hoffnungsvolle, den Menschen zugewandte Verkündigung des Evangeliums von Jesus…

  • Familie & Kind

    AWW-Suppenküche „Nachschlag“ in Ludwigsburg verköstigte über 170 Bedürftige am 28. Dezember

    Um 11.45 Uhr wurde der weihnachtlich geschmückte Saal der adventistischen Kirchengemeinde (Adventgemeinde) Ludwigsburg für die Gäste geöffnet, die teilweise seit 10 Uhr vor der Tür gewartet hatten. Da die Kapazität des Saales auf 120 Gäste beschränkt ist, bekamen 50 Personen das Essen zum Mitnehmen („to go“) ausgehändigt. Dieses Jahr wurde erstmalig ein Einlasssystem mit Platzkarten-Chips praktiziert, die bei Eintreffen an die Gäste vor dem Gebäude ausgegeben wurden. So konnte das bisher übliche Gedränge am Eingang reduziert werden. „Bei uns ist jedermann willkommen, wir erwarten von niemand eine Erklärung, warum er unser Angebot aufsucht. Dies gibt den Menschen Würde in ihrer oftmals traurigen und schicksalsbehafteten Situation“, so Reinhard Knobloch, ehrenamtlicher Leiter…