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Jahresbericht 2025 von ADRA Deutschland: Hilfe in herausfordernden Zeiten
Demnach war das Hilfswerk im vergangenen Jahr in 31 Ländern mit 73 Projekten tätig. Mit knapp 20,5 Millionen Euro konnten über 2,6 Millionen Menschen geholfen werden. ADRA setzte sich konsequent für Klimagerechtigkeit ein und förderte Projekte nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe. Entwicklungspolitische Bildungsarbeit und politisches Engagement seien weitere Schwerpunkte, so Andreas Lerg, Pressesprecher von ADRA Deutschland in einer Pressemitteilung. Mit dem Jahresbericht 2025 zieht ADRA Deutschland e.V. Bilanz über ein Jahr, in dem humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit als unverzichtbare Pfeiler internationaler Solidarität verteidigt werden mussten. Der Bericht bietet einen umfassenden Überblick über die Erfolge in der Projektarbeit, das soziale und politische Engagement für die Schwächsten und die strategische Weiterentwicklung…
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Stadt Möckern (Sachsen-Anhalt) verleiht Friedensau die Bezeichnung „Hochschulort“
Am 6. Juli 2026, 14 Uhr, enthüllte die Bürgermeisterin der Stadt Möckern, Doreen Krüger, im Beisein von Stefan Dreßler, dem Beigeordneten des Landkreises Jerichower Land, von Tobias H. Koch, dem Kanzler der Theologischen Hochschule Friedensau und Geschäftsführer der Anstalten der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Friedensau, von Rüdiger Schröter, dem Ortsbürgermeister von Friedensau, sowie von Karl-Heinz Seeger, dem Unterstützer aus der Möckeraner Bürgerschaft, das neue Ortsschild. Darüber informierte Andrea Cramer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Theologischen Hochschule Friedensau, in einer Pressemitteilung. Nun darf der Ort Friedensau die offizielle Ortsbezeichnung „Hochschulort Friedensau“ tragen. „Dieses Schild hebt die besondere Bedeutung des Hochschulstandorts für Bildung, Forschung und die regionale Entwicklung öffentlich sichtbar hervor“, so…
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ADRA startet weltweite Kampagne „Gerechtigkeit beginnt in der Kindheit“
Die Kampagne „Gerechtigkeit beginnt in der Kindheit“ (Justice Begins at Childhood) basiert laut ADRA auf dem Engagement der Organisation für Gerechtigkeit, Mitgefühl und Liebe. Mit ihr soll auf die dringenden Herausforderungen aufmerksam gemacht werden, mit denen Millionen von Kindern konfrontiert sind. Gleichzeitig werden Einzelpersonen, Kirchen und gesellschaftliche Gruppen dazu aufgerufen, dazu beizutragen, eine Zukunft zu gestalten, in der sich jedes Kind entfalten kann. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF, berichtet, dass mehr als 333 Millionen Kinder in extremer Armut leben und mit weniger als zwei Euro pro Tag auskommen müssen. Mehr als 473 Millionen Kinder leben in von bewaffneten Konflikten betroffenen Gebieten, während über 140 Millionen mindestens einen und mehr…
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Ukraine: Bisher längste Gefängnisstrafe für Kriegsdienstverweigerer
„Bis heute ist dies die längste Gefängnisstrafe, die gegen einen unserer Brüder seit Beginn des Krieges in der Ukraine verhängt wurde“, bemerkten Jehovas Zeugen. Wie die norwegische Menschenrechtsorganisation „Forum 18“ in Oslo mitteilte, gebe es in der Ukraine immer häufiger Strafverfolgungen von Kriegsdienstverweigerern, die auch einen alternativen waffenlosen Dienst in der Armee ablehnen. So habe ein Gericht in der Region Tschernihiw auch den 34-jährigen Siebenten-Tags-Adventisten Andrii Skliar für fünf Jahre und einen Monat Haft verurteilt. Laut „Forum 18“ habe sich Ende Juni das ukrainische Ministerkabinett für die Annahme eines Gesetzes zur Einführung eines alternativen Zivildienstes in Kriegszeiten ausgesprochen. Doch bisher sei noch kein derartiger Gesetzesentwurf bis in das Parlament gelangt.…
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Nach Erdbeben in Venezuela: ADRA leistet Nothilfe
Laut den neuesten Angaben der örtlichen Behörden kamen bei den Erdbeben über 2.300 Menschen ums Leben, über 5.000 erlitten teils schwere Verletzungen. Es wird jedoch von wesentlich höheren Opferzahlen ausgegangen, da noch über 40.000 Menschen vermisst werden. Nothilfe von ADRA Venezuela Direkt nach dem Erdbeben hat die Hilfsorganisation Adventist Development and Relief Agency (ADRA) Venezuela ihren nationalen Notfallplan aktiviert. Sie koordiniert ihre Hilfsmaßnahmen gemeinsam mit überregionalen ADRA-Dienststellen, kirchlichen Dienststellen, Regierungsbehörden, dem Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs – OCHA) sowie weiteren humanitären Partnern. Laut Rafael Benítez, dem Direktor von ADRA Venezuela, deuten bisherige Einschätzungen auf einen erheblichen humanitären…
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Diane Button: Was am meisten zählt – Die Geheimnisse eines guten Lebens
Hebammen kennen wir, doch was macht eine Sterbeamme? Diane Button lässt in ihrem Buch an ihrer Berufung teilhaben und fasst ihre Einsichten zum Lebensende in 28 Lektionen zusammen. In Kalifornien gibt es nicht nur Hebammen, sondern auch sogenannte Sterbeammen, die Death-Doulas. Diese Doulas (männlich wie weiblich) sehen sich als Begleitung in den Tod analog zur Geburt. Ihr Ziel ist es nicht, die Klienten zu trösten, sondern mit ihnen gemeinsam das Leben zu reflektieren, zu bewerten und möglichst gut zu vollenden. Es gibt keine Ratschläge, kein schnelles Aufmuntern oder Ablenken, sondern Zuhören und Raum für Gefühle. In den Gesprächen geht es nicht nur um den Tod und das Sterben, sondern vor…
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150 Jahre Adventisten in Deutschland: Krankenhaus Waldfriede, Berlin
Träger der Einrichtung ist die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. 1876 wurden in Solingen und Vohwinkel (heute ein Stadtteil von Wuppertal) die ersten beiden adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) auf deutschem Boden gegründet. Deshalb feiert die Freikirche in Deutschland unter dem Motto „Mut für morgen“ in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen (siehe APD-Meldung vom 27. Januar 2026). Adventisten und Gesundheit – Beginn in Friedensau Von Anfang an verstanden sich die Adventisten als geistliche, aber auch als sozial verantwortliche Kirche. Dabei spielt die Gesunderhaltung des Menschen eine besondere Rolle. Bereits 1898 kam aus den USA der deutsch-amerikanische Arzt Dr. A. J. Hoenes nach Deutschland, um ein adventistisches Gesundheitswesen aufzubauen. Als rechtliche Grundlage wurde ein Verein gegründet,…
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Kirgisistan: Fünf Reformadventisten in Untersuchungshaft
Dabei handelt es ich um drei Männer und zwei Frauen. Sie werden wegen „Herstellung und Verbreitung extremistischer Materialien“ strafrechtlich verfolgt, berichtet die norwegische Menschenrechtsorganisation „Forum 18“ in Oslo. Reformadventisten verboten, Pastor ausgewiesen Die Glaubensgemeinschaft wurde von einem Gericht bereits im März 2025 in Kirgistan landesweit verboten. Der Leiter der „Wahren und Freien Reformadventisten“, Pastor Pavel Shreider, kam im November 2024 für neun Monate in ein Untersuchungsgefängnis. Er wurde am 10. Juli 2025 „wegen Anstiftung zur rassistischen, ethnischen, nationalen, religiösen oder regionalen Feindseligkeit“ zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Richter ordnete die Abschiebung nach seiner Haftentlassung an. Am 25. März 2026 wurde Shreider aus der Haft entlassen, nachdem der Oberste Gerichtshof…
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Adventistische Mose-Schule in Nürnberg pflanzt Zukunft im Schulgarten
Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und Gästen aus Politik, Gesundheitswesen und dem Kleingartenwesen wurden neue Gemüsepflanzen gesetzt und Beete bepflanzt. Darüber berichtet Julia Wanitschek, Referentin für Erziehung und Bildung der adventistischen Kirchenleitung in Bayern. „Ackerdemie“ mit Gästen aus dem öffentlichen Leben Die „Ackerdemie“ ist ein Bildungsprogramm von Acker e.V., das Kinder für Natur, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung begeistern möchte. Durch den eigenen Gemüseanbau lernten sie ökologische Zusammenhänge kennen und übernähmen Verantwortung für ihre Pflanzen, heißt es in dem Bericht. Zu den Gästen der zweiten Pflanzung gehörten unter anderem Ulrich Peilnsteiner von der AOK Bayern, die das Projekt an der Mose-Schule fördert, Christine Kayser (SPD-Stadträtin Nürnberg), Jana Taylor und…
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150 Jahre Adventisten in Deutschland – Jubiläumskonferenz in Bochum
Das Konferenzmotto entspricht dem Jubiläumsmotto „150 Jahre Mut für morgen-Kirche“ der Adventisten für 2026. Vor 150 Jahren wurden in Nordrhein-Westfalen (in Solingen und Vohwinkel) die ersten adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) in Deutschland gegründet. Die Veranstaltung wurde von rund 2.500 Personen besucht. Für Kinder und Teens gab es ein eigenes Programm in verschiedenen Altersgruppen. Streiflichter aus der Gründungsgeschichte der Adventisten Im ersten Teil des Konferenzgottesdienstes ging der Kirchenhistoriker Dr. Johannes Hartlapp (Theologische Hochschule Friedensau) auf die Gründungsgeschichte der ersten Adventgemeinden in Deutschland ein. Er wies auf die im Bergischen Land verbreitete reformiert-pietistische Frömmigkeit hin, aus der unter anderem die Freien evangelischen Gemeinden und die Brüdergemeinden hervorgegangen sind. In diesem religiösen Umfeld bildete…