Medien

Nach Erdbeben in Venezuela: ADRA leistet Nothilfe

Laut den neuesten Angaben der örtlichen Behörden kamen bei den Erdbeben über 2.300 Menschen ums Leben, über 5.000 erlitten teils schwere Verletzungen. Es wird jedoch von wesentlich höheren Opferzahlen ausgegangen, da noch über 40.000 Menschen vermisst werden.

Nothilfe von ADRA Venezuela

Direkt nach dem Erdbeben hat die Hilfsorganisation Adventist Development and Relief Agency (ADRA) Venezuela ihren nationalen Notfallplan aktiviert. Sie koordiniert ihre Hilfsmaßnahmen gemeinsam mit überregionalen ADRA-Dienststellen, kirchlichen Dienststellen, Regierungsbehörden, dem Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs – OCHA) sowie weiteren humanitären Partnern.

Laut Rafael Benítez, dem Direktor von ADRA Venezuela, deuten bisherige Einschätzungen auf einen erheblichen humanitären Bedarf in den Bereichen Suche und Rettung, Notunterkünfte, sauberes Wasser und sanitäre Versorgung, Nahrungsmittelhilfe sowie medizinische Versorgung hin. Dies gelte insbesondere für die Bundesstaaten Yaracuy und Carabobo.

ADRA verteilt u. a. Notfall-Nahrungsmittelpakete. Dabei haben die am stärksten gefährdeten Haushalte Vorrang, darunter von Frauen geführte Familien, Haushalte mit kleinen Kindern, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Zudem sammeln Teams zur Lagebeurteilung Informationen und ermitteln den weiteren humanitären Bedarf. Neben der Lebensmittelversorgung und Verteilung von Hygienekits werden bereits Maßnahmen aus dem Bereich WASH – Trinkwasser, Sanitärversorgung und Hygiene – für Notunterkünfte umgesetzt.

Spendenaufruf von ADRA Deutschland

Die Katastrophe treffe das Land in einer bereits fragilen Situation, so ADRA Deutschland. Neben zerstörten Wohnhäusern sei auch die kritische Infrastruktur – darunter wichtige Häfen und Flughäfen wie in Puerto Cabello und Valencia sowie der Cumaripa-Staudamm – gefährdet oder in ihrer Funktion beeinträchtigt. Aufgrund der hohen Zahl an Verletzten droht eine völlige Überlastung des ohnehin deutlich angeschlagenen Gesundheitssystem in den am stärksten betroffenen Bundesstaaten Yaracuy und Carabobo.

Um die bevorstehenden Hilfsmaßnahmen finanzieren und den Menschen in Venezuela Hoffnung geben zu können, ist ADRA auf Spenden angewiesen.

Spendenkonto: ADRA Deutschland e.V.  IBAN: DE36 3702 0500 0007 7040 00 oder online spenden auf: adra.de/spenden. Stichwort: Erdbeben Venezuela

Über ADRA

Das Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfswerk ADRA (Adventist Development and Relief Agency) wurde 1956 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet und führt weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durch. ADRA International besteht aus einem weltweiten Netzwerk mit 118 eigenständigen nationalen Büros und etwa 7.500 hauptamtlichen Mitarbeitenden. Informationen: www.adra.org.

ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet und hat rund 50 Angestellte. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: www.adra.de

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Adventistischer Pressedienst Deutschland APD
Sendefelderstr. 15
73760 Ostfildern
Telefon: +49 4131 9835-533
http://www.apd.info

Ansprechpartner:
Thomas Lobitz
Chefredakteur
Telefon: +49 (4131) 9835-521
E-Mail: lobitz@apd.info
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel