• Gesundheit & Medizin

    ALfA fordert Korrektur bei Umgang mit pränatalen Tests – Kaminski: „Routine-Screening auf Trisomie 21 zielt auf Ausmerzung von Menschen mit Down-Syndrom“

    Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags fordert die ALfA eine grundlegende Korrektur beim Umgang mit dem nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) als Kassenleistung und warnt vor einer schleichenden Normalisierung selektiver Pränataldiagnostik zulasten von Kindern mit Trisomie 21 und ihren Familien. NIPT: Von der Ausnahme zur Routine Als der Deutsche Bundestag 2022 die Kassenzulassung des NIPT beschloss, war das Ziel klar: Der Test sollte nur bei begründetem individuellen Risiko eingesetzt und ausdrücklich nicht zu einer allgemeinen Reihenuntersuchung auf Trisomie 21 werden. In der Versorgungspraxis hat sich jedoch das Gegenteil etabliert: Nach aktuellen Analysen des BARMER-Instituts ließ im Jahr 2024 nahezu jede zweite Schwangere (48,2 Prozent) einen NIPT durchführen – viele davon ohne, dass ein besonderes medizinisches…

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  • Verbraucher & Recht

    Leihmutterschaftskongress der ALfA in Berlin: „Deutschland muss Leihmutterschaft konsequent bekämpfen“

    Kurz vor der in Berlin geplanten Verkaufsmesse Wish for a Baby, auf der Frauen als Leihmütter und Kinder als Handelsware präsentiert werden, fand heute in der Bundespressekonferenz der ausverkaufte internationale Fachkongress „Kinder und Kommerz“ statt. Fachleute aus Recht, Medizin, Politik und Ethik sowie Betroffene forderten ein konsequentes Vorgehen Deutschlands gegen jede Form der Leihmutterschaft. In ihren einleitenden Worten betonte Cornelia Kaminski, Bundesvorsitzende der ALfA, dass die Sehnsucht nach einem Kind zutiefst menschlich und legitim sei. Menschen, die einen Ausweg aus dem Leid der Kinderlosigkeit suchen, dürften daher nicht verurteilt werden. Wohl aber sei es geboten, die Auswege darauf hin zu überprüfen, ob sie nicht neues Leid schaffen. Dies, sowie die Frage nach Alternativen,…

  • Gesundheit & Medizin

    EU macht Gelder für Abtreibungstourismus frei – Kaminski: Antwort der Kommission auf „My Voice, My Choice“ ist Rechtsbruch und Missbrauch des europäischen Sozialfonds EFS+

    Die Europäische Kommission hat ihre offizielle Antwort auf die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „My Voice, My Choice“ gestern veröffentlicht und die zentrale Forderung nach Einrichtung eines eigenen EU-Fonds zur Finanzierung von Abtreibungen abgelehnt, gleichzeitig aber angekündigt, dass ein bereits bestehender Fonds hierfür genutzt werden kann: der Europäische Sozialfonds ESF+. Zum ersten Mal betont die Europäische Kommission damit unmissverständlich, dass EU-Gelder für die Finanzierung von Abtreibungsleistungen genutzt werden können. Als Begründung führten die beiden Kommissionäre Hadja Lahbib und Roxana Mînzatu bei der Pressekonferenz zur Vorstellung der Kommissionsentscheidung aus, der freie Zugang zu vorgeburtlichen Kindstötungen sei eine Frage der sozialen Gerechtigkeit und öffentlichen Gesundheitsvorsorge. Eine so definierte Leistung kann schlechterdings keine Straftat sein.…

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  • Verbraucher & Recht

    50 Jahre Indikationslösung – 6,5 Millionen Abtreibungen sind Grund genug für Umdenken

    Am 12. Februar 1976 beschloss der Bundestag nach dem Karlsruher Urteil von 1975 eine neue Fassung des § 218, die sogenannte Indikationsregelung: Abtreibungen blieben grundsätzlich verboten, sollten aber bei bestimmten medizinischen, ethischen oder sozialen Indikationen straffrei bleiben.  Seither sind soliden Schätzungen zufolge 6,5 Millionen ungeborene Kinder abgetrieben worden: etwa 260.000 Grundschulklassen. Millionen Frauen waren davon betroffen, viele davon mehrfach, mit allen gesundheitlichen, und – wie wir inzwischen dank der fundierten Auger-Studie von 2025 auch wissen – psychischen Folgen. Das sind Zahlen, die selbst hartgesottene Befürworter der „Mein Körper, meine Entscheidung“ Ideologie nachdenklich stimmen. Und 50 Jahre später kann man sagen: Es fehlen nun auch die Enkelkinder. Ein wirksames Schutzkonzept des…

  • Verbraucher & Recht

    Frauen Union muss konsequent bleiben

    Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) begrüßt ausdrücklich, dass die Frauen Union an einem Verbot der Leihmutterschaft festhält und sich damit klar gegen die Instrumentalisierung von Frauenkörpern und Kindern stellt. „Die Frauen Union setzt mit ihrem klaren Nein zur Leihmutterschaft ein wichtiges Signal für den Schutz von Frauen und Kindern. Es wäre jedoch fatal, wenn ausgerechnet dieselbe Partei mit einer Öffnung der Eizellspende die Tür für neue Formen der Ausbeutung von Frauenkörpern und der Entfremdung von Kindern von ihrer Herkunft öffnen würde. Wer Leihmutterschaft aus guten Gründen ablehnt, muss auch die hochriskante und strukturell ausbeuterische Praxis der Eizellspende konsequent zurückweisen“, erklärt ALfA-Bundesvorsitzende Cornelia Kaminski. Schon die Einführung einer scheinbar eng…

  • Verbraucher & Recht

    Marsch für das Lebens als Stimme des Gewissens – Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat

    Rund 15.000 Menschen haben beim Marche pour la Vie am 18. Januar gegen die geplante Legalisierung der aktiven Sterbehilfe protestiert. Nur wenige Tage später geriet das französische Euthanasiegesetz in eine politische Sackgasse: Der Senat lehnte den zentralen Artikel des Gesetzentwurfs ab, der den Zugang zu ärztlich assistierter Selbsttötung regeln sollte. Das ist ein ermutigendes Signal, dass öffentlicher Druck und gesellschaftliches Engagement Wirkung zeigen. Auch in Washington waren am vergangenen Wochenende Zehntausende Menschen beim March for Life. Besonders auffällig war, dass in Paris wie auch in Washington viele junge Menschen die Reihen der Lebensrechtler füllten. Bereits am Vorabend der Demonstrationen strömten Tausende zu Gebets- und Gottesdiensten, die eindrucksvoll bezeugten, dass das…

  • Verbraucher & Recht

    Europaparlament gibt grünes Licht für europäischen Abtreibungstourismus

    Zur heutigen Annahme der europäischen Bürgerinitiative „My Voice, My Choice“ durch das europäische Parlament nimmt die Bundesvorsitzende der ALfA, Cornelia Kaminski, wie folgt Stellung: Mit der heutigen Abstimmung unterstützt das Europäische Parlament die Forderung der EBI „My Voice, My Choice“ nach einem EU‑finanzierten Mechanismus, der grenzüberschreitende Abtreibungen erleichtern und faktisch ausbauen soll. Damit setzt sich das Parlament über die gewachsene Kompetenzordnung in Europa hinweg und drängt die Mitgliedstaaten, besonders jene mit einem stärkeren Schutz ungeborenen Lebens, in eine defensive Position. Die Abgeordneten ignorierten dabei die weitaus erfolgreichere europäische Bürgerinitiative „One of Us“, bei der sich über 1,7 Millionen Bürger der EU für den Schutz menschlichen Lebens von Anfang an ausgesprochen hatten.…

  • Verbraucher & Recht

    Menschenrechte müssen allen dienen – Kaminski: Wir brauchen Schutz für die Schwächsten statt neue Ansprüche auf ihre Tötung

    Zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember nimmt die Bundesvorsitzende der ALfA, Cornelia Kaminski, wie folgt Stellung: Zum Internationalen Tag der Menschenrechte erinnert die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) daran, dass die Menschenwürde – und damit auch die Menschenrechte – für jeden Menschen gelten, unabhängig von Alter, Gesundheitszustand oder Entwicklungsstadium. „Die Anerkennung eines Rechts auf Abtreibung steht in offenem Widerspruch zur Menschenwürde und dem Recht auf Leben, das für alle gilt – auch für die Ungeborenen“,  erklärt Cornelia Kaminski. „Wo die Tötung des ungeborenen Kindes zu einem Rechtsanspruch erklärt wird, fallen andere Menschenrechte auch.“ Dies gilt etwa im Bereich Gewissens- und Religionsfreiheit: Der Druck auf medizinisches Personal, an Abtreibungen…

  • Verbraucher & Recht

    Leihmutterschaft ist Ausbeutung und Gewalt gegen Frauen – Kaminski: Deutschland muss Vorreiter werden im Kampf gegen die Leihmutterschaft

      Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen nimmt die Bundesvorsitzende der ALfA, Cornelia Kaminski, wie folgt Stellung: Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen macht die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) auf eine besonders brutale, aber oft versteckte Form der Gewalt aufmerksam: die Leihmutterschaft. Während die öffentliche Debatte sich meist auf häusliche oder sexuelle Gewalt konzentriert, etabliert sich weltweit ein gewinnbringender Markt, der die Sehnsucht nach einem eigenen Kind durch Ausbeutung von Frauen insbesondere in ärmeren Ländern erfüllt. Moderne reproduktive Praktiken – der Verkauf von Eizellen sowie die sogenannte Leihmutterschaft – geraten hierbei zunehmend in den Fokus internationaler Menschenrechtsexpertinnen. Die UN-Sonderberichterstatterin für Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Reem Alsalem,…

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  • Familie & Kind

    Kinderrechte in Gefahr – ALfA fordert Schutz und Würde für jedes Kind von Anfang an

    Zum Internationalen Tag der Kinderrechte warnt die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e. V. vor einem nie dagewesenen Ausmaß der Missachtung von Kinderrechten in Deutschland und Europa.  „Noch nie galten die Rechte der Kinder so wenig wie heute“, erklärt Cornelia Kaminski, die Bundesvorsitzende der ALfA. „Politische und gesellschaftliche Entwicklungen führen mehr denn je dazu, dass Kinderrechte den Wünschen und Interessen Erwachsener geopfert werden.“  Besonders deutlich wird dies bei Reproduktionsverfahren wie der sogenannten „Leihmutterschaft“ und der Eizellspende – die international in aller Regel keinesfalls eine Spende ist, sondern ein Handel: Frauen verkaufen die nach Hormonstimulation produzierten Zellen, die Nachfrage bestimmt den Preis. Auch „Leihmütter“ werden für ihre Dienste bezahlt – den eigentlichen…