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Schweigen ist keine Zustimmung, Hirntod ist kein Tod im landläufigen Sinne – Kaminski: Widerspruchslösung ist verfassungswidrig und bereitet den nächsten Dammbruch vor
Zur gestrigen Anhörung im Gesundheitsausschuss zu den Gesetzentwürfen 21/7570 und 21/2738 sowie zum Antrag 21/8050 nimmt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V., Cornelia Kaminski, wie folgt Stellung: Die ALfA fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, die Einführung der Widerspruchslösung bei der Organspende abzulehnen. Die gestrige Anhörung hat gezeigt: Die Befürworter versprechen mehr Organe, können die Wirksamkeit aber nicht belegen und die grundrechtlichen Einwände nicht entkräften. Die Anhörung offenbart die Schwächen der Widerspruchslösung Selbst der Bonner Jurist Prof. Dr. Gregor Thüsing, der die Widerspruchslösung befürwortet, hält sie nur dann für verfassungskonform ausgestaltbar, wenn der Staat umfassend informiert. Der Palliativmediziner Winfried Hardinghaus stellt fest, dass ein Anstieg der…
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„Aufstehen für Menschenrechte“: ALfA erinnert in Münster an die Brandpredigten von Bischof Clemens August von Galen
Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) hat am Vortag zu Allerheiligen in Münster mit der Tagung „Aufstehen für Menschenrechte. 85 Jahre Brandpredigten von Bischof Clemens August von Galen“ an das mutige Zeugnis des „Löwen von Münster“ erinnert. Mit seinen Predigten gegen die Euthanasie-Verbrechen der Nationalsozialisten hatte der selige Kardinal im Sommer 1941 ein Zeichen für die Würde des Menschen gesetzt, das bis heute nachwirkt. Zum Auftakt der Tagung feierte der Münsteraner Weihbischof Dr. Stefan Zekorn die heilige Messe im Paulusdom. Anschließend entzündeten die Teilnehmer am Grab des seligen Clemens August in der Ludgerus-Kapelle eine Kerze. In seiner Predigt dankte Weihbischof Zekorn der ALfA ausdrücklich für ihren Einsatz für das…
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Bundestag beschließt NIPT-Monitoring
Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) begrüßt die Entscheidung des Deutschen Bundestages, die Folgen der Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) systematisch zu untersuchen. Das Parlament hat den fraktionsübergreifenden Antrag „Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests – Monitoring der Konsequenzen und Einrichtung eines Gremiums“ mit 511 Ja-Stimmen bei 24 Nein-Stimmen und 31 Enthaltungen in geänderter Fassung angenommen. Der ursprüngliche Gruppenantrag wurde um den Zusatz ergänzt, dass im Vergleich zu heute der Zugang der Schwangeren zu kassenfinanzierten NIPT bei einer gerechtfertigten medizinischen Indikation nicht erschwert werden solle. Die Ergebnisse des Monitorings sollen dem Bundestag bis zum 30. Juni 2027 vorgelegt werden. Der Antrag wurde von Abgeordneten aus CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die…
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Anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September mahnt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle e.V., Cornelia Kaminski
Anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September mahnt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle e.V., Cornelia Kaminski, angesichts stetig steigender Suizidzahlen entschiedenes Handeln aus allen Bereichen der Gesellschaft für eine effektive Suizidprävention an. Am Welttag der Suizidprävention muss über ein Phänomen gesprochen werden, das die Prävention systematisch untergräbt. Denn überall dort, wo assistierter Suizid legalisiert wurde, passiert dasselbe: Die Suizidzahlen steigen. Der assistierte Suizid ersetzt nicht die gewaltsame Selbsttötung Sterbehilfe-Vereine fordern ein „entspannteres Verhältnis zum Tod“. Dagegen ist nichts einzuwenden. Ein entspannteres Verhältnis zum Tod ist jedoch nicht dasselbe wie ein entspannteres Verhältnis zum Töten – das wäre nämlich verhängnisvoll. Eine gewaltsame Selbsttötung ist für alle Beteiligten ein…
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ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) startet heute gemeinsam mit der Stiftung „Lebensrecht für Alle“ und der Stiftung „Ja zum Leben“ das von-Galen-Projekt. Anlass ist die Predigt, die Kardinal Clemens August von Galen vor 85 Jahren – am 3. August 1941 – noch als Bischof in St. Lamberti in Münster hielt und in der er die Ermordung kranker und behinderter Menschen durch das NS-Regime öffentlich anklagte. Sie gilt bis heute als eindrucksvolles Zeugnis kirchlichen Mutes und kompromissloser Verteidigung der Menschenwürde. Mit dem neuen Projekt möchte die ALfA die Stimme von Clemens August von Galen in die Gegenwart holen und eine Plattform aufbauen, die die Lehre der Kirche in bioethischen Fragen hörbar…
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ALfA begrüßt den Rücktritt von Jens Spahn als Vorsitzendem der CDU/CSU‑Bundestagsfraktion
Der Rücktritt Jens Spahns als CDU-Fraktionsvorsitzender folgt auf seine Einsicht, dass dies die einzig mögliche Reaktion auf das Entsetzen in seiner Partei war, das von weiten Teilen der Bevölkerung geteilt wurde. Diese Personalentscheidung mag innerparteiliche Spannungen kurzfristig entschärfen, sie beantwortet aber in keiner Weise die grundlegenden ethischen Fragen, die Leihmutterschaft aufwirft, und die die CDU bislang auf eindeutige und konsequente Weise beantwortet hatte. Die Debatte, die zu seinem Rücktritt geführt hat, drehte sich weitgehend um die Frage, ob für Politiker andere Maßstäbe gelten sollen als für die Allgemeinheit, und wie verlässlich Politik sein kann, wenn ihre führenden Vertreter die selbst verantworteten Gesetze durch Reisen ins Ausland umgehen. Nun gilt es,…
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Euthanasie trotz dreimaligem Senatsveto: Frankreichs Nationalversammlung setzt Gesetz durch
Die französische Nationalversammlung hat am 15. Juli das Gesetz zur Legalisierung von Euthanasie und assistiertem Suizid mit 291 zu 241 Stimmen endgültig angenommen. Damit setzt sich die Regierung gegen den Widerstand des Senats durch, der das Vorhaben bereits dreimal abgelehnt hatte. Das Gesetz wird nun dem Verfassungsrat vorgelegt, der über seine Vereinbarkeit mit der Verfassung entscheiden muss; erst danach kann es in Kraft treten. Das neue Gesetz erlaubt Erwachsenen mit französischer Staatsangehörigkeit oder dauerhaftem Aufenthalt den Zugang zu einer „Hilfe beim Sterben“, wenn sie an einer unheilbaren, „schweren“ Erkrankung in einem fortgeschrittenen oder terminalen Stadium leiden und von „konstantem, unerträglichem körperlichen oder psychischen Leid“ betroffen sind. Diese zentralen Begriffe bleiben…
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Vertraglich bestellte Kinder für CDU-Spitzenpolitiker: Jens Spahn und Hendrik Streeck bescheren der Union ein Glaubwürdigkeitsproblem
Der frühere Bundesgesundheitsminister und CDU‑Bundestagsabgeordnete Jens Spahn hat gemeinsam mit seinem Ehemann in den USA ein Kind mittels Leihmutterschaft austragen lassen. Die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle, Cornelia Kaminski, nimmt hierzu wie folgt Stellung: Nach Hendrik Streeck nun also auch Jens Spahn: Der zweite Spitzenpolitiker der CDU umgeht die biologische Hürde, die einem aus zwei Männern bestehenden Paar bei der Reproduktion im Wege steht, durch Inanspruchnahme einer Leihmutter und Kauf von Eizellen in den USA. Dieser Schritt beschädigt die Glaubwürdigkeit der Union, die diese Praxis seit Jahren als „ethisch nicht legitimierbar“ bezeichnet, weil sie Frauenkörper instrumentalisiert und Kinder zur Ware macht und daher erst Anfang des Jahres auf ihrem…
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ALfA fordert Evaluierung der Beratungstätigkeit von pro familia
Zum gestern im Deutschen Bundestag beratenen Antrag der AfD-Fraktion zur Streichung der finanziellen Förderung der Schwangerschaftskonfliktberatung durch Pro Familia erklärt die Vorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle, Cornelia Kaminski: Die AfD-Fraktion fordert in ihrem Antrag „pro familia von der Schwangerschaftskonfliktberatung ausschließen – ungeborenes Leben schützen“ die Einstellung aller Bundesmittel für Schwangerschaftskonfliktberatung durch pro familia sowie ein Einschreiten der Bundesregierung über die Bundesaufsicht gegenüber den Ländern. Martina Kempf (MdB, AfD) begründete dies mit dem Vorwurf, pro familia unterstütze das verfassungsgerichtlich geforderte Lebensschutzkonzept nicht. Grundsätzlich ist die Stoßrichtung des Antrags zu begrüßen. Allerdings dürfte er ins Leere laufen und am Ende vor allem dazu dienen, den politischen Gegner vorzuführen. Gleiche Regeln für…
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EPIC Challenge: ALfA und SPUC starten neues Förderprogramm für europäische Lebensrechts‑NGOs
Gemeinsam mit der britischen Lebensrechtsorganisation Society for the Protection of Unborn Children (SPUC) startet die ALfA die neue „EPIC Challenge“, ein wettbewerbliches Förderprogramm für Lebensrechts-NGOs in ganz Europa. Vorgestellt wurde die Initiative am 22. Juni im Rahmen eines internationalen Pro Life Leaders Summit, den ALfA und SPUC gemeinsam in London veranstaltet haben. Zu den Referenten gehörten unter anderem David Bereit, Gründer von 40 Days for Life, sowie Katy Faust, Gründerin und Vorsitzende der Kinderschutzinitiative Them Before Us. An dem Treffen nahmen Leiterinnen und Leiter zahlreicher Lebensrechtsorganisationen teil. Ziel des Gipfels war es, die europäische Vernetzung zu stärken, voneinander zu lernen und gemeinsame Strategien für einen wirksamen Lebensschutz zu entwickeln. „Mit…