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Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch – Kaminski: Papier zeugt von krasser Uninformiertheit
Zu dem in dieser Woche von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) veröffentlichten Positionspapier „Zwischen Lebensschutz und Selbstbestimmung: Positionen und Perspektiven der kfd zu § 218 StGB“ erklären der Vorsitzende der „Seelsorge für das Leben“, Bischof em. Heinz Josef Algermissen, und die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle e. V., Cornelia Kaminski, in einer gemeinsamen Pressemitteilung: Bischof em. Heinz Josef Algermissen: „Das Positionspapier der kfd mag Vieles, ja, sogar gut gemeint sein. Nur katholisch ist es nicht. Dass ein katholischer Verband allen Ernstes die Forderung erhebt, dass vorgeburtliche Kindstötungen ,auch in katholischen Krankenhäusern möglich sein müssen‘ (vgl. Seite 8, Zeile 247f), ist völlig inakzeptabel und geradezu unerträglich. Gleiches gilt für die…
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Europäisches Parlament beschließt besseren Opferschutz mit schalem Beigeschmack – EU-Richtlinie verankert erstmals Verweis auf Abtreibungen
Das Europäische Parlament hat am 21. Mai eine neue EU-Richtlinie über die Rechte von Opfern verabschiedet – und damit aus Sicht der ALfA einen überfälligen Fortschritt beim Opferschutz mit einem inakzeptablen ideologischen Schritt verknüpft. Die überarbeitete Richtlinie modernisiert erstmals seit 2012 den EU-Rahmen für Opfer von Straftaten. Sie stärkt Mindeststandards für Unterstützung und Schutz, schafft EU-weite Hotlines (116 006), verbessert den Zugang zu Rechtsbeistand und Entschädigung und schützt personenbezogene Daten von Opfern besser vor Tätern. „Alles, was echte Opfer von Straftaten besser schützt, begrüßen wir ausdrücklich“, erklärt Cornelia Kaminski, Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA). „Gerade Frauen, die Gewalt erlebt haben, brauchen niedrigschwellige Hilfe, gute Beratung, Traumatherapie und rechtliche…
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Für das Leben in der Kirche – ALfA beim Katholikentag in Würzburg
Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) ist vom 13. bis 17. Mai 2026 beim 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg vertreten und lädt Besucher herzlich ein, den ALfA-Stand auf der Kirchenmeile zu besuchen. Sie finden die ALfA im Themenbereich „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ am Stand LF – A – 26. Neben der Standpräsenz veranstaltet die ALfA im Umfeld des Katholikentags mehrere eigene Programmpunkte zu zentralen Fragen des Lebensrechts und kooperiert hierfür mit dem Verein katholischer deutscher Lehrerinnen (VkdL, Veranstaltungen im Pfarrsaal von St. Adalbero) und der katholischen Wochenzeitung Die Tagespost (Veranstaltung im Lügensteinmuseum). In zwei Vorträgen und einer Podiumsdiskussion widmet sie sich den Themen Autonomie am Lebensende, Leihmutterschaft und dem Verhältnis von Kirche…
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ALfA: Kinderwunschmesse „Men Having Babies“ in Berlin bewirbt die in Deutschland verbotene Praxis der Leihmutterschaft
Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) kritisiert die morgen in Berlin beginnende Konferenz „Men Having Babies“ scharf und fordert den Berliner Senat auf, alle rechtlichen Möglichkeiten gegen die kommerzielle Förderung von Leihmutterschaft auszuschöpfen. „Men Having Babies“ (MHB) ist eine international operierende Non-Profit-Organisation, die schwulen Männern und Transpersonen den Weg zur Elternschaft über Leihmutterschaft ebnet. Die Teilnehmer erhalten Beratung, Informationen und direkten Zugang zu zahlreichen Agenturen, Kliniken, Anwaltskanzleien und weiteren Dienstleistern des Leihmutterschaftsmarkts. Die Messe wirbt offensiv mit Programmen wie dem „Gay Parenting Assistance Program“ (GPAP), das Zuschüsse, Preisnachlässe und kostenlose Leistungen gewährt, sowie dem „Membership Benefits Program“ (MBP) mit Rabatten bei über 150 Leihmutterschafts‑Dienstleistern. „Durch Rabatte und Bonusprogramme wird eine…
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ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
Zum gestern im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags beratenen Antrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie des parteilosen Abgeordneten Stefan Seidler „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen sichern“ (BT-Drucksache: 21/3909) erklärt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V., Cornelia Kaminski, heute in Augsburg: Der gestern im Gesundheitsausschuss beratene Antrag der Grünen „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen sichern“ ist einseitig, verfassungsrechtlich problematisch und geht an den wirklichen Bedürfnissen schwangerer Frauen vorbei. Er beruht zudem auf den Ergebnissen einer Studie, die das Gegenteil dessen nachweist, was die Antragsteller behaupten. Die Diagnose einer „Versorgungsmisere“ überzeugt daher nicht: Die Zahl der Abtreibungen liegt seit Jahren wieder deutlich über 100.000, der Anteil der vorgeburtlichen Kindstötungen an allen Schwangerschaften steigt, während…
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ALfA fordert Korrektur bei Umgang mit pränatalen Tests – Kaminski: „Routine-Screening auf Trisomie 21 zielt auf Ausmerzung von Menschen mit Down-Syndrom“
Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags fordert die ALfA eine grundlegende Korrektur beim Umgang mit dem nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) als Kassenleistung und warnt vor einer schleichenden Normalisierung selektiver Pränataldiagnostik zulasten von Kindern mit Trisomie 21 und ihren Familien. NIPT: Von der Ausnahme zur Routine Als der Deutsche Bundestag 2022 die Kassenzulassung des NIPT beschloss, war das Ziel klar: Der Test sollte nur bei begründetem individuellen Risiko eingesetzt und ausdrücklich nicht zu einer allgemeinen Reihenuntersuchung auf Trisomie 21 werden. In der Versorgungspraxis hat sich jedoch das Gegenteil etabliert: Nach aktuellen Analysen des BARMER-Instituts ließ im Jahr 2024 nahezu jede zweite Schwangere (48,2 Prozent) einen NIPT durchführen – viele davon ohne, dass ein besonderes medizinisches…
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Leihmutterschaftskongress der ALfA in Berlin: „Deutschland muss Leihmutterschaft konsequent bekämpfen“
Kurz vor der in Berlin geplanten Verkaufsmesse Wish for a Baby, auf der Frauen als Leihmütter und Kinder als Handelsware präsentiert werden, fand heute in der Bundespressekonferenz der ausverkaufte internationale Fachkongress „Kinder und Kommerz“ statt. Fachleute aus Recht, Medizin, Politik und Ethik sowie Betroffene forderten ein konsequentes Vorgehen Deutschlands gegen jede Form der Leihmutterschaft. In ihren einleitenden Worten betonte Cornelia Kaminski, Bundesvorsitzende der ALfA, dass die Sehnsucht nach einem Kind zutiefst menschlich und legitim sei. Menschen, die einen Ausweg aus dem Leid der Kinderlosigkeit suchen, dürften daher nicht verurteilt werden. Wohl aber sei es geboten, die Auswege darauf hin zu überprüfen, ob sie nicht neues Leid schaffen. Dies, sowie die Frage nach Alternativen,…
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EU macht Gelder für Abtreibungstourismus frei – Kaminski: Antwort der Kommission auf „My Voice, My Choice“ ist Rechtsbruch und Missbrauch des europäischen Sozialfonds EFS+
Die Europäische Kommission hat ihre offizielle Antwort auf die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „My Voice, My Choice“ gestern veröffentlicht und die zentrale Forderung nach Einrichtung eines eigenen EU-Fonds zur Finanzierung von Abtreibungen abgelehnt, gleichzeitig aber angekündigt, dass ein bereits bestehender Fonds hierfür genutzt werden kann: der Europäische Sozialfonds ESF+. Zum ersten Mal betont die Europäische Kommission damit unmissverständlich, dass EU-Gelder für die Finanzierung von Abtreibungsleistungen genutzt werden können. Als Begründung führten die beiden Kommissionäre Hadja Lahbib und Roxana Mînzatu bei der Pressekonferenz zur Vorstellung der Kommissionsentscheidung aus, der freie Zugang zu vorgeburtlichen Kindstötungen sei eine Frage der sozialen Gerechtigkeit und öffentlichen Gesundheitsvorsorge. Eine so definierte Leistung kann schlechterdings keine Straftat sein.…
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50 Jahre Indikationslösung – 6,5 Millionen Abtreibungen sind Grund genug für Umdenken
Am 12. Februar 1976 beschloss der Bundestag nach dem Karlsruher Urteil von 1975 eine neue Fassung des § 218, die sogenannte Indikationsregelung: Abtreibungen blieben grundsätzlich verboten, sollten aber bei bestimmten medizinischen, ethischen oder sozialen Indikationen straffrei bleiben. Seither sind soliden Schätzungen zufolge 6,5 Millionen ungeborene Kinder abgetrieben worden: etwa 260.000 Grundschulklassen. Millionen Frauen waren davon betroffen, viele davon mehrfach, mit allen gesundheitlichen, und – wie wir inzwischen dank der fundierten Auger-Studie von 2025 auch wissen – psychischen Folgen. Das sind Zahlen, die selbst hartgesottene Befürworter der „Mein Körper, meine Entscheidung“ Ideologie nachdenklich stimmen. Und 50 Jahre später kann man sagen: Es fehlen nun auch die Enkelkinder. Ein wirksames Schutzkonzept des…
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Frauen Union muss konsequent bleiben
Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) begrüßt ausdrücklich, dass die Frauen Union an einem Verbot der Leihmutterschaft festhält und sich damit klar gegen die Instrumentalisierung von Frauenkörpern und Kindern stellt. „Die Frauen Union setzt mit ihrem klaren Nein zur Leihmutterschaft ein wichtiges Signal für den Schutz von Frauen und Kindern. Es wäre jedoch fatal, wenn ausgerechnet dieselbe Partei mit einer Öffnung der Eizellspende die Tür für neue Formen der Ausbeutung von Frauenkörpern und der Entfremdung von Kindern von ihrer Herkunft öffnen würde. Wer Leihmutterschaft aus guten Gründen ablehnt, muss auch die hochriskante und strukturell ausbeuterische Praxis der Eizellspende konsequent zurückweisen“, erklärt ALfA-Bundesvorsitzende Cornelia Kaminski. Schon die Einführung einer scheinbar eng…