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Warum scheitern B2B-Kundenportale und wie E-Mail-Automatisierung Auftragsprozesse effizient optimiert?
Viele Unternehmen investieren signifikante Ressourcen in die Digitalisierung ihrer Auftragsprozesse. Das Ziel: ein zentrales B2B-Kundenportal, das Bestellungen strukturiert abbildet, manuelle Aufwände reduziert und die Fehlerquote minimiert. Doch die Realität nach dem Go-live sieht oft ernüchternd aus: Trotz intensiver Onboarding-Maßnahmen bleibt die E-Mail der dominierende Kanal für Auftragseingänge. Wenn Ihre Teams montags weiterhin PDF-Bestellungen und Freitext-Anfragen aus Microsoft Outlook manuell in das ERP übertragen oder sich durch Bestellmails in Gmail arbeiten, ist das kein Zeichen gescheiterter Digitalisierung. Es ist das Resultat einer Marktrealität, in der Nutzerakzeptanz den ROI stärker beeinflusst als die schönste Portal-Oberfläche. 1) Das Paradoxon der Portal-Adoption Die Erwartungshaltung an ein Portal ist klar: Skalierbarkeit durch Standardisierung. Die Barriere liegt jedoch in der Prozesslandschaft des Kunden. Ein industrieller…
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ORDERFLOW auf der LogiMAT 2026 – Rückblick auf einen begeisternden Messestart
Unter dem Motto „Passion for Details – Discover the Difference“ standen in der Messe Stuttgart vom 24. bis zum 26. März 2026 einmal mehr Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement im Mittelpunkt der international führenden Fachmesse LogiMAT. Kernthemen waren hierbei Aspekte der Digitalisierung der Automatisierung und der Nachhaltigkeit. Als verbindendes Element galt dem Thema Künstliche Intelligent als zentralem Treiber besondere Aufmerksamkeit. Getreu dem Messe-Motto widmeten sich die vorgestellten Lösungen branchenübergreifend allen Detail-Bereichen einer zunehmend komplexen Logistikkette. Mit ihrer ersten Teilnahme mit eigenem Messestand wollten die Verantwortlichen der Berliner Algonaut GmbH den Fokus auf den frühsten Punkt dieser Logistikkette lenken: die Bestellung. Mit ORDERFLOW präsentierte das 2021 gegründete, auf die Implementierung von KI-Lösungen mit…
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Wie Automatisierung Fehler in der Auftragserfassung im Großhandel zuverlässig beseitigt
In jedem Großhandelsbetrieb kennt man das Szenario: Eine Bestellung wird morgens manuell ins ERP übertragen. Nachmittags ruft der Kunde an — falsche Menge, falscher Artikel, falsche Lieferadresse. Was folgt, ist ein Korrekturprozess, der mehr Zeit kostet als die ursprüngliche Erfassung. Manuelle Auftragserfassung ist nicht nur langsam, sie ist systematisch fehleranfällig. Die Frage ist nicht, ob Fehler passieren, sondern wie oft — und was sie kosten. Die fünf häufigsten Fehlerquellen 1. Verwechslung von Gebinde-Einheiten Der Klassiker im Großhandel: Der Kunde bestellt „5 Karton", der Sachbearbeiter erfasst „5 Stück". Oder umgekehrt. In Branchen, in denen ein Karton mal eben 5.000 Blatt Papier oder 24 Flaschen enthalten kann, hat diese Verwechslung massive Auswirkungen:…
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Orderflow‑basierte Logistiklösungen für die digitale Transformation in der Supply Chain: Optimierung von Lagerprozessen und Bestellabläufen durch mode
Wer in der Verpackungsindustrie Bestellungen erfasst, kennt das Problem: Kein Auftrag gleicht dem anderen. Kartonagen kommen in hunderten Varianten — unterschiedliche Maße, Materialstärken, Druckbilder, Oberflächenveredelungen. Dazu kommen Sonderanfertigungen, Kleinserien und kurzfristige Abrufe aus Rahmenverträgen. Die Bestellungen treffen per E-Mail ein, als PDF, Excel-Liste oder Freitext — und der Innendienst muss daraus fehlerfreie ERP-Belege machen. Die besondere Komplexität der Verpackungsbranche Im Gegensatz zu Branchen mit relativ stabilen Sortimenten — etwa Hygieneartikel oder Lebensmittel — ist die Artikelwelt in der Verpackungsindustrie extrem ausdifferenziert: Dimensionale Varianz: Ein einzelner Faltschachtel-Typ existiert in Dutzenden Größen. Kunden bestellen mit exakten Maßangaben (z. B. „300x200x150 mm, E-Welle, 2-seitig bedruckt"), und bereits eine Abweichung von wenigen Millimetern führt zu…
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Warum E-Mail-Bestellungen im Mittelstand zum Effizienzproblem werden – und wie Unternehmen ihre Auftragserfassung im ERP automatisieren
. Halle Eingang Ost, Stand EO60D Viele Unternehmen erfassen Bestellungen nochmanuell aus E-Mails im ERP. Das kostet Zeit,verursacht Fehler und skaliert schlecht. Welche Alternativen es gibt und wo Automatisierung heute ansetzt. In vielen mittelständischen Unternehmen – insbesondere im Großhandel und bei Herstellern von Verbrauchsartikeln – läuft ein zentraler Prozess noch erstaunlich analog: die Verarbeitung von E-Mail-Bestellungen. Jeden Tag gehen Bestellungen per E-Mail ein. Und jeden Tag werden sie manuell ins ERP-System übertragen. Für viele Unternehmen ist das ein ganz normaler Prozess. Er funktioniert, ist eingespielt – und wird selten hinterfragt. Doch genau hier verbirgt sich oft ein unterschätzter Effizienzverlust. Der Status quo: Viel Handarbeit in einem kritischen Prozess Ein typischer…