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Mit fast 3.000 beteiligten Unternehmen in 2025 setzt Amundi seine Initiative zum Aktionärsengagement fort, um deren ESG-Praktiken zu verbessern
Amundi, der führende europäische Vermögensverwalter[1], hat wichtige Kennzahlen zum Unternehmensengagement und den Stimmrechtsaktivitäten im Jahr 2025 veröffentlicht. Die Stewardship-Aktivitäten werden von einem rund 40-köpfigen Experten-Team aus fünf Ländern durchgeführt und sind einer der Eckpfeiler der verantwortungsvollen Anlagepolitik von Amundi. Sie basieren auf der Überzeugung, dass Nachhaltigkeit für ein widerstandsfähiges und langfristiges Wirtschaftswachstum grundlegend ist. Auf Basis der Überzeugung, dass ein konstruktiver Dialog zu besseren Ergebnissen führt, möchte Amundi durch sein Engagement und seine Stimmrechtsausübung einen spürbaren Einfluss auf die Wirtschaft nehmen. Ein sowohl ambitionierter als auch pragmatischer Ansatz soll dabei Anpassungen wirkungsvoll fördern. Die wichtigsten Punkte der Amundi Engagement-Aktivitäten in 2025: Dialog mit 2.948 Unternehmen in 2025: Diese Zahl hat…
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Der andauernde Konflikt lässt Inflationserwartungen steigen
Der Krieg im Nahen Osten geht nun bereits in den zweiten Monat. Die hohen Energiepreise wirken sich immer mehr auf die globalen Finanzmärkte aus. Die Breakeven-Kurven in den USA und Europa stiegen stark an, da die Märkte die Inflationserwartungen und die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen durch die Zentralbanken neu bewerteten. Auch die Nominalrenditen, insbesondere am kurzen Ende, stiegen in Ländern wie Großbritannien deutlich. Zum jetzigen Zeitpunkt erscheint uns ein Teil dieser Reaktion übertrieben. Wir sind der Ansicht, dass die Dauer der hohen Energiepreise ausschlaggebend für die sekundären inflationären Auswirkungen sein wird. Was das Wachstum betrifft, scheinen die Märkte derzeit nicht übermäßig besorgt zu sein. Wir sind der Auffassung, dass anhaltend hohe…
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Reformen und Reflation: Das Aufwärtspotenzial Japans erschließen
Der japanische Aktienmarkt hat sich viele Jahre unterdurchschnittlich entwickelt und wird mit einem niedrigeren Kurs-Buchwert-Verhältnis gehandelt als seine globalen Pendants. Dieser Abschlag ist gerechtfertigt, da die Eigenkapitalrendite niedriger ist. Der Grund hierfür sind überdimensionierte Bilanzen. Viele Unternehmen haben überschüssige Barmittel gehortet, beträchtliche Beteiligungen an anderen Firmen gehalten und umfangreiche Immobilienportfolios aufgebaut. Diese Vermögenswerte werden für den operativen Betrieb nicht benötigt und stellen so eine schlechte Verwendung des Eigenkapitals dar. Reform der Unternehmensführung, um Bewertungsabschläge zu beseitigen Bereits vor über einem Jahrzehnt setzten die japanischen Regulierungsbehörden unter Premierminister Shinzo Abe eine Agenda zur Unternehmensführung durch, um sicherzustellen, dass Unternehmen Kapital effizienter einsetzen und im besten Interesse der Aktionäre handeln. Seitdem haben…
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Die Märkte fahren Achterbahn
Die Krise im Nahen Osten wird den Weg Europas zu strategischer Autonomie und umweltfreundlicherer Energie wahrscheinlich deutlich beschleunigen. Die Zentralbanken werden angesichts des zunehmenden Inflationsrisikos voraussichtlich vorsichtiger werden und eine abwartende Haltung einnehmen. Für Anlegerinnen und Anleger ist es wichtig, weiter gut zu diversifizieren und auch über die Krise hinaus Investments nach hohen Qualitätskriterien auszuwählen. Weltweiter Investmentansatz bleibt bei Aktien entscheidend Die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf den Aktienmarkt zeigen die Sensibilität der Volkswirtschaften gegenüber höheren Energiepreisen und neuen Inflationsängsten. Während sich US-Investments (einschließlich des Dollars) bisher als recht widerstandsfähig erwiesen haben, bleiben die Anfälligkeiten im Zusammenhang mit hochpreisigen KI-Segmenten und einem hohen US-Finanzdefizit bestehen. Im Gegensatz dazu…
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Alles dreht sich noch schneller
Seit Jahresbeginn haben sich mehrere unserer Thesen bestätigt und manche Trends haben sich sogar beschleunigt. Die Märkte sind nach wie vor stabil, auch wenn es auf Länder- und Sektorebene und bei Aktien zu erheblichen Umschichtungen gekommen ist. Geopolitische Fragmentierung und kontrollierte Unruhen bleiben zentrale Themen, wie die aktuelle Eskalation im Nahen Osten gezeigt hat. Die Entwicklungen durch den militärischen Schock sind rasant, und die politischen Auswirkungen sind aktuell nicht vorherzusehen. Die Ölpreise – der wichtigste makroökonomische Transmissionsmechanismus – scheinen unmittelbar eine geopolitische Risikoprämie widerzuspiegeln. In Davos wurde schon eine Verschiebung des Narrativs diskutiert, ein klarer Bruch in der internationalen Ordnung. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz und zuletzt auf den Märkten haben…
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Was der Iran-Konflikt für die Finanzmärkte bedeutet
Die Iran-Krise verstärkt einen strukturellen Wandel, auf den wir bereits hingewiesen haben: Geopolitik wird wieder zu einem makroökonomischen Treiber. Wir bewegen uns weiter in Richtung eines Umfelds „kontrollierter Unordnung”, in dem Schocks eher zu Rotation und Streuung als zu einer einheitlichen Marktrichtung führen. Wir betrachten Öl als Transmissionsmechanismus für Wirtschaft und Märkte. Das aktuelle Ölpreisniveau spiegelt den aktuellen Schock wider. Ohne eine Störung der Straße von Hormus ist ein dauerhafter Ölpreis von über 100 USD unwahrscheinlich – und paradoxerweise würden bei Erreichen dieses Niveaus massive Nachfragerückgänge und Rezessionsrisiken den Anstieg schnell begrenzen. Wir interpretieren die Situation in erster Linie als vorübergehenden stagflationären Impuls und nicht als neuen Öl-Superzyklus. Solange die…
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Vincent Mortier: Thesen bewahrheiten sich
Wir bewegen uns weltweit eindeutig auf ein komplexeres Marktgleichgewicht zu, in dem Politik – einschließlich Handelspolitik –, Geopolitik und Kapitalallokation ebenso entscheidend sind wie der Konjunkturzyklus selbst. Da sich das Wachstum als widerstandsfähiger als ursprünglich erwartet erweist und die Unternehmensgewinne robust bleiben, haben sich die Märkte gut behauptet. Allerdings finden derzeit erhebliche Umschichtungen zwischen Ländern, Sektoren und einzelnen Aktien statt. Ein diversifizierter und flexibler Ansatz dürfte für Anleger der Schlüssel sein, um mit all diesen Verschiebungen und Rotationen umzugehen. In einer sich so schnell drehenden Welt ist es an der Zeit, unsere wichtigsten Thesen für 2026 neu zu bewerten: These 1: Der Zyklus geht weiter – höhere Dynamik in den…
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Hantel-Strategie mit Gold, Silber & Co.
Ende Januar kam es zu extremen Schwankungen auf den Metallmärkten. Die Volatilität bei Edelmetallen war auf mehr als das Doppelte ihres historischen Niveaus angestiegen. Gold, Silber und Kupfer reagieren derzeit auf eine Mischung aus strukturellen Nachfrageverschiebungen, geopolitischen Risiken und kurzfristigen Spekulationen. Während Gold durch Zentralbankenkäufe und die Flucht in den sicheren Hafen gestützt wird, lässt sich die Rallye bei Silber teilweise durch ein kurzfristiges Angebotsdefizit und die industrielle Nachfrage erklären. Und bei Kupfer sehen sich Investoren aufgrund der Elektrifizierung und des Ausbaus der KI mit einer langfristigen strukturellen Lücke konfrontiert. Der aktuelle Metallmarkt lässt sich am besten als eine Mischung aus anhaltenden strukturellen Veränderungen und kurzfristigen spekulativen Positionen interpretieren. Die…
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Japans finanzpolitische Renaissance beginnt
Die „Sanaenomics“ haben die Zustimmung des japanischen Volkes erhalten. Sanae Takaichi, die als Protegé von Shinzo Abe gilt, wird in ihrer Wirtschaftspolitik häufig als Fortsetzung der „Abenomics“ charakterisiert und hinsichtlich deren Wirksamkeit in Frage gestellt. Ein wesentlicher Unterschied liegt jedoch in ihrem Ansatz. Abe war vor allem ein Monetarist, die Umsetzung seiner Politik inkonsistent. Die verfrühte Haushaltskonsolidierung im April 2014, als die Mehrwertsteuer von 5 % auf 8 % angehoben wurde, erstickte Japans beginnende Erholung. Es ist unwahrscheinlich, dass Takaichi diesen Fehler wiederholen wird. Sie wird sich wohl stärker auf fiskalische Hebel stützen und eine Rückkehr zur geldpolitischen Lockerung vermeiden, insbesondere da die Menschen weiterhin mit einer Lebenshaltungskostenkrise konfrontiert sind.…
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Das Handelsabkommen zwischen Indien und der EU fördert Qualität statt Preiskampf in Europa
Am 27. Januar haben die Europäische Union und Indien die Verhandlungen über ein wegweisendes Freihandelsabkommen formell abgeschlossen und damit einen wichtigen Meilenstein gesetzt, auf den sie fast zwei Jahrzehnte hingearbeitet haben. Das Abkommen wird zwei der größten Volkswirtschaften der Welt mit einer Gesamtbevölkerung von fast zwei Milliarden Menschen zusammenbringen. Die juristische Prüfung – oder "textual scrubbing" – folgt. Beide Seiten möchten den Prozess zügig abzuschließen, um das Abkommen innerhalb der nächsten fünf bis sechs Monate zu unterzeichnen. Nach der Ratifizierung wird es voraussichtlich Anfang 2027 in Kraft treten. Der Zeitpunkt des Abkommens ist von strategischer Bedeutung: Es stärkt die Diversifizierung der Lieferketten weg von China, sichert gegen die Unsicherheit der…