• Gesundheit & Medizin

    Notfallvorsorge: Für den Ernstfall gut vorbereitet

    Auch wenn wir es hierzulande kaum gewohnt sind, dass unsere Wohlstandsquellen auch mal versiegen könnten, kann es Sinn machen, auf unerwartete Notfälle vorbereitet zu sein. Angesichts steigender Lebensmittelpreise, zunehmender Cyberangriffe und Ereignisse wie der großflächige Stromausfall in Spanien sind wir gezwungen, unsere Vorsorgemaßnahmen zu überdenken. Die ARAG Experten haben hilfreiche Tipps, was jeder Einzelne im Voraus tun kann, um für den Notfall gewappnet zu sein. Wasser sparen kann jeder sofort In Bezug auf Wassersparen ist es wichtig, dass jeder Einzelne sofort handelt. Der Klimawandel, Waldbrände und Ernteausfälle sind zwar immer wieder Themen in den Nachrichten, aber sie führen selten dazu, dass wir unser Verhalten anpassen. Nun hat die Europäische Union…

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  • Verbraucher & Recht

    Unwirksame Preiserhöhung bei Netflix

    Einige Streamingdienste wie Netflix haben in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen Klauseln, die es ihnen ermöglichen, die Preise für Abonnements einseitig zu erhöhen. Doch die ARAG Experten weisen darauf hin, dass solche Preisanpassungsklauseln unwirksam sind, da sie gegen das Transparenzgebot verstoßen (Paragraf 307 Absatz 1 Satz 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)). Zudem sind die Preisänderungen hinfällig, da sie ohne neue Verträge zustande gekommen sind. Netflix hatte lediglich einen Button „Preiserhöhung zustimmen“ eingeblendet. Kunden hatten also nicht die nötige Wahlfreiheit und konnten keine Willenserklärung abgeben. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass betroffene Nutzer zu viel gezahlte Beträge zurückfordern können, allerdings aufgrund der dreijährigen Verjährungsfrist erst ab 2019 (Landgericht Köln, Az.: 6 S 114/23).…

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  • Verbraucher & Recht

    Einsichtnahme in Belege für Nebenkostenabrechnung

    Mieter können auch nach Ende des Mietverhältnisses zwar grundsätzlich darum ersuchen, Einsicht in die Belege für die Betriebskosten zu erhalten, um deren Abrechnung überprüfen zu können. Sie haben aber nur ausnahmsweise einen Anspruch darauf, dass der Vermieter ihnen Belegkopien zuschickt. Nämlich dann, wenn die Einsicht beim Vermieter unzumutbar ist, etwa weil er weit entfernt wohnt. ARAG Experten verweisen auf eine Entscheidung des Landgerichts Hanau, wonach dabei die Entfernung zwischen der Mietwohnung und dem Vermieter entscheidend sei. Wie weit der neue Wohnort des Mieters von der Wohnung entfernt ist, sei irrelevant (Az.: 2 S 43/24). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Entscheidung des LG Hanau . Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:…

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  • Verbraucher & Recht

    Fahrtenbuchauflage bei erstem Verstoß

    Sofern ein Verkehrsverstoß von erheblichem Gewicht ist, kann schon ein erster Verstoß die Auflage rechtfertigen, ein Fahrtenbuch zu führen. Dabei verweisen die ARAG Experten auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg, bei dem eine Auflagendauer von zwölf Monaten festgesetzt wurde, um eine effektive Kontrolle des Verkehrssünders zu ermöglichen (Az.: 5 K 753/25). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Entscheidung des VG Hamburg . Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Telefon: +49 (211) 9890-1436 Telefax: +49 (211) 963-2850 http://www.arag.de Ansprechpartner: Jennifer Kallweit Pressereferentin Telefon: +49 (211) 963-3115 Fax: +49 (211) 963-2220 E-Mail: jennifer.kallweit@ARAG.de Weiterführende Links Originalmeldung von ARAG SE Alle Stories von ARAG SE Für die…

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  • Verbraucher & Recht

    (K)Eine Erparnis

    In einem Mehrfamilienhaus in Bremen wurde 2017 eine Gas-Zentralheizung eingebaut. Die Vermieterin nahm dies zum Anlass, mehr Miete zu verlangen. Doch die Mieter machten nach ihrem Auszug geltend, jahrelang zu viel Miete gezahlt zu haben, da die Modernisierung zu keiner Ersparnis geführt habe. Ein Gutachten beim Landgericht bestätigte die Einschätzung der Mieter. Die ARAG Experten verweisen jedoch auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs, welcher die Expertise für ungeeignet hielt: Die entscheidende Frage sei, ob nach dem Abschluss der zu den Modernisierungszwecken vorgenommenen Arbeiten zum Zeitpunkt der Abgabe der Mieterhöhungserklärung, eine (allein) durch die erfolgte bauliche Veränderung hervorgerufene messbare und dauerhafte Einsparung von Endenergie für die Vermieterin erwartbar gewesen sei (Az.: VIII…

  • Verbraucher & Recht

    Vorsicht vor manipulierten Captchas

    Die ARAG IT-Experten warnen vor einer perfiden Betrugsmasche im Internet: Manipulierte Captchas. Dabei handelt es sich um harmlos wirkende „Ich bin kein Roboter“-Abfragen, die auf täuschend echte Webseiten weiterleiten. Beim Setzen des Häkchens wird jedoch unbemerkt ein schädlicher Befehl in die Zwischenablage des eigenen Rechners kopiert. Kurz darauf erscheint eine weitere Eingabeaufforderung, die scheinbar zur Verifizierung dient, tatsächlich aber zur Ausführung des schädlichen Codes führt. Wird der eingefügte Befehl ausgeführt, kann sich Schadsoftware installieren, die auf persönliche Daten zugreift. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt, keine unerwarteten Anweisungen auszuführen und bei Zweifeln den Browser sofort zu schließen. Ein aktuelles Betriebssystem und verlässlicher Virenschutz bieten zusätzlichen Schutz. Auch Passwörter sollten regelmäßig…

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  • Verbraucher & Recht

    Im Ausland geblitzt?

    Urlaub mit dem Auto liegt gerade voll im Trend. Mit rund 42 Prozent gehört das Auto nach dem Flugzeug (45 Prozent) zum zweitbeliebtesten Verkehrsmittel von deutschen Reisenden. Aber das Fahren auf unbekannten Straßen im Ausland hat auch so seine Tücken. Vor allem, wenn man mal zu schnell unterwegs ist und dabei geblitzt wird. Was man dazu wissen sollte, erklärt ARAG Experte Jan Kemperdiek, Fachanwalt für Verkehrsrecht. Welchen Führerschein benötigt man, wenn man im Ausland Auto fahren will? Jan Kemperdiek: Prinzipiell gilt, dass der deutsche Führerschein in allen Ländern der Europäischen Union (EU) gilt – und zwar die alten grauen und rosa Papier-Exemplare genauso wie die neuen Plastikkarten. Manchmal werden die alten Papierführerscheine bei…

  • Verbraucher & Recht

    ARAG Verbrauchertipps zwischen Paragrafen und Gesundheitsakten

      Elektronische Patientenakte bundesweit gestartet Nach einer erfolgreichen Pilotphase ist die elektronische Patientenakte, kurz ePA , seit Ende April für alle Beteiligten gestartet. Dadurch wird für 73 Millionen gesetzlich Versicherte künftig die „Zettelwirtschaft“ beendet und alle Patientendaten, wie z. B. Arztbriefe, Röntgenbilder oder Befundberichte, werden zentral in digitaler Form gespeichert. Auch die Medikationsübersicht wird digitalisiert, sodass zusammen mit dem E-Rezept Wechselwirkungen von Arzneien besser erkannt und vermieden werden können. Ein Muss ist die elektronische Patientenakte laut ARAG Experten nicht. Versicherte können jederzeit widersprechen. Die Krankenkassen informieren über die Möglichkeiten des Widerspruchs. Für Ärzte, Apotheken und andere Leistungserbringer wird die ePA hingegen ab 1. Oktober verpflichtend. Aufklärung vor OP muss mündlich erfolgen Die…

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  • Verbraucher & Recht

    Wenn die Tante reicher war als gedacht

    Zehn Prozent aller Erwachsenen in Deutschland haben in den vergangenen 15 Jahren geerbt. Dabei ging es durchschnittlich um 85.000 Euro pro Person. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Denn manchmal entpuppt sich eine Erbschaft als finanzieller Reinfall. ARAG Experte Tobias Klingelhöfer erläutert, wann es sich lohnt, ein Erbe anzutreten und wann man besser darauf verzichten sollte. Annehmen oder ablehnen? Damit das Erbe nicht zur Kostenfalle wird… Tobias Klingelhöfer: Eine Erbschaft kann Hinterbliebene zu enormem Vermögen verhelfen, aber ebenso mit Pflichten verbunden sein. Besteht der Nachlass in erster Linie aus Verbindlichkeiten, kann es sogar zur finanziellen Schieflage bei den Erben führen. Andererseits muss man, schlägt man das Erbe einmal aus,…

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  • Verbraucher & Recht

    Kein Anspruch auf Müllabholung am Grundstück

    ARAG Experten verweisen auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz, welches entschieden hat, dass Eigentümer von Wohnhäusern ihren Hausmüll zu einer zentralen Sammelstelle am Ortsrand bringen müssen, wenn Zufahrten für Müllfahrzeuge gesperrt oder unpraktikabel sind. Auch wenn dies mit Aufwand verbunden ist (Az.: 4 K 1106/24.KO). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Pressemitteilung des VG Koblenz . Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Telefon: +49 (211) 9890-1436 Telefax: +49 (211) 963-2850 http://www.arag.de Ansprechpartner: Jennifer Kallweit Pressereferentin Telefon: +49 (211) 963-3115 Fax: +49 (211) 963-2220 E-Mail: jennifer.kallweit@ARAG.de Weiterführende Links Originalmeldung von ARAG SE Alle Stories von ARAG SE Für die oben stehende Story ist allein der…

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