• Finanzen / Bilanzen

    Wie sparen Frugalisten?

    Im Vergleich zum deutschen Durchschnittssparer legt ein Frugalist sehr viel mehr Geld auf die hohe Kante: Liegt die durchschnittliche Sparquote privater Haushalte im Schnitt bei 11,3 Prozent des monatlichen Einkommens (Stand 2023, Quelle: Statista), beträgt sie bei Frugalisten mitunter 40 Prozent und deutlich mehr. Oliver Noelting etwa spart und 70 Prozent seines Einkommens. Dies schafft er unter anderem durch Fahrten mit dem Fahrrad zur Arbeit, Reparatur oder Ersatz von Haushaltsgegenständen durch Gebrauchtes. Zudem wohnt er mit seiner Lebensgefährtin und seinen beiden Töchtern in einer kleinen Wohnung und verzichtet auf Restaurantbesuche. Wer als Frugalist also beispielsweise netto 2.500 Euro zur Verfügung hat, steckt bei einer Sparquote von 50 Prozent jeden Monat…

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    Frugalismus – der Weg zu finanzieller Freiheit

    Den Vollzeitjob hinter sich lassen können oder zumindest problemlos in Teilzeit arbeiten können, ohne dass es finanziell eng wird – wer hat davon nicht schon das eine oder andere Mal geträumt? Dass dies machbar ist, beweisen Frugalisten wie zum Beispiel Oliver Noelting, der als führender Kopf für diesen Lebensentwurf gilt und die Webseite www.frugalisten.de samt Blog betreibt. Aus dem Nichts kommt diese Freiheit jedoch nicht, denn sie setzt zunächst konsequentes Sparen und auch im Alltag Disziplin voraus. Wie sieht der Weg zur finanziellen Freiheit aus, was bedeutet Frugalismus eigentlich und was unterscheidet das Konzept vom Minimalismus? Die wichtigsten Aspekte rund ums Thema im Überblick. Was bedeutet Frugalismus? Wie lautet eigentlich…

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    Steigende Beiträge

    Doch nicht für jeden ist ein Wechsel von der PKV zur GKV sinnvoll und zu empfehlen. Liegt ihr Gehalt etwa deutlich über der Jahresarbeitsentgeltgrenze von 2024, müssten Sie auf viel Lohn verzichten, um zurück in die gesetzliche Krankenversicherung zu kommen. Selbstständige, deren Geschäft gut läuft, wollen sich sicher nicht festanstellen lassen, um raus aus der privaten Krankenversicherung zu kommen. Ein solcher Schritt will wohlüberlegt sein, zumal Sie in der gesetzlichen Kasse nicht automatisch niedrigere Beiträge zahlen. Von einer spürbaren finanziellen Entlastung profitieren Sie in der Regel erst im Ruhestand, wenn Ihr Einkommen deutlich geringer ausfällt. Im fortgeschrittenen Alter ist eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung jedoch schwierig und führt nicht…

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    Wenn die Kasse die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung verweigert

    Wer von der privaten zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln möchte, bekommt – zumindest im fortgeschrittenen Alter – oft ein kategorisches Nein zu hören. “Betroffene sollten sich aber nicht mit einer telefonischen Absage abspeisen lassen”, rät Rechtsanwältin Schörnig. “Sie haben immer Anspruch auf einen schriftlichen Bescheid.” Lehnt die gesetzliche Krankenversicherung den Aufnahmeantrag ab, können Sie den Bescheid von unabhängigen Fachleuten überprüfen lassen. Verweigert die gesetzliche Krankenversicherung die Rückkehr in die Solidargemeinschaft zu Unrecht, sollten Sie innerhalb eines Monats schriftlich Widerspruch einlegen. Im Falle einer erneuten Ablehnung können Sie vor dem Sozialgericht Klage einreichen. Ihre Erfolgsaussichten besprechen Sie am besten mit einem Fachanwalt für Sozialrecht. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Biallo…

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    Vorsicht Betrüger

    Steigen im Alter die Beiträge stark an, wollen viele raus aus der privaten Krankenversicherung. Doch den geplanten Wechsel von der PKV zurück zur dann günstigeren GKV, lehnen die Kassen häufig ab. Die Verzweiflung der Abgewiesenen machen sich auch Betrüger zunutze. Sie werben im Internet damit, Rentner und Rentnerinnen über ein gesetzliches Schlupfloch zurück in die gesetzliche Krankenversicherung zu holen. Das ARD-Magazin Plusminus zeichnete ein telefonisches Beratungsgespräch auf, in dem Senioren angeboten wird, für sie ein Gewerbe in einem osteuropäischen Land zu eröffnen, um sich zurück in die GKV zu mogeln. Natürlich gegen ein üppiges Honorar von über 10.000 Euro. Ein Umzug ins Ausland sei nicht nötig. Der Deal: Wer ein…

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    Über 55 Jahre

    Privatversicherte, die bereits 55 Jahre oder älter sind, können kaum noch von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Der Gesetzgeber hat die Regeln immer wieder verschärft, um zu verhindern, dass Gutverdienende sich in jungen Jahren günstig privat versichern und im Alter, wenn Behandlungskosten und Beiträge steigen, den gesetzlichen Krankenkassen zur Last fallen. Den Wenigsten ist jedoch bewusst, dass die Privatversicherung im Alter zur Einbahnstraße werden kann. “Über 55-Jährige können nicht so einfach zurück in das gesetzliche Solidarsystem”, warnt der Stuttgarter Verbraucherschützer Grieble. “Selbst wenn sie arbeitslos werden oder weniger verdienen, bleibt der Weg zurück versperrt.” Die Hürden sind hoch. Die Kassen listen detailliert auf, wen sie nicht mehr als…

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    Ausland oder Karriereknick?

    Alle anderen Wege zurück in die gesetzliche Krankenversicherung sind noch beschwerlicher und eher als Härtefallregelungen zu verstehen. Wer sich arbeitslos meldet und mindestens einen Monat Arbeitslosengeld bezieht, rutscht wieder in die gesetzliche Pflichtversicherung. Bei Selbstständigen ist dies jedoch kein Automatismus, denn sie haben nur Anspruch auf Arbeitslosengeld, sofern sie freiwillig in die gesetzliche Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Zudem müssen sie ihr Geschäft komplett aufgeben. Dieser drastische Schritt kommt für die Wenigsten in Frage. Für Ältere funktioniert der Wechsel von der PKV zur GKV über den Umweg Arbeitsamt nicht. Der Grund ist offensichtlich: Die Pflichtversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse soll Beschäftigte absichern, die ihren Job verlieren und ist nicht als Hintertür gedacht,…

  • Finanzen / Bilanzen

    Können Sie als Selbstständiger zurück in die gesetzliche Krankenversicherung?

    Ja, aber für hauptberuflich Selbstständige ist es deutlich schwieriger, von der privaten in eine gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Sie müssen ihr Berufsleben komplett umkrempeln und sich eine Anstellung suchen. Viele Freelancer sind aufgrund ihres Status nicht versicherungspflichtig und haben die Risiken Krankheit und Pflege privat abgesichert. Kündigt sich Nachwuchs an oder entwickeln sich die Einkünfte weniger positiv als geplant, erscheint eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung attraktiv. Möchten Sie als Selbstständiger zurück in die gesetzliche Krankenversicherung, sollten Sie sich wieder anstellen lassen. Ihr Geschäft müssen Sie zwar nicht ganz aufgeben, aber deutlich zurückfahren. Das will wohl überlegt sein.   Wechsel von der PKV zur GKV über eine Festanstellung Für Selbstständige…

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  • Finanzen / Bilanzen

    Wann ist keine schnelle Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung möglich?

    Haben Sie sich in der Vergangenheit von der Versicherungspflicht befreien lassen, um trotz eines Einkommens unter der Entgeltgrenze privatversichert bleiben zu können, ist es viel schwieriger, von der privaten zurück in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. In diesem Fall lässt ein geringerer Verdienst die Versicherungspflicht nicht wieder aufleben – auch nicht bei einem Jobwechsel. “Eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist nur möglich, wenn die Versicherungspflicht wegen eines anderen Grundes wieder eintritt”, sagt die Düsseldorfer Rechtsanwältin Marianne Schörnig. “Beispielsweise, wenn Beschäftigte ihren Job verlieren.” Sind Privatversicherte mindestens einen Monat arbeitslos und haben Anspruch auf Arbeitslosengeld – nicht Bürgergeld –, können sie zurück in die gesetzliche Krankenversicherung. Privatversicherte Studierende schaffen den…

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  • Finanzen / Bilanzen

    Wieder pflichtversichert

    Am einfachsten ist der Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung für Angestellte. Sobald ihr Bruttogehalt unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze von 69.300 Euro (Stand 2024) fällt, werden sie wieder in der GKV versicherungspflichtig – vorausgesetzt sie sind jünger als 55 Jahre. Auf den Monat umgerechnet bedeutet das: Verdienen Sie inklusive regelmäßiger Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld weniger als 5.775 Euro brutto, können Sie einfach von der privaten zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Ihr Arbeitgeber muss Sie darüber informieren. Der Wechsel von der PKV zur GKV funktioniert dann reibungslos: Sie suchen sich innerhalb von zwei Wochen eine gesetzliche Kasse und kündigen danach Ihre private Krankenversicherung. Dies geht auch bis zu drei Monate…