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Fischsterben in der Oder: Wissenschaftler empfehlen mehr Renaturierung und weniger Salzgehalt
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat heute in Schwedt/Oder die Ergebnisse des „Sonderuntersuchungsprogramms zur Umweltkatastrophe in der Oder“ entgegengenommen. Das Bundesumweltministerium hatte das Programm nach dem massenhaften Fischsterben vom Sommer 2022 ins Leben gerufen. Die Ergebnisse des Vorhabens zeigen, wie Klimawandel und menschliche Eingriffe die Oder belasten, und welche Maßnahmen jetzt notwendig sind. Dazu untersuchte ein Forschungsteam unter Federführung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei die Ursachen der toxischen Algenblüte, die damals zu der Umweltkatastrophe führten, die ökologischen Folgen sowie die Regeneration des Fluss-Auen-Ökosystems in Deutschland. Gefördert wurde das Vorhaben durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums. Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Die Umweltkatastrophe in der Oder im Sommer 2022 hat gezeigt,…
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Ausgezeichnete Naturfotografien im Bundesamt für Naturschutz
In der neu umgestalteten Bibliothek des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) ist bis zum 30. September 2026 eine Ausstellung zu sehen, bei der eine Auswahl von Siegerfotos des aktuellen Mitgliederwettbewerbs der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) präsentiert wird. Das Spektrum der insgesamt 48 präsentierten Bilder ist breit und dokumentiert die Schönheit und Verletzlichkeit von Tieren, Pflanzen und ihren Lebensräumen in aller Welt. „Überwältigend. Mit diesem Begriff lässt sich die fotografische Qualität der Bilder und die Vielfalt der Motive beschreiben“, so BfN-Präsidentin Sabine Riewenherm. „Naturfotografien wecken Emotionen, im positiven und im negativen Sinne. Sie sind – wenn sie von den Fotografinnen und Fotografen sorgsam und mit Respekt vor der Natur gemacht werden –…
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Nationales Artenhilfsprogramm: Neue Projekte stärken bedrohte Arten
Im Nationalen Artenhilfsprogramm sind erste Projekte gestartet, die auch durch Sonderabgaben der Betreiber aus dem Bereich der erneuerbaren Energien gefördert werden. Seit März können diese Mittel zusätzlich eingesetzt werden. Zu den geförderten Vorhaben zählen unter anderem Projekte zum Schutz des Großen Abendseglers und weiteren Fledermausarten, der Großtrappe und des Kiebitzes. Artenhilfsprogramme zielen darauf ab, den Erhaltungszustand gefährdeter Arten zu verbessern sowie ihre Lebensräume langfristig aufzuwerten und besser zu vernetzen. Besonders im Fokus stehen dabei Arten, die durch den Ausbau erneuerbarer Energien unter Druck geraten. Neben Haushaltsmitteln des Bundesumweltministeriums stehen nun auch Sonderabgaben der Betreiber aus dem Bereich der erneuerbaren Energien für die Projektförderung zur Verfügung. Dabei handelt es sich um…
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Rote Liste: Wichtige Bewohner unserer Böden bedroht?
Die Mehrzahl der in Deutschland vorkommenden Hundertfüßer und Doppelfüßer gilt derzeit als „Ungefährdet“. Diese positive Nachricht darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass 42 der insgesamt 182 in Deutschland etablierten einheimischen Arten und Unterarten ausgestorben, bestandsgefährdet oder extrem selten sind. Das zeigt die neue Rote Liste der Hundertfüßer und Doppelfüßer, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit dem Rote-Liste-Zentrum (RLZ) jetzt veröffentlicht hat. So ist beispielsweise der erst kürzlich in Deutschland wiederentdeckte Meeres-Hundertfüßer (Strigamia maritima) vom Aussterben bedroht. Hundertfüßer und Doppelfüßer sind oft übersehene, aber bodenökologisch bedeutsame Organismengruppen. Während Hundertfüßer als Räuber die Bestände von kleinen Beutetieren in der Bodenstreu regulieren, tragen Doppelfüßer als wichtige Zersetzer maßgeblich zum Abbau organischer…
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Naturschutzgroßprojekt Mittelelbe–Schwarze Elster startet in die zweite Phase
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat heute das Naturschutzgroßprojekt „Mittelelbe-Schwarze Elster II“ bei Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt besucht. In dem Auengebiet soll in den kommenden zehn Jahren unter anderem der Altarm „Alte Elbe Bösewig“ wieder an die Elbe angebunden werden. So kann der Auenzustand verbessert und artenreiches Auengrünland wiederhergestellt werden, der Biotopverbund wird gefördert und der Wasserrückhalt in den Auen wird gestärkt. Außerdem bieten naturnahe Auen ein besonderes Naturerlebnis. Die zweite Phase des Projekts wird über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) mit rund 56 Millionen Euro gefördert. Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Intakte Auen sind überlebenswichtig für viele Tierarten, aber sie tun auch uns Menschen gut. Hier kann man die Schönheit der Natur unmittelbar…
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38. Deutscher Naturschutztag
Der 38. Deutsche Naturschutztag (DNT) ist heute in Berlin feierlich eröffnet worden. Noch bis zum Freitag treffen sich im Henry-Ford-Bau der Freien Universität 1.600 Teilnehmende und über 150 Expertinnen und Experten, um sich beim größten Naturschutzkongress im deutschsprachigen Raum auszutauschen. Der DNT findet alle zwei Jahre in einem anderen Bundesland statt. Veranstalter sind der Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Deutsche Naturschutzring (DNR) und in diesem Jahr die Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Im Mittelpunkt des Fachkongresses unter dem diesjährigen Motto “Natur, Mensch, Zukunft“ stehen die vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch und Natur, die unsere planetare Zukunft entscheidend beeinflussen. Thematisiert werden unter anderem sowohl…
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Sperrfrist 15:00 Uhr: Gesunde Bäche, Moore und Bergwiesen im Thüringer Wald – für Wasserhaushalt und Klimaschutz
Anlässlich des Beginns der konkreten Umsetzung des Naturschutzgroßprojekts „Bäche, Moore und Bergwiesen im Thüringer Wald“ besucht Bundesumweltminister Carsten Schneider dort den Ort Rennsteig bei Schmiedefeld. Ziel des Projektes ist es, den typischen Biotopverbund von Bächen, Mooren und Bergwiesen im Herzen des Thüringer Waldes ökologisch zu stärken, den Wasserrückhalt in der Region zu fördern und so auch das identitätsstiftende Landschaftsbild zu erhalten. Die Maßnahmen dienen damit nicht nur den besonderen Arten in der Region, sondern auch dem Klimaschutz und der Anpassung an die steigenden Temperaturen. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben im Programm „chance.natur“ mit 7,8 Millionen Euro. Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Dieses Projekt wird dem Thüringer Wald gut tun und es zahlt…
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Nachhaltigkeit im Einkaufskorb: Wie Verbraucher die Artenvielfalt schützen können
Ob in Süßwaren, Kosmetika, Arzneimitteln oder Getränken – viele alltägliche Produkte enthalten Inhaltsstoffe aus Wildpflanzen. Doch nicht immer werden diese der Natur auf nachhaltige Weise entnommen. Eine neue Studie des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) und der Naturschutzorganisation TRAFFIC zeigt, wie Verbraucher durch bewusste Kaufentscheidungen den Erhalt wertvoller Pflanzenarten und Lebensräume fördern können. Der Bericht „Nachhaltigkeit im globalen Handel mit Wildpflanzen: Die Rolle Deutschlands und Handlungsmöglichkeiten für deutsche Marktteilnehmende“ ist im Rahmen des Vorhabens „Stakeholder-Studie und Zielgruppenkonsultation zum Handel mit Medizinal- und Aromapflanzen in Deutschland“ entstanden und wurde jetzt, im Vorfeld des diesjährigen Welttages des Artenschutzes veröffentlicht. Dieser widmet sich 2026 den Aroma- und Medizinalpflanzen und deren besonderer Bedeutung für den…
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Mehr Pflanzenvielfalt für den natürlichen Klimaschutz
„Wildpflanzen retten: Vielfalt erhalten, Klima schützen“ (WiVi-Klima) – so lautet der Titel eines neuen Vorhabens, das im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) des Bundesumweltministeriums (BMUKN) gefördert wird. Mit dem Förderprojekt, das von fünf verschiedenen Botanischen Gärten in Deutschland durchgeführt wird, soll die Wildpflanzenvielfalt als Grundlage von natürlichen Lebensräumen in Zeiten des Klimawandels gesichert werden. Beteiligt sind derzeit die Botanischen Gärten in Berlin, Mainz, Osnabrück, Potsdam und Regensburg. Dieser bundesweite Verbund wird vom Verband Botanischer Gärten e. V. begleitet. Sabine Riewenherm, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN): „Das Verbundprojekt der Botanischen Gärten ist von großer Bedeutung für den Schutz der Biodiversität. Denn artenreiche und genetisch vielfältige Pflanzenbestände erfüllen zentrale Funktionen für den…
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BMUKN und BfN stärken Hamburgs Flussnatur
Anlässlich des Beginns der konkreten Umsetzung des Naturschutzgroßprojekts „Hamburg, deine Flussnatur“ besucht Bundesumweltminister Carsten Schneider das Alsterfleet mit der „Grünen Schute“ – einer schwimmenden Insel, die einen Rückzugsort für viele Wasserlebewesen und -pflanzen ermöglicht. Die Übergabe des Förderbescheids und eine gemeinsame Pflanz-Aktion markieren den offiziellen Auftakt der Umsetzungsphase des „chance.natur“-Vorhabens, das auf zehn Jahre angelegt ist. Ziel des Projektes ist es, die Hamburger Fließgewässer ökologisch aufzuwerten und Biotope besser miteinander zu verbinden. Zudem soll das Vorhaben die Lebensqualität im städtischen Raum verbessern und erholsame Naturerlebnisse im urbanen Umfeld ermöglichen. Das Bundesumweltministerium fördert diese zweite Phase des Projekts mit rund 17,3 Millionen Euro. Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Wir Menschen brauchen die Natur,…