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IWiG – Zeit ist die knappste Ressource der Pflege
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Der Fachkräftemangel in der Pflege gehört zu den größten Herausforderungen des Gesundheitswesens. Gleichzeitig steigt der Versorgungsbedarf kontinuierlich. Patienten sind älter, multimorbider und benötigen eine intensivere Betreuung. Pflegekräfte leisten unter diesen Bedingungen täglich Außergewöhnliches und sorgen trotz hoher Belastungen für eine sichere und qualitativ hochwertige Versorgung. Dennoch entsteht im klinischen Alltag häufig ein Spannungsfeld: Die Anforderungen an die Pflege wachsen, die verfügbare Zeit für die direkte Patientenversorgung hingegen bleibt begrenzt. Ursache hierfür sind oftmals nicht die Mitarbeitenden selbst, sondern historisch gewachsene Strukturen, komplexe Abläufe und zahlreiche organisatorische Anforderungen, die sich über Jahre hinweg entwickelt haben. Viele Arbeitsunterbrechungen entstehen beispielsweise durch…
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Gleiche Wirksamkeit, unterschiedliche Belastung: Warum Ressourcenverbrauch zum entscheidenden Faktor moderner Therapieentscheidungen wird
Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Wenn neue Therapien bewertet werden, stehen häufig klinische Wirksamkeit, Patientennutzen und Arzneimittelkosten im Mittelpunkt. Ein entscheidender Faktor bleibt dabei jedoch oft im Hintergrund: der tatsächliche Ressourcenverbrauch im Versorgungsalltag. Denn Therapien mit vergleichbaren klinischen Ergebnissen können sehr unterschiedliche Auswirkungen auf Personal, Prozesse und organisatorische Abläufe haben. Diese Unterschiede werden in vielen gesundheitsökonomischen Betrachtungen bislang nur teilweise sichtbar, obwohl sie die tatsächliche Belastung von Gesundheitseinrichtungen maßgeblich beeinflussen. „Die Frage lautet nicht nur, welche Therapie wirkt, sondern auch, welche Ressourcen sie im Versorgungssystem bindet“, erklärt Prof. Dr. Michael Greiling, Leiter des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG). „Gerade bei klinisch vergleichbaren Therapieoptionen kann…
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IWiG – Pflege braucht mehr als Applaus, sie braucht Gestaltungsspielräume
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Der Pflegeberuf genießt in der Gesellschaft ein hohes Ansehen. Kaum eine Berufsgruppe wird so stark mit Verantwortung, Menschlichkeit und Engagement verbunden wie die Pflege. Umso bemerkenswerter ist die Diskrepanz zwischen der positiven Wahrnehmung des Berufsbildes und der häufig deutlich kritischeren Bewertung des eigenen Arbeitsplatzes durch die Beschäftigten selbst. Wenn Pflegekräfte über ihre Arbeitsbedingungen sprechen, geht es längst nicht nur um Vergütung oder Personalschlüssel. Ein zentraler Faktor ist die erlebte Wertschätzung im Arbeitsalltag. Viele Mitarbeitende wünschen sich mehr Mitsprache, mehr Gestaltungsmöglichkeiten und eine stärkere Einbindung in Entscheidungen, die ihre tägliche Arbeit unmittelbar betreffen. Wertschätzung zeigt sich nicht in Leitbildern oder…
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IWiG fordert Real Workflow Evidence: Warum klinische Evidenz allein nicht mehr ausreicht
Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Real World Evidence (RWE) hat sich in den vergangenen Jahren als ein wichtiger Bestandteil der Nutzenbewertung und des Pharma Market Access etabliert. Klinische Daten unter Alltagsbedingungen liefern wertvolle Erkenntnisse über Wirksamkeit, Sicherheit und Patientennutzen innovativer Therapien. Dennoch bleibt nach Auffassung des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) ein entscheidender Aspekt bislang weitgehend unberücksichtigt: die Auswirkungen neuer Therapien auf die tatsächlichen Versorgungsprozesse. „Wir wissen heute immer mehr darüber, wie Therapien bei Patienten wirken. Wir wissen aber oft erstaunlich wenig darüber, wie sie auf die Versorgung wirken“, erklärt Prof. Dr. Michael Greiling, Leiter des IWiG. „Dabei entscheidet genau dieser Faktor zunehmend…
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IWiG – Pflegeentlastung ist eine Investition – keine Ausgabe
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Die Diskussion über den Fachkräftemangel in der Pflege wird häufig auf die Frage reduziert, wie zusätzliches Personal gewonnen werden kann. Dabei wird ein entscheidender Hebel oft übersehen: die konsequente Entlastung der vorhandenen Pflegekräfte durch bessere Prozesse, klare Strukturen und den gezielten Einsatz unterstützender Systeme. Hinzu kommt ein Aspekt, der in vielen Kliniken noch immer unterschätzt wird: Pflegeentlastende Maßnahmen sind längst nicht mehr ausschließlich eine organisatorische Entscheidung, sondern auch gesundheitspolitisch und wirtschaftlich relevant. Der Gesetzgeber hat die Bedeutung solcher Maßnahmen ausdrücklich anerkannt. Bereits mit dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz wurden finanzielle Anreize geschaffen, um Pflegekräfte von nichtpflegerischen Tätigkeiten zu entlasten. Dazu zählen…
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IWiG – Zwischen Wissenschaft, Praxis und neuen Ideen
Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Die Zukunft des Gesundheitswesens entsteht nicht immer am eigenen Schreibtisch oder zwischen dicht getakteten Klinikterminen. Innovation braucht Freiräume – Orte, an denen neue Perspektiven entstehen können, an denen diskutiert, gedacht und weiterentwickelt wird. Genau aus diesem Grund trifft sich unser Team des IWiG Instituts inzwischen regelmäßig in einem "Kreativraum“ des einsA in Dülmen – mitten im Münsterland. Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Prozesse im Gesundheitswesen verbessert werden können. Dabei geht es um weit mehr als reine Digitalisierung. Im Mittelpunkt stehen Menschen, Arbeitsabläufe und die Herausforderung, medizinische Qualität, Wirtschaftlichkeit und Entlastung der Mitarbeitenden sinnvoll miteinander zu…
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IWiG – Pflege stärken heißt Prozesse verbessern
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Der Pflegenotstand wird seit Jahren diskutiert. Gleichzeitig erleben Pflegekräfte im Alltag weiterhin genau jene Belastungen, die den Beruf zunehmend unattraktiv machen: Arbeitsverdichtung, hoher Dokumentationsaufwand, Personalmangel sowie das Gefühl, den eigenen Ansprüchen an gute Patientenversorgung nicht mehr gerecht werden zu können. Dabei liegt das Problem häufig nicht allein im Personalschlüssel. Viele Belastungen entstehen durch unklare Abläufe und ineffiziente Prozesse mit nicht wertschöpfenden Tätigkeiten wie unnötig suchen, laufen, telefonieren, nachfragen, warten, etwas holen, doppelt machen oder korrigieren. Hier sollte modernes Workflow-Management ansetzen. Denn bessere Arbeitsbedingungen entstehen vor allem durch reibungslose Prozesse ohne Schrottzeiten und mit klaren Verantwortlichkeiten. Ziel muss es sein,…
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IWiG – Market Access scheitert selten an Evidenz – sondern an der Realität im Versorgungsprozess
Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Klinische Evidenz und Kostendaten gelten seit Jahren als Grundlage moderner Value- und Market-Access-Dossiers. Doch genau hier liegt zunehmend ein zentrales Problem: Viele ökonomische Modelle bilden die reale Versorgung im Krankenhausalltag nur unzureichend ab. Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) entwickelt deshalb die Softwarebasierte Prozessuale Gesundheitsökonomische Analyse (SPGA) als strategisches Instrument zur Abbildung realer Versorgungsökonomie im Pharma Market Access. Viele Value Dossiers folgen einem sauberen theoretischen Denkmodell: klinische Studien, Kostendaten und Annahmen zur Versorgung werden in ökonomische Szenarien überführt. In der Praxis zeigt sich jedoch regelmäßig, dass diese Modelle an der tatsächlichen Versorgungssituation vorbeigehen. Was häufig fehlt, sind reale Prozessdaten…
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IWiG – Workflow-Management und Benchmarking
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Krankenhäuser verfügen heute über eine enorme Menge an Daten. Kennzahlen zu Verweildauern, Prozesszeiten, Personaleinsatz oder Kosten stehen in nahezu allen Bereichen zur Verfügung. Dennoch bleibt die gewünschte Wirkung häufig aus. Prozesse werden analysiert, Berichte erstellt und Abweichungen dokumentiert – doch spürbare Verbesserungen im Arbeitsalltag entstehen oft nur begrenzt. Der Grund dafür liegt nicht in fehlenden Daten, sondern in einem fehlenden Verständnis der zugrunde liegenden Prozesse. Denn Kennzahlen zeigen zwar, dass Unterschiede existieren – sie erklären jedoch nicht, warum diese Unterschiede entstehen. An diesem Punkt gewinnt die Verbindung von Workflow-Management und Prozess-Benchmarking entscheidende Bedeutung. Benchmarking wird im Gesundheitswesen häufig auf…
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IWiG – Entwicklung eines simulationsgestützten Kalkulationssystems für die Ambulantisierung im Gesundheitswesen
Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Die Ambulantisierung der medizinischen Versorgung entwickelt sich in Deutschland zunehmend zu einem zentralen Steuerungsinstrument der Krankenhausreform. Aktuelle gesetzliche Entwicklungen wie die Erweiterung des AOP-Katalogs nach §115b SGB V, die Einführung von Hybrid-DRGs nach §115f SGB V sowie die Etablierung der tagesstationären Behandlung nach §115e SGB V treiben die Verlagerung stationärer Leistungen in den ambulanten Bereich konsequent voran. Gleichzeitig zeigen aktuelle Analysen, unter anderem des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), dass bis zu rund 60 Prozent der heutigen stationären Fälle grundsätzlich ambulant oder sektorenübergreifend versorgt werden könnten. Damit wird deutlich: Die medizinischen Möglichkeiten sind vorhanden – die entscheidende Herausforderung liegt in…