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    IWiG – Veränderung beginnt mit Transparenz, nicht mit Anweisungen

    Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Veränderungen gehören heute zum Klinikalltag. Neue gesetzliche Vorgaben, wirtschaftlicher Druck, Digitalisierung oder Fachkräftemangel verlangen von Gesundheitseinrichtungen eine kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Strukturen und Prozesse. Dennoch scheitern viele Veränderungsvorhaben nicht an der Qualität der Ideen, sondern an ihrer Umsetzung. Ein Irrtum besteht darin, Widerstände als mangelnde Veränderungsbereitschaft der Mitarbeitenden zu interpretieren, denn in der Praxis zeigt sich meist ein anderes Bild: Menschen lehnen Veränderungen selten grundsätzlich ab. Sie stellen vielmehr infrage, ob die Notwendigkeit nachvollziehbar ist und ob der erwartete Nutzen den zusätzlichen Aufwand rechtfertigt. Akzeptanz entsteht deshalb nicht durch Anweisungen, sondern durch Transparenz. Wer nachvollziehen kann, warum Veränderungen erforderlich sind,…

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    Versorgungsrealität im Wandel: Der Erfolg neuer Therapien entscheidet sich im Versorgungsprozess

      Gedanken aus der Versorgungsrealität Pharmaunternehmen verfügen heute über umfassende Kenntnisse zu ihren Therapien. Klinische Studien, Wettbewerbsvergleiche, Preisstrategien und zunehmend auch Real World Data bilden die Grundlage moderner Entwicklungs- und Market-Access-Strategien. Nach Auffassung des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) bleibt jedoch eine entscheidende Frage häufig unbeantwortet: Wie verändert sich die Versorgung, in der diese Innovationen später eingesetzt werden? Denn die Versorgungsrealität ist kein statisches System. Sie entwickelt sich kontinuierlich weiter. Fachkräftemangel, Ambulantisierung, Digitalisierung, neue Versorgungsformen sowie veränderte Anforderungen an Pflege und Dokumentation verändern Arbeitsabläufe und Organisationsstrukturen in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen fortlaufend. „Innovationen treffen nicht auf ein starres Gesundheitssystem, sondern auf eine Versorgung, die sich permanent verändert", erklärt Prof.…

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    IWiG – Gute Arbeitsbedingungen entstehen nicht zufällig

    Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen wird häufig als Personalproblem diskutiert. Tatsächlich handelt es sich jedoch zunehmend um eine Führungs- und Organisationsaufgabe. Denn die Frage ist nicht allein, wie neue Mitarbeitende gewonnen werden können, sondern vor allem, warum bestehende Mitarbeitende bleiben. Krankenhäuser investieren erhebliche Ressourcen in Recruiting, Personalmarketing und Arbeitgeberattraktivität. Gleichzeitig bleiben viele Einflussfaktoren auf die tägliche Arbeitszufriedenheit unverändert. Unklare Abläufe, mangelnde Abstimmung zwischen Berufsgruppen, unnötige Wartezeiten, Doppelarbeiten oder Informationsverluste verursachen Frustration und erschweren den Arbeitsalltag erheblich. Dabei entsteht Motivation selten durch zusätzliche Anreize. Sie entsteht vor allem dann, wenn Mitarbeitende ihre Arbeit erfolgreich erledigen können. Moderne Führung bedeutet deshalb mehr,…

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    IWiG – Innovation trifft Versorgungsrealität: Warum gute Therapien im Klinikalltag häufig auf Hürden stoßen

      Gedanken aus der Versorgungsrealität Innovative Therapien werden heute auf Basis klinischer Studien, gesundheitsökonomischer Modelle und wissenschaftlicher Evidenz bewertet. Diese liefern wichtige Grundlagen für Zulassung, Nutzenbewertung und Market Access. Nach Auffassung des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) bleibt jedoch häufig eine entscheidende Frage unbeantwortet: Wie gut lässt sich eine Therapie tatsächlich in den klinischen Versorgungsalltag integrieren? Zwischen theoretischen Versorgungsmodellen und der Realität in Krankenhäusern bestehen oftmals erhebliche Unterschiede. Personelle Engpässe, Zeitdruck, organisatorische Abläufe und interdisziplinäre Abstimmungen prägen den Alltag in Gesundheitseinrichtungen und beeinflussen maßgeblich, wie Innovationen umgesetzt werden können. „Eine Therapie kann medizinisch hervorragend sein und dennoch im Versorgungsalltag auf erhebliche organisatorische Herausforderungen treffen“, erklärt Prof. Dr. Michael Greiling,…

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    IWiG – Zeit ist die knappste Ressource der Pflege

    Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Der Fachkräftemangel in der Pflege gehört zu den größten Herausforderungen des Gesundheitswesens. Gleichzeitig steigt der Versorgungsbedarf kontinuierlich. Patienten sind älter, multimorbider und benötigen eine intensivere Betreuung. Pflegekräfte leisten unter diesen Bedingungen täglich Außergewöhnliches und sorgen trotz hoher Belastungen für eine sichere und qualitativ hochwertige Versorgung. Dennoch entsteht im klinischen Alltag häufig ein Spannungsfeld: Die Anforderungen an die Pflege wachsen, die verfügbare Zeit für die direkte Patientenversorgung hingegen bleibt begrenzt. Ursache hierfür sind oftmals nicht die Mitarbeitenden selbst, sondern historisch gewachsene Strukturen, komplexe Abläufe und zahlreiche organisatorische Anforderungen, die sich über Jahre hinweg entwickelt haben. Viele Arbeitsunterbrechungen entstehen beispielsweise durch…

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    Gleiche Wirksamkeit, unterschiedliche Belastung: Warum Ressourcenverbrauch zum entscheidenden Faktor moderner Therapieentscheidungen wird

    Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Wenn neue Therapien bewertet werden, stehen häufig klinische Wirksamkeit, Patientennutzen und Arzneimittelkosten im Mittelpunkt. Ein entscheidender Faktor bleibt dabei jedoch oft im Hintergrund: der tatsächliche Ressourcenverbrauch im Versorgungsalltag. Denn Therapien mit vergleichbaren klinischen Ergebnissen können sehr unterschiedliche Auswirkungen auf Personal, Prozesse und organisatorische Abläufe haben. Diese Unterschiede werden in vielen gesundheitsökonomischen Betrachtungen bislang nur teilweise sichtbar, obwohl sie die tatsächliche Belastung von Gesundheitseinrichtungen maßgeblich beeinflussen. „Die Frage lautet nicht nur, welche Therapie wirkt, sondern auch, welche Ressourcen sie im Versorgungssystem bindet“, erklärt Prof. Dr. Michael Greiling, Leiter des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG). „Gerade bei klinisch vergleichbaren Therapieoptionen kann…

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    IWiG – Pflege braucht mehr als Applaus, sie braucht Gestaltungsspielräume

    Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Der Pflegeberuf genießt in der Gesellschaft ein hohes Ansehen. Kaum eine Berufsgruppe wird so stark mit Verantwortung, Menschlichkeit und Engagement verbunden wie die Pflege. Umso bemerkenswerter ist die Diskrepanz zwischen der positiven Wahrnehmung des Berufsbildes und der häufig deutlich kritischeren Bewertung des eigenen Arbeitsplatzes durch die Beschäftigten selbst. Wenn Pflegekräfte über ihre Arbeitsbedingungen sprechen, geht es längst nicht nur um Vergütung oder Personalschlüssel. Ein zentraler Faktor ist die erlebte Wertschätzung im Arbeitsalltag. Viele Mitarbeitende wünschen sich mehr Mitsprache, mehr Gestaltungsmöglichkeiten und eine stärkere Einbindung in Entscheidungen, die ihre tägliche Arbeit unmittelbar betreffen. Wertschätzung zeigt sich nicht in Leitbildern oder…

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    IWiG fordert Real Workflow Evidence: Warum klinische Evidenz allein nicht mehr ausreicht

      Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Real World Evidence (RWE) hat sich in den vergangenen Jahren als ein wichtiger Bestandteil der Nutzenbewertung und des Pharma Market Access etabliert. Klinische Daten unter Alltagsbedingungen liefern wertvolle Erkenntnisse über Wirksamkeit, Sicherheit und Patientennutzen innovativer Therapien. Dennoch bleibt nach Auffassung des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) ein entscheidender Aspekt bislang weitgehend unberücksichtigt: die Auswirkungen neuer Therapien auf die tatsächlichen Versorgungsprozesse. „Wir wissen heute immer mehr darüber, wie Therapien bei Patienten wirken. Wir wissen aber oft erstaunlich wenig darüber, wie sie auf die Versorgung wirken“, erklärt Prof. Dr. Michael Greiling, Leiter des IWiG. „Dabei entscheidet genau dieser Faktor zunehmend…

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    IWiG – Pflegeentlastung ist eine Investition – keine Ausgabe

      Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Die Diskussion über den Fachkräftemangel in der Pflege wird häufig auf die Frage reduziert, wie zusätzliches Personal gewonnen werden kann. Dabei wird ein entscheidender Hebel oft übersehen: die konsequente Entlastung der vorhandenen Pflegekräfte durch bessere Prozesse, klare Strukturen und den gezielten Einsatz unterstützender Systeme. Hinzu kommt ein Aspekt, der in vielen Kliniken noch immer unterschätzt wird: Pflegeentlastende Maßnahmen sind längst nicht mehr ausschließlich eine organisatorische Entscheidung, sondern auch gesundheitspolitisch und wirtschaftlich relevant. Der Gesetzgeber hat die Bedeutung solcher Maßnahmen ausdrücklich anerkannt. Bereits mit dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz wurden finanzielle Anreize geschaffen, um Pflegekräfte von nichtpflegerischen Tätigkeiten zu entlasten. Dazu zählen…

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    IWiG – Zwischen Wissenschaft, Praxis und neuen Ideen

    Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Die Zukunft des Gesundheitswesens entsteht nicht immer am eigenen Schreibtisch oder zwischen dicht getakteten Klinikterminen. Innovation braucht Freiräume – Orte, an denen neue Perspektiven entstehen können, an denen diskutiert, gedacht und weiterentwickelt wird. Genau aus diesem Grund trifft sich unser Team des IWiG Instituts inzwischen regelmäßig in einem "Kreativraum“ des einsA in Dülmen – mitten im Münsterland. Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Prozesse im Gesundheitswesen verbessert werden können. Dabei geht es um weit mehr als reine Digitalisierung. Im Mittelpunkt stehen Menschen, Arbeitsabläufe und die Herausforderung, medizinische Qualität, Wirtschaftlichkeit und Entlastung der Mitarbeitenden sinnvoll miteinander zu…