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IWiG – Neuer Online-Kurs für Pflegekräfte „Workflow-Management im Gesundheitswesen“
Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Der Arbeitsalltag in der Pflege ist geprägt von Zeitdruck, Unterbrechungen und ständigem Improvisieren. Doch Stress verursacht nicht zwangsläufig die Pflegearbeit selbst – sondern nicht wertschöpfende Tätigkeiten. Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) hat ein online Kursprogramm speziell für den Klinikalltag entwickelt. Der neue online Kurs „Workflow-Management im Gesundheitswesen“ richtet sich an Gesundheits- und Krankenpfleger. Ziel ist es, Mitarbeitende dafür zu sensibilisieren, wie viel Zeit im Klinikalltag durch gewohnheitsmäßige, aber ineffiziente Tätigkeiten verloren geht – und wie diese Zeitfresser erkannt und hinterfragt werden können. „Viele Pflegekräfte sagen: Es läuft. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass ein erheblicher Teil der…
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IWiG – Schöne Zielprozesse, keine Entlastung: Das Kernproblem vieler Digitalisierungen
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management „Digitalisierung ersetzt den Menschen nicht, sie erweitert seine Möglichkeiten.“ Dieser Satz bringt auf den Punkt, worum es im modernen Workflow-Management wirklich geht. Technologie ist kein Selbstzweck und kein Ersatz für Kompetenz. Sie entfaltet ihren Nutzen nur dort, wo Organisationen ihre eigenen Prozess-Potenziale kennen und gezielt entwickeln. Digitalisierungsprojekte starten häufig mit einer scheinbar logischen Frage: „Wie sollte der Prozess idealerweise aussehen?“ Genau hier liegt jedoch eines der größten Risiken. Denn wer einen „guten“ Zielprozess entwirft, ohne präzise zu wissen, wo heute tatsächlich Zeit und Wert verloren gehen, läuft Gefahr, nicht Probleme zu lösen – sondern bestehende Verschwendung zu digitalisieren. Die…
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IWiG – Market Access braucht Prozesswissen: SPGA zeigt, wie Versorgung tatsächlich abläuft
. Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Für Market-Access-Teams in Pharmaunternehmen besteht häufig eine Lücke zwischen strategischen Fragestellungen und den verfügbaren Analyseinstrumenten. Zwar liegen klinische Evidenz, Modellierungen und Abrechnungsdaten vor, doch fehlt oft eine strukturierte Grundlage, um zu beurteilen, wie eine Therapie im Krankenhaus tatsächlich umgesetzt wird, welche Prozesse betroffen sind und welche ökonomischen Effekte daraus entstehen. Genau an dieser Stelle setzt das SPGA-Projekt des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) an. Ein SPGA-Projekt ist bewusst als praxisnahes Analyseprojekt konzipiert – mit klarer Fragestellung, überschaubarem Aufwand und konkreten Ergebnissen. Ausgangspunkt ist stets eine Market-Access-relevante Frage, etwa im Kontext einer Produkteinführung, einer Indikationserweiterung oder der Vorbereitung von…
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IWiG – Digitalisierung beginnt nicht mit IT – sondern mit funktionierenden Prozessen
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management „Die Digitalisierung ist nicht nur ein Thema der IT – vorab sollten die Prozesse richtig fließen.“ Noch immer wird Digitalisierung häufig mit der Einführung neuer Systeme, Tools oder Software gleichgesetzt. Doch Technologie allein löst nicht alle Probleme. Wenn Prozesse unklar, widersprüchlich oder ineffizient sind, digitalisieren wir vor allem eines: bestehende Schwächen. Genau hier setzt professionelles Workflow-Management an. Es beantwortet die entscheidende Frage vor jeder IT-Entscheidung: Wie muss Arbeit organisiert sein, damit sie effizient, sicher und sinnvoll ablaufen kann? Erst wenn diese Grundlage geschaffen ist, kann Digitalisierung ihren Nutzen entfalten. Wirksames Workflow-Management erfordert mehr als punktuelle Optimierungen. Es braucht eine…
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IWiG – Mit SPGA Patientenperspektive erfassen für fundierte Market-Access-Strategien
Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Pharmaunternehmen stehen bei der Einführung neuer Therapien vor der Herausforderung, nicht nur Wirksamkeit und Sicherheit nachzuweisen, sondern auch den wirtschaftlichen Nutzen im klinischen Alltag zu belegen. Klinische Studien liefern wichtige Daten, doch Informationen darüber, wie eine Therapie den Patientenfluss, Aufenthaltsdauer oder die internen Abläufe beeinflusst, sind häufig fragmentiert. Die Softwarebasierte Prozessuale Gesundheitsökonomische Analyse (SPGA) des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) ermöglicht Pharmaunternehmen, den Einsatz ihrer Produkte entlang realer Patientenpfade zu analysieren und so die Perspektive des ökonomischen Nutzens für die Klinik in den Mittelpunkt zu rücken. „Mit der SPGA können Pharmaunternehmen die Wirkung ihrer Therapie auf die Patientenversorgung konkret…
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IWiG – Welchen Nutzen hat Workflow-Management?
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management In vielen Organisationen wird Workflow-Management noch immer als technisches Hilfsmittel (IT-Unterstützung) oder reines Effizienzprojekt (z. B. Prozessdokumentation) verstanden. Doch dieser Blick greift zu kurz. In einer Arbeitswelt, die von Zeitdruck, Fachkräftemangel und steigender Komplexität geprägt ist, entscheidet nicht mehr eine einzelne Maßnahme, sondern die Qualität der Arbeitsabläufe über Leistungsfähigkeit und Zukunftssicherheit. Workflow-Management setzt genau dort an, wo im Alltag die meiste Zeit verloren geht. Zeitfresser wie unnötig suchen, laufen, telefonieren, nachfragen, warten, etwas holen, doppelt machen oder korrigieren sind keine Ausnahme, sondern vielerorts ein häufig beobachtetes Phänomen. Durch klar definierte Arbeitsschritte und abgestimmte Prozesse lassen sich diese Reibungsverluste…
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IWiG – SPGA: Realitätsnahe gesundheitsökonomische Analysen klinischer Prozesse für Market Access und HTA
. Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Pharmaunternehmen benötigen für Market-Access-Strategien, Preis- und Erstattungsverhandlungen, HTA Bewertungen sowie die strategische Planung neuer Therapien mehr als den Nachweis von Wirksamkeit und Sicherheit. Entscheidend ist auch, wie Therapien im klinischen Alltag tatsächlich eingesetzt werden und welche Auswirkungen sie auf Abläufe, Ressourcen und Wirtschaftlichkeit in Krankenhäusern haben. Informationen zu Einsatzhäufigkeit, personellem Aufwand, Prozessvarianten oder ökonomischen Effekten sind in der Praxis jedoch häufig nur fragmentarisch verfügbar. Die Softwarebasierte Prozessuale Gesundheitsökonomische Analyse (SPGA) setzt genau an dieser Stelle an. Im Unterschied zu herkömmlichen Kosten- und Versorgungsstudien betrachtet SPGA nicht primär Abrechnungsdaten oder proportionale Kostentreiber, sondern die realen klinischen Abläufe. Pharmaunternehmen erhalten damit…
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IWiG – Warum beschäftigen wir uns mit Workflow-Management?
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Warum beschäftigen wir uns mit Workflow-Management? Weil Organisationen – insbesondere im Gesundheitswesen – Menschen brauchen, die sich bewusst damit auseinandersetzen, wie Arbeit bestmöglich fließt: Wer tut was, wann, wie und womit? Und vor allem: Warum genau so und nicht anders? In einer zunehmend komplexen Arbeitswelt entstehen Ineffizienzen selten aus mangelndem Engagement, sondern aus unklaren Abläufen. Mitarbeitende verbringen täglich wertvolle Zeit mit Tätigkeiten, die keine Wertschöpfung erzeugen: unnötig suchen, laufen, telefonieren, nachfragen, warten, etwas holen, doppelt machen oder korrigieren. Diese Zeit fehlt dort, wo sie am dringendsten benötigt wird – für die wirklich wichtigen Aufgaben. Workflow-Management setzt genau hier an.…
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IWiG – SPGA setzt neuen Standard in der Gesundheitsökonomie
Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Steigende Kosten, moderne Therapien und tiefgreifende Strukturreformen erhöhen den Druck auf Krankenhäuser, Kostenträger und Industrie, komplexe Entscheidungen auf einer fundierten ökonomischen Grundlage zu treffen. Herkömmliche Kosten-Kalkulationsverfahren liefern hierfür jedoch häufig nur eingeschränkt aussagekräftige Ergebnisse. Mit der Softwarebasierten Prozessualen Gesundheitsökonomischen Analyse (SPGA) stellt das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) eine innovative Methode vor, die Kosten dort abbildet, wo sie tatsächlich entstehen: im klinischen Versorgungsprozess. Im Gesundheitswesen kommen bislang vor allem Zuschlagskalkulationen (InEK-Kalkulation), DRG-Kalkulationen oder Cost-of-Illness-Studien zum Einsatz. Diese Verfahren liefern wichtige Informationen und beantworten spezifische Fragestellungen – etwa zur durchschnittlichen Kostenbelastung eines Krankheitsbildes oder zur Erlösverteilung innerhalb eines Vergütungssystems. Sie…
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IWiG – Was ist eigentlich Workflow-Management?
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Kliniken stehen heute unter einem enormen Veränderungsdruck. Fachkräftemangel, steigende Qualitätsanforderungen, zunehmende Regulierung und knappe Ressourcen prägen den Alltag. In diesem Umfeld reicht es nicht mehr aus, einzelne Prozesse punktuell zu optimieren. Gefragt ist ein ganzheitlicher Ansatz, der Effizienz, Qualität und Zusammenarbeit gleichermaßen in den Blick nimmt. Genau hier wird Workflow-Management zu einer strategischen Notwendigkeit. Workflow-Management sollte in Kliniken als ein nachhaltiges Konzept zur systematischen Identifikation und Eliminierung nicht wertschöpfender Tätigkeiten in den Arbeitsabläufen verstanden werden. Unnötige Wege, Doppelarbeiten, Medienbrüche oder Abstimmungsschleifen binden wertvolle Zeit – Zeit, die in der Patientenversorgung fehlt. Ein konsequent umgesetztes Workflow-Management setzt an diesen…