• Forschung und Entwicklung

    Was die Wirbelstromprüfung morgen leisten muss

    Die Wirbelstromprüfung entwickelt sich kontinuierlich weiter und erschließt neue Anwendungsfelder in Industrie, Forschung und Qualitätssicherung. Beim 4. Anwenderseminar Wirbelstromprüfung präsentiert die DGZfP aktuelle Entwicklungen, innovative Prüfkonzepte und praxisnahe Anwendungen. Freuen Sie sich auf 28 Fachvorträge, eine große Fachausstellung und den Austausch mit Expertinnen und Experten aus der Fachcommunity. Aktuelle Entwicklungen der Wirbelstromprüfung erleben Ob moderne Sensorik, intelligente Datenauswertung oder neue industrielle Einsatzgebiete: Das 4. Anwenderseminar Wirbelstromprüfung am 3. und 4. November 2026 in Schweinfurt bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Wirbelstromprüfung und ihre zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten. Themen des Fachprogramms Zu den Schwerpunkten gehören: Fortschritte bei Sensor- und Arraytechnologien Neue Verfahren der Signalverarbeitung und Datenauswertung Materialcharakterisierung mittels Wirbelstromprüfung Aktuelle Entwicklungen in…

  • Forschung und Entwicklung

    Peer-Review-Sonderband zur Jahrestagung 2026 veröffentlicht

    Der zweite Peer-Review-Sonderband zur DGZfP-Jahrestagung ist erschienen. In Zusammenarbeit mit NDT.net wurden 17 begutachtete Fachartikel veröffentlicht und damit die Sichtbarkeit aktueller ZfP-Forschung weiter gestärkt. Wissenschaftliche Qualitätssicherung etabliert Mit dem zweiten Peer-Review-Sonderband setzt die DGZfP ihr Engagement für wissenschaftliche Qualität und Sichtbarkeit in der Zerstörungsfreien Prüfung fort. Die Ausgabe Selected Papers from the DGZfP Annual Conference 2026 ist erneut als Sonderausgabe des Research and Review Journal of Nondestructive Testing (ReJNDT) auf NDT.net erschienen. Die Publikation dokumentiert ausgewählte Forschungsergebnisse der DGZfP-Jahrestagung 2026 und macht sie dauerhaft verfügbar. Der Peer-Review-Prozess 2026 im Überblick Das Interesse am Verfahren war auch in diesem Jahr groß: 129 Beiträge wurden für die DGZfP-Jahrestagung 2026 eingereicht 44 Autorinnen und Autoren bewarben sich für das Peer Review…

  • Forschung und Entwicklung

    Im Inneren der Großen Pyramide von Gizeh

    Was verbirgt sich im Inneren der Großen Pyramide von Gizeh? Mit modernsten Verfahren der Zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) sucht das internationale Forschungsprojekt „ScanPyramids“ nach Antworten. Dabei gelang es bereits, bislang unbekannte Hohlräume nachzuweisen und erstmals sichtbar zu machen. Anfang Oktober geben zwei öffentliche Vorträge in Berlin und München spannende Einblicke in die Forschung hinter den spektakulären Entdeckungen. Wenn Hightech auf antike Mysterien trifft Die Pyramiden von Gizeh gehören zu den bekanntesten Bauwerken der Welt. Wie sie vor rund 4.500 Jahren errichtet wurden, beschäftigt Forschende seit Jahrhunderten. Antworten liefert das internationale Projekt „ScanPyramids“, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern mit Genehmigung des Supreme Council of Antiquities des Staates Ägypten seit 2015…

  • Forschung und Entwicklung

    Beitragsaufruf gestartet

    Die DGZfP lädt gemeinsam mit der Schweizerischen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung (SGZP) und der Österreichischen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (ÖGfZP) die gesamte ZfP-Community zur DACH-Jahrestagung 2027 ein. Vom 3. bis 5. Mai 2027 wird Salzburg zum zentralen Treffpunkt für Fachleute aus Forschung, Industrie und Anwendung aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Eingebettet in die Alpenkulisse und geprägt durch ihre einzigartige historische Altstadt, bietet Salzburg den idealen Rahmen für die DACH-Jahrestagung 2027, die den länderübergreifenden Austausch innerhalb der Zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) stärken und neue Impulse für die Zukunft des Fachgebiets setzen möchte. Beiträge einreichen und das Programm mitgestalten Bis 31. Oktober 2026 sind Forschende, Anwender*innen und Prüfer*innen aus allen Bereichen der Zerstörungsfreien Prüfung eingeladen, ihre…

  • Firmenintern

    Hans Wolfgang Berg erhält Exzellenzpreis

    Im Rahmen der DGZfP Jahrestagung 2026 in Aachen wurde Senator Hans Wolfgang Berg mit dem ZfP-Exzellenzpreis ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt sein langjähriges und außergewöhnliches Engagement für die Zerstörungsfreie Prüfung, die DGZfP und die internationale Fachgemeinschaft. Auszeichnung für ein bewegendes Lebenswerk Die Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP) hat Senator Hans Wolfgang Berg mit dem ZfP-Exzellenzpreis 2026 ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im feierlichen Rahmen der DGZfP-Jahrestagung in Aachen statt. Mit dem Exzellenzpreis würdigt die DGZfP Persönlichkeiten, die die Entwicklung der Zerstörungsfreien Prüfung über viele Jahre hinweg entscheidend geprägt haben. In seiner feierlichen Laudatio zeichnete Achim Hetterich, Vorstandsmitglied der DGZfP, den beruflichen Weg und das Engagement von Hans Berg nach. Fünf Jahrzehnte für die…

  • Produktionstechnik

    40 Jahre akustische Prüftechnik

    Was einst auf Erfahrung und geschultem Gehör beruhte, ist heute ein zentraler Baustein digitaler Qualitätssicherung. Die akustische Prüftechnik hat sich von der subjektiven Geräuschbewertung zu einer hochautomatisierten, datengetriebenen Methode entwickelt. Vernetzte Systeme, Echtzeitanalysen und intelligente Auswertungen prägen inzwischen den industriellen Alltag. Die Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) hat sich in den letzten vier Jahrzehnten grundlegend verändert. Was einst auf subjektiver Wahrnehmung beruhte, ist heute Teil vernetzter, datengetriebener Qualitätssysteme. Die Entwicklung der akustischen Prüftechnik zeigt exemplarisch, wie aus Erfahrungswissen industrielle Präzisionsmethodik wurde. Vom geschulten Ohr zur objektiven Messung In den 1970er- und frühen 1980er-Jahren war die akustische Qualitätsprüfung in vielen industriellen Anwendungen stark von menschlicher Erfahrung geprägt: hören, vergleichen, bewerten. Mit dem zunehmenden…

  • Produktionstechnik

    EMAT in der Praxis

    EMAT-Systeme ermöglichen zuverlässige Ultraschallprüfungen auf korrodierten, beschichteten oder heißen Oberflächen. Neue Gerätekonzepte verbessern die Flexibilität und erschließen zusätzliche Anwendungen – von der Korrosionsprüfung bis zu geführten Wellen. Zuverlässige Prüfung ohne Koppelmittel EMAT (Elektromagnetischer Akustischer Wandler) ist eine etablierte Technologie der Ultraschallprüfung. Durch den Verzicht auf ein Koppelmittel oder einen perfekten Oberflächenkontakt liefert sie zuverlässige Ergebnisse auf gekrümmten Bauteilen sowie auf hochtemperierten, öligen, verschmutzten oder stark korrodierten Oberflächen. Die Mehrheit der derzeit verfügbaren Geräte erlaubt jedoch nur eingeschränkte Parametereinstellungen und ist oft lediglich mit wenigen Standardsensoren kompatibel. Dieser technologische Engpass limitiert den Einsatz in Anwendungen, die über einfache Wanddickenmessungen hinausgehen. Neue Entwicklungen in der Gerätetechnik kombinieren daher die Vorteile von EMAT…

  • Produktionstechnik

    Ein elitäres Verfahren?

    Vor mehr als 35 Jahren war die industrielle Computertomographie (CT) eine technologische Vision. Heute prüft sie Batteriezellen im Sekundentakt. Im Gespräch blicken Martin Münker und Lennart Schulenburg auf die Anfänge der CT zurück, sprechen über entscheidende Meilensteine wie Normung und Automatisierung und zeigen, warum die Technologie für Mobilitätswende, additive Fertigung und moderne Qualitätssicherung wichtiger ist denn je. Als Martin Münker mit dem HAPEG-Projekt den Bau der ersten europäischen Hochenergie-CT-Anlage startete, wartete man mehrere Minuten auf ein einziges 2D-Schnittbild. Das leisteten sich die wenigsten. Heute werden Batterien im Sekundentakt mit 3D-CT geprüft. Münker leitet die diondo GmbH in Hattingen und führt das weltweit „dienstälteste CT-Team“. Das Unternehmen gehört zur VisiConsult-Unternehmensgruppe, geführt durch CEO Lennart…

  • Forschung und Entwicklung

    ZfP-Sonderpreis bei „Jugend forscht“

    Beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht 2026“ hat die DGZfP den Sonderpreis „Qualitätssicherung durch Zerstörungsfreie Prüfung“ an eine junge Forscherin aus Frankfurt (Oder) vergeben. Ihr Projekt zeigt neue Wege zur Analyse von Energieverlusten in Industrieanlagen. Auszeichnung für innovative Forschung Im Rahmen des 61. Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ in Herzogenaurach hat die Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP) ihren Sonderpreis „Qualitätssicherung durch Zerstörungsfreie Prüfung“ verliehen. Die Auszeichnung ging an die 17-jährige Nanami Kurzweil vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium in Frankfurt (Oder). Überreicht wurde der Preis am 30. Mai 2026 durch Dr. Thomas Wenzel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DGZfP. Zementwerk im Wärmecheck Im Mittelpunkt der ausgezeichneten Arbeit von Nanami Kurzweil steht die Frage, wie sich Wärmeverluste in komplexen Industrieanlagen zuverlässig erfassen…

  • Hardware

    ZfP aus der Luft

    Mit dem ersten Seminar „Drohnen in der Zerstörungsfreien Prüfung“ hat die DGZfP  in Magdeburg ein hochaktuelles Technologiethema aufgegriffen. Die Teilnehmenden erhielten einen umfassenden Überblick über Technik, Anwendungen, rechtliche Rahmenbedingungen und Zukunftsaussichten des Drohneneinsatzes in der ZfP. Der Einsatz von Drohnen entwickelt sich rasant und eröffnet auch für die Zerstörungsfreie Prüfung neue Möglichkeiten. Die Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP) möchte diese Entwicklung aktiv unterstützen und veranstaltete erstmals das Seminar „Drohnen in der Zerstörungsfreien Prüfung“. Veranstaltungsort war das neu errichtete Gebäude auf dem Gelände des Ausbildungszentrums Magdeburg. Im Mittelpunkt standen die technische Entwicklung, konkrete Praxisanwendungen, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Frage, wie Drohnentechnologien sinnvoll in bestehende Prüfprozesse integriert werden können. Hohe Resonanz und fachlicher…