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Familie, Beruf und Unternehmensentwicklung zusammendenken: Dr. Hepper im Familienpakt Bayern
Die Dr. Hepper GmbH ist Mitglied im Familienpakt Bayern. Damit bekennt sich das auf Familienunternehmen, Unternehmensnachfolge und Zukunftssicherung spezialisierte Unternehmen zu einer familienbewussten Arbeitswelt und zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Familienpakt Bayern ist eine gemeinsame Initiative der Bayerischen Staatsregierung, der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags und des Bayerischen Handwerkstags. Politik und Wirtschaft verfolgen damit gemeinsam das Ziel, familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu fördern, Arbeitgeber miteinander zu vernetzen und die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Bayern zu stärken. Verantwortungsvolle Unternehmensentwicklung beginnt im eigenen Unternehmen Mit der Mitgliedschaft im Familienpakt Bayern unterstreicht die Dr. Hepper GmbH ihr Verständnis von verantwortungsvoller Unternehmensentwicklung. Das bayernweite Netzwerk verbindet kleine und…
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Konflikte im Familienunternehmen: Wenn die Familie streitet, verliert das Unternehmen seine Handlungsfähigkeit
Konflikte im Familienunternehmen beginnen selten mit einem großen Streit. Häufig zeigen sie sich zuerst dort, wo das Unternehmen nicht mehr richtig vorankommt. Gespräche über die Zukunft enden ohne Ergebnis. Entscheidungen werden vertagt oder von verschiedenen Familienmitgliedern gegeneinander getroffen. Mitarbeitende erhalten widersprüchliche Signale. Der Nachfolger trägt Verantwortung, darf zentrale Fragen aber noch nicht selbst entscheiden. Der Übergeber möchte loslassen, greift jedoch weiterhin in das Tagesgeschäft ein. Nach außen funktioniert das Unternehmen zunächst weiter. Intern nehmen Unsicherheit, Frust und Misstrauen zu. Damit wird aus einer familiären Spannung ein unternehmerisches Problem. Der Konflikt wird dort gefährlich, wo das Unternehmen nicht mehr handeln kann Meinungsverschiedenheiten gehören zu Familienunternehmen. Unterschiedliche Erfahrungen, Interessen und Vorstellungen von…
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Schlecker: Wenn das Erfolgsmodell von gestern zum Risiko von morgen wird
Schlecker war über Jahrzehnte eine außergewöhnliche deutsche Erfolgsgeschichte. Doch Strukturen, Entscheidungswege und Führungsprinzipien, die ein Unternehmen groß gemacht haben, bleiben nicht automatisch für jede Entwicklungsphase geeignet. Der Fall wirft deshalb eine Frage auf, die viele Familienunternehmen betrifft: Entwickelt sich das Unternehmen rechtzeitig weiter – oder wird das Erfolgsmodell von gestern schleichend zum Risiko von morgen? Was können Familienunternehmen aus Schlecker lernen? Nur wenige deutsche Unternehmensgeschichten sind so bekannt wie die von Schlecker. Aus einem 1975 gegründeten Unternehmen entwickelte sich eine der größten Drogerieketten Europas. Im Januar 2012 folgte der Insolvenzantrag, anschließend wurden die deutschen Filialen geschlossen und fast 25.000 Menschen verloren ihren Arbeitsplatz. Der dramatische Ausgang darf jedoch nicht den…
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Deutschland sucht Nachfolger. Doch die eigentliche Aufgabe beginnt erst, wenn einer gefunden ist.
Deutschland diskutiert über fehlende Nachfolger im Mittelstand. Doch auch dort, wo ein Sohn, eine Tochter, eine Führungskraft oder ein externer Kandidat zur Übernahme bereitsteht, ist die Unternehmensnachfolge noch nicht gesichert. Entscheidend ist, ob diese Person eigenständig entscheiden, wirksam führen und das Unternehmen weiterentwickeln kann. Einen Nachfolger kann man finden. Ein Unternehmer muss sich entwickeln können. Der Nachfolgermangel ist real In den kommenden Jahren stehen viele mittelständische Unternehmen vor einem Generationswechsel. Nach dem aktuellen Nachfolge-Monitoring von KfW Research streben bis Ende 2029 jährlich rund 109.000 mittelständische Unternehmen eine Nachfolgeregelung an. Gleichzeitig ziehen immer mehr Inhaber eine Stilllegung in Betracht, wenn sie keine tragfähige Fortführung erkennen. Auch die Industrie- und Handelskammern berichten…
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Die meisten Familienunternehmen entwickeln ihre Maschinen besser als ihre Nachfolger
Kurz zusammengefasst Viele Familienunternehmen investieren mit großer Sorgfalt in Maschinen, Prozesse, Digitalisierung, Standorte und Wachstum. Kaum ein Unternehmer würde erwarten, dass sich diese Bereiche von selbst entwickeln. Bei der nächsten Unternehmergeneration geschieht jedoch genau das erstaunlich häufig. Nähe zum Unternehmen, frühe Mitarbeit und familiäre Zugehörigkeit werden dann mit echter Unternehmerentwicklung verwechselt. Der Artikel zeigt, warum genau darin einer der größten Denkfehler vieler Familienunternehmen liegt: Die Zukunft entscheidet sich nicht erst bei der Übergabe, sondern lange vorher – bei der Frage, ob aus Nachfolgern tatsächlich Unternehmerpersönlichkeiten entstehen. Ein Unternehmer investiert 1,5 Millionen Euro in eine neue Produktionsanlage. Monatelang werden Angebote verglichen, Lieferanten geprüft, Risiken bewertet und Wirtschaftlichkeitsrechnungen erstellt. Es gibt Projektpläne, Schulungen,…
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Familienunternehmen verschwenden eine Ressource, die Wettbewerber nicht haben
Viele Familienunternehmen betrachten die gemeinsame Zeit von Übergeber- und Nachfolgergeneration als Übergang. Dabei kann genau diese Phase eine der wertvollsten Ressourcen des Unternehmens sein: Erfahrung, Marktkenntnis und Stabilität treffen auf neue Perspektiven, Veränderungsbereitschaft und Zukunftsorientierung. Entscheidend ist, ob daraus echte gemeinsame Wirksamkeit entsteht – oder ungenutztes Potenzial. Familienunternehmen besitzen eine Ressource, um die viele andere Unternehmen sie beneiden könnten: Für eine bestimmte Zeit wirken häufig zwei Unternehmergenerationen gleichzeitig im Unternehmen. Die eine Generation bringt Erfahrung, Marktkenntnis, Netzwerke, Stabilität und ein tiefes Gespür für das Geschäft ein. Die andere Generation bringt neue Perspektiven, Veränderungsbereitschaft, aktuelle Ausbildung, technologische Kompetenz und Zukunftsorientierung mit. Eigentlich ist das eine außergewöhnlich starke Kombination. In der Praxis…
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Viele Nachfolger übernehmen Verantwortung in Unternehmen, bevor sie wirklich Unternehmer geworden sind
In vielen Familienunternehmen beginnt Nachfolge nicht mit einem Vertrag. Sie beginnt viel früher. Mit dem ersten Projekt.Mit der ersten Führungsaufgabe.Mit dem ersten Mitarbeitergespräch.Mit der ersten Erwartung, dass der Sohn oder die Tochter „jetzt auch mal Verantwortung übernimmt“. Auf dem Papier klingt das logisch. Die nächste Generation soll hineinwachsen. Sie soll lernen. Sie soll das Unternehmen verstehen. Sie soll Schritt für Schritt mehr übernehmen. In der Praxis entsteht dabei jedoch häufig ein gefährlicher Zwischenzustand: Nachfolger tragen bereits Verantwortung, ohne wirklich als Unternehmer anerkannt zu sein. Sie arbeiten viel, entscheiden wenig. Sie sollen führen, aber nicht zu sehr verändern. Sie sollen Verantwortung übernehmen, aber oft ohne klare Entscheidungsrechte. Sie sollen Unternehmer werden,…
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Warum viele Familienunternehmen an Leistungsfähigkeit verlieren – obwohl sie genügend Potenzial hätten
Viele Familienunternehmen haben kein Potenzialproblem Viele Familienunternehmen verfügen über stabile Kundenbeziehungen, erfahrene Mitarbeiter, gewachsene Marktpositionen und hohe fachliche Kompetenz. Von außen wirken sie oft robust und leistungsfähig. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis ein Muster, das lange unterschätzt wird: Die Leistungsfähigkeit sinkt schrittweise – obwohl genügend Potenzial vorhanden wäre. Der eigentliche Engpass liegt häufig im Unternehmen selbst Der Grund liegt häufig nicht zuerst im Markt. Auch nicht ausschließlich in Kosten, Preisen oder der konjunkturellen Entwicklung. Der Verlust an Leistungsfähigkeit entsteht oft innerhalb des Unternehmens selbst. Entscheidungen dauern zu lange, Verantwortlichkeiten bleiben unklar, strategische Themen werden vertagt und operative Themen dominieren dauerhaft die Aufmerksamkeit der Unternehmensführung. Operative Stärke kann strukturelle…
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Ein Familienname ersetzt keine Unternehmerfähigkeit
Familieninterne Nachfolge gilt oft als Idealfall Wenn in Familienunternehmen über Nachfolge gesprochen wird, gilt die familieninterne Lösung häufig als Wunschbild. Das Unternehmen bleibt in der Familie. Das Lebenswerk wird fortgeführt. Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner erleben Kontinuität. Und für viele Übergeber ist es ein emotional starkes Signal, wenn Sohn oder Tochter bereitstehen, Verantwortung zu übernehmen. Doch genau in dieser scheinbar idealen Lösung liegt eine der größten unterschätzten Herausforderungen im Mittelstand. Denn ein Familienname ersetzt keine Führungsfähigkeit. Wer aus einer Unternehmerfamilie kommt, kennt vielleicht das Unternehmen, die Geschichte, die Menschen und die Erwartungen. Aber daraus entsteht noch keine unternehmerische Wirksamkeit. Führung, Entscheidungsstärke, strategisches Denken und Akzeptanz im Unternehmen entwickeln sich nicht…
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Warum viele Nachfolger nicht zu Unternehmern werden – obwohl sie Verantwortung übernehmen
Verantwortung allein schafft noch keine unternehmerische Wirksamkeit In vielen Familienunternehmen wird die nächste Generation früh in Verantwortung gebracht. Nachfolger übernehmen Aufgaben, treffen Entscheidungen, führen Mitarbeiter und sind operativ tief im Tagesgeschäft eingebunden. Von außen wirkt der Übergang damit oft bereits gelungen. Doch genau hier entsteht ein Denkfehler, der in vielen Nachfolgeprozessen unterschätzt wird: Verantwortung wird übertragen, aber unternehmerische Wirksamkeit entsteht dadurch nicht automatisch. Der Unterschied zwischen Mitarbeit und Unternehmertum Zwischen „mitarbeiten“, „Verantwortung übernehmen“ und „ein Unternehmen unternehmerisch führen“ liegt ein erheblicher Unterschied. Viele Nachfolger sind engagiert, gut ausgebildet und leistungsbereit. Sie kennen das Unternehmen, verstehen Abläufe und bringen neue Perspektiven ein. Und dennoch bleiben sie in ihrer Wirkung häufig unter…