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Georg-Manecke-Förderpreis 2026 geht an Meike N. Leiske
Die bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) angesiedelte Georg-Manecke-Stiftung zeichnet Juniorprofessorin Dr. Meike N. Leiske von der Universität Bayreuth mit dem Georg-Manecke-Förderpreis aus. Geehrt wird sie für ihre Arbeiten an funktionalen elektrolytischen Polymermaterialien auf Aminosäurebasis. Die Verleihung findet am 9. Oktober 2026 im Rahmen der „Polydays“ an der Universität Potsdam statt. Der Förderpreis ist mit 15.000 Euro dotiert und um 10.000 Euro Projektmittel ergänzt. Eine Projektförderung der Stiftung erhält zudem Dr. Matthias Hartlieb von der Universität Potsdam. Die Forschung von Meike N. Leiske adressiert eine zentrale Herausforderung der modernen makromolekularen Chemie: Wechselwirkungen von Polymermaterialien mit biologischen Systemen. Leiskes Arbeiten zielen darauf ab diese Wechselwirkungen genau zu steuern. Die Preisträgerin trägt…
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GDCh-Preis für Biokatalyse für Mona Haase
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zeichnet Dr. Mona Haase, Universität Durham (Vereinigtes Königreich), mit dem GDCh-Preis für Biokatalyse aus. Die Verleihung erfolgt am 1. Oktober 2026 im Rahmen der „GDCh SusChem 2026“, der Jahrestagung der GDCh-Fachgruppe Nachhaltige Chemie, in Dortmund. Mona Haase fertigte ihre mit „summa cum laude“ bewertete Dissertation am Institut für Bioorganische Chemie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf an. Darin untersuchte sie, wie sich der Wirkstoff Lansai B mithilfe von Enzymen gezielt und ressourcenschonend synthetisieren lässt. Die Biokatalyse lenkt chemische Reaktionen mithilfe von Enzymen – Proteinen, die als biologische Katalysatoren wirken. Ihr Vorteil liegt in der Selektivität: Enzyme setzen oft nur eine funktionelle Gruppe eines Moleküls um. Zudem arbeiten sie…
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54. Deutsche Lebensmittelchemietage 2026 in Kaiserslautern
Vom 14. bis 16. September 2026 finden die 54. Deutschen Lebensmittelchemietage an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) statt. Die Jahrestagung der Lebensmittelchemischen Gesellschaft (LChG), der größten Fachgruppe der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), widmet sich aktuellen Fragen zu Lebensmittelqualität und Verbraucherschutz. Erwartet werden unter anderem Fachvorträge zu Tätowierfarben, entalkoholisierten Weinen und Pökelfleisch. Am 14. September 2026 ergänzt ein öffentlicher Abendvortrag zum Thema „Wein" das Programm im Rahmen des Stadtjubiläums „750 Jahre Kaiserslautern". Lebensmittelchemikerinnen und Lebensmittelchemiker untersuchen die Zusammensetzung, Analyse und Veränderung von Lebensmitteln, Zusatzstoffen, Kosmetika und Bedarfsgegenständen wie Verpackungen. Sie prüfen Produkte auf Schadstoffe, sichern Rechtskonformität und analysieren Inhaltsstoffe. Damit leisten sie einen zentralen Beitrag zum Verbraucherschutz. Das Programm der…
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GDCh ehrt Ullrich Scherf mit Hermann-Staudinger-Preis
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zeichnet Senior Professor Dr. Ullrich Scherf von der Bergischen Universität Wuppertal mit dem Hermann-Staudinger-Preis aus. Die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung erhält er am 23. September 2026 im Rahmen der Tagung „GDCh Makro 2026" – dem Biennial Meeting der Fachgruppe Makromolekulare Chemie der GDCh –, die vom 21. bis 23. September 2026 unter dem Motto „The Transition of Polymer Chemistry" in Konstanz stattfindet. Im Rahmen der Veranstaltung vergibt die GDCh zudem das Dr.-Hermann-Schnell-Stipendium an Dr. Fabian Eisenreich sowie den Reimund-Stadler-Preis an Dr. Friederike Adams. Mit der Auszeichnung würdigt die GDCh Ullrich Scherf als Pionier der konjugierten Polymere – Kunststoffe mit halbleitenden Eigenschaften. Gemeinsam mit seinem…
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Klaus-Grohe-Preis 2026 erstmals an zwei Forscher
Der Klaus-Grohe-Preis 2026 geht an Professor Dr. Edward Tate, Imperial College London, Vereinigtes Königreich, und Professor Dr. Nicolas Winssinger, Universität Genf, Schweiz. Erstmals teilen sich zwei Preisträger die Auszeichnung, und erstmals ist sie mit 75.000 Euro dotiert – damit zählt der Klaus-Grohe-Preis zu den höchstdotierten Preisen für medizinische Chemie in Europa. Vergeben wird er von der Klaus-Grohe-Stiftung, die bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) angesiedelt ist. Die Preisverleihung findet am 6. September 2026 im Rahmen der Tagung EFMC Medicinal Chemistry 2026 in Basel, Schweiz, statt. Auf derselben Veranstaltung wird am 9. September 2026 zudem der Klaus-Grohe-Förderpreis 2026 an Dr. Sebastian Pomplun, Universität Leiden, Niederlande, verliehen. Edward Tate prägte die chemische…
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GDCh ehrt Ingo Krossing und Vito Capriati für Anorganische Chemie
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zeichnet Professor Dr. Ingo Krossing mit dem Marianne-Baudler-Preis und Professor Dr. Vito Capriati mit dem Arfvedson-Schlenk-Preis aus. Beide Preise sind mit jeweils 7.500 Euro dotiert. Die Verleihungen finden im Rahmen der GDCh Conference on Inorganic Chemistry vom 7. bis 9. September 2026 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt. Ausgerichtet wird die Tagung von den GDCh-Fachgruppen Wöhler-Vereinigung für Anorganische Chemie sowie Festkörperchemie und Materialforschung, die weitere Preise an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben. Direkt zu Beginn der Tagung erhält am 7. September Professor Dr. Ingo Krossing, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, den mit 7500 Euro dotierten Marianne-Baudler-Preis (benannt nach der Phosphor-Chemikerin Marianne Baudler, 1921–2003) für seine herausragende Forschung auf dem Gebiet…
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ORCHEM 2026: Emil-Fischer-Medaille für Helma Wennemers
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) verleiht Professorin Dr. Helma Wennemers, ETH Zürich, Schweiz, am 7. September 2026 die Emil-Fischer-Medaille für ihre Forschung an künstlichen Peptiden. Sie erhält die Auszeichnung im Rahmen der 24. ORCHEM, die vom 7. bis 9. September 2026 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg stattfindet. Ausgerichtet wird die Tagung von der Liebig-Vereinigung für Organische Chemie der GDCh, die am 8. September 2026 zudem den ORCHEM-Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs vergibt. Die ORCHEM zählt zu den wichtigsten Konferenzen im Bereich der Organischen Chemie. Das Programm umfasst Vorträge zu Synthese, Katalyse, Methodik und Reaktivität. Helma Wennemers erhält die Emil-Fischer-Medaille für ihre Arbeiten an künstlichen Peptiden – kurzen Ketten aus Aminosäuren. Sie…
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Berufseinstieg in der Chemie schwieriger
Der Berufseinstieg für promovierte Chemikerinnen und Chemiker in Deutschland hat sich 2025 eingetrübt. Nur noch rund 33 Prozent von ihnen begannen ihre Laufbahn direkt in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, nach 42 Prozent im Jahr 2024. Zugleich stieg der Anteil der Stellensuchenden zum Erhebungszeitpunkt auf 10,4 Prozent (2024: 7 Prozent). Das geht aus der aktuellen „Statistik der Chemiestudiengänge 2025“ der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hervor, die seit 1952 jährlich erhoben wird. Damit unterbricht das Jahr 2025 eine längere Phase stabiler Beschäftigung. Der Anteil derjenigen, die zunächst ins Ausland gingen, meist für einen Postdoc-Aufenthalt, stieg auf knapp 13 Prozent (2024: 9,5 Prozent). Befristete Einstiege im Inland lagen bei rund 16,5 Prozent…
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Erich-Hückel-Preis 2026 für Wolfgang Domcke und Jörn Manz
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) verleiht den Erich-Hückel-Preis 2026 an Professor Dr. em. Wolfgang Domcke (Technische Universität München) und Professor Dr. em. Jörn Manz (Freie Universität Berlin). Die beiden Wissenschaftler erhalten die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung gemeinsam für ihre Beiträge zur molekularen Quantendynamik. Die Preisverleihung findet am 16. September 2026 im Rahmen der Konferenz „62th Symposium on Theoretical Chemistry (STC)“ statt. Mit ihren Arbeiten lösten Domcke und Manz, wie die Auswahlkommission betonte, einen Paradigmenwechsel in der Theoretischen Chemie aus. Beide Forscher prägten insbesondere die theoretische Femtosekundenchemie – also die Beschreibung chemischer Prozesse im Zeitbereich von Femtosekunden (millionstel einer milliardstel Sekunde). Auf der Femtosekundenebene laufen die ultraschnellen, elementaren Schritte ab,…
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VAA-/GDCh-Einkommensumfrage: Zuwachs bei Fixgehältern, Erholung bei Bonuszahlungen
Die Fixgehälter der außertariflichen und leitenden Angestellten in der chemisch-pharmazeutischen Industrie sind 2025 im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,2 Prozent gestiegen. Erstmals seit 2023 fielen zudem die Bonuszahlungen wieder höher aus als im Vorjahr. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Ausgabe der jährlichen Einkommensumfrage, die der VAA gemeinsam mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) durchführt. Die Gesamteinkommen stiegen 2025 im Durchschnitt um 6,6 Prozent. Zum Einkommenszuwachs beigetragen haben dabei neben den höheren Fixgehältern die um rund 20 Prozent höheren variablen Bezüge. Dr. Birgit Schwab, 1. Vorsitzende des VAA und betreuendes Vorstandsmitglied der VAA-Kommission Einkommen, sieht die deutliche prozentuale Steigerung der Bonuszahlungen auch als Folge der Einkommensentwicklung in den Vorjahren:…