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Präzision trifft Automatisierung: Neue Software für WaveHitMAX bringt strukturdynamische Tests auf das nächste Level
In der Strukturdynamik kann ein fehlerhafter Einschlag den gesamten Versuch unbrauchbar machen – insbesondere bei sensiblen Testaufbauten oder in der Serienprüfung. Um diese Herausforderung zu meistern, stellt die gfai tech GmbH das neue Software-Update WaveHit 2.0.0 für den vollautomatischen Impulshammer WaveHitMAX vor. Mit der neuen Version profitieren Anwender:innen von einer deutlich vereinfachten Bedienung, automatisierten Kalibrierungsroutinen (für MK2-Modelle) und einer Live-Klassifikation der Schläge, die sofort Rückmeldung über die Gültigkeit des der Anregung gibt. Der integrierte LDV-Modus sorgt zudem für die automatische Unterbrechung bei ungültigen Treffern – besonders relevant bei der Laservibrometrie. „Mit WaveHit 2.0.0 erhöhen wir nicht nur die Effizienz, sondern auch die Prozesssicherheit in der Messkette“, erklärt Philip Höhna, Geschäftsführer…
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WaveCam 25.2.0: Neue Funktionen für noch präzisere Schwingungsanalyse
Schwingungen sind überall: in Maschinen, Gebäuden, Brücken oder technischen Bauteilen. Oft sind sie mit bloßem Auge kaum zu erkennen, können aber entscheidend für Sicherheit, Qualität und Lebensdauer sein. Mit der neuen Version WaveCam 25.2.0 hat die gfai tech GmbH ihre Software zur berührungslosen Schwingungsanalyse mit Kameras weiter verbessert und noch benutzerfreundlicher gestaltet. Bessere Ergebnisse durch genauere Perspektive Die neue Version sorgt dafür, dass Kameraaufnahmen und Referenzbilder besser zueinander passen. Das bedeutet: Mit Verbesserung der sogenannte Perspektivkorrektur werden Messungen zuverlässiger, auch wenn die Kamera nicht perfekt frontal auf das Messobjekt ausgerichtet ist. So sind die Analyseergebnisse trotz schrägen Kamerapositionen oder komplexen Messaufbauten noch konsistenter und zuverlässiger. Direkte Umrechnung physikalischer Größen Schwingungen…
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Dritte Sitzung des projektbegleitenden Ausschusses im Forschungsprojekt „ClearWater“
Mit der dritten Sitzung des projektbegleitenden Ausschusses erreicht das Forschungsprojekt „ClearWater“ einen wichtigen Meilenstein. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung eines KI-basierten optischen Messsystems, das zur Überwachung und Optimierung des Flockungsmitteldosierprozesses im Abwasserbereich eingesetzt wird, die Optimierung der Verfahrenstechnik bei der Dosierung von Flockungsmitteln durch z.B. eine Dualflockung sowie die mögliche Substituierung durch biobasierte Flockungsmittel. Ziel des Projekts ist es, den Einsatz polyacrylamidbasierter Flockungsmittel im Kiestagebau signifikant zu reduzieren. Dadurch sollen sowohl ökologische Vorteile, etwa durch eine geringere chemische Belastung, als auch wirtschaftliche Effekte für die Betreiber erzielt werden. Das entwickelte System nutzt Methoden der Bildverarbeitung und Künstlichen Intelligenz, um Prozesszustände in Echtzeit zu analysieren und eine präzisere Dosierung zu ermöglichen.…
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GFaI veröffentlicht erstmalig Imagebroschüre
Jede Innovation beginnt mit einer Frage: Wie lässt sich ein technisches Problem besser lösen? Wie können Prozesse sicherer, nachhaltiger oder effizienter gestaltet werden? Die neue Imagebroschüre der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) zeigt, wie aus solchen Fragen konkrete Forschungsprojekte entstehenund wie aus Ideen praxistaugliche Lösungen für Industrie und Wirtschaft werden. Gestaltet im neu entwickelten Corporate Design lädt die Broschüre auf 44 Seiten dazu ein, die Projekte und Schwerpunkte einer Forschungseinrichtung kennenzulernen, die seit Jahrzehnten technologische Entwicklungen in die Anwendung bringt. Kompetenzfelder der GFaI im Überblick Ob Schall sichtbar gemacht, robotische Systeme autonomer gestaltet, Datenbestände sicherer verarbeitet oder Energiekonzepte in der kommunalen Wärmeplanung optimiert werden – die neun…
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Computer Security Day: GFaI entwickelt digitale Sicherheit für die vernetzte Gesellschaft
Am 30. November wurde weltweit der Computer Security Day begangen – ein Aktionstag, der die Bedeutung von IT-Sicherheit, Datenschutz und digitaler Resilienz in den Mittelpunkt stellt. Für die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) ist dieser Tag Anlass, ihre Forschungsarbeit in den Bereichen Netzwerksicherheit, Datenmanagement und wissensbasierte Systeme sichtbar zu machen. Seit über 30 Jahren entwickelt die GFaI in Berlin-Adlershof praxisorientierte IT-Lösungen, die technische Herausforderungen mit gesellschaftlichem Nutzen verbinden. Ein Beispiel ist die Entwicklung von IKT-Management-Software für die digitale Gebäudeverwaltung. Diese Systeme steuern nicht nur Energieflüsse und Sensorik, sondern ermöglichen durch abgestimmte Zugriffskontrollen ein hohes Maß an Betriebssicherheit. Auch in der Kriminaltechnik kommen GFaI-Lösungen zum Einsatz: Mit datenbankgestütztem Assetmanagement…
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Berliner Campus wird zum Vorzeigeprojekt der Gebäudewende
Wie lassen sich öffentliche Gebäude energetisch optimieren, wenn sie unterschiedliche Nutzungen, Baujahre und technische Standards vereinen? Dieser Frage gingen Kemal Sahan und Felix Langentepe, Absolventen der Berliner Hochschule für Technik (BHT), in ihrer Masterarbeit im Studiengang „Planung nachhaltiger Gebäude“ nach – betreut von Prof. Kai Kummert. Ihr Untersuchungsobjekt: der Campus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, dessen vielfältige Gebäudestruktur ein ideales Praxisbeispiel für komplexe Energiesysteme bot. Ihr Ziel: ein klarer Beitrag zur CO₂-Reduktion im Gebäudesektor. Denn der Gebäudebestand spielt eine zentrale Rolle auf dem Weg zur Klimaneutralität: Bis 2045 in Deutschland, bis 2050 in der EU sollen sämtliche Sektoren emissionsfrei betrieben werden. Digitalisierung trifft Gebäudebestand Für ihre energetische Analyse nutzten die beiden Nachwuchsingenieure…
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GFaI Future Tech Days 2025: gelungener Auftakt für neue Workshop-Plattform
Am 6. und 7. November 2025 fanden in den Räumen der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) in Berlin-Adlershof erstmals die GFaI Future Tech Days statt. Die neue Veranstaltungsreihe entstand durch die Zusammenführung der bisherigen Workshops AI4EA (Artificial Intelligence for Engineering Applications) und 3D-iSA (3D in Science & Applications). Ziel der Zusammenlegung ist es, Themen, Kompetenzen und Teilnehmende aus beiden Bereichen enger zu vernetzen und einen gemeinsamen Raum für Austausch und Weiterentwicklung zu schaffen – insbesondere im Umfeld industrieller KI-Anwendungen und moderner 3D-Technologien. Insgesamt wurden 22 Fachvorträge präsentiert, begleitet von einer Posterausstellung, einem Ausstellungsbereich. Über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem öffentlichen Sektor informierten sich über…
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TOP-Energy 3.4.0: Energieplanung neu denken
Mit dem Release TOP-Energy 3.4.0 stehen Planern, Unternehmen und Kommunen erweiterte Werkzeuge zur Verfügung, um komplexe Energiesysteme realistisch abzubilden und Klimaschutzmaßnahmen fundiert zu planen. Die Software ermöglicht nicht nur die Simulation verschiedener Szenarien, sondern berücksichtigt nun auch neue technologische Komponenten und verbesserte Steuerungsmöglichkeiten. Neue Technologien und flexible Steuerung Zu den zentralen Neuerungen gehören ein Schichtspeicher und die Erweiterung aller Speicherkomponenten um die Option, einen saisonalen Betrieb abzubilden. So kann Energie über unterschiedliche Zeiträume effizient gespeichert werden, und Lastspitzen können vermieden werden. Dampfkompressoren und weitere neue Komponenten erweitern die Möglichkeiten, industrielle Prozesse und kommunale Versorgungssysteme zu modellieren. Ergänzt werden diese Funktionen durch zusätzliche Steuerungsoptionen, die eine flexible Regelung von Erzeugung und…
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Normgerechte Qualitätssicherung in der Implantatfertigung mit OptiMa – Von manueller Auswertung zu digitaler Präzision
Die Qualitätssicherung bei der Implantatherstellung, insbesondere von Knie- und Hüftgelenken, sieht sich mit Herausforderungen wie manueller Subjektivität, steigendem Zeitaufwand und verschärften regulatorischen Anforderungen konfrontiert. Die OptiMa Software von Adalogic bietet automatisierte Schichtanalysen, die Schichtverlauf, Porosität und Tragschichtdicke präzise erfassen und damit reproduzierbare und dokumentationsfähige Ergebnisse liefern. Studien belegen, dass die Einhaltung der MDR- und ISO-Normen zunehmend komplexer wird und die Auditfähigkeit der Produktionsprozesse ein zentrales Kriterium ist (MDR-Compliance). Qualitätseinbußen durch Verunreinigungen und ungleichmäßige Beschichtungen sind häufige Ursachen für Implantatausfälle oder Nacharbeit, wie die CleanImplant-Initiative bestätigt (CleanImplant Studie). Fraunhofer IFAM arbeitet an antibakteriellen Beschichtungen zum Infektionsschutz, wodurch langfristig hohe Produktsicherheit gewährleistet wird (Fraunhofer IFAM). Adalogic GmbH entwickelt smarte Softwarelösungen für die…
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Live Insights: Effiziente Schichtanalyse für Medizintechnik – Präzise Implantatentwicklung für Knie- und Hüftgelenke
Die Forschung und Entwicklung in der Medizintechnik steht vor großen Herausforderungen: Die Analyse komplexer Implantatschichten erfordert präzise, reproduzierbare und normgerechte Verfahren. Die OptiMa Software-Suite von Adalogic ermöglicht dies durch automatisierte Schichtanalysen, die Materialeigenschaften wie Schichtdicke und Porosität mit höchster Genauigkeit erfassen. Die Evaluation von Kalottenschliff- und Querschliffbildern erfolgt objektiv und automatisch, was die Entwicklungszyklen für Implantate deutlich verkürzt. Die Software wird regulatorischen Anforderungen wie EN 1071-2 und ISO-Normen gerecht. Diese Anforderungen spiegeln branchenweite Herausforderungen wider: Laut Fraunhofer IFAM spielt die Oberflächenfunktionalisierung eine zentrale Rolle für die Biokompatibilität und Infektionsprävention bei Implantaten (Fraunhofer IFAM). Die CleanImplant-Studie belegt hingegen deutliche Qualitätsunterschiede bei Implantatoberflächen, was die Notwendigkeit präziser Prüfverfahren unterstreicht (CleanImplant Studie). Peer-Reviewed-Publikationen…