• Energie- / Umwelttechnik

    Energieberatung: Kosten im Überblick

    Eine gute Energieberatung spart meist mehr, als sie kostet. Sie macht Energielecks sichtbar, ordnet Maßnahmen nach Nutzen und öffnet den Zugang zu Zuschüssen. „Entscheidend ist, zuerst die Bestandsdaten sauber zu erfassen und dann die Reihenfolge zu planen – so vermeiden Sie teure Umwege“, erklärt Cyran Heid, Geschäftsführer der Heid Energieberatung. Warum überhaupt Geld für eine Energieberatung ausgeben? Sie bekommen eine objektive Analyse statt Bauchgefühl, priorisierte Schritte statt Einzelaktionen und Klarheit zu Wirtschaftlichkeit, Fristen und Nachweisen. Das senkt laufende Kosten, macht das Gebäude regelkonform (GEG/BEG) und stabilisiert den Immobilienwert. Kostenrahmen – typische Größenordnungen Die Spanne hängt von Gebäudegröße, Komplexität und Leistungsumfang ab. Grobe Orientierung: Ein Energieausweis startet oft ab ~400 €.…

  • Bauen & Wohnen

    Immobilien als Kapitalanlage in Stuttgart: Chancen nutzen, Risiken managen

    Wer hier Kapital in Wohnimmobilien bindet, investiert in einen der stabilsten Märkte Deutschlands – getragen von Automotive, Hightech und Forschung. Gleichzeitig treffen hohe Kaufpreise, strenge Effizienzanforderungen und begrenzte Neubauflächen auf eine anhaltend solide Mietnachfrage. Kurz: Stuttgart ist attraktiv, aber kein Selbstläufer. Entscheidend sind Lagequalität, wirtschaftliche Tragfähigkeit und ein nüchterner Blick auf Cashflow und Instandhaltung. Warum Immobilien vielen Anlagen überlegen sind Im Gegensatz zu rein papiergebundenen Investments erwirtschaften Mietobjekte laufende Erträge und bieten einen Sachwertschutz gegen Inflation. Der Wert folgt nicht allein der Marktlaune, sondern auch der Nutzbarkeit: Vermietbarkeit, Grundriss, energetischer Zustand und Mikrolage. Hinzu kommt der Fremdkapitalhebel – sinnvoll eingesetzt, zahlen Mieterträge Zins und Tilgung mit und bauen Vermögen auf.…

  • Bauen & Wohnen

    Sonderabschreibung für Mietwohnungsneubau in Köln: So sichern sich Bauherren den Steuervorteil

    Grundstücke sind knapp, Baukosten hoch, die Nachfrage nach Mietwohnungen bleibt groß – gerade in Stadtteilen wie Nippes, Ehrenfeld oder Deutz. Mit der reaktivierten Sonderabschreibung nach § 7b EStG setzt der Gesetzgeber wieder steuerliche Anreize für neuen, bezahlbaren Mietwohnraum. Für Vorhaben mit Bauantrag ab 1. Januar 2023 bis vor 1. Oktober 2029 lässt sich zusätzlich zur regulären AfA eine Sonder-AfA von 5 % p. a. über vier Jahre nutzen (max. 20 %), sofern zentrale Bedingungen erfüllt sind: Baukosten je Quadratmeter dürfen die Obergrenze nicht sprengen, die Wohnung wird entgeltlich vermietet – und das Gebäude erreicht den Effizienzhaus-40-Standard mit QNG-Nachhaltigkeitssiegel. Die Eckpfeiler – verständlich gemacht Die Sonder-AfA ist zeitlich begrenzt, objektscharf und…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Austauschpflicht bei Heizungen: Das müssen Sie jetzt wissen

      Austauschpflicht bei Heizungen: Das müssen Sie jetzt wissen Welche Anlagen betroffen sind, welche Ausnahmen gelten – und wie Förderungen optimal genutzt werden können. Alte Heizungen geraten ins Visier des Gebäudeenergiegesetzes (GEG): Bestimmte Systeme müssen nach Jahrzehnten vom Netz, moderne Technik und erneuerbare Energien rücken nach. Cyran Heid, Geschäftsführer der Heid Energieberatung, ordnet ein: „Wichtig ist, sachlich zu prüfen, ob Ihr Kessel wirklich unter die Pflicht fällt – und parallel die beste technische und finanzielle Route zu planen.“ Warum es eine Austauschpflicht gibt Heizungen gehören zu den größten Energieverbrauchern im Gebäude. Genau deshalb setzt das GEG hier an: Veraltete Technik soll Schritt für Schritt aus dem Bestand verschwinden, um CO₂-Emissionen…

  • Bauen & Wohnen

    Restnutzungsdauer von Gebäuden in Dortmund: So wird sie ermittelt – und warum sie über Wert, Steuer und Strategie entscheidet

    Ob Gründerzeithaus in der Nordstadt, 60er-Jahre-Mehrfamilienhaus in Hörde oder Logistikhalle im Hafen – die Frage, wie lange ein Gebäude wirtschaftlich noch sinnvoll genutzt werden kann, ist zentral für Kaufpreis, Finanzierung, AfA, Modernisierungsplanung und Exit. Die Kennzahl dahinter heißt Restnutzungsdauer (RND). Wer sie in Dortmund korrekt ermittelt, verhandelt besser, investiert gezielter und spart mitunter Steuern. Was die Restnutzungsdauer ist – und was sie nicht ist Nach § 4 Abs. 3 ImmoWertV beschreibt die RND die Anzahl der Jahre, in denen eine bauliche Anlage bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung voraussichtlich noch wirtschaftlich genutzt werden kann. Sie unterscheidet sich von der technischen Nutzungsdauer: Ein Haus kann technisch länger stehen, wirtschaftlich aber früher an Grenzen stoßen…

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  • Bauen & Wohnen

    Zugewinnausgleich bei Immobilien im Alleineigentum in Leipzig: Was wirklich zählt

    Viele Paare staunen, wenn sie bei der Trennung hören: Auch wenn das Haus in Gohlis, Plagwitz oder Schleußig alleinig auf einen Ehepartner eingetragen ist, kann der andere im Zuge der Scheidung Anspruch auf hälftige Beteiligung am Wertzuwachs haben. Der Grund heißt Zugewinnausgleich. Entscheidend ist nicht, wer im Grundbuch steht, sondern welcher Vermögenszuwachs während der Ehe eingetreten ist – etwa durch Marktsteigerungen in Leipzig, Modernisierungen oder Umbauten. Was der Zugewinnausgleich regelt – und was nicht Ohne Ehevertrag leben Ehepaare im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Beim Zugewinnausgleich wird der Vermögenszuwachs zwischen Eheschließung und Zustellung des Scheidungsantrags verglichen. Relevant ist die Differenz aus End- und Anfangsvermögen – diese wird halbiert und ausgeglichen. Das…

  • Bauen & Wohnen

    Energieberatung-Förderung: So sichern Sie Zuschüsse für Ihre Sanierung

    Eine geförderte Energieberatung schafft die Grundlage für wirtschaftlich sinnvolle Sanierungen – und öffnet den Zugang zu Zuschüssen. Cyran Heid, Geschäftsführer der Heid Energieberatung, ordnet ein: „Entscheidend ist die Reihenfolge: erst Antrag, dann Beratung, dann Umsetzung. Wer das einhält, verschenkt kein Geld.“ Warum sich die Förderung der Energieberatung lohnt Eine geförderte Energieberatung bringt Eigentümern gleich mehrere Vorteile. Sie sorgt zunächst für eine finanzielle Entlastung, denn für Wohngebäude sind Zuschüsse zur Beratungsleistung möglich, im gewerblichen Bereich sogar deutlich höhere Quoten. Zugleich ist sie der Türöffner zu weiteren Programmen: Eine qualifizierte Beratung erleichtert die Beantragung von BEG- oder KfW-Mitteln und die Kombination regionaler Förderungen. Der Beratungsbericht schafft außerdem Klarheit über Wirtschaftlichkeit und Reihenfolge…

  • Bauen & Wohnen

    Haus überschreiben in Essen und dann Scheidung? Chancen und Risiken im Überblick

    Ob Doppelhaushälfte in Rüttenscheid oder Einfamilienhaus in Kettwig – wenn eine Ehe scheitert, wird die gemeinsame Immobilie in Essen schnell zum Streitpunkt. Eine Möglichkeit ist die Hausüberschreibung: Dabei überträgt ein Ehepartner sein Eigentum auf den anderen, oft unentgeltlich und im Rahmen einer notariell beurkundeten Vereinbarung. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, und welche rechtlichen und steuerlichen Folgen sind zu beachten? Hausüberschreibung vor oder nach der Scheidung Grundsätzlich gilt: Solange die Ehe noch besteht, profitieren Paare von steuerlichen Vorteilen. Eine Übertragung zwischen Ehegatten ist nach § 3 GrEStG von der Grunderwerbsteuer befreit. Außerdem gilt ein hoher Freibetrag bei der Schenkungssteuer: Ehepartner können sich bis zu 500.000 € steuerfrei übertragen. Erfolgt die…

  • Bauen & Wohnen

    Energieausweis beim Hauskauf in Frankfurt: Was er wirklich aussagt – und worauf Käufer achten sollten

    Wer in Frankfurt ein Haus kauft, bekommt den Energieausweis praktisch immer zu sehen – vom sanierten Altbau im Nordend bis zum Einfamilienhaus am Stadtrand. Er ist gesetzlich vorgeschrieben, dient Banken als Unterlage und verspricht Vergleichbarkeit über Effizienzklassen von A+ bis H. In der Praxis ist er hilfreich, aber nicht allwissend. Entscheidend ist, die Angaben im Kontext von Gebäudezustand, Nutzerverhalten und Frankfurter Marktlage zu lesen. „Ein Energieausweis ist ein Kompass – kein Gutachten. Er zeigt die Richtung, ersetzt aber nicht die Prüfung vor Ort“, sagt Katharina Heid, Geschäftsführerin und Energieexpertin. Was im Energieausweis steht – und wofür es gut ist Der Ausweis bündelt in wenigen Seiten die energetischen Kennwerte eines Gebäudes:…

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  • Energie- / Umwelttechnik

    Individueller Sanierungsfahrplan: Schritt für Schritt zur energieeffizienten Immobilie

    Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) ist weit mehr als ein Beratungspapier: Er bildet die Grundlage für eine systematische, geförderte und wirtschaftlich sinnvolle energetische Sanierung. Statt Einzelmaßnahmen isoliert umzusetzen, bietet der iSFP Eigentümern eine klare Strategie – vom ersten Befund bis zur Förderung. Was steckt hinter dem iSFP? Der iSFP ist ein bundesweit standardisiertes Instrument, entwickelt von der Deutschen Energie-Agentur (dena). Er legt den energetischen Zustand eines Gebäudes offen, identifiziert Schwachstellen und beschreibt in klarer Reihenfolge, welche Sanierungsschritte sinnvoll sind. Typische Empfehlungen sind Dämmung, Heizungsmodernisierung, Fenstertausch, Lüftungsoptimierung oder der Einsatz erneuerbarer Energien. „Viele Eigentümer unterschätzen, wie entscheidend die richtige Reihenfolge ist. Wer planlos saniert, zahlt am Ende doppelt. Ein individueller Fahrplan schafft…