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Sanieren in Aachen: Ohne Luftdichtheit verpufft die beste Dämmung
Am 28. Juli 2026 wurde das Gebäudemodernisierungsgesetz im Bundesgesetzblatt verkündet, seine ersten Regelungen gelten seit dem 29. Juli und ersetzen zentrale Vorgaben des bisherigen Heizungsgesetzes. Weniger beachtet wird dabei: Die gesetzlichen Anforderungen an die Luftdichtheit der Gebäudehülle bestehen fort und betreffen in Aachen sowohl Neubauten als auch sanierte Bestandsgebäude. Die öffentliche Debatte um das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) kreist fast ausschließlich um Heizungen: Die 65-%-Vorgabe für erneuerbare Energien entfällt und neue Regelungen für den Heizungstausch sind in Kraft. In der Diskussion geht ein Aspekt unter, der für die Energiebilanz eines Gebäudes mindestens ebenso entscheidend ist: die Gebäudehülle. Denn die effizienteste Heizung nützt wenig, wenn erwärmte Luft unkontrolliert entweicht. Genau hier setzt…
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Gebäudemodernisierungsgesetz in Kraft: Warum in Hamburg trotzdem eigene Regeln gelten
Am 28. Juli 2026 wurde das Gebäudemodernisierungsgesetz im Bundesgesetzblatt verkündet, seine ersten Regelungen gelten seit dem 29. Juli. Für Hamburger Eigentümer ist die Lage damit nicht automatisch einfacher geworden: Neben dem neuen Bundesrecht gelten weiterhin die Vorgaben des Hamburgischen Klimaschutzgesetzes. Kaum ein Gesetz hat Eigentümer in den vergangenen Jahren so beschäftigt wie das Heizungsgesetz. Jetzt ist die Reform Realität: Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz entfällt die bisherige bundesweite Pflicht, neue Heizungen zu mindestens 65 & mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Wer in Hamburg daraus folgert, bei der Heizungswahl künftig völlig frei zu sein, übersieht allerdings eine zweite Rechtsebene. Die Hansestadt hat eigene Klimavorgaben, und die gelten unverändert. Was sich auf Bundesebene ändert…
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Restnutzungsdauer von Immobilien: Warum Hamburger Vermieter ihre Abschreibung prüfen sollten
Hamburgs Wohnungsbestand ist geprägt von Rotklinker-Ensembles der 1920er-Jahre, Nachkriegsbauten und Gründerzeitquartieren in Eimsbüttel oder Ottensen. Viele dieser Gebäude werden vermietet und über Jahrzehnte abgeschrieben – oft nach einer Pauschale, die dem tatsächlichen Zustand nicht gerecht wird. Was viele Eigentümer nicht wissen: Wer eine kürzere Restnutzungsdauer nachweist, kann seine jährliche Abschreibung deutlich erhöhen. Der Hebel dafür steckt im Steuerrecht. Der steuerliche Hebel: Abschreibung folgt der Nutzungsdauer Vermieter schreiben den Gebäudeanteil ihrer Immobilie über die Absetzung für Abnutzung (AfA) ab. Das Finanzamt legt dabei typisierte Abschreibungssätze zugrunde. Bei Gebäuden, die nach dem 31. Dezember 1924 und vor dem 1. Januar 2023 fertiggestellt wurden, beträgt die lineare AfA grundsätzlich zwei Prozent pro Jahr.…
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Büroimmobilie in Frankfurt verkaufen: Warum Lage und Gebäudequalität über die Verhandlungsposition entscheiden
Der Frankfurter Büromarkt sendet widersprüchliche Signale. Die Spitzenmiete liegt laut dem Immobiliendienstleister CBRE bei 55 Euro pro Quadratmeter und Monat und damit auf Rekordniveau, gleichzeitig steht mehr als jeder zehnte Quadratmeter Bürofläche leer. Für Eigentümer, die eine Büroimmobilie verkaufen wollen, ist das keine Randnotiz. Es entscheidet darüber, mit welcher Verhandlungsposition sie in den Verkaufsprozess gehen. Ein Markt, zwei Realitäten Laut CBRE lag der Büroflächenumsatz im Frankfurter Marktgebiet im ersten Halbjahr 2026 bei 148.800 Quadratmetern und damit unter dem langjährigen Durchschnitt. Gleichzeitig blieb die Leerstandsquote mit 11,2 Prozent auf einem hohen Niveau. Hinter den Durchschnittswerten verbirgt sich jedoch eine Spaltung des Marktes. Die Nachfrage konzentriert sich auf hochwertige Büroflächen in zentralen…
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Wer bekommt das Haus? Wie die Teilungsanordnung Berliner Erbengemeinschaften vor der Zerreißprobe bewahrt
Berlin hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine enorme Wertentwicklung erlebt: Altbauten in Prenzlauer Berg, Charlottenburg oder Friedrichshain, die einst vergleichsweise günstig zu haben waren, stellen heute beträchtliche Vermögenswerte dar. Werden solche Immobilien vererbt, treffen in der Erbengemeinschaft schnell unterschiedliche Interessen aufeinander. Eine Teilungsanordnung im Testament kann die Richtung vorgeben, wer was erhalten soll – aber nur, wenn sie richtig gestaltet ist. Was die Teilungsanordnung regelt und was nicht Erben haben grundsätzlich keinen Anspruch auf einzelne Nachlassgegenstände. Der Nachlass gehört der Erbengemeinschaft zunächst gemeinsam, erst bei der Auseinandersetzung werden einzelne Gegenstände konkret zugeordnet. Genau hier setzt die Teilungsanordnung nach § 2048 BGB an: Der Erblasser bestimmt, welcher Miterbe welchen Gegenstand…
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Neuvermietung in Heidelberg: Mietpreisbremse bleibt in der Universitätsstadt maßgeblich
Kaum ein Mietmarkt ist so stark von Bewegung geprägt wie der einer Universitätsstadt. Studierende, Doktoranden und internationale Forscher an Universität, Universitätsklinikum, DKFZ und EMBL bleiben oft nur wenige Jahre in Heidelberg. Gerade kleine Wohnungen in Neuenheim, Handschuhsheim oder der Altstadt werden dadurch deutlich häufiger neu vermietet als Familienwohnungen am Stadtrand. Für Eigentümer stellt sich die Frage nach der zulässigen Miethöhe also nicht alle zehn Jahre, sondern regelmäßig. Mit Abschluss eines neuen Mietvertrags kann die Miethöhe grundsätzlich neu vereinbart werden – eine Mieterhöhung gegenüber der Vormiete ist beim Mieterwechsel also möglich. In Heidelberg ist dieser Spielraum jedoch begrenzt. Die Stadt gehört zu den 130 Städten und Gemeinden, die Baden-Württemberg in der…
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Vom Audit zur Strategie: Warum Energiemanagement für Düsseldorfer Betriebe wichtiger wird
Für Unternehmen entscheidet bislang in erster Linie die Unternehmensgröße darüber, ob sie regelmäßig ein Energieaudit durchführen müssen. Das soll sich ändern: Die geplante Novelle des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) und des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) knüpft die Prüfpflichten künftig allein an den Energieverbrauch. Für den Düsseldorfer Mittelstand – vom Handelsunternehmen über Logistiker bis zum produzierenden Betrieb – lohnt sich deshalb jetzt ein Blick auf die eigenen Verbrauchsdaten. Was heute gilt – und was sich ändern soll Nach geltendem Recht müssen grundsätzlich alle Unternehmen, die keine kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) sind, alle vier Jahre ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchführen. Zusätzlich verpflichtet das EnEfG Unternehmen mit einem durchschnittlichen Jahresenergieverbrauch von mehr als 7,5…
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Gewerbeimmobilien in Stuttgart verkaufen: Warum der Angebotspreis über die Vermarktungsdauer entscheidet
Wer in Stuttgart eine Gewerbeimmobilie verkauft, verhandelt mit Käufern, die rechnen. Ob Bürofläche im Kessel, Halle im Neckartal oder Ladenlokal in Stadtteillage: Kaufentscheidungen bei Gewerbeobjekten fallen auf Basis von Zahlen, nicht von Eindrücken. Ein Angebotspreis, der sich nicht nachvollziehbar herleiten lässt, verlängert die Vermarktung erfahrungsgemäß deutlich oder führt zu Abschlägen in der Verhandlung. Warum Gewerbeimmobilien anders bewertet werden als Wohnhäuser Bei Wohnimmobilien liefert der Markt in der Regel ausreichend Vergleichsobjekte. Bei Gewerbeimmobilien fehlen solche Vergleichswerte häufig, weil jedes Objekt anders zugeschnitten ist. Der Preis leitet sich deshalb vor allem aus dem Ertrag ab. Käufer stellen eine einfache Frage: Welchen Ertrag wirft die Immobilie nachhaltig ab, und welches Risiko steckt darin?…
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Denkmalgeschützte Immobilien in Wiesbaden: Was die Denkmal-AfA Vermietern und Selbstnutzern steuerlich bringt
Wiesbaden ist eine Stadt der Baudenkmäler. Große Teile des Stadtgebiets stehen unter Denkmalschutz, von der klassizistisch geprägten Innenstadt über die Villengebiete bis zu den historischen Ortskernen vieler Vororte. Für Eigentümer bedeutet das Auflagen, aber auch einen der stärksten Steuervorteile des deutschen Immobilienrechts: die Denkmal-AfA. Was die Denkmal-AfA regelt Kern der Förderung ist die erhöhte Absetzung für Sanierungskosten. Wer ein Baudenkmal vermietet, darf die begünstigten Herstellungskosten nach § 7i EStG acht Jahre lang mit jeweils bis zu 9 % abschreiben, danach vier Jahre mit jeweils bis zu 7 %. Nach zwölf Jahren sind die Sanierungskosten vollständig abgeschrieben. Selbstnutzer ziehen über § 10f EStG zehn Jahre lang jeweils 9 % wie Sonderausgaben…
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Zwischen Gesetzesreform und neuer Förderung: Orientierung für den Heizungstausch in Dortmund
Innerhalb weniger Tage haben sich zwei zentrale Rahmenbedingungen für den Heizungstausch verändert. Der Bundestag hat am 10. Juli das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) beschlossen, das das bisherige Gebäudeenergiegesetz ablösen wird. Seit dem 21. Juli gelten zudem neue Bedingungen für die staatliche Heizungsförderung. Wer in Dortmund vor der Entscheidung für ein neues Heizsystem steht, muss sich damit in einer Übergangsphase orientieren, in der sich Recht, Förderung und kommunale Planung gleichzeitig bewegen. In Dortmund werden knapp 114.000 Gebäude beheizt – 70 Prozent davon mit Gasheizungen, nur 3,7 Prozent mit Wärmepumpen. Fast 90 Prozent des Endenergiebedarfs im Wärmesektor deckt die Stadt aus fossilen Quellen, allein auf Erdgas entfallen 78 Prozent. Das zeigt der Zwischenbericht der…