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Obsoleszenzmanagement beginnt in der Systemarchitektur
Lieferengpässe, Bauteilabkündigungen und Materialknappheit gehören mittlerweile zum Alltag industrieller Elektronik. Technisch zählt dann, ob das betroffene Bauteil ersetzbar ist: Einfache Komponenten lassen sich häufig über Second Sources ersetzen. Bei komplexen Bauteilen wie Prozessoren ist das meist nicht möglich. Ihr Wegfall bedeutet oft Neuentwicklung – mit Auswirkungen auf Hardware, Software, Test, Dokumentation und Freigabe. Obsoleszenz lässt sich auch durch sorgfältige Bauteilauswahl und Beschaffung nicht vollständig vermeiden. Beherrschbar wird sie erst, wenn Änderungen technisch eingegrenzt werden können. Der Artikel zeigt, wie der IMACS Systemansatz genau dort greift: durch modulare Hardware, klare Trennung von Applikation und hardwarenahe Software sowie Wiederverwendung über mehrere Systeme hinweg. 1. Software von Hardware entkoppeln Ein zentraler Hebel ist…