• Finanzen / Bilanzen

    IHK-Saisonumfrage: Saarländische Tourismusbranche verharrt im Stimmungstief

    Die saarländische Beherbergungsbranche steckt weiterhin im Stimmungstief und blickt zunehmend sorgenvoll in die Zukunft. Das ist das zentrale Ergebnis der aktuellen Saisonumfrage der IHK Saarland, an der sich knapp 90 Unternehmen mit insgesamt rund 2.700 Beschäftigten beteiligt haben. Nur ein Fünftel der Betriebe bewertet die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate als gut. Rund ein Drittel rechnet mit einer Verschlechterung, während knapp die Hälfte der Unternehmen von einer gleichbleibenden – und damit meist nur befriedigenden – Entwicklung ausgeht. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Stimmungslage damit weiter eingetrübt. Während in der Hotellerie erstmals seit vielen Jahren der Pessimismus wieder leicht überwiegt, hat sich die ohnehin schon kritische Stimmung in…

  • Ausbildung / Jobs

    htw saar / IHK-Studie: US-Zölle gefährden bis zu 17.000 Arbeitsplätze im Saarland

    Die Einigung im Zollstreit mit den USA trifft Deutschlands industrielle Basis weitaus stärker, als es die bloße Höhe der Abgaben vermuten lässt. Besonders im Saarland wächst angesichts der Wirtschaftsstruktur und des hohen US-Anteils am Außenhandel die Sorge: Eine aktuelle Untersuchung der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) und der IHK Saarland zeichnet ein Bild großer Verunsicherung – und mangelnder Vorbereitung. Demnach sind bis zu 17.000 Arbeitsplätze mittel- bis langfristig im Saarland gefährdet – insbesondere in den strukturprägenden Branchen Automobilwirtschaft, Stahlindustrie und Maschinenbau. Die Studie basiert auf einer Online-Befragung aus Juni 2025, an der 63 saarländische Unternehmen teilnahmen. Diese repräsentieren etwa 15 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Land und erwirtschaften im…

  • Finanzen / Bilanzen

    Saarwirtschaft: Stimmung hellt sich leicht auf

    Die Stimmung in der Saarwirtschaft hat sich im Juli etwas aufgehellt. Das zeigen die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu ihren Erwartungen für die kommenden sechs Monate. So legte der IHK-Lageindikator – vor allem dank besserer Einschätzungen aus der Industrie – um 0,7 Punkte zu. Mit einem Wert von minus 4,3 Zählern befindet sich die Saarwirtschaft jedoch insgesamt weiterhin im negativen Bereich und die Industrie mit minus 14 Zählern nach wie vor klar in der Rezession. Parallel dazu haben sich die Geschäftsaussichten deutlich verbessert. So sprang der IHK-Erwartungsindikator um 4,7 Punkte auf minus 6,8 Zähler. Auch wenn er damit noch immer im negativen Bereich liegt, markiert dieser…

  • Energie- / Umwelttechnik

    IHK übt scharfe Kritik an saarländischem Klimaschutzkonzept

    Die IHK Saarland kritisiert die heute (23. Juli) von der Landesregierung vorgelegte finale Fassung des saarländischen Klimaschutzkonzeptes (KSK) scharf. Die Kritik richtet sich sowohl gegen das Verfahren – bei dem die Wirtschaft nicht angemessen eingebunden wurde – als auch gegen inhaltliche Aspekte, die aus Sicht der IHK nicht den Anforderungen an Umsetzbarkeit und Standortverträglichkeit gerecht werden. Dadurch wird eine wichtige Chance zur Gewinnung gesellschaftlicher Akzeptanz vertan. „Vertrauensvolle Zusammenarbeit ist eine unverzichtbare Grundlage für erfolgreichen Klimaschutz. Die finale Fassung des jetzt veröffentlichten Konzeptes lag uns jedoch bis zuletzt nicht vor – weder vor der Befassung im Ministerrat noch heute. Damit bricht die Landesregierung die mit den Spitzenorganisationen der Wirtschaft im Rahmen…

  • Ausbildung / Jobs

    Unfall an der Schleuse Aldegund – Statement von IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé

    Statement von IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé zum Unfall an der Schleuse Aldegund: „Nur wenige Monate nach der Havarie an der Schleuse Müden ist es erneut zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Auch wenn das volle Ausmaß des Schadens noch nicht absehbar ist – eines ist bereits jetzt klar: Unsere Wasserstraßen-Infrastruktur ist akut verletzbar. Und politisches Nichthandeln wird zunehmend zum Risiko für ganze Industriezweige. Seit Jahren fordern wir den Bau zweiter Schleusenkammern entlang der Mosel. Jetzt ist der Zeitpunkt zum Handeln. Die Mosel ist Lebensader für den Transport schwerer Güter, allen voran für unsere Stahlindustrie, so dass jede Störung die Wirtschaft bis ins Mark trifft. Wir erwarten von der Bundesregierung und den…

  • Ausbildung / Jobs

    Sommerflaute auf dem Arbeitsmarkt

    „Die Flaute auf dem Arbeitsmarkt kommt nicht überraschend. Sorgen bereiten aber die Aussichten, denn die Arbeitslosigkeit verharrt auf einem relativ hohen Niveau – vergleichbar war die Situation zuletzt im ersten Pandemiejahr. Das zeigt: Die strukturelle Wachstumsschwäche wirkt sich zunehmend auf den Arbeitsmarkt aus. Für eine Trendwende zum Besseren braucht es endlich klare politische Impulse. Die Unternehmen erwarten daher zurecht wettbewerbsfähige Standortkosten und verlässliche Rahmenbedingungen. Dazu zählt vor allem deutlich weniger Bürokratie, etwa im Arbeits- und Sozialrecht, sowie ein modernes Arbeitszeitgesetz. Nur unter diesen Voraussetzungen können neues Vertrauen, Zuversicht und wieder mehr Beschäftigung entstehen. Dass die neue Bundesregierung bereits nach sechs Wochen ihr Versprechen bricht und die Stromsteuersenkung nicht allen Betrieben…

  • Ausbildung / Jobs

    Saarwirtschaft im Wartezustand – und vor schwierigen Monaten

    Die Saarwirtschaft kommt zur Jahresmitte nicht vom Fleck – und schaut verhalten auf die kommenden Monate. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Erwartungen für das kommende Halbjahr. Gegenüber dem Vormonat gab es sowohl beim IHK-Lage- als auch beim IHK-Erwartungsindikator kaum Veränderungen. Beide Indikatoren liegen damit nach wie vor im negativen Bereich. Weiter verfestigt hat sich im Juni das Bild einer gespaltenen Konjunktur. Während das Verarbeitende Gewerbe angesichts deutlicher Umsatzeinbußen in den Kernbranchen der Saarindustrie insgesamt noch in der Rezession verharrt, ist die Situation im Dienstleistungssektor deutlich positiver. Die erstmals seit vielen Monaten wieder steigenden Auftragseingänge im industriellen Sektor deuten allerdings auf eine aufkeimende…

  • Finanzen / Bilanzen

    Saarkonjunktur: Ende der Talsohle nicht in Sicht

    Die Stimmung in der Saarwirtschaft hat sich auch im Mai nicht verbessert. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Nachdem der IHK-Lageindikator im April bereits wieder unter die Nulllinie gerutscht war, gab er im Mai abermals nach und verschlechterte sich nun um 3,4 Punkte auf minus 5,5 Zähler. Damit liegt der Lageindikator nur noch knapp oberhalb seines Allzeittiefs, das er während der Corona-Pandemie im Juni 2020 verzeichnete. Ursächlich für den deutlichen Rückgang sind erneut schwächere Lageeinschätzungen im industriellen Sektor. Hier klagen vor allem die Stahl- und Metallindustrie über teils erheblich rückläufige Umsätze. Anders als im Bund (-0,2 Prozent)…

  • Ausbildung / Jobs

    Saar-Arbeitsmarkt weiterhin ohne Dynamik

    „Die übliche Frühjahrsbelebung auf dem Saar-Arbeitsmarkt ist auch im April ausgeblieben. Ursächlich hierfür sind hohe Kostenbelastungen und ein hohes Maß an Unsicherheit infolge einer schwierigen Gemengelage aus geopolitischen Krisen, handelspolitischen Restriktionen sowie einer tiefgehenden strukturellen und konjunkturellen Schwäche. All dies dämpft in erheblichem Maße die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen und sorgt zugleich dafür, dass die Arbeitslosigkeit auch im Sommerhalbjahr hinweg nicht spürbar sinken wird. Zwingende Voraussetzung für eine Wende zum Besseren ist, dass die neue Bundesregierung noch vor der parlamentarischen Sommerpause konkrete Maßnahmen beschließt, die Anreize für mehr Beschäftigung schaffen und das Wachstum stimulieren.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé die heute (30. April) von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktzahlen.…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Deutschland muss eine einheitliche Strompreiszone bleiben!

    Die Wirtschaft im Saarland spricht sich entschieden gegen eine Aufteilung des deutschen Strommarktes in bis zu fünf Strompreiszonen aus. Der Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E) hatte gestern, 28. April, den von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen „Bidding Zone Review" veröffentlicht. Ihre Empfehlung begründen sie mit vermeintlichen Vorteilen, denen aber auch deutliche Nachteile für die Wirtschaft entgegenstehen. Der Empfehlung des „Bidding Zone Review" widerspricht die IHK Saarland nachdrücklich. Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé betont: „Deutschland muss eine einheitliche Strompreiszone bleiben! In der gegenwärtigen Situation dürfen wir uns keine weiteren Experimente bei der Energieversorgung leisten. Was wir jetzt brauchen, sind stabile Rahmenbedingungen und vor allem sinkende Energiepreise. Anstelle einer kostentreibenden Zersplitterung der Strommärkte…