• Sicherheit

    IT Security Awards 2026: Sieben Kategorien – sieben Gewinner

    Der IT Verlag zeichnete herausragende Innovationen und Spitzenleistungen in sieben neu definierten Kategorien mit den IT Security Awards 2026 aus. Die Preisverleihung fand am 27. Oktober im Rahmen der IT-Sicherheitsmesse it-sa in Nürnberg statt. Damit feiern die IT Security Awards ihr 20jähriges Jubiläum. Die sieben Award-Kategorien im Überblick Mit dem diesjährigen Relaunch hat der IT Verlag die Award-Kategorien neu zugeschnitten, um Überschneidungen zu vermeiden und aktuelle Entwicklungen wie KI-Agenten und regulatorische Anforderungen wie NIS2 und DORA abzubilden. [*]AI & Autonomous Security – Explainable AI (XAI): Fokus auf Nachvollziehbarkeit und Auditierbarkeit von KI-Sicherheitsentscheidungen (Transparenz-Check). – AI-driven Threat Response: Automatisierte, KI-gesteuerte Countermeasures zur Abwehr von Angriffen in Millisekunden. – Adversarial AI Defense:…

  • Software

    Zero Trust: Brücke statt Bruch

    Zero Trust entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Leitprinzip moderner IT-Sicherheitsarchitekturen. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor der Herausforderung, bestehende Infrastrukturen weiterzuentwickeln, ohne Sicherheit, Kontrolle und Flexibilität zu verlieren. Patrick Oliver Graf, CEO & Geschäftsführer bei NCP, spricht im Interview über die Bedeutung einer souveränen Zero Trust-Strategie, die Verbindung von VPN und Zero Trust und erläutert, warum die Zukunft nicht zwingend über einen Bruch mit bestehenden Technologien führen muss. Viele Unternehmen beschäftigen sich mit Zero Trust, doch häufig bleibt offen, was das in der Praxis bedeutet. Was steckt hinter dem Ansatz? Patrick Oliver Graf: Zero Trust beschreibt einen grundlegenden Wandel in der IT-Sicherheit. Der zentrale Gedanke lautet: Vertrauen wird nicht mehr automatisch…

  • Software

    Wie sich UEM und Sicherheit durch KI & Cloud verändern

    UEM-Hersteller aagon geht noch weiter und setzt jetzt ein S für „Secure“ vor das Akronym. Im Interview mit it management erklärt aagon-Geschäftsführer Jürgen Vogler, warum SUEM mehr als bloßes Name-Dropping ist und was in diesem Marktsegment demnächst noch zu erwarten ist. Herr Vogler, Quantencomputer und photonische Systeme, wie auf der jüngsten „ISC High Performance 2026“ zu besichtigen, sind stark im Kommen. Mit den klassischen Fat Clients der Anfangstage haben sie nur noch wenig gemein. Was bedeutet dies für das Client-, oder wie es heute heißt, Unified Endpoint Management? Jürgen Vogler: Dies prognostizieren zu wollen, wäre ein Blick in die Kristallkugel. Natürlich muss irgendwann auch ein Quantencomputer auf irgendeine Art und…

  • Software

    KI: Tuning-Faktor der IT-Transformation

    IT-Transformationen erfordern ein Maximum an Flexibilität. Das ist das zentrale Ergebnis der neuen IT-Transformationsstudie von Natuvion und NDBS. Demnach muss in 71 Prozent aller weltweit durchgeführten Transformationen im Laufe des Projekts die Migrationsmethode angepasst werden. Darüber sprach it management Chefredakteur Ulrich Parthier mit Patric Dahse, CEO von Natuvion. KI ist in aller Munde. Viele Anbieter schmücken inzwischen jedes zweite Produkt mit dem KI-Label. Wie bewerten Sie den Hype rund um KI in der IT-Transformation? Patric Dahse: In den vergangenen Jahren waren IT-Transformationen vor allem eines: zu langsam, zu teuer und viel zu abhängig von manueller Expertenarbeit. Unsere Studie zeigt, dass Transformationsprojekte durchschnittlich knapp zwei Jahre dauern und zwischen fünf und…

  • Software

    Agentic AI skalieren – aber wie?

    Agentic AI verspricht Tempo und Innovation. Doch viele Unternehmen stoßen an organisatorische Grenzen. Bastian Emondts, Principal und Head of App Innovation bei Campana & Schott, erläutert, warum Agentic AI weniger an der Technologie als an der Fähigkeit scheitert, AI-Agenten strukturiert zu skalieren und zu betreiben. Herr Emondts, viele Unternehmen investieren massiv in Agentic AI. Trotzdem entstehen Muster wie in den ersten Jahren von Cloud oder Low Code: Einzelinitiativen, keine Standards, fehlende Transparenz. Warum wiederholt sich das bei neuen Technologiewellen? Bastian Emondts: Weil Unternehmen zunächst auf Geschwindigkeit optimiert sind. Wenn eine neue Technologie verfügbar ist und erste Ergebnisse liefert, wollen Fachbereiche nicht erst Monate über Grundlagen und Governance diskutieren. Sie wollen…

  • Software

    Souveränität heißt Wahlfreiheit

    DriveLock erweitert sein Angebot um ein souveränes Cloud-Betriebsmodell auf Basis von STACKIT. Im Interview erläutert Martin Mangold, warum es aus seiner Sicht nicht um eine weitere Hosting-Option geht, sondern um einen konsequent souverän ausgerichteten Unterbau – und wie dafür über rund anderthalb Jahre der Software-Stack angepasst wurde. Im Mittelpunkt steht ein pragmatisches Verständnis von digitaler Souveränität als Wahlfreiheit zwischen on premises, Public Cloud und souveräner Cloud sowie eine durchgängige Kette von Security Controls – vom Endpoint bis zum sicheren Datenaustausch. Herr Mangold, in den vergangenen Monaten haben wir von Ihnen wie auch Ihren DriveLock- Kollegen verschiedene Beiträge zum Thema „Digitale Souveränität“ bei uns im Magazin gelesen. Dieses Mal kündigen Sie…

  • Hardware

    KI-Workloads stellen RZ-Weichen neu

    Large Language Models haben sich innerhalb kürzester Zeit zur Triebfeder der digitalen Wertschöpfung entwickelt. Für Rechenzentren steigen damit die Anforderungen an Leistung, Energie und Regulierung enorm. Florian Sippel, COO der noris network AG, erklärt, wie sich KI-Infrastrukturen souverän, skalierbar und nachhaltig betreiben lassen. Herr Sippel, GPU-Cluster treiben die Leistungsdichte auf ein neues Niveau. Wo liegen die physischen Grenzen herkömmlicher Infrastrukturen? Florian Sippel: Referenzarchitekturen kalkulieren bereits rund 1,1 Megawatt pro Compute-Rack. Das übersteigt die aktuelle Anschlussleistung vieler existierender Rechenzentren um ein Vielfaches. Der springende Punkt ist: Obwohl reichlich freie Fläche vorhanden ist, lassen sich zusätzliche KI-Lasten nicht mehr betreiben, weil die elektrische Versorgung nicht mehr mithalten kann. Wir müssen die Infrastruktur…

  • Sicherheit

    UEM als Werkzeug

    Nach mehrfachem Aufschub wurde die europäische NIS2-Richtlinie am 5. Dezember 2025 ins deutsche Recht übernommen und ist damit jetzt in Kraft. Öffentliche und private Einrichtungen in kritischen Sektoren soll sie widerstandsfähiger gegen Cyberangriffe machen. Dies betrifft auch zahlreiche Organisationen im Gesundheitswesen. Sebastian Weber, Chief Evangelist bei Aagon, erklärt, welche Anforderungen auf diese zukommen und wie sich ihnen mit einer Unified-Endpoint-Management-Plattform begegnen lässt. Herr Weber, IT-Abteilungen im Gesundheitswesen müssen komplexe IT-Infrastrukturen trotz begrenzter Budgets und Personalmangels effizient verwalten. Nun kommen auch noch neue Anforderungen aus NIS2 auf sie zu. Wer ist davon betroffen? Sebastian Weber: Das sind auf jeden Fall Krankenhäuser und Klinikverbünde. Darüber hinaus können die neuen Regelungen auch für…

  • Software

    Digitale Souveränität: Wer kontrolliert die Cloud?

    Ob unterbrochene Lieferketten oder der allgegenwärtige Fachkräftemangel – die Abhängigkeit Europas von nicht-europäischen Technologien und Rechtsräumen wird mehr und mehr zum handfesten Risiko für Unternehmen und Institutionen. Im Interview erläutert Jörg von der Heydt, Regional Director DACH bei Bitdefender, warum digitale Souveränität in der Cloud kein Widerspruch ist und wie sich der Weg aus der Abhängigkeit gestalten lässt. Herr von der Heydt, was war für Sie ein Schlüsselerlebnis, welches Ihnen klar machte: Wir in Deutschland oder in der EU sind nicht mehr digital souverän? Jörg von der Heydt: Seit Jahren betonen IT-Experten immer wieder, dass eine stärkere digitale Unabhängigkeit zwingend erforderlich ist. Der Fall des von digitalen Prozessen ausgesperrten französischen…

  • Software

    Wie KI Verantwortung neu definiert

    Künstliche Intelligenz (KI) verändert derzeit nahezu alle Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft – von der Automatisierung alltäglicher Aufgaben bis hin zu strategischen Entscheidungsprozessen. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Chancen und Risiken dieser Technologie gleichermaßen zu verstehen und verantwortungsvoll zu nutzen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Effizienz, sondern auch um Fragen der Transparenz, Ethik und Zukunftsfähigkeit. Im Gespräch mit Ulrich Parthier verrät Lumir Boureanu, Geschäftsführer von compacer, was man gegen KI-Halluzinationen tun kann, warum KI nichts mit Wissen zu tun hat und weshalb es in Zukunft trotz aller Herausforderungen nicht mehr ohne KI gehen wird. Ulrich Parthier: Immer öfter sieht man sich heute mit dem Einsatz von KI…