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    Leserwahl autonis von auto motor und sport: Das Thema Design bewegt die Community

    Seit 25 Jahren sind die Leserinnen und Leser von auto motor und sport eingeladen, die besten Design-Neuheiten der vergangenen zwölf Monate zu küren und die Beteiligung von exakt 14.000 Teilnehmenden an der aktuellen Aktion zeigt, welch hohen Stellenwert das Thema Automobil-Design nach wie vor genießt. Diesmal standen 117 Modelle in 13 Kategorien zur Wahl – von stadttauglichen Minicars bis hin zu großen Luxus-SUVs. Eine Besonderheit der diesjährigen Wahl: In 13 Kategorien gab es 14 Sieger, da in der Kategorie „Luxusklasse“ die Mercedes S-Klasse sowie der Bentley Continental GT mit jeweils 44,7 Prozent der Stimmen punktgleich aufs Podest fuhren.  Generell ist die Gunst der auto motor und sport-Community breit verteilt, Fahrzeuge…

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    Winterreifentest: Drei „Sieger“ je nach Oberfläche

    Winter im Rheinland sind meist nass, aber ohne Schnee. Schnee und Nässe wechseln sich in den deutschen Mittelgebirgen ab, während es in den bayerischen Alpen schon recht häufig frostige und schneereiche Tage gibt. Wer sich auf die Suche nach dem besten Winterreifen begibt, sollte deshalb entscheiden, unter welchen Bedingungen der Reifen seine Stärken ausspielen soll. Das zeigt der aktuelle Winterreifentest der Zeitschrift auto motor und sport, der gleich drei Reifen je nach typischen Straßenzuständen empfiehlt. Und: Vorsicht bei runderneuerten Reifen. Getestet hat auto motor und sport zehn Reifen der Größe 215/55 R 17, die beispielsweise auf Modelle wie Audis A5 und Q2, auf DS 3 und 4, auf Fiats 500X,…

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    Feuerwehr-Experte nach Tesla-Unfall: Versenkbare Türgriffe sind „gefährlicher Trend“

    Der Deutsche Feuerwehrverband fordert nach dem schweren Unfall in Schwerte mit drei Todesopfern, die mutmaßlich wegen verschlossener Türen nicht gerettet werden konnten, dass sich die Türen von Elektroautos künftig nach Ausfall der Stromversorgung auch ohne Werkzeug einfach öffnen lassen. „Ein Ersthelfer muss in der Lage sein, eine nicht verklemmte Tür schnell und ohne Werkzeug zu öffnen“, so der Wiesbadener Brandamtmann und Fahrzeugtechnik-Ingenieur Jörg Heck vom Deutschen Feuerwehrverband (DFV) gegenüber auto motor und sport. „Es muss was Mechanisches geben. Im Notfall muss man eine Tür von innen und außen intuitiv öffnen können." In Schwerte war vor zwei Wochen der Fahrer eines Tesla Model S Plaid von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum…

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    Höhere Autopreise verteuern ambulante Pflege

    Die schrumpfende Zahl von Kleinwagen zu günstigen Preisen führt dazu, dass auch die Kosten für die ambulante Pflege weiter steigen. Das kritisiert Bernd Meurer, Vorsitzender des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), im Gespräch mit auto motor und sport. Ein Beispiel: 2014 war der Dacia Sandero mit 6890 Euro Deutschlands billigstes Auto, jetzt kostet das gleiche Modell 12.490 Euro. Andere kostengünstige Kleinwagen sind dagegen ganz vom Markt verschwunden. Meurer nennt das „ein großes Problem – und ein Beispiel für die vielen gestiegenen Kosten in der Pflege. Natürlich müssen die Pflegedienste trotzdem mobil bleiben, also steigen die Preise für die pflegerischen Leistungen.“ Das führe dazu, dass sich nicht mehr alle die…

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    Renault-Vorstand: Es wird keinen Verbrenner-Megane mehr geben

    Obwohl auch der französische Autohersteller Renault weiter in Verbrenner investiert, wird es das frühere Erfolgsmodell Megane nicht wieder als Verbrenner geben. Stattdessen plant Renault eher Modelle mit besonders viel Platz. Der Bau von Kombis oder klassisch-kantigen SUV überlässt Renault komplett der Tochtermarke Dacia, sagt der für strategische Produktplanung zuständige Renault-Vorstand Guido Haak im Gespräch mit auto motor und sport. Das Nein zu einem neuen Verbrenner-Megane erklärt Haak mit der schon jetzt zu dichten Modellpalette und dem hohen Kostendruck. „Wir sehen uns momentan gezwungen, sowohl den E-Antrieb als auch den Verbrenner weiterzuentwickeln, was an einigen Stellen eine ungeplante Doppelung der Portfolios bedeutet.“ Deshalb sieht Haak keine Chance für einen neuen Megane…

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    RWTH-Batterieexperte: Wir müssen klotzen!

    Trotz der Northvolt-Pleite mit 600 Millionen Euro verlorenen staatlichen Subventionen fordert der Leiter des Instituts „Production Engineering of E-Mobility Components“ der RWTH Aachen, Prof. Heiner Heimes, mehr politischen Rückenwind für die Batteriezellenproduktion in Deutschland. „Wir brauchen ein klares Bekenntnis zur Förderung der Batterie-Branche, eine maximale Rückendeckung – und kein ständiges Infragestellen der Politik selbst, ob etwa die Northvolt-Unterstützung eine Verschwendung von Steuergeldern gewesen sei“, fordert Prof. Heimes im Gespräch mit auto motor und sport. „Die Frage ist doch: Warum hat die Politik – auch in Europa – solche Projekte nicht noch viel stärker unterstützt, um über die kritische Hochlaufphase hinwegzuhelfen? Es muss endlich geklärt werden, ob wir eine europäische Unabhängigkeit…

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    Verkehrsrechtler zu Vollgas auf A 57: Autofahrer dürfen schnell fahren

    Nach Berichten über niederländische Autofahrer, die auf der grenznahen A 57 ohne Tempolimit mit Sportwagen Geschwindigkeiten von teilweise über 300 km/h erreichen, will die Polizei in Nordrhein-Westfalen trotzdem gegen Schnellfahrer vorgehen. Und zwar auf Grundlage des 2017 eingeführten Paragrafen 315d Absatz 1 Nr. 3 Strafgesetzbuch (StGB), der Alleinrennen im öffentlichen Straßenverkehr sanktioniert. Der renommierte Verkehrsrechtler Uwe Lenhart aus Frankfurt am Main hält das für wenig erfolgversprechend. „Sofern es hier nicht zu Behinderungen oder konkreten Gefährdungen anderer kommt, fehlt es an den Tatbestandsmerkmalen ‚grobe Verkehrswidrigkeit‘ und ‚Rücksichtslosigkeit‘ “, sagt Lenhart im Gespräch mit auto motor und sport. Es müsse „fast was passiert“ sein. Die Strafvorschrift liege „hinsichtlich des Bestimmtheitsgebots an der…

  • Verbraucher & Recht

    auto motor und sport zeichnet erneut die besten Autowerkstätten in Deutschland aus

    Wer sein Auto zur Wartung oder Reparatur gibt, braucht viel Vertrauen: Ist das Team der Werkstatt technisch auf dem neuesten Stand, wird sorgfältig gearbeitet und fair abgerechnet? Licht ins Dunkel bringt die aktuelle Auswertung einer umfassenden Studie, bei der das Magazin auto motor und sport in Kooperation mit dem Institut QuantiQuest die Performance von 32.000 Betrieben in Deutschland untersucht hat. Rund 1.850 von ihnen qualifizierten sich für die Auszeichnung TOP Werkstatt 2026. „Auffällig ist der hohe Anteil an freien Betrieben“, sagt Michael Pfeiffer, Chefredakteur von auto motor und sport. „Sie machen etwa zwei Drittel der Top-Adressen aus und liegen damit deutlich vor den Vertrags- und Servicepartnern der Automarken.“ Die Spitzen-Werkstätten…

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    Verkehrsminister Schnieder gegen Verbrennerverbot

    Verkehrsminister Patrick Schnieder lehnt das von der EU für 2035 beschlossene Verbrennerverbot ab und plädiert dafür, die Klimaziele im Verkehr ohne technologische Vorgaben zu erreichen. „Der Staat gibt nicht vor, wie wir das im Einzelnen machen. Schon gar nicht im Hinblick auf Verbrenner, E-Mobilität, Wasserstoff oder was anderes. Wir müssen die Leitplanken setzen, Wege aufzeigen und auch fördern. Aber es muss letztlich eine Entscheidung des Verbrauchers sein“, sagt Minister Patrick Schnieder im Gespräch mit auto motor und sport. „Der Markt – und nicht Verbote – wird regeln, was sich durchsetzt und auch sinnvoll ist.Die Industrie schlägt den Weg ein, den sie hier für richtig hält.“ Auf der IAA in München…

  • Mobile & Verkehr

    „Es wird keine Pkw-Maut in Deutschland geben“

    Immer wieder auftauchende Forderungen nach Einführung einer Pkw-Maut in Deutschland hat Verkehrsminister Patrick Schnieder eine Absage erteilt. „Das ist für uns kein Thema, für eine Pkw-Maut sehe ich keine Grundlage“, sagt Schnieder im Gespräch mit auto motor und sport. „Wir legen den Fokus im Moment darauf, dass wir die Infrastruktur in Ordnung bringen. Wir wollen wieder geschlossene Finanzierungskreisläufe schaffen. Das, was aus der Lkw-Maut eingenommen wird, fließt also wieder in die Straße. Das hat Vorteile, vor allem mit Blick auf die Akzeptanz.“ Auch von der Einführung einer jährlichen Hauptuntersuchung für Autos, die älter als zehn Jahre alt sind, hält Schnieder nichts. „Darüber wird im Europäischen Rat diskutiert, aber ich kämpfe…