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    BMW-Vorstand Post: Kleine Elektroautos bleiben teurer als kleine Verbrenner

    Kleinere Elektroautos werden auf absehbare Zeit teurer sein als Autos mit Verbrennungsmotoren. Ursache dafür sei vor allem die Batterie, sagt BMW-Entwicklungsvorstand Joachim Post im Gespräch mit der neuen Ausgabe 2 der Zeitschrift auto motor und sport. „Kostenparität zwischen Verbrenner und Elektro wird es hier so schnell nicht geben. Die Größe der Batterie ist ein kritischer Punkt. Schließlich muss nicht nur der Preis, sondern auch die Produktsubstanz stimmen.“ BMW werde zwar „ein Angebot machen, das einem Verbrenner-Kunden den Umstieg auf die Elektromobilität leicht macht“, so Post. „Klar ist aber auch, dass es sich dabei nicht um Auto mit einer Reichweite von 800 Kilometern zum Preis eines 116 handeln kann. Das ist…

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    Maut-Befreiung für E-Lkw bis 2031 dürfte verpuffen

    Die Verlängerung der Maut-Befreiung für emissionsfreie Lastwagen bis 2031 dürfte wirkungslos verpuffen. Spediteure berichten gegenüber auto motor und sport, dass Elektro-Lkw wegen der deutlich höheren Anschaffungskosten und des lückenhaften Ladenetzes nicht attraktiv seien. Zudem verteure die geringere Zuladung die Speditionskosten. „Die begrenzte Reichweite und eine unzureichende öffentliche Ladeinfrastruktur schränken die Flexibilität von E-Lkw erheblich ein“, erklärt Spediteur Rudolf Müller aus Mehren in der Eifel in auto motor und sport. Auch das Arbeitsrecht spreche gegen Elektro-Lkw. Während der Tour zu laden, führe „zu Zeitverlusten, die sich im Rahmen der strikten Arbeitszeiten nicht ausgleichen lassen“. Auch Spediteur Harald Jansen aus Niederzier bei Köln hat sich gegen Elektrofahrzeuge entschieden, obwohl Kunden auf „nachhaltige…

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    EnBW: Nicht jeder Parkplatz braucht Ladestation

    Dank größerer Akkus und höherer Ladeleistungen ist es nach Meinung des Energieversorgers EnBW nicht mehr notwendig, dass die Kommunen für ein engmaschiges Ladenetz sorgen. „Man muss sich von der Vorstellung verabschieden, dass jeder Parkplatz in einer Stadt eine Lademöglichkeit bereitzuhalten hat. Das ist technisch und betriebswirtschaftlich nicht machbar, und ich glaube auch, dass dies nicht mehr notwendig ist“, sagt der neue CEO der EnBW mobility+, Martin Roemheld, im Gespräch mit auto motor und sport. „In solchen Diskussionen schwingt immer mit, dass Laden lange dauert. Fahre ich aber ein Auto mit 500 km Reichweite, das mit 400 kW oder mehr lädt, dann fahre ich einmal die Woche zum Laden, so wie…

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    Vorstand: 2028 kommt X5 mit Brennstoffzelle

    Die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle bleibt für BMWs Entwicklungsvorstand Joachim Post eine sinnvolle Investition in eine Antriebstechnik der Zukunft. Wasserstoff werde als Energiespeicher eine wachsende Bedeutung erhalten, erklärt Post im Gespräch mit der neuen Ausgabe 2 der Zeitschrift auto motor und sport. „Unserer Ansicht nach ist mehr als eine Technologie nötig, um den Verkehr zu dekarbonisieren. Zudem machen wir uns mit Wasserstoff geopolitisch unabhängiger von bestimmten Rohstoffen und Wertschöpfungsketten. Wasserstoff wird in der Industrie eine entscheidende Rolle spielen. Schon deshalb, weil sich damit grüne Energie speichern lässt.“ Deshalb werde die Infrastruktur entsprechend wachsen. „In Japan, Korea und auch Kalifornien tut sich da gerade viel“, so Post. Und deshalb bekräftigt Post…

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    BMW-Vorstand: Kleine Elektroautos bleiben teurer als kleine Verbrenner

    Kleinere Elektroautos werden auf absehbare Zeit teurer sein als Autos mit Verbrennungsmotoren. Ursache dafür sei vor allem die Batterie, sagt BMW-Entwicklungsvorstand Joachim Post im Gespräch mit der neuen Ausgabe 2 der Zeitschrift auto motor und sport. „Kostenparität zwischen Verbrenner und Elektro wird es hier so schnell nicht geben. Die Größe der Batterie ist ein kritischer Punkt. Schließlich muss nicht nur der Preis, sondern auch die Produktsubstanz stimmen.“ BMW werde zwar „ein Angebot machen, das einem Verbrenner-Kunden den Umstieg auf die Elektromobilität leicht macht“, so Post. „Klar ist aber auch, dass es sich dabei nicht um Auto mit einer Reichweite von 800 Kilometern zum Preis eines 116 handeln kann. Das ist…

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    De Meo zum Markenaufbau: Storytelling entscheidend

    Großen Respekt hat der bisherige Renault-Konzernchef Luca de Meo vor der chinesischen Autoindustrie. Zugleich sieht er sie vor dem Problem, chinesische Marken aufzubauen, die für bestimmte Werte stehen. „Ich bewundere sehr, was die chinesische Automobilindustrie in den letzten 15 Jahren erreicht hat. Sie hat sich erfolgreich von einer reinen Werkbank zu echten Innovationstreibern entwickelt“, sagt de Meo im Gespräch mit auto motor und sport. „Aber die Fähigkeit, eine Marke zu schaffen, das Storytelling, das ist etwas anderes. Es gibt einen bestimmten Kodex, wie man eine Marke etabliert, der weltweit gültig ist. Aber manchmal kommt es mir so vor, als würde man in China für jedes Auto eine neue Marke erfinden.…

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    Luca de Meo: Europas Autoindustrie ist konsolidiert

    Der langjährige Automanager Luca de Meo glaubt nicht, dass es in Europa weitere Übernahmen oder Fusionen von Autokonzernen geben wird. „Fakt ist: Die europäische Autoindustrie ist bereits konsolidiert. Es gibt Volkswagen, Stellantis, Renault und die Premiummarken“, sagt de Meo, der inzwischen den Gucci-Mutterkonzern Kering leitet, im Gespräch mit auto motor und sport. „Jedes Mal, wenn eine dieser Gruppen versucht, sich mit einer anderen zusammenzuschließen, werden sie sofort mit kartellrechtlichen Problemen konfrontiert.“ Weitere Fusionen seien aber auch nicht im Sinne der Kunden, weil sich die Kunden Abwechslung wünschen, so de Meo. „Möchten Sie wirklich eine Marke für ganz Europa haben, bei der jeder den gleichen Golf kauft? Ich verstehe nicht, warum…

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    Bentley kündigt mehr Performance-Modelle an

    Der britische Autohersteller Bentley will mehr Performance-Modelle auf den Markt bringen und die Wahl des Antriebs den Kunden überlassen. „Wir sehen großes Potenzial gerade im Bereich der Performance-Modelle. Unsere Kunden haben uns die Rückmeldung gegeben, dass sie sich noch mehr auf Fahrdynamik hin ausgerichtete Modelle wünschen“, sagte Bentley-Chef Frank-Steffen Walliser im Gespräch mit auto motor und sport. „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir unser Modellportfolio in Zukunft noch weiter mit emotionalen Performance-Modellen entlang unserer Modellpalette erweitern werden. Die Nachfrage nach sportlichen und sehr auf Fahrdynamik ausgerichteten Bentley-Modellen ist auf jeden Fall da, und es freut uns, die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen.“ In Sachen Antriebstechnik bleibt Bentley dem Verbrenner…

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    auto motor und sport feiert 80. Geburtstag und startet mit XXL-Ausgabe ins Jubiläumsjahr

    Bei bester Gesundheit und mit mehr Drive denn je 80 Jahre alt zu werden, ist auch für Zeitschriften etwas ganz Besonderes. Dabei wäre den Gründern von auto motor und sport (damals noch „Das Auto“) fast die Lizenz verweigert worden, weil man in der zuständigen Stelle der Ansicht war: „In Deutschland wird es nie wieder so viele Autos geben, dass eine Autozeitschrift nötig wäre.“ Stattdessen wurde die neue Zeitschrift nicht nur schnell ein Muss für Auto-Enthusiasten, sondern begründete mit ihrer Erstausgabe zugleich die Motor Presse Stuttgart. Und so feiert das führende Special-Interest-Medienhaus Europas 2026 ebenso ein ganzes Jahr lang Geburtstag wie die Medienmarke auto motor und sport, die über verschiedenste Kanäle…

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    VW-Chef Schäfer: Fabrikkosten in Wolfsburg, Emden und Zwickau um 30 % gesenkt

    Volkswagen hat die Produktionskosten in seinen wichtigsten Werken in Deutschland schon deutlich senken können. „Seit der Einigung mit unserer Arbeitnehmervertretung und der IG Metall im Dezember 2024 konnte die Marke Volkswagen in ihren Werken Wolfsburg, Emden und Zwickau die Fabrikkosten im Durchschnitt bereits um rund 30 Prozent senken“, erklärt VW-Markenchef Thomas Schäfer im Gespräch mit auto motor und sport. „Auch beim geplanten Personalabbau und bei der Senkung der Entwicklungskosten kommen wir sehr gut voran. Von der geplanten sozialverträglichen Reduzierung um 35.000 Stellen bis 2030 haben wir bereits 25.000 feste Vereinbarungen über Altersteilzeit und Aufhebungsverträge geschlossen.“ VW wolle durch die Kostensenkungen beweisen, dass „man in Deutschland wettbewerbsfähig Autos entwickeln und bauen…