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    Chipkrise: Statt Golf & Co. gebrauchte Oberklasse

    Während die Chipkrise dafür sorgt, dass stark gefragte Neuwagen besonders in der Kompaktklasse knapp und Rabatte kaum noch gewährt werden, bieten sich als Alternative gut erhaltene Oberklassemodelle an. Während ein schmal motorisierter Golf 1.0 TSI mit Einliter-Dreizylinder und 90 PS zuletzt in der Basisversion 20.700 Euro kostete, kann man sich für diesen Preis auch gut erhaltene Oberklassemodelle leisten. Oft sind die Limousinen, meist ehemalige Dienstwagen in der Leistungsklasse ab 200 PS, sogar spürbar billiger und deutlich besser ausgestattet als Kompaktmodelle. Das zeigt eine Übersicht der Zeitschrift AUTO STRASSENVERKEHR. Besonders umfangreich ist das Angebot an Oberklassemodelle mit Dieselmotoren, aber auch Benziner gibt es in großer Zahl. Umgeschaut hat sich die Zeitschrift…

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    Skodas zweites Modell für Indien heißt Slavia

    Noch in diesem Jahr wird Skoda das zweite Modell für seine Wachstumsinitiative in Indien vorstellen. Wie Skoda-Chef Thomas Schäfer am Donnerstag auf dem digitalen auto-motor-und-sport-Kongress 2021 in Stuttgart sagt, wird das Auto unter dem Namen Slavia auf den Markt kommen. Die Stufenheck-Limousine ist das zweite Modell auf Basis der speziell für Indien entwickelten MQB-A0-IN Plattform. Das Auto wird laut Schäfer mit zwei leistungsstarken TSI-Motoren sowie eine umfangreiche Sicherheitsausstattung mit bis zu sechs Airbags und zahlreichen Assistenzsystemen angeboten. Der Volkswagen-Konzern investiere insgesamt eine Milliarde Euro in das von Skoda verantwortete India 2.0-Projekt. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dieser Stufenheck-Limousine neue Kunden für Skoda in Indien gewinnen werden.“ Sehr zufrieden…

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    Polestar-Chef: „Elektroautos sind nicht per se umweltfreundlich“

    Mit dem Vorurteil, dass Elektroautos generell umweltfreundlich sind, hat Thomas Ingenlath, Chef des Elektroautoherstellers Polestar, am Donnerstag auf dem digitalen auto-motor-und-sport-Kongress 2021 in Stuttgart aufgeräumt. „Elektroautos sind nicht per se umweltfreundlich“, sagte Ingenlath. „Aber Elektroautos ebnen den Weg zu einem sauberen Planeten.“ Die Autoindustrie müsse sich sehr anstrengen, um das Null-Emissionsziel zu erreichen. „Wir können uns auf dem Weg zu einem sauberen Planeten nicht mit Worthülsen zufrieden geben.“ Auch bei Elektroautos sorgen die Batterieherstellung, Stahl und Aluminium für einen hohen  CO2-Abdruck, so Ingenlath. Gleiches gelte für die Produktion eines Elektroautos. Die Autoindustrie müsse die Frage beantworten, wie man ein Auto bauen kann, das die Fabrik ohne CO2-Ausstoß verlässt. „Das ist…

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    E-Autos: Das lässt den Akku vorzeitig altern

    Die Fahrer von Elektroautos können eine Menge dafür tun, dass der Akku ihres Autos seine Leistungskraft möglichst lange behält. Zeitschrift auto motor und sport MOOVE hat in ihrer aktuellen Ausgabe die wichtigsten Fehler zusammengefasst. Dabei lohnt es sich auch finanziell, die Batterie schonend zu behandeln. Denn ein Akkutausch ist extrem teuer, die Kosten übersteigen leicht den Restwert eines gebrauchten Elektroautos. So kostet der 58-kW-Ersatzakku eines VW ID.3 14.450 Euro, bei einem Audi E-tron 55 mit 95-kWh-Akku sind es sogar 29.000 Euro. Beim BMW i3 sind für den 42-kWh-Akku 24 000 Euro fällig, beim Akku für den Renault Zoe (40 kWh) und den Nissan Leaf (30 kWh) sind es rund 19.000…

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    Gebrauchte E-Autos: Akku unbedingt checken

    Mit dem E-Auto-Boom wächst auch das Interesse an gebrauchten Stromern. Doch vor dem Kauf sollte man das Auto auf Herz und Nieren prüfen. Vor allem ein gealteter Akku kann das vermeintliche Schnäppchen zum wirtschaftlichen Totalschaden machen. Denn ein neuer Akku kostet je nach Leistung zwischen 10.000 und 30.000 Euro. Wie viel Kapazität die Batterie noch hat, ist für den Gebrauchtkäufer aber von außen kaum zu beurteilen. Das junge österreichische Unternehmen Aviloo hat deshalb eine vom TÜV Austria zertifizierte Technik entwickelt, um den Zustand einer Batterie, den sogenannten State of Health (SoH), zuverlässig zu ermitteln. Die Prüfungen von mehreren Hundert gebrauchten Elektroautos sind überraschend. Bei Autos gleichen Alters und ähnlichen Laufleistungen…

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    Polestar-Chef: Unsere Autos fahren künftig per Zug von China nach Deutschland

    Polestar, die E-Auto-Tochter von Volvo und Geely, will künftig seine in China produzierten Elektroautos nicht mehr per Containerschiff nach Europa bringen, sondern per Zug über die sogenannte Seidenstraße. „In einem ersten Schritt werden wir die Autos zukünftig auch per Schiene nach Deutschland bringen“, kündigte Polestar-Chef Thomas Ingenlath im Gespräch mit der Zeitschrift auto motor und sport MOOVE an. Zudem will das Unternehmen künftig nicht nur in den USA, sondern auch in einem Volvo-Werk in Europa produzierten. „Unsere Idee ist ja nicht, ein Produkt „made in China“ zu fertigen. Wenn unser Absatzvolumen weiter so wächst, dann bin ich zuversichtlich, dass wir unseren Produktionsverbund nutzen können und künftig auch in einem der…

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    Ladenetzbetreiber Fastned fordert Zugang zu Autobahnraststätten

    Der niederländische Ladenetzbetreiber Fastned fordert von der Bundesregierung, dass sie Unternehmen ermöglicht, Ladestationen entlang der Autobahnen Ladestationen aufzubauen. Derzeit bremse das Monopol des Raststättenbetreibers Tank & Rast die Entwicklung aus. „In Deutschland hält Tank & Rast die Konzessionen für die meisten Raststätten. Da es so gut wie keine Alternativen zu Tank & Rast gibt, genießen sie eine Quasi-Monopolsituation, die es potenziellen Wettbewerbern sehr schwer macht“, kritisiert Michiel Langezaal, Chef des niederländischen Betreibers von Schnellladestationen Fastned, im Gespräch mit auto motor und sport. Dabei sei der Aufbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur vor allem entlang der Autobahnen von zentraler Bedeutung für die Entwicklung der Elektromobilität. „Der Schlüssel zum schnellen Ausbau ist unserer Ansicht…

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    Özdemir warnt vor „falschen Freunden“ der Automobilindustrie

    Der Grünen-Politiker Cem Özdemir sieht die Zukunft des Automobils in der Elektromobilität, die Wende vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb sei schon vollzogen. „Wenn man mit den Herstellern spricht, ist klar, dass der Umstieg auf die E-Mobilität längst vollzogen wird und heute eigentlich nicht mehr das Problem ist. Ich sehe eher das Problem: Wie schützt man die Wirtschaft vor ihren falschen Freunden in der Politik, die glauben, es besser zu wissen als die Autohersteller?“, so Özdemir im Interview mit der Zeitschrift auto motor und sport. Die aktuell stark steigenden Kraftstoffpreise wollen die Grünen durch einen Anstieg ihres sogenannten „Energiegeldes“ und durch den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs  ausgleichen. Während Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer eine…

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    Becker: Auch in der Autoindustrie werden sich wenige Betriebssysteme durchsetzen

    Ähnlich wie bei Smartphones und Computern werden sich nach Meinung des Software-Experten Jan Becker aus dem kalifornischen Palo Alto auch in der Autoindustrie nur wenige Betriebssysteme durchsetzen. Dass viele Autokonzerne wie VW an eigenen Betriebssystemen arbeiten, hält der frühere Bosch-Manager Becker, CEO des Software-Unternehmens Apex.Al, für aussichtslos. Die Hersteller hätten „nicht realisiert, wie weit ihre Software-Entwicklung hinterherhinkt. In der Regel basiert sie auf einer Programmiersprache, die moderne Software-Entwicklung eher erschwert“, sagt Becker im Gespräch mit der Zeitschrift auto motor und sport. „Mich würde es wundern, wenn sich am Ende mehr als zwei oder drei Betriebssysteme durchsetzen. Ich erwarte eine Entwicklung wie beim Smartphone“, so Becker. „Hier gab es vor zehn…

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    Test Alarmanlagen: Manche sind zu leise

    Wer Auto, Wohnwagen oder Wohnmobil vor Diebstahl schützen möchte, der kann inzwischen auch zu günstigen mobilen Alarmanlagen greifen. Sie lassen sich einfach montieren und melden, wenn das Fahrzeug aufgebrochen oder gar bewegt wird. Die Zeitschrift auto motor und sport hat acht Geräte verschiedener Bauart getestet. Alarmsirenen: Sie sollen Autodiebe durch einen lauten Signalton in die Flucht treiben. Deshalb gilt: Käufer müssen darauf achten, dass die Sirenen wirklich so laut sind, dass es in den Ohren weh tut. Vorteil dieser Geräte: Mit bis zu 30 Euro sind Sirenen sehr günstig. Im Test siegte die Alarmsirene CPVan PIR (25 €). Sitzt der Einbrecher im Auto, ist der Signalton von 102,4 dB unerträglich.…