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NH Instruments auf der Advanced Materials Show 2026
NH Instruments präsentiert sich vom 8. bis 9. Juli 2026 auf der Advanced Materials Show im NEC Birmingham. Auf der internationalen Fachmesse für Werkstoffe und Technologien zeigt das Unternehmen am Stand 214 Lösungen zur präzisen Bestimmung elektrischer Materialeigenschaften. Im Fokus stehen Messsysteme zur Analyse von Oberflächen- und Volumenwiderständen sowie elektrischer Leitfähigkeit, die in der Entwicklung und Qualitätssicherung moderner Materialien eine zentrale Rolle spielen. Steigende Anforderungen an die Materialprüfung Mit der zunehmenden Funktionalisierung von Werkstoffen wachsen auch die Anforderungen an deren Charakterisierung. Insbesondere in Branchen wie der Elektronik-, Automobil- und Kunststoffindustrie ist die exakte Erfassung elektrischer Kennwerte entscheidend für Produktqualität und Prozessstabilität. Die eingesetzten Messverfahren müssen dabei nicht nur präzise, sondern…
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Kapazitive Edelstahltaster IP68 für robuste Industrieanwendungen
N&H Technology erweitert sein Portfolio um eine Serie kapazitiver Taster mit Edelstahlgehäuse für industrielle HMI-Anwendungen. Die Komponenten sind für den Einsatz unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen ausgelegt und bieten eine langlebige Alternative zu mechanischen Bedienelementen. Verschleißfreie Bedienung für den Dauerbetrieb Die Taster arbeiten berührungssensitiv und kommen ohne bewegliche Teile aus. Dadurch wird mechanischer Verschleiß vermieden, was insbesondere bei hoher Betätigungsfrequenz und im Dauerbetrieb zu einer stabilen Funktion und langen Lebensdauer beiträgt. Die mechanische Lebensdauer liegt bei über 10 Millionen Betätigungen. Robustes Design für industrielle Umgebungen Das Gehäuse besteht aus Edelstahl und ist für den industriellen Einsatz konzipiert. Mit Schutzart IP68 sowie einer Schlagfestigkeit von IK09 sind die Taster gegen Staub, Feuchtigkeit und…
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Standard vs. Kundenspezifischer Federkontaktstecker – wann lohnt sich was?
Die Auswahl eines geeigneten Steckverbinders ist eine zentrale Entscheidung in der Produktentwicklung. Sie beeinflusst nicht nur die elektrische Funktion, sondern auch Bauraum, Montageprozesse, Zuverlässigkeit und letztlich die Gesamtkosten eines Systems. In der Praxis greifen viele Unternehmen zunächst auf Standardlösungen zurück. Doch mit steigenden Anforderungen stellt sich zunehmend die Frage: Reicht ein Standard-Steckverbinder aus – oder ist eine kundenspezifische Lösung wirtschaftlich und technisch sinnvoller? Standardlösungen: Verfügbarkeit und geringe Einstiegskosten Standard-Steckverbinder bieten insbesondere in frühen Entwicklungsphasen klare Vorteile. Sie sind kurzfristig verfügbar, vergleichsweise kostengünstig und ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand einsetzbar. Für Prototypen, kleinere Stückzahlen oder Anwendungen mit überschaubaren Anforderungen stellen sie daher eine pragmatische und oft sinnvolle Wahl dar. Allerdings basiert diese Entscheidung…
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Qualitätssicherung bei Pulvern in der Medizintechnik und Pharmazeutik
Pulverförmige Materialien sind in der Medizintechnik und Pharmazeutik ein zentraler Bestandteil zahlreicher Herstellungsprozesse. Insbesondere in Anwendungen, in denen Pulver verdichtet, gesintert, gepresst oder als funktionales Material eingesetzt werden, spielen elektrische Eigenschaften wie Leitfähigkeit und spezifischer Widerstand eine entscheidende Rolle. Diese Kenngrößen stehen häufig in direktem Zusammenhang mit prozessrelevanten Eigenschaften wie Verdichtungsverhalten, Homogenität oder Fließfähigkeit – und damit letztlich mit der Sicherheit und Wirksamkeit der Endprodukte. Entsprechend gewinnt ihre reproduzierbare Bestimmung im Rahmen der Qualitätssicherung zunehmend an Bedeutung. Relevante Anwendungsfelder in Medizintechnik und Pharmazie Die Prüfung des elektrischen Widerstands von Pulvern erfolgt typischerweise in Anwendungen, in denen Materialzustände unter mechanischer Belastung bewertet werden müssen. Medizintechnik Ein zentrales Einsatzfeld ist die additive…
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Neue Super-APT Beschichtung erhöht Korrosionsbeständigkeit von Federkontakten
N&H Technology erweitert sein Portfolio für Federkontakte (Pogo Pins) um die neue Super-APT-Beschichtung. Die weiterentwickelte Oberflächenbeschichtung erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber elektrolytischen Prozessen und verbessert damit die langfristige Zuverlässigkeit elektrischer Verbindungen – insbesondere in Anwendungen mit Feuchtigkeit, Handschweiß oder salzhaltiger Luft. Die silberfarbene Beschichtung basiert auf der bewährten Super-AP-Technologie und wurde speziell für Anwendungen entwickelt, in denen Federkontakte dauerhaft stabil arbeiten müssen. In Vergleichstests konnte die Elektrolyse-Widerstandszeit von 60 Minuten auf 90 Minuten gesteigert werden. Darüber hinaus bietet die Beschichtung weitere technische Eigenschaften: Kontaktimpedanz < 50 mΩ Salzwasserbeständigkeit bis 168 Stunden Transpirationsresistenz bis 168 Stunden Oberflächenhärte von 400 HV nickelfreier Beschichtungsprozess Damit eignet sich die Super-APT-Beschichtung besonders für Federkontakte in Anwendungen…
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Leitfähigkeitsmessung von Materialien: NH Instruments zeigt, welche Messmethode zuverlässige Ergebnisse liefert
Die elektrische Leitfähigkeit eines Materials ist eine entscheidende Kenngröße in vielen industriellen Anwendungen. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung leitfähiger Kunststoffe, bei Batteriematerialien, elektronischen Bauteilen sowie in der Qualitätssicherung moderner Materialien. In der Praxis greifen viele Anwender zunächst zu einem klassischen Multimeter mit Zwei-Punkt-Messung. Diese Methode ist einfach anzuwenden und kostengünstig, stößt jedoch schnell an ihre Grenzen, wenn präzise Materialanalysen erforderlich sind. Der Grund liegt in den zusätzlichen Widerständen der Messleitungen und Kontakte. Diese sogenannten Kontakt- und Leitungswiderstände können das Messergebnis deutlich verfälschen – insbesondere bei sehr niedrigen Widerständen. Für präzisere Analysen wird daher häufig die Vier-Punkt-Messmethode eingesetzt, auch bekannt als Vierleiterverfahren. Hierbei werden Strom- und Spannungsmessung voneinander…
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Folientastatur im industriellen Einsatz – Funktionales Tastendesign als Erfolgsfaktor für stabile Prozesse
Die Folientastatur ist in industriellen Anwendungen weit mehr als eine grafische Bedienoberfläche. Als zentrales Element moderner HMI-Systeme beeinflusst sie unmittelbar Bedienqualität, Fehlersicherheit und Prozessstabilität. Während in der Produktentwicklung häufig Elektronik, Gehäuseintegration und Schutzarten im Fokus stehen, entscheidet die konstruktive Auslegung der Folientastatur darüber, wie zuverlässig ein Gerät im realen Einsatz bedient werden kann. Eine leistungsfähige Folientastatur entsteht aus der systematischen Analyse von Anwendung, Bedienlogik und Umgebungsbedingungen. Sie ist damit ein funktionaler Bestandteil des Gesamtsystems – nicht nur eine optische Oberfläche. Anwendungsgerechte Auslegung der Folientastatur Industrieanlagen, Laborgeräte, Medizintechnik oder mobile Steuerungen stellen unterschiedliche Anforderungen an eine Folientastatur. In Produktionsumgebungen muss sie auch bei Handschuhbedienung, Vibration, Staub oder eingeschränkter Sicht sicher funktionieren.…
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Messfehler bei der Leitfähigkeitsmessung systematisch vermeiden
Schwankende Messergebnisse zählen zu den häufigsten Herausforderungen in der industriellen Leitfähigkeitsmessung. Unterschiedliche Resultate bei identischen Proben, nicht vergleichbare Laborwerte oder unerklärliche Abweichungen in Freigabeprozessen führen zu Unsicherheit, Verzögerungen und erhöhtem Prüfaufwand. Ein neuer Praxisleitfaden zeigt, wie sich Messfehler systematisch identifizieren und nachhaltig vermeiden lassen – und wie moderne Messgeräte wie das Hiresta-UX gezielt zur Stabilisierung beitragen. In der Praxis wird die Ursache für inkonsistente Ergebnisse häufig im Messgerät oder im Material selbst vermutet. Tatsächlich liegen die Gründe meist im Messprozess. Die Leitfähigkeitsmessung ist ein Zusammenspiel aus Probenvorbereitung, Kontaktierung, Messmethode, Umgebungsbedingungen und Dokumentation. Moderne Systeme wie das Hiresta-UX unterstützen Anwender dabei durch präzise Messbereiche, Guard-Technik zur Reduzierung von Leckströmen und normkonforme…
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Vom Standardgehäuse zur kundenspezifischen Lösung
In der industriellen Messtechnik werden Seriengeräte häufig zunächst in Standardgehäusen realisiert. Diese ermöglichen einen schnellen Projektstart, stoßen jedoch mit steigenden Stückzahlen und längeren Produktlaufzeiten an wirtschaftliche und konstruktive Grenzen. Eine aktuelle Case Study zeigt, ab wann sich der Umstieg auf ein kundenspezifisches Kunststoffgehäuse technisch und wirtschaftlich lohnt. Ausgangssituation: Schneller Start mit Standardgehäuse In der frühen Projektphase setzte ein Hersteller mobiler Messgeräte auf ein marktübliches Standardgehäuse mit umlaufender Dichtung. Der Stückpreis von rund 23,40 Euro netto ermöglichte eine zügige Markteinführung. Mit zunehmender Klarheit über Serienmengen und Lebenszyklus zeigte sich jedoch, dass diese Lösung langfristig kostenintensiv ist und nur begrenzte Möglichkeiten für Ergonomie, Integration und Funktionsanpassungen bietet. Vor diesem Hintergrund entschied sich…
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Leitfähigkeitsmessung neu gedacht
Die elektrische Leitfähigkeit ist eine zentrale Kenngröße in der Materialentwicklung, Qualitätssicherung und Prozessüberwachung moderner Industrieanwendungen. Dennoch basieren viele Entscheidungen in der Praxis noch immer auf einfachen Widerstandsmessungen – mit teils erheblichen Konsequenzen für Vergleichbarkeit, Reproduzierbarkeit und Aussagekraft der Ergebnisse. Ein aktueller Fachbeitrag von NH Instruments zeigt, warum ein Umdenken notwendig ist und wie aus Messwerten belastbare Materialdaten werden. Ob in der Halbleiterindustrie, der Batterieforschung oder bei leitfähigen Kunststoffen: Unterschiedliche Probengeometrien, variierende Kontaktierungen und nicht standardisierte Messmethoden führen häufig zu Messergebnissen, die zwar korrekt erfasst wurden, jedoch nicht miteinander vergleichbar sind. Der Grund liegt darin, dass der gemessene elektrische Widerstand kein materialreiner Kennwert ist, sondern stark vom Messaufbau abhängt. Der Beitrag…