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Neuer Konstruktionsleitfaden für Kunststoffteile veröffentlicht
Eine fertigungsgerechte Konstruktion entscheidet maßgeblich über Qualität, Werkzeugkosten und Wirtschaftlichkeit eines Kunststoffbauteils. Bereits in der Entwicklungsphase werden wichtige Entscheidungen getroffen, die sich auf den gesamten Produktlebenszyklus auswirken – von der Werkzeugkonstruktion über die Serienfertigung bis hin zur langfristigen Prozesssicherheit. Um Entwickler und Konstrukteure bei dieser Aufgabe zu unterstützen, hat N&H Technology einen umfassenden Konstruktionsleitfaden für Kunststoffteile veröffentlicht. Der Leitfaden bündelt praxisnahes Fachwissen aus der Entwicklung und Fertigung von Spritzgussteilen und vermittelt bewährte Konstruktionsrichtlinien anhand zahlreicher Beispiele. Fertigungsgerechte Konstruktion von Anfang an Ziel des Leitfadens ist es, typische Konstruktionsfehler bereits während der Entwicklung zu vermeiden und Kunststoffbauteile von Beginn an werkzeug- und fertigungsgerecht auszulegen. Dadurch lassen sich kostenintensive Werkzeugänderungen, längere Entwicklungszeiten…
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UV-Beständigkeit bei Folientastaturen: Warum das Material allein nicht über die Lebensdauer entscheidet
Bei Folientastaturen für industrielle HMI-Systeme richtet sich der Blick häufig auf das verwendete Folienmaterial. Doch die tatsächliche UV-Beständigkeit einer Bedienoberfläche entsteht erst durch das Zusammenspiel sämtlicher Komponenten. Dekorfolie, Druckfarben, Schutzbeschichtungen, Klebstoffe, Sichtfenster und die konstruktive Integration bestimmen gemeinsam, wie sich eine Folientastatur unter langfristiger Sonneneinstrahlung, Temperaturwechseln und Witterungseinflüssen verhält. Mit einem neuen Fachbeitrag im SNT Knowledge Lab erläutert die N&H Technology GmbH die wichtigsten Einflussgrößen auf die Langzeitbeständigkeit industrieller Folientastaturen und gibt Entwicklern sowie technischen Einkäufern praxisnahe Entscheidungshilfen für die Materialauswahl. UV-Belastung frühzeitig in die Entwicklung einbeziehen Während elektrische Eigenschaften, Haptik oder Schutzart häufig bereits zu Beginn eines Entwicklungsprojekts definiert werden, rückt die UV-Beständigkeit vieler Bedienoberflächen erst in späteren Projektphasen…
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Widerstandsmessung: Warum identische Materialien unterschiedliche Messergebnisse liefern können
Ob in der Entwicklung neuer Werkstoffe, in der Qualitätssicherung oder bei der Wareneingangsprüfung – die Messung des elektrischen Widerstands gehört heute zu den wichtigsten Verfahren zur Beurteilung von Materialien. Leitfähige, ableitfähige und isolierende Werkstoffe finden sich in nahezu allen Industriebereichen, von der Elektronik- und Automobilindustrie über die Kunststoffverarbeitung bis hin zur Batterie- und Medizintechnik. Umso größer ist häufig die Verunsicherung, wenn verschiedene Labore bei derselben Materialprobe unterschiedliche Widerstandswerte ermitteln. Während ein Labor beispielsweise einen Oberflächenwiderstand von 10⁶ Ω misst, bestimmt ein anderes Labor unter scheinbar identischen Bedingungen 10⁸ Ω. Die Vermutung liegt nahe, dass entweder das Material fehlerhaft ist oder eines der Messgeräte falsche Werte liefert. In der Praxis zeigt…
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SNT Knowledge Lab: Integration von Folientastaturen
Frühe Systembetrachtung reduziert Entwicklungsrisiken und vermeidet kostspielige Konstruktionsänderungen Folientastaturen haben sich in der Industrieautomation, Medizintechnik, Mess- und Regeltechnik sowie im Gerätebau als robuste und langlebige Eingabesysteme etabliert. Dank ihres flachen Aufbaus, der hohen Designfreiheit und der Möglichkeit, zusätzliche Funktionen wie Beleuchtung, EMV-Abschirmung oder kapazitive Bedienelemente zu integrieren, sind sie fester Bestandteil moderner Human-Machine-Interfaces (HMI). Trotz ihrer ausgereiften Technologie entstehen in Entwicklungsprojekten immer wieder Verzögerungen, zusätzliche Musterstände oder kostspielige Konstruktionsänderungen. Die Ursache liegt dabei häufig nicht in der Folientastatur selbst, sondern in ihrer Integration in das Gesamtsystem. Denn erst im Zusammenspiel mit Gehäuse, Leiterplatte, Beleuchtung, Dichtungskonzept und elektrischen Schnittstellen entscheidet sich, ob eine Bedienlösung im späteren Einsatz zuverlässig funktioniert. Integration…
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Ultrakompakter 14mm Piezo-Buzzer für platzkritische HMI-Anwendungen
N&H Technology erweitert sein Portfolio akustischer Signalgeber um den Piezo-Buzzer SGBD-32PFC4120PH. Der kompakte Signalgeber wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen eine zuverlässige akustische Signalisierung bei gleichzeitig begrenztem Bauraum gefordert ist. Typische Einsatzbereiche sind HMI-Systeme, industrielle Steuerungen, Mess- und Prüfgeräte sowie medizintechnische Anwendungen. Pulsierende Signalisierung ohne zusätzliche Ansteuerung Mit einem Durchmesser von lediglich 14 mm und einer Bauhöhe von rund 7,5 mm eignet sich der Piezo-Buzzer insbesondere für Anwendungen mit begrenztem Einbauraum. Der SGBD-32PFC4120PH verfügt über eine integrierte Fast-Pulse-Funktion. Dadurch entfällt die externe Takterzeugung durch Mikrocontroller oder zusätzliche Schaltungskomponenten. Pulsierende Signale eignen sich insbesondere für Alarm-, Warn- und Statusmeldungen, da sie von Anwendern in vielen Einsatzszenarien schneller wahrgenommen werden als kontinuierliche…
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IP67-Piezo-Buzzer für zuverlässige Signalisierung unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen
In industriellen Anwendungen, Fahrzeugen oder Outdoor-Geräten müssen akustische Signalgeber auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen zuverlässig funktionieren. Mit dem Piezo-Buzzer SGBD-254PF3120LA bietet N&H Technology einen robusten Signalgeber, der speziell für den Einsatz in feuchten, staubigen und vibrationsbelasteten Umgebungen entwickelt wurde. Dank der Schutzart IP67 ist der Buzzer vollständig gegen Staubeintritt geschützt und widersteht zudem zeitweiligem Untertauchen. Damit eignet sich die Komponente für zahlreiche Anwendungen in der Industrieautomation, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in Sicherheits- und Überwachungssystemen. Hohe Wahrnehmbarkeit durch pulsierende Signalisierung Der Piezo-Buzzer erzeugt bei einer Nennspannung von 12 VDC einen Schalldruckpegel von mindestens 88 dB und sorgt damit für eine deutlich wahrnehmbare akustische Rückmeldung. Die integrierte Fast-Pulse-Funktion erzeugt einen pulsierenden Signalton…
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ESD-Materialien richtig prüfen: Widerstandsmessung schafft Sicherheit bei Kunststoffen, Beschichtungen und Pulvern
Elektrostatische Entladungen (ESD) gehören zu den häufigsten Ursachen für Schäden an elektronischen Baugruppen. Bereits Spannungen, die für den Menschen weder sichtbar noch spürbar sind, können empfindliche Bauteile dauerhaft beschädigen oder deren Lebensdauer erheblich verkürzen. Für Unternehmen der Elektronik-, Automobil-, Halbleiter- und Kunststoffindustrie gewinnt die zuverlässige Prüfung von ESD-Materialien daher zunehmend an Bedeutung. In vielen industriellen Anwendungen kommen spezielle Werkstoffe zum Einsatz, die elektrostatische Aufladungen verhindern oder kontrolliert ableiten sollen. Dazu zählen unter anderem Kunststoffgehäuse, Verpackungen, Arbeitsmatten, Beschichtungen, Folien oder Bodenbeläge. Entscheidend für ihre Schutzwirkung ist die korrekte Einordnung ihrer elektrischen Eigenschaften. Leitfähig, ableitfähig oder isolierend? Die Klassifizierung von ESD-Materialien erfolgt über deren Oberflächen- oder Volumenwiderstand. Leitfähige Materialien ermöglichen einen schnellen…
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Touchscreen, Folientastatur oder Silikonschaltmatte?
Die Bedienoberfläche ist die zentrale Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Sie beeinflusst nicht nur die Benutzerfreundlichkeit eines Geräts, sondern auch dessen Zuverlässigkeit, Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit. Entsprechend früh sollte die Auswahl des geeigneten Bedienkonzepts in den Entwicklungsprozess einbezogen werden. Moderne Geräte bieten heute eine Vielzahl unterschiedlicher Bedienmöglichkeiten. Touchscreens ermöglichen flexible Benutzeroberflächen und eine intuitive Darstellung komplexer Informationen. Folientastaturen überzeugen durch ihre robuste Bauweise und eine geschlossene Oberfläche. Silikonschaltmatten bieten eine ausgeprägte Haptik und lassen sich individuell an die Anforderungen einer Anwendung anpassen. Doch welche Lösung ist die richtige? Die Antwort hängt weniger von aktuellen Technologietrends ab als von den Anforderungen der jeweiligen Anwendung. Anforderungen frühzeitig definieren Die Entscheidung für ein Bedienkonzept…
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SNT Knowledge Lab: Kraft-Weg-Messung macht die Haptik von Folientastaturen messbar
Die elektrische Funktion einer Folientastatur lässt sich vergleichsweise einfach prüfen. Deutlich anspruchsvoller ist die objektive Bewertung der Haptik. Dabei beeinflussen Betätigungskraft, Druckpunktverhalten und taktile Rückmeldung maßgeblich die Bedienqualität und Nutzerakzeptanz einer Bedieneinheit. Mit dem Fachbeitrag „Kraft-Weg-Messung bei Folientastaturen“ greift das SNT Knowledge Lab ein Thema auf, das in der Entwicklung und Qualitätssicherung moderner HMI-Systeme eine zentrale Rolle spielt. Der Beitrag erläutert, wie Kraft-Weg-Messungen das mechanische Verhalten von Tasten sichtbar machen und welche Erkenntnisse Entwickler, Konstrukteure und Qualitätsverantwortliche daraus gewinnen können. Während eines Kraft-Weg-Tests werden die auf eine Taste wirkende Kraft und der dabei zurückgelegte Weg kontinuierlich erfasst. Aus den Messdaten entsteht eine Kraft-Weg-Kennlinie, die Parameter wie Betätigungskraft, Schaltpunkt, Hubweg und…
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TCO statt Stückpreis: Applikationsoptimierte Sensorgehäuse statt Standardkompromisse
In der Entwicklung robuster Sensorik für Bau- und Agrartechnik entscheidet nicht allein die Elektronik über die Systemzuverlässigkeit – das Gehäuse übernimmt eine zentrale, oft unterschätzte Funktion. Es bildet die mechanische Schnittstelle zur Maschine und ist damit direkt den realen Belastungen im Feld ausgesetzt. Genau hier zeigen sich die Grenzen vieler Standardgehäuse: Sie sind universell ausgelegt – und damit zwangsläufig ein Kompromiss. Im konkreten Projektfall führte dieser Kompromiss zu klar messbaren Nachteilen. Instabile Befestigungspunkte hielten den permanenten Vibrationen nicht stand, während Kabeldurchführungen manuell nachbearbeitet werden mussten. Das Ergebnis: erhöhte Ausfallraten, Streuungen in der Montagequalität und ein wachsender Aufwand in der Produktion. Standardgehäuse sind in solchen Anwendungen oft kurzfristig verfügbar, langfristig jedoch…