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Rudolf Koller und Robert Zünd. Auf der Suche nach neuen Malprozessen, 1865–1873
Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) präsentiert am 27. Oktober 2026 den siebten Band seiner Schriftenreihe KUNSTmaterial, die Publikation «Rudolf Koller und Robert Zünd. Auf der Suche nach neuen Malprozessen, 1865–1873». Damit kommt ein innovatives interdisziplinäres Forschungsprojekt zu den Schweizer Landschaftsmalern Rudolf Koller (1828 1905) und Robert Zünd (1827–1909) zum Abschluss. Um die Wirkung ihrer Gemälde zu verbessern, ihr künstlerisches Ansehen zu steigern und ihre ökonomische Lage zu festigen, experimentierten Koller und Zünd zwischen 1865 und 1873 mit neuen Malprozessen. Ein Team von Kunsttechnolog:innen, Naturwissenschaftler:innen, Restautor:innen und Kunstschaffenden forschten unter der Leitung von Karoline Beltinger, Abteilungsleiterin Kunsttechnologie bei SIK-ISEA, über diese acht Jahre im Schaffen der beiden Maler. Dabei wurden…
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Archives on Stage SAFFA 1958
Wer waren sie und wo sind sie geblieben, die freien Künstlerinnen der SAFFA 1958? Wann:17. November 2026, 18.00–19.30 Uhr Wo:SIK-ISEA, Zollikerstrasse 32 (Nähe Kreuzplatz), CH-8032 Zürich Um Anmeldung wird gebeten an sik@sik-isea.ch. Die Platzzahl ist beschränkt. Die Teilnahme ist kostenlos. Vortrag von Dr. Caroline Kesser, Kunsthistorikerin und Publizistin Die SAFFA 1958 war ein Jahrhundertereignis, nach der Landi 39 die grösste und anspruchsvollste Ausstellung in Zürich, gänzlich von Frauen ersonnen und realisiert. Doch wer weiss heute noch etwas von dieser Veranstaltung? Die Literatur dazu ist äusserst spärlich. Seit Ende der 1980er-Jahre beschäftigen sich Historikerinnen mit dem Thema, zunächst vor allem kritisch. Die jüngeren Frauen warfen den Verantwortlichen vor, dem Kampf für…
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Geschichte des Kunsthandels in der Schweiz
Wir freuen uns, Ihnen die Publikation Geschichte des Kunsthandels in der Schweiz – Histoire du marché de l’art en Suisse – Storia del mercato dell’arte in Svizzera zu präsentieren. Wie wurde die Schweiz zu einem Zentrum des Kunsthandels und wer sind dessen Akteurinnen und Akteure? Antworten auf diese Fragen gibt das neu erschienene, dreibändige Überblickswerk zur Geschichte des Kunsthandels in der Schweiz, ergänzt durch eine frei zugängliche Datenbank. Die Publikation und das elektronische Rechercheinstrument sind Ergebnisse des Forschungsschwerpunkts «Akteure und Akteurinnen des Kunsthandels in der Schweiz» bei SIK-ISEA (2022–2026). Gemeinsam eröffnen sie neue Perspektiven auf die Entwicklung eines zentralen kulturellen und wirtschaftlichen Netzwerks. Die nun vorliegende Publikation beleuchtet die Geschichte…
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SIKART on Tour: Kunstmuseum Wallis
Teil der Landschaft sein – Wenn Kunst auf den Ort trifft. Podiumsdiskussion mit Séverin Guelpa, Monique Keller und Martina-Sofie Wildberger Wann: 3. Oktober 2026, 11.15–12.30 Uhr Wo: Kunstmuseum Wallis, place de la Majorie 15, 1950 Sitten Die Teilnahme ist kostenlos. An der Veranstaltung werden Fotos gemacht, die für die Kommunikation von SIK-ISEA genutzt werden. Zur Feier des 20. Jubiläums ist SIKART in der ganzen Schweiz unterwegs. Am 3. Oktober 2026 ist das Lexikon zur Kunst in der Schweiz zu Gast im Kunstmuseum Wallis. Kunstschaffende und Kuratierende, die sich mit Landschaft, Umwelt und dem Alpenraum auseinandersetzen, sprechen über ortsspezifische Kunstproduktion. Ausgehend von den Praktiken der Land Art und dem Begriff des Genius…
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75 Jahre SIK-ISEA: Impressionen der Jubiläumsfeiern
Zu den bisherigen Höhepunkten des Jubiläumsjahres zählen die Feierlichkeiten im Juni sowie ein Tag der offenen Tür, der Einblicke in unsere Projekte, Sammlungen und Dienstleistungen bot. An den Jubiläumsfeiern würdigten Bundespräsident Guy Parmelin, die Zürcher Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh, Nationalrätin Regine Sauter und Zürichs Stadtpräsident Raphael Golta die Arbeit und Bedeutung unseres Instituts. Anlässlich des Jubiläums hat die Regisseurin Laura Rindlisbacher einen Kurzfilm über SIK-ISEA realisiert. Er nimmt die Zeit zwischen den Anfangsjahren und heute in den Blick – aus der Perspektive von Menschen, die am Institut tätig waren, und ist ein Abbild persönlicher Eindrücke und Erlebnisse. Den Kurzfilm über SIK-ISEA, die Videobotschaft von Bundespräsident Guy Parmelin sowie weitere Impressionen…
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Neuerscheinung: Geschichte des Kunsthandels in der Schweiz
Wie wurde die Schweiz zu einem Zentrum des Kunsthandels und wer sind dessen Akteurinnen und Akteure? Antworten auf diese Fragen gibt ein dreibändiges Überblickswerk zur Geschichte des Kunsthandels in der Schweiz, ergänzt durch eine frei zugängliche Datenbank. Die Publikation und das elektronische Rechercheinstrument sind Ergebnisse eines Forschungsschwerpunkts am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA). Gemeinsam eröffnen sie neue Perspektiven auf die Entwicklung eines zentralen kulturellen und wirtschaftlichen Netzwerks. Die nun vorliegende Publikation beleuchtet die Geschichte des Kunsthandels in der Schweiz erstmals von seinen Anfängen in der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart sowie in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen aus historischer, kunstgeschichtlicher, ökonomischer und rechtlicher Perspektive. Auf 1104 Druckseiten versammelt das Überblickswerk 65…
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Die Kontaktbögen von Maria Netter
Die Basler Kunstkritikerin Maria Netter (1917–1982) schrieb ab den 1940er-Jahren regelmässig Artikel über zeitgenössische Kunst für Schweizer und internationale Zeitungen und Zeitschriften. Ihre Beiträge illustrierte sie häufig mit eigenen Fotografien. Die Aufnahmen dokumentieren Kunstschaffende, Ausstellungen und wichtige Akteurinnen und Akteure des Schweizer Kunstbetriebs der 1950er- bis 1980er-Jahre. 2013 wurde Maria Netters fotografischer Nachlass von der Fotostiftung Schweiz dem Fotoarchiv von SIK-ISEA als Dauerleihgabe überlassen. Dort wurde er weiter erschlossen und teilweise digitalisiert. Seit 2017 sind bereits mehrere hundert Fotografien unter maria-netter.ch online zugänglich. Nun ist der Bestand um eine grosse Anzahl digitalisierter und bereinigter Kontaktbögen erweitert worden. Dank der IIIF-Technologie lässt sich das Bildmaterial hochauflösend vergrössern und detailliert erkunden. So werden auch…
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Was lehren Pilz und Plankton?
Wann: 22. September 2026, 18.30–20.00 Uhr Wo: SIK-ISEA, Zollikerstrasse 32 (Nähe Kreuzplatz), CH-8032 Zürich Um Anmeldung wird gebeten an sik@sik-isea.ch. Die Platzzahl ist beschränkt, die Teilnahme ist kostenlos. An der Veranstaltung werden Fotos gemacht, die für die Kommunikation von SIK-ISEA genutzt werden. Im zweiundvierzigsten Villa Bleuler Gespräch sprechen Riikka Tauriainen und Ester Vonplon mit Michael Hiltbrunner (Kulturanthropologe, Archivar, Kurator Rehmann-Museum, Laufenburg) und Barbara Ruf (Kunsthistorikerin und Kuratorin) über die Begegnung mit der Natur und das Sehen als Form der Berührung. Begrüssung Deborah Keller (Kunstbulletin) Die Villa Bleuler Gespräche, welche ein breites Spektrum des zeitgenössischen Schweizer Kunstschaffens in den Blick nehmen, werden von SIK-ISEA und dem Kunstbulletin organisiert und von der Zürcher Kantonalbank…
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Prix d’écriture SIKART
À l’occasion de ses 75 ans d’existence, l’Institut suisse pour l’étude de l’art (SIK-ISEA) inaugure un Prix d’écriture SIKART afin de stimuler la proposition d’articles thématiques pour SIKART Dictionnaire sur l’art en Suisse, dont les 20 ans se fêtent également en 2026. SIK-ISEA s’adresse à la relève universitaire pour l’inviter à exercer ses compétences de rédaction au contact d’un format d’écriture spécifique – l’article de synthèse dévolu à une thématique artistique en Suisse. SIKART publie deux types d’articles : lexicographiques et thématiques. Alors que les premiers sont d’ordre monographique et portent sur la biographie, l’œuvre et la réception de l’artiste, les seconds sont consacrés à un mouvement, style ou ensemble d’artistes…
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Weiterbildungslehrgang «Angewandte Kunstwissenschaft. Material und Technik»
Ein berufsbegleitender Weiterbildungslehrgang des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Empfohlen von ICOM Schweiz – Internationaler Museumsrat Die einjährige Weiterbildung vermittelt Kenntnisse über Materialien und Techniken der Kunst und stärkt Kompetenzen in der kunstwissenschaftlichen Praxis. Die materielle Dimension von Kunstwerken ist für ihr Verständnis und für den Umgang mit ihnen von grosser Bedeutung: Materielle Eigenschaften sind Teil ihres Gehalts, die Wahl von Material und Technik ist folglich eine eminent künstlerische Entscheidung. Die Wirkung eines Kunstwerks kann sich durch materielle Alterungsprozesse oder nachträgliche Eingriffe in die Substanz verändern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des CAS lernen, Materialien und Techniken zu erkennen, sie historisch einzuordnen,…