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„Die lieben Eltern“ – Premiere am 23. Januar im Komödienhaus
Premiere am 23. Januar 2026, 20 Uhr, Komödienhaus Die lieben Eltern (Chers Parents) von Armelle und Emmanuel Patron Regie: Jens Kerbel Ausstattung: Gesine Kuhn Licht: Niko Bock Dramaturgie: Dr. Mirjam Meuser Mit: Pierre: Sven-Marcel Voss Jules: Lennart Olafsson Louise: Lisanne Hirzel Vincent: Stefan Eichberg Jeanne: Sabine Unger Friede, Freude, Familienidyll? »Die lieben Eltern« von Armelle und Emmanuel Patron hat im Komödienhaus Premiere Was dürfen erwachsene Kinder an Unterstützung von ihren Eltern erwarten? Oder umgekehrt: Was schulden Eltern ihren Kindern? Darf der Nachwuchs, der längst auf eigenen Beinen stehen sollte, seine Lebensplanung auf die finanzielle Unterstützung seiner Eltern aufbauen? Und woran liegt es überhaupt, dass die längst Erwachsenen immer noch…
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Mit Hurra in den Abgrund
»Die unwahrscheinlichsten Taten, die hier gemeldet werden, sind wirklich geschehen; ich habe gemalt, was sie nur taten. Die unwahrscheinlichsten Gespräche, die hier geführt werden, sind wörtlich gesprochen worden; die grellsten Erfindungen sind Zitate …« Das schreibt Karl Kraus, einer der größten Publizisten und Schriftsteller Österreichs, gleich im Vorwort zu seinem Dramenmonument »Die letzten Tage der Menschheit«, in dem er sich mit dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzt. Das Besondere: Kraus widmet sich darin nicht der Hölle an der Front. Der Fokus liegt vielmehr auf jenen, die aus sicherer Entfernung im Hinterland den Ersten Weltkrieg erleben, verfolgen, bejubeln und davon profitieren. Tragisches und absurd Komisches gehen dabei Hand in Hand. Würde man dieses…
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Auch wenn alles schiefgeht: The Show must go on
Premiere am 29.11.2025, 19.30 Uhr, Großes Haus Mord auf Schloss Haversham The Play that goes wrong Von Henry Lewis, Jonathan Sayer und Henry Shields Regie: Roland Riebling Bühne: Tom Musch Kostüme: Nini von Selzam Kampfchoreografie: Atef Vogel Licht: Nico Bock Dramaturgie: Sophie Püschel Mit: Juliane Schwabe: Anna, Inspizientin der Gruppe Tobias Loth: Trevor, Licht- und Tontechniker der Gruppe Sven-Marcel Voss: Chris, Vorsitzender der Theatergruppe – spielt Inspektor Carter Lennart Olafsson: Jonathan – spielt Charles Haversham Oliver Firit: Robert – spielt Thomas Colleymoore Tobias D. Weber: Dennis – spielt Perkins Richard Feist: Max – spielt Cecil Haversham und Arthur Lisanne Hirzel: Sandra – spielt Florence Colleymoore Eigentlich gleicht es immer wieder einem Wunder, dass sich Abend für Abend…
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Leon Engler gewinnt mit »Wo die Götter kauern wie Hunde« den internationalen Dramenwettbewerb »Science & Theatre« 2025
Leon Engler gewinnt mit »Wo die Götter kauern wie Hunde« den internationalen Dramenwettbewerb 2025, den das Theater Heilbronn und das Science Center experimenta zum vierten Mal innerhalb des Festivals »Science & Theatre« ausgerichtet haben. Seine absurde, tragikomische Parabel über Fortschrittswahn, Hybris und Unsterblichkeitssehnsucht hat die fünfköpfige Jury des Dramenwettbewerbs überzeugt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Außerdem ist mit dem Sieg die Uraufführung des Stückes im Juni 2026 im Science Dome der experimenta verbunden. Den mit 5000 Euro dotierten zweiten Preis gewinnt Igor Kroitzschs Schauspiel »Grenzen der Vernunft«, ein philosophisch-satirisches Kammerspiel über die moralische Verantwortung der Wissenschaft, in dem Albert Einstein, Kurt Gödel und Robert Oppenheimer über Gott und…
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Eine KI macht sich selbständig
Wissenschaftsethiker stellen immer wieder zur Diskussion, ob sich die Machtverhältnisse zwischen Menschen und künstlicher, sich selbständig fortentwickelnder Intelligenz nicht irgendwann umkehren werden. Die KI folgt ausschließlich den Algorithmen, die für ihre eigene Optimierung und Weiterentwicklung sorgen. Mit viel Humor entwickelt Roman Eich in »Häufig gestellte Fragen zum Fortbestand der Menschheit« ein Szenario, das, so futuristisch es auch klingt, von einer zwingenden logischen Konsequenz ist: Eine KI hat sich selbstständig gemacht und arbeitet zum Zwecke der eigenen Selbstoptimierung »ungewollt« am Untergang ihrer Schöpfer. Das Stück gewann den mit 5000 Euro dotierten zweiten Preis und den Publikumspreis beim dritten Internationalen Dramenwettbewerb »Science & Theatre« 2023. Am 20. November 2025 wird es innerhalb…
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Wenn die Menschheit nicht mehr schläft
Was passiert mit einer Menschheit, die die Wissenschaft einzig und allein in den Dienst der ökonomischen Effizienzsteigerung stellt und dank des medizinischen Fortschritts in der Lage ist, die nötigen Regenerationsphasen auf ein Minimum zu reduzieren? Der französische Autor Laurent Gaudé untersucht die Konsequenzen dieses Handelns in seinem Drama »Die letzte Nacht der Welt« (»La dernière nuit du monde«). Mit der deutschsprachigen Erstaufführung in der Regie von Elias Perrig wird am 19. November um 20 Uhr im Science Dome der experimenta das vierte Festival »Science & Theatre« eröffnet. Es ist das Siegerstück des Dramenwettbewerbs »Science & Theatre« 2023, den das Theater Heilbronn gemeinsam mit dem Science Center experimenta seit 2019 alle…
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Mit roten Stiefeln auf Rebhuhnjagd
. Premiere am 9. November 2025, 15 Uhr, Großes Haus Der gestiefelte Kater Märchen von Thomas Freyer nach den Brüdern Grimm Regie: Martin Philipp Ausstattung: Toto Musik: Nebojša Krulanović Licht: Harald Emrich Dramaturgie: Christine Härter Kater: Joachim Foerster Hans, Rebhuhn, Zauberer: Felix Lydike Prinzessin, Rebhuhn, Zauberer: Cosima Fischlein Gustav, Rebhuhn, Zauberer: Gabriel Kemmether/Sven Mattke König, Rebhuhn: Arlen Konietz Mit roten Stiefeln auf Rebhuhnjagd »Der gestiefelte Kater« erobert zur Winterzeit das Große Haus »Ein Kater bin ich und auch nicht. Denn manches ist recht sonderlich an mir. Das kann man schnell erkennen…«, so begrüßt der Kater alle kleinen und großen Märchenfreunde in der Weihnachtszeit. Welches Katzentier kann schon sprechen und zieht…
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Wenn die Menschheit nicht mehr schläft
Was passiert mit einer Menschheit, die die Wissenschaft einzig und allein in den Dienst der ökonomischen Effizienzsteigerung stellt und dank des medizinischen Fortschritts in der Lage ist, die nötigen Regenerationsphasen auf ein Minimum zu reduzieren? Der französische Autor Laurent Gaudé untersucht die Konsequenzen dieses Handelns in seinem Drama »Die letzte Nacht der Welt« (»La dernière nuit du monde«). Mit der deutschsprachigen Erstaufführung in der Regie von Elias Perrig wird am 19. November um 20 Uhr im Science Dome der experimenta das vierte Festival »Science & Theatre« eröffnet. Es ist das Siegerstück des Dramenwettbewerbs »Science & Theatre« 2023, den das Theater Heilbronn gemeinsam mit dem Science Center experimenta seit 2019 alle…
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Zwei Stücke in der engeren Auswahl beim Dramenwettbewerb »Science & Theatre« 2025
Zwei Stücke haben es in die engere Auswahl beim Dramenwettbewerb geschafft, den das Theater Heilbronn und das Science Center experimenta zum vierten Mal innerhalb des Festivals »Science & Theatre« ausgerichtet haben: Leon Engler mit »Wo die Götter kauern wie die Hunde« und Igor Kroitzsch mit »Grenzen der Vernunft«. Sie wurden aus den 22 Einsendungen von bisher noch nicht uraufgeführten Stücken ausgewählt. Eine Jury mit Vertretern aus Kunst und Wissenschaft hat die anonymisierten Texte gelesen und in einem Abstimmungsprozess die zwei besten Stücke ausgewählt. Diese werden am Sonntag, 23. November, ab 16 Uhr an besonderen Orten im Theater in szenischen Lesungen vorgestellt. Anschließend wird das Gewinnerstück gekürt, das mit 10.000 Euro…
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Theater Heilbronn: Kilianpreise 2025 für Juliane Schwabe und Lennart Olafsson
Am 31. Oktober 2025 verlieh der Theaterverein des Theaters Heilbronn die Kilianpreise 2025 für herausragende schauspielerische Leistungen an Juliane Schwabe und Lennart Olafsson. Die Auszeichnung ist mit jeweils 500 Euro dotiert und würdigt jährlich Ensemblemitglieder, die sich durch besondere Leistungen hervorgetan haben und das künstlerische Profil des Theaters Heilbronn entscheidend prägen. In der Laudatio auf Juliane Schwabe würdigt Laudatorin Elisabeth Beker die außergewöhnliche Intensität und Wandlungsfähigkeit der Schauspielerin. Schwabe, seit der Spielzeit 2023/2024 im Ensemble des Theaters Heilbronn, beeindruckte das Publikum mit ihrer kompromisslosen Hingabe an die Figuren, die sie verkörpert. Unvergessen bleibt ihre Darstellung der „Yerma“ in der gleichnamigen Inszenierung nach Federico García Lorca, in der sie die zerstörerische Kraft eines…