-
Christ, Jude oder Moslem? In erster Linie Mensch!
. Premiere am 9. Mai 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus Nathan der Weise Ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen von Gotthold Ephraim Lessing Regie: Axel Vornam Ausstattung: Tom Musch Licht: Harald Emrich Dramaturgie: Dr. Mirjam Meuser Sultan Saladin: Oliver Firit Sittah, dessen Schwester: Lisanne Hirzel Nathan, ein reicher Jude in Jerusalem: Stefan Eichberg Recha, dessen angenommene Tochter: Cosima Fischlein Daja, eine Christin: Sabine Fürst Ein junger Tempelherr: Felix Lydike Ein Derwisch: Nils Brück Der Patriarch von Jerusalem: Tobias D. Weber Ein Klosterbruder: Sebastian Weiss Engel: Ingrid Richter-Wendel Engel: Statisterie Christ, Jude oder Moslem? In erster Linie Mensch! Abschiedsinszenierung von Intendant Axel Vornam: Lessings »Nathan der Weise« »Sind Christ und Jude…
-
Von der Komplexität menschlicher Beziehungen
Vom 9.-13. Juni 2026 lädt das Theater Heilbronn zu Tanz! Heilbronn, dem internationalen Festival des zeitgenössischen Tanzes ein. Die 16. Ausgabe wird wegen des Intendantenwechsels im Sommer 2026 zugleich die letzte sein. Damit präsentiert auch Kuratorin Canan Erek, die Tanz! Heilbronn seit fünf Jahren verantwortet, ihr letztes Programm. Das hat es noch einmal in sich. Diese Ausgabe versammelt erneut den Reichtum und die Vielfalt der europäischen Tanzszene und bringt herausragende Choreografinnen, Choreografen und Compagnien auf die Bühnen des Theaters Heilbronn. Ausgewählt wurden Stücke, die sich ganz existentiellen Themen widmen: Sie erzählen von Trauma und Selbstfindung, von Zeit und Vergänglichkeit, von der Beziehung zwischen Mensch und Natur sowie von der Intimität…
-
Lazarus – Ein Musical von David Bowie und Enda Walsh
. Musikalische Leitung: Heiko Lippmann Regie: Thomas Winter Ausstattung: Sebastian Ellrich Choreografie: Lidia Melnikova Video: Konrad Kästner Licht: Niko Bock Dramaturgie: Christine Härter Stellvertretende musikalische Leitung: Florian Kießling Newton: Nikolaj Alexander Brucker Valentine: Oliver Firit Mädchen: Cosima Fischlein Elly: Juliane Schwabe Teenage Girl 1: Janice Rudelsberger Teenage Girl 2: Lisanne Hirzel Teenage Girl 3: Larissa P. Hartmann Zach: Pablo Guaneme Pinilla Ben: Lennart Olafsson Michael: Stefan Eichberg Maemi/Japanerin: Juliette Lapouthe Piano/Keyboard 1: Heiko Lippmann/Florian Kießling Keyboard 2: Markus Herzer Gitarre 1: Steffen Münster/Eugen Aniskewitz Gitarre 2: Werner Acker Bass: Sebastian Schiller Drums: Christoph Sabadinowitsch Reed (Saxophon): Dirk Rumig Posaune: Ulrich Röser/Florian Seeger »Lazarus« ist David Bowies Vermächtnis Musical kommt im…
-
Höflich bleiben auf Leben und Tod
Sie ist so berühmt wie das Königshaus selbst – die britische Höflichkeit. Gekennzeichnet ist sie durch überdurchschnittliche Rücksichtnahme und Zurückhaltung. Direktheit wird tunlichst vermieden. Dass aber diese Eigenschaft unter Umständen lebensbedrohlich werden kann, zeigt »Eine Mords-Freundin«, das erste Theaterstück des bekannten britischen Drehbuchautors Steven Moffat, der unter anderem als Autor der Sherlock Serie und von »Dr. Who« bekannt ist. Hier lässt er eine distinguierte britische Familie auf eine toughe Amerikanerin und mögliche Serienmörderin treffen. Das britische Paar stirbt fast vor Angst, weiß aber vor lauter Höflichkeit nicht, wie es die dreiste und mutmaßlich sehr gefährliche Dame wieder loswerden soll. Die 2023 in London uraufgeführte Komödie erobert nun auch die Bühnen…
-
Was tun, wenn ein lieber Mensch sich radikalisiert?
Premiere am 28. Februar 2026, 20 Uhr, Salon3 Ich, Akira Monologstück für einen Hund mit einer Frage von Noëlle Haeseling und Leo Meier Regie: Alina Sophie Schäfer Ausstattung: Carla Friedrich Licht: Kevin Mast Dramaturgie: Sophie Püschel Mit: Richard Feist Wie konnte es soweit kommen? Diese Frage stellt sich häufig, wenn man beobachtet, wie Menschen in Verschwörungstheorien oder politischen Radikalismus abdriften. Was kann man aber tun, wenn es sich dabei um Verwandte oder Freunde handelt und der Riss mitten durch Familien oder langjährige enge Beziehungen geht? Dem jungen Autorenteam Noëlle Haeseling und Leo Meier brannte diese Frage auf den Nägeln. Die beiden fanden einen ebenso klugen wie humorvollen Kunstgriff, um…
-
Tabuthema Tod aus kindlicher Sicht betrachtet
Premiere am 22. Februar um 15 Uhr, BOXX des Theaters Heilbronn Schlafen Fische? Von Jens Raschke Regie: Stefanie Roschek Ausstattung: Georg Burger Licht: Marvin Ott Dramaturgie: Elena Saalfrank / Nicole Buhr Theaterpädagogik: Simone Endres Jette: Magdalena Lehnen Tabuthema Tod aus kindlicher Sicht betrachtet »Schlafen Fische?« – Das Theaterstück von Jens Raschke über die kleinen, großen und letzten Fragen des Lebens kommt in die BOXX Die schwere Erkrankung und der Tod eines Kindes sind kaum zu ertragen und eine harte Belastung für die ganze Familie. »Schlafen Fische?« von Jens Raschke nähert sich aus kindlicher Sicht den damit zusammenhängenden kleinen, großen und letzten Fragen des Lebens. Im Mittelpunkt steht die zehnjährige…
-
„Die lieben Eltern“ – Premiere am 23. Januar im Komödienhaus
Premiere am 23. Januar 2026, 20 Uhr, Komödienhaus Die lieben Eltern (Chers Parents) von Armelle und Emmanuel Patron Regie: Jens Kerbel Ausstattung: Gesine Kuhn Licht: Niko Bock Dramaturgie: Dr. Mirjam Meuser Mit: Pierre: Sven-Marcel Voss Jules: Lennart Olafsson Louise: Lisanne Hirzel Vincent: Stefan Eichberg Jeanne: Sabine Unger Friede, Freude, Familienidyll? »Die lieben Eltern« von Armelle und Emmanuel Patron hat im Komödienhaus Premiere Was dürfen erwachsene Kinder an Unterstützung von ihren Eltern erwarten? Oder umgekehrt: Was schulden Eltern ihren Kindern? Darf der Nachwuchs, der längst auf eigenen Beinen stehen sollte, seine Lebensplanung auf die finanzielle Unterstützung seiner Eltern aufbauen? Und woran liegt es überhaupt, dass die längst Erwachsenen immer noch…
-
Mit Hurra in den Abgrund
»Die unwahrscheinlichsten Taten, die hier gemeldet werden, sind wirklich geschehen; ich habe gemalt, was sie nur taten. Die unwahrscheinlichsten Gespräche, die hier geführt werden, sind wörtlich gesprochen worden; die grellsten Erfindungen sind Zitate …« Das schreibt Karl Kraus, einer der größten Publizisten und Schriftsteller Österreichs, gleich im Vorwort zu seinem Dramenmonument »Die letzten Tage der Menschheit«, in dem er sich mit dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzt. Das Besondere: Kraus widmet sich darin nicht der Hölle an der Front. Der Fokus liegt vielmehr auf jenen, die aus sicherer Entfernung im Hinterland den Ersten Weltkrieg erleben, verfolgen, bejubeln und davon profitieren. Tragisches und absurd Komisches gehen dabei Hand in Hand. Würde man dieses…
-
Auch wenn alles schiefgeht: The Show must go on
Premiere am 29.11.2025, 19.30 Uhr, Großes Haus Mord auf Schloss Haversham The Play that goes wrong Von Henry Lewis, Jonathan Sayer und Henry Shields Regie: Roland Riebling Bühne: Tom Musch Kostüme: Nini von Selzam Kampfchoreografie: Atef Vogel Licht: Nico Bock Dramaturgie: Sophie Püschel Mit: Juliane Schwabe: Anna, Inspizientin der Gruppe Tobias Loth: Trevor, Licht- und Tontechniker der Gruppe Sven-Marcel Voss: Chris, Vorsitzender der Theatergruppe – spielt Inspektor Carter Lennart Olafsson: Jonathan – spielt Charles Haversham Oliver Firit: Robert – spielt Thomas Colleymoore Tobias D. Weber: Dennis – spielt Perkins Richard Feist: Max – spielt Cecil Haversham und Arthur Lisanne Hirzel: Sandra – spielt Florence Colleymoore Eigentlich gleicht es immer wieder einem Wunder, dass sich Abend für Abend…
-
Leon Engler gewinnt mit »Wo die Götter kauern wie Hunde« den internationalen Dramenwettbewerb »Science & Theatre« 2025
Leon Engler gewinnt mit »Wo die Götter kauern wie Hunde« den internationalen Dramenwettbewerb 2025, den das Theater Heilbronn und das Science Center experimenta zum vierten Mal innerhalb des Festivals »Science & Theatre« ausgerichtet haben. Seine absurde, tragikomische Parabel über Fortschrittswahn, Hybris und Unsterblichkeitssehnsucht hat die fünfköpfige Jury des Dramenwettbewerbs überzeugt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Außerdem ist mit dem Sieg die Uraufführung des Stückes im Juni 2026 im Science Dome der experimenta verbunden. Den mit 5000 Euro dotierten zweiten Preis gewinnt Igor Kroitzschs Schauspiel »Grenzen der Vernunft«, ein philosophisch-satirisches Kammerspiel über die moralische Verantwortung der Wissenschaft, in dem Albert Einstein, Kurt Gödel und Robert Oppenheimer über Gott und…