• Dienstleistungen

    Neue Arbeitsstättenregel ASR A6 empfiehlt pro Stunde fünf Minuten Erholungszeit bei Bildschirmarbeit

    Die neue Arbeitsstättenregel ASR A6 Bildschirmarbeitsplätze konkretisiert die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Dabei greift sie in weiten Teilen auf die Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) 215-410 „Bildschirm- und Büroarbeitsplätze – ein Leitfaden für die Gestaltung“ und 215-450 „Softwareergonomie“ zurück. Einige bisher offene Fragen werden konkretisiert:   Telearbeit: Begehung für die Gefährdungsbeurteilung nicht erforderlich  Für Bildschirmarbeitsplätze muss wie für jeden anderen Arbeitsplatz eine Gefährdungsbeurteilung erstellt werden. Dies gilt auch für fest in den Privaträumen der Beschäftigten eingerichtete Arbeitsplätze, sogenannte Telearbeitsplätze. „Hier schafft die ASR A6 nun Sicherheit, wie diese Gefährdungsbeurteilung erstellt werden sollte: Sowohl die Begehung durch eine Sicherheitsfachkraft als auch die Erfassung der Gegebenheiten durch eine genaue Abfrage, beispielsweise durch eine…

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  • Netzwerke

    Smart Home: TÜV Rheinland erweitert IoT-Prüfungen nach „Matter”-Standard

    TÜV Rheinland prüft ab sofort in drei neu zugelassenen Prüflaboren (Authorized Test Labs, ATL) nach dem international anerkanntem Matter-Kommunikationsstandard. In Shanghai (China), Taipeh (Taiwan) und Bochum (Deutschland) nehmen die Fachleute von TÜV Rheinland nun gemäß Matter-Standard mit dem Internet verbundene Geräte und Gegenstände (IoT-Geräte) unter die Lupe. Matter ist ein sicherer, herstellerübergreifender Verbindungsstandard für IoT-Geräte und insbesondere für den Smart-Home-Markt relevant. Milliardenmarkt Smart Home Der weltweite Umsatz im Smart-Home-Markt wird laut von Statista veröffentlichten Daten in diesem Jahr 140 Milliarden Euro erreichen, allein in Deutschland sind es voraussichtlich mehr als acht Milliarden Euro. Zu den Produkten und Einsatzmöglichkeiten zählen smarte Leuchten ebenso wie „intelligente“ Staubsauger oder die Parkplatzüberwachung für Kommunen.…

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  • Dienstleistungen

    TÜV Rheinland Consulting erhält TOP CONSULTANT-Siegel

    Dank seiner ausgeprägten Mittelstandsexpertise hat sich TÜV Rheinland Consulting in einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren durchgesetzt und trägt ab sofort das TOP CONSULTANT-Siegel. Bundespräsident a. D. Christian Wulff gratulierte TÜV Rheinland Consulting zu der Auszeichnung im Rahmen einer Preisverleihung während des Deutschen Mittelstands-Summit am 28. Juni in Weimar. Die Auswahl der neuen Top-Consultants hatte die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) im Auftrag von compamedia vorgenommen. Wissenschaftliche Kundenbefragung als Basis der Bewertung Um die Beraterleistung zu bewerten, befragte das wissenschaftliche Team um Prof. Dr. Dietmar Fink, Professor für Unternehmensberatung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, und Bianka Knoblach je nach Unternehmensgröße zehn bis 20 Referenzkunden der teilnehmenden Beratungsunternehmen. Die Befragung der Kunden konzentrierte…

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  • Sicherheit

    TÜV Rheinland: Cybersecurity bei Aufzügen beachten

    Eine umfassende Betriebssicherheit von Aufzügen erfordert heutzutage zwingend Cybersecurity. Denn die Digitalisierung und Vernetzung von Aufzugsanlagen erhöht die Anfälligkeit für solche Angriffe, die schwerwiegende Konsequenzen haben können – von versagenden Notrufsystemen über manipulierte Steuerungen bis hin zu Ausfällen von Aufzügen. Bereits seit dem vergangenen Jahr sind die Betreiber von Aufzügen daher verpflichtet, technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz vor Cyberangriffen umzusetzen. Dies ist auch Bestandteil der regelmäßigen Aufzugsprüfungen durch die Fachleute von TÜV Rheinland. Grundlage dieser Prüfung ist eine um den Teil „Cybersecurity“ aktualisierte Gefährdungsbeurteilung. Darin legen Betreiber dar, mit welchen Maßnahmen sie für Cybersecurity sorgen. „Wir müssen die digitalen Schwachstellen erkennen, um Softwarefehler oder einen Cyberangriff zu verhindern“, erläutert…

  • Dienstleistungen

    Fußball-EM: Fanartikel sicher nutzen

    Deutschland ist im Fußballfieber – die Olympischen Sommerspiele stehen vor der Tür – Hochkonjunktur für Merchandise wie Fan- und Sportartikel. Damit Fans beim Unterstützen ihrer Sportikonen sichere und unbedenkliche Produkte verwenden, können sie ein paar Dinge beachten. Dazu gehören zum Beispiel Produktkennzeichnungen und (Warn-)Hinweise, bei Kosmetikartikeln zudem das Haltbarkeitsdatum sowie eine entsprechende Hautpflege.   Fankosmetik: auf Kennzeichnung achten Für Kosmetikartikel hat die EU-Regulierung keine Prüfzeichen oder dergleichen vorgesehen, an denen sich Verbraucher orientieren können. In jedem Fall sollten Verbraucher Warnhinweise des Herstellers wie beispielsweise „Augenpartie aussparen“ oder „Schleimhautkontakt vermeiden“ unbedingt beachten. Auch ein Ansprechpartner (Herstelleradresse) sollte auf dem Produkt vermerkt sein, der beispielsweise in Notfällen kontaktiert werden kann. Zudem sollten…

  • Maschinenbau

    TÜV Rheinland stiftet Professur an der RWTH Aachen

    Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen richtet an der Fakultät für Maschinenwesen eine von der TÜV Rheinland Stiftung finanzierte Juniorprofessur „Sicherheits- und Nachhaltigkeitsbewertungen in der Zukunftsforschung“ ein. Die neue Professur soll Methoden entwickeln, um Gefährdungen durch moderne Technologien abzuschätzen, bevor diese großflächig in der Gesellschaft verbreitet sind. Zudem geht es darum, wie bei der Zertifizierung neuer Produkte Sicherheits- und Nachhaltigkeitsaspekte rechtzeitig berücksichtigt werden können, ohne die technologische Entwicklung zu behindern. Am Lehrstuhl von Professor Achim Kampker Die Stiftungsprofessur wird am Lehrstuhl für Production of E-Mobility Components von Professor Achim Kampker angesiedelt. Sie arbeitet darüber hinaus eng mit dem Lehrstuhl für Technology Analyses and Foresight unter Leitung von Professor Michael Lauster…

  • Dienstleistungen

    Wirksamkeitskontrolle als Schlüssel zum effektiven Gesundheitsmanagement in Unternehmen

    Psychische Belastungen bei der Arbeit schaden nicht nur den Betroffenen, sie führen in Unternehmen auch seit Jahren zu steigenden Ausfallzeiten: Wie der DAK PsychReport1 zeigt, ist die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen von 2013 bis 2023 um 52 Prozent gestiegen. Unternehmen können mit der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen krankmachende Arbeitsbedingungen erkennen und durch geeignete Maßnahmen abfedern. „Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen stößt einen Veränderungsprozess an: Nach der Analyse und entsprechenden Maßnahmen folgt nach zwei bis drei Jahren die Wirksamkeitskontrolle. Sie ist für mich der charmanteste Schritt in diesem Prozess, denn sie zeigt, welche Maßnahmen wirken und welche angepasst werden müssen“, erläutert Dr. Maxi Robinski, Arbeitspsychologin bei TÜV Rheinland. Obwohl die Aufsichtsbehörden…

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  • Dienstleistungen

    TÜV Rheinland: Schutz vor Sommerhitze am Arbeitsplatz

    Die ersten sonnigen Tage des Jahres sorgten bereits im Frühling für sommerliche Temperaturen. Halten diese Temperaturen im Sommer über mehrere Tage oder Wochen an, erwärmen sich Büroräume und Werkshallen ohne Sonnenschutz oder Klimaanlage rasch auf 26° C und mehr. „Die Belastung durch hohe Raumtemperaturen kann zu verringerter Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche sowie verstärktem Schwitzen und Kreislaufbelastungen führen. Zudem ist die Unfallgefahr erhöht“, erläutert Dr. Wiete Schramm, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. Einen Anspruch auf „Hitzefrei“ haben Beschäftigte nicht, aber die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) fordert für Arbeitsräume eine gesundheitlich zuträgliche Raumtemperatur. Die Arbeitsstättenregel ASR A3.5 legt fest, dass die Lufttemperatur in Arbeits- und Sozialräumen 26° C nicht überschreiten soll. Steigt die Temperatur über 30° C, müssen Arbeitgeber…

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  • Medizintechnik

    TÜV Rheinland: Röntgengeräte sorgfältig überwachen

    Jedes fünfte dentalmedizinische Röntgengerät (20 Prozent) hat einen oder mehrere Mängel. Das ist ein Ergebnis des TÜV-Röntgenreports 2024, für den TÜV-Sachverständige deutschlandweit 7.889 dentalmedizinische Röntgengeräte geprüft haben. Das häufigste Problem bei der wiederkehrenden Prüfung von dentalmedizinischen Röntgengeräten sind Mängel an der Schutzausrüstung (9 Prozent). „Seit 2020 ist bei Nutzung der Geräte eine Bleischürze oder ein Bleischild zum Schutz der Schilddrüse vorgeschrieben“, sagt Sören Schroll, Fachgebietsleiter der Medizin- und Röntgentechnik bei TÜV Rheinland „Offenbar wissen viele Arztpraxen noch nichts von der geänderten Vorschrift. Dabei ist die Anschaffung eines Bleischutzes mit etwa 100 Euro recht kostengünstig und schnell erledigt.“ Zu Mängeln führte außerdem vielfach eine Anfang 2023 eingeführte Verordnung, die forderte, dass…

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  • Bautechnik

    TÜV Rheinland: Leitern und Tritte alle zwölf Monate prüfen lassen

    Ob auf Baustellen, im Lager oder in Krankenhäusern – der Gebrauch von Leitern und Tritten gehört vielerorts zum Arbeitsalltag. Zweckmäßige Verwendung und überlegter Umgang sind wichtig, um Unfälle mit den praktischen Hilfsmitteln zu vermeiden. Ebenso wichtig ist die regelmäßige Kontrolle des Materials. Schließlich müssen Arbeitgeber laut Betriebssicherheitsverordnung sicherstellen, dass Arbeitsmittel wie beispielsweise Leitern sicher verwendet werden können. Ihren Pflichten kommen Arbeitgeber durch eine Prüfung der Arbeitsmittel nach, in der Regel alle zwölf Monate – und sollten dabei nach Einschätzung von TÜV Rheinland auf das Fachwissen unabhängiger Prüforganisationen setzen. „Bei Leitern und Tritten ist ein objektives Urteil durch außenstehende Fachleute zur Sicherheit der Materialien von Bedeutung“, sagt Martin Kohl, Experte für…

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