• Familie & Kind

    Winterliches Berlin in „urjemütlich“

    Wenn der Atem sichtbar wird, die Stadt in Grau- und Weißtöne taucht, zeigt sich Berlin von einer besonders gemütlichen Seite. Ob drinnen am Kamin oder draußen mit winterlicher Frische – wir geben Ihnen heute einen Tagestipp als Inspiration für eine entspannte Auszeit im Winter, inklusive Streifzug durch den Tiergarten mit Eisstock-Happening im Zollpackhof, Schlittschuhgenuss, Winterhimmel-Fernrohrblick und gemütlichem Saunaspaß auf der Spree. Zu jeder Jahreszeit schön: der Tiergarten Vom Potsdamer Platz bis zum Regierungsviertel, vom Brandenburger Tor bis zum Zoo reicht die wunderschöne Parkanlage auf üppigen drei Kilometern Länge. Im Winter entfaltet der Tiergarten noch einmal eine ganz andere Faszination zwischen frostweißen oder verschneiten Wiesen, Bäumen und Teichen bis hin zu…

  • Gesundheit & Medizin

    „Die USE war mein Sechser im Lotto“

    Mit 44 Jahren nochmal die Schulbank drücken – diese Vorstellung war für die gebürtige Wienerin ohne Berufsschulabschluss, die bereits seit 25 Jahren in Berlin lebt, zunächst undenkbar. Nach einer schweren persönlichen Zeit bestimmten Ängste und Selbstzweifel ihr Leben. Es folgte ein viermonatiger Aufenthalt in der Tagesklinik. Brücke ins Berufsleben Besonders für psychisch erkrankte Menschen ist Arbeit wichtig, weil sie stabilisiert. Aus diesem Grund wurde ihr in der Tagesklinik im Rahmen der Ambulanten Arbeitstherapie ein Platz in der Küche der USE im Abgeordnetenhaus vorgeschlagen. Dort gefiel es Gabriele Püpke so gut, dass aus den anfänglichen drei Stunden Arbeit pro Tag schnell mehr wurden. Auch Christian Franklin, USE-Geschäftsbereichsleiter Gastronomie und damaliger Küchenchef,…

  • Gesundheit & Medizin

    Freiwillig begleiten bis zum letzten Atemzug

    Wenn Helga Smolka durch die Gänge des Berliner Pflegeheims „Dr. Günter Hesse“ läuft, ist sie schon von weitem zu hören. „Ich werde auch ‚Klack-Klack‘ genannt, weil ich fast immer kleine Absätze trage“, sagt sie lachend. Helga Smolka versprüht Elan und gute Laune. Fast jeden Tag kümmert sie sich um die Sorgen und Nöte der Bewohnerinnen und Bewohner. Helga Smolka läuft durch den hellen Eingangsbereich des Heimes und zeigt auf einen Servierwagen, auf dem immer Kaffee, Tee und ein paar Kekse stehen. „Man muss doch Atmosphäre schaffen“, Helga Smolka hat dieses Angebot eingeführt. Es sind Kleinigkeiten, die Behaglichkeit erzeugen und den Unterschied machen. Die agile 72-Jährige hat einen Blick dafür. Schon…

  • Familie & Kind

    Gutes im Quadrat: Freiwilligeneinsatz stärkt die Kältehilfe des Unionhilfswerks

    Gemeinsam lässt sich alles leichter an – deshalb verbünden wir uns im Unionhilfswerk so gern mit Gleichgesinnten. Zum Beispiel im Rahmen unserer Social Days, bei denen Berliner Unternehmen in unsere Einrichtungen kommen, um bei punktuellen Aktionen mit anzupacken. Das unterstützt unsere Angebote, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere guten Verbindungen in die Berliner Unternehmenslandschaft! Und was passiert, wenn man zwei gemeinnützige Gesellschaften zusammen anpacken lässt? Ganz einfach: Gutes im Quadrat! So gesehen und bewiesen Ende November 2025, kurz vor dem Startschuss der Kältehilfe des Unionhilfswerks. Diese ist seit dem 1. Dezember geöffnet – es galt noch allerlei dafür vorzubereiten… Start der Kältehilfe 2025: Freiwillige helfen bei den Vorbereitungen 27. November…

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  • Familie & Kind

    Es weihnachtet im Unionhilfswerk

    Die Adventszeit hat begonnen – und auch im Unionhilfswerk bringt sie besondere weihnachtliche Aktionen, lebendiges Miteinander und kleine Überraschungen mit sich. Gemeinsames Singen, Weihnachtsbaum-Schmücken, Advents- und Weihnachtsmärkte…. lassen Sie sich heute vorweihnachtlich verzaubern.   Lichter und Gesang im Dienstleistungs.Campus Inzwischen eine liebgewonnene Tradition: Auch in diesem Jahr wurde es in unserem Dienstleistungs.Campus Ende November besonders stimmungsvoll. Kinder aus zwei unserer Kitas waren zu Besuch, um den großen Weihnachtsbaum im Foyer festlich zu schmücken. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kamen zu diesem Anlass zusammen, sangen Weihnachtslieder und verwandelten das Foyer in einen Ort voller Vorfreude und Weihnachtszauber. Während die Kinder mit großer Begeisterung ihre selbst gestalteten Anhänger anbrachten, nutzten Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit…

  • Gesundheit & Medizin

    Unionhilfswerker: Thomas Palavinskas

    Kennen Sie eigentlich die Kolleginnen und Kollegen von nebenan, aus anderen Abteilungen oder Standorten? Bei 130 Einrichtungen und Projekten, verstreut in ganz Berlin, fast unmöglich! In der Reihe "Unionhilfswerker*innen" stellen wir Ihnen deshalb regelmäßig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor – zugegeben mit etwas ungewöhnlichen Fragen. Die perfekte Basis für einen Plausch beim nächsten Treffen! Name: Thomas Palavinskas Alter:  33 Beruf: Projektleiter Zentrale Anlaufstelle Hospiz Was genau machen Sie da? Wir sind eine Fach- und Spezialberatungsstelle für alle Fragen, die Vorsorge, Sterben, Tod und Trauer betreffen. Sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für Institutionen. Außerdem sind wir in vielen hospizlichen Gremien vertreten. Was mögen Sie am liebsten an Ihrem Beruf? Am liebsten mag ich die…

  • Kunst & Kultur

    „Vielfältig leben. Vielfältig Abschied nehmen.“

    Ende Oktober feierte die "Fachtagung Palliative Geriatrie" ihr zwanzigstes Jubiläum – und auch andere Veranstaltungen des Bereichs Hospiz und Palliative Geriatrie im Unionhilfswerk sorgten für Aufmerksamkeit. Claudia Pfister berichtet für uns. Alles begann in Reinickendorf. Und zwar am 19. Oktober 2002 anlässlich der 5. Berliner Hospizwoche. Da nämlich wurde ein Format geboren, aus dem dann drei Jahre später die beliebte Fachtagung Palliative Geriatrie Berlin werden sollte. „Lebensqualität und Altersmedizin – im Leben und im Sterben“, so lautete damals der Titel einer Vortragsveranstaltung, die von der Zentralen Anlaufstelle Hospiz in Zusammenarbeit mit der Telefonseelsorge Berlin konzipiert wurde. Ein Thema, das unter den Nägeln brannte, wie es Dirk Müller, Leiter des Bereichs…

  • Kunst & Kultur

    „Die Kunst hat mich immer getröstet“

    Wenn Britta Fäth ihre Wohnung in eine Druckwerkstatt verwandelt, dann wird jedes Detail zur Kunst. Zwischen Säure, Schellack und Büttenpapier entstehen in liebevoller Handarbeit feine Radierungen und Drucke – Ausdruck einer Lebensreise voller Neuanfänge, Handwerk und Herz. Die Berliner Künstlerin zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung „Gedrucktes“ in der Kontakt- und Beratungsstelle TERRA, wie viel Kraft und Trost in der Kunst liegen können. Johanna Rothe arbeitet in der TERRA und berichtet für uns. Wenn Britta Fäth ihre Wohnung zur Druckwerkstatt umbaut, dann ist das eine Aktion, die mehrere Tage beansprucht. Es fängt an mit gründlichem Staubsaugen, denn später darf sich kein Staubfussel und kein Katzenhaar auf dem Büttenpapier verirren. Es braucht…

  • Gesundheit & Medizin

    Mit handgeschriebenen Worten Nähe schenken

    Inmitten der Großstadt leben viele ältere Menschen, die sich einsam fühlen. Die Aktion „Berliner Herzenszeilen“ möchte das ändern – ganz einfach: mit einem handgeschriebenen Brief. Die „Berliner Herzenszeilen“ bringen Menschen miteinander in Kontakt, die sich sonst nie begegnet wären. Engagierte Freiwillige schenken Zeit und Aufmerksamkeit, Senior*innen schenken Vertrauen und persönliche Einblicke in ihre Lebensgeschichten. Ein Brief kann ein Leben heller machen Manchmal genügt ein einziger Satz, um den Tag eines Menschen zu verändern. Ein handgeschriebener Gruß, ein paar persönliche Zeilen – sie können Trost spenden, Erinnerungen wecken und Herzen berühren. Genau das ist die Idee hinter den „Berliner Herzenszeilen“, ein Projekt des Unionhilfswerks in Kooperation mit der B.Z. („Berliner Helden“). …

  • Kunst & Kultur

    Für umme und für alle – Wie junge Designer*innen das Engagement neu erfinden

    Gestaltet wurden sie von Auszubildenden des Lette Vereins, junge Grafikdesigner*innen, die wissen, wie man Menschen erreicht, die sonst einfach weiterscrollen. Innerhalb eines Semesters entwickelten sie Kampagnen für die Freiwilligen im Unionhilfswerk. Ende September wurden drei der zahlreichen Entwürfe gekürt und im Unionhilfswerk Dienstleistungs.Campus in Berlin-Kreuzberg vorgestellt. Morgens Managerin, abends Spaziergängerin Was ist, wenn Engagement kein Extra-Termin ist, sondern Teil des Alltags? Vielleicht so: Eine Frau aus dem Personalvorstand, die nach Feierabend die High Heels gegen Sneaker tauscht, um mit einer älteren Dame um den Savignyplatz zu spazieren. Oder ein Angestellter, der Malkurse im Stadtteilzentrum gibt, weil er dort mehr Farbe sieht als im Büro. Diese Szenen haben Felipa, Tabea und Melissa eingefangen. Ihre Kampagne…

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