• Sport

    Ein starkes Wir für Berlin

    Was macht eine Stadt wirklich stark? Es ist das Miteinander. In Berlin setzt sich das Unionhilfswerk dafür ein, aus vielen Einzelnen ein tragendes „Wir“ entstehen zu lassen – durch Begegnung, Engagement und gelebte Solidarität. Michael Dietmann zeigt, warum Gemeinschaft kein Zusatz, sondern der Kern unserer Arbeit ist: von Initiativen gegen Einsamkeit über die Stärkung psychischer Gesundheit bis hin zu Corporate Volunteering und den Berliner Herzenszeilen. Ein Einblick in eine Haltung, die verbindet – und in ein starkes Wir für Berlin. Begegnung, Unterstützung, Verbundenheit – Michael Dietmann macht deutlich, wie aus Einzelnen ein starkes Wir entsteht Zusammenhalt und Gemeinschaft sind unverzichtbar. Sie geben Halt, Orientierung und stärken jede und jeden Einzelnen.…

  • Gesundheit & Medizin

    Sport und psychische Gesundheit

    Sportliche Aktivitäten haben einen großen Einfluss auf die psychische Gesundheit: sie verbessern das Selbstwertgefühl, stärken das Selbstvertrauen und helfen bei der Stressbewältigung. Diese Wirkung trifft ganz besonders auf Menschen mit einer psychischen Erkrankung zu. Denn Sport hilft vielen Betroffenen, sich zu stabilisieren. Trotz dieser Erkenntnis gibt es aber noch immer wenig Angebote, die für psychische Erkrankte niedrigschwellig zugänglich sind. Eine Ausnahme bildet der Berliner Lauftreff „Laufen für die Seele“. Da Menschen mit psychischen Erkrankungen aus eigener Kraft viel zu selten den Zugang zum regelmäßigen Aktivsein finden, wurde von engagierten Ärzten, Psychologen und Angehörigen vor 22 Jahren das Projekt „Laufen für die Seele“ als einladendes inklusives Sportangebot ins Leben gerufen: Jede Woche…

  • Kunst & Kultur

    Mehr als ein Konzert: Wie Musik Verbundenheit schafft

    Hyejin Lee studierte Gesang in Seoul, Frankfurt und Hannover. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Konzertauftritte führten sie u. a. nach Finnland, Köln, Frankfurt und Seoul. Opern-Engagements führen sie ans Theater Magdeburg, zurück nach Korea und an die Deutsche Oper Berlin. Die koreanische Sopranistin sang im Januar nun auch beim Neujahrskonzert der Unionhilfswerk-Förderstiftung für einen guten Zweck. Wir haben vor ihrem Auftritt mit ihr gesprochen. Im Interview berichtet sie über ihre Motive und über das Verbindende in der Musik. Frau Lee, Sie treten beim Benefizkonzert der Unionhilfswerk-Förderstiftung im Konzerthaus am Gendarmenmarkt auf. Was hat Sie bewogen, sich für diesen besonderen Anlass zu engagieren? Durch die Empfehlung des Bass Ki-Hyun Park durfte ich…

  • Kunst & Kultur

    ALLES-BLEIBT-NEU: 15 Jahre Kunstgruppe MoArts

    Ein Jubiläum zwischen Beständigkeit und Wandel: Die MoArts sind eine Kunstgruppe des Unionhilfswerks für Menschen mit Behinderungen und psychischer Erkrankung. In diesem Jahr feiern die MoArts 15 Jahre kreatives Schaffen und laden ein zu einer besonderen Werkschau vom 01. Februar bis 22. März, mit Vernissage am 7. Februar. Die Kunstgruppe MoArts aus Berlin-Moabit besteht seit 15 Jahren. „Vieles ist in dieser Zeit entstanden – aber nicht alles bleibt: Werke wurden mitgenommen, verkauft oder verschenkt. Ausstellungen und Performances sind flüchtig, manche Materialien hielten der Zeit nicht stand – und von einigen Künstler*innen mussten wir uns verabschieden“, sagen Birgitta von Homeyer und Irina Wußmann, in deren Händen die fachliche Leitung, Begleitung und…

  • Gesundheit & Medizin

    Unionhilfswerker: Lutz Martin

    Kennen Sie eigentlich die Kolleginnen und Kollegen von nebenan, aus anderen Abteilungen oder Standorten? Bei 130 Einrichtungen und Projekten, verstreut in ganz Berlin, fast unmöglich! In der Reihe "Unionhilfswerker*innen" stellen wir Ihnen deshalb regelmäßig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor – zugegeben mit etwas ungewöhnlichen Fragen. Die perfekte Basis für einen Plausch beim nächsten Treffen! Name: Lutz Martin Alter:  46 Beruf: Ex-Altenpfleger, aktuell Mitarbeiter der Zentralen Anlaufstelle Hospiz sowie Mitarbeiter des PGKDs (Palliativ-geriatrischer Konsiliardienst) Was genau machen Sie da? Die Zentrale Anlaufstelle Hospiz ist eine Fach- und Spezialberatungsstelle für alle Bürger*innen in Berlin sowie für Institutionen. Wir beraten persönlich, per E- Mail, per Zoom oder per Telefon zu den Themen Vorsorge, Sterben, Tod und Trauer. Mittlerweile melden sich…

  • Gesundheit & Medizin

    Neuanfang im Pflegewohnheim – wie Ehrenamt den Abschied erleichtert

    Ich treffe Oliver Stöwing, sportlich gekleidet und trotz grauer Haare jung geblieben, mit einem breiten Lächeln am Pflegewohnheim „Am Plänterwald“. Heute steht sein wöchentlicher Termin mit Jürgen Hundt an, den er im Alltag unterstützt – aktuell ist die Wohnungsauflösung ein großes Thema. Im Zimmer des 93-Jährigen fällt mir sofort der liebevoll eingerichtete Tisch auf – Bücher, Zeitschriften, ein Foto seiner Frau. Neben ihm steht der Rollator, der ihm Sicherheit gibt. Über 60 Jahre lebte er in Berlin-Schöneweide, zunächst mit seiner Frau, später allein. Nach gesundheitlichen Problemen zog er ins Pflegeheim. „Nun kann mir ja nichts mehr passieren,“ sagt er überzeugt und zeigt auf den kleinen Herzschrittmacher, der ihm neue Stabilität gibt.…

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  • Gesundheit & Medizin

    Gut ins neue Jahr starten: Resilienz und Achtsamkeit im Alltag stärken

    Ein neues Jahr beginnt – und mit ihm die Chance, bewusster mit uns selbst umzugehen. Zwischen all den Aufgaben, Erwartungen und Herausforderungen kann der Jahresanfang ein Moment sein, um innezuhalten: Was gibt mir Kraft? Was hilft mir, auch in bewegten Zeiten stabil zu bleiben? Resilienz und Achtsamkeit laden dazu ein, den Blick auf die eigenen Ressourcen zu richten. Sie können uns daran erinnern, dass wir Belastungen nicht schutzlos ausgeliefert sind – und dass kleine, achtsame Schritte im Alltag viel bewirken können. Gerade jetzt lohnt es sich, diese innere Stärke bewusst zu pflegen. Der Jahresanfang hat etwas Eigenartiges. Einerseits fühlt er sich an wie ein leeres Blatt – frisch, unbeschrieben, voller…

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  • Familie & Kind

    Winterliches Berlin in „urjemütlich“

    Wenn der Atem sichtbar wird, die Stadt in Grau- und Weißtöne taucht, zeigt sich Berlin von einer besonders gemütlichen Seite. Ob drinnen am Kamin oder draußen mit winterlicher Frische – wir geben Ihnen heute einen Tagestipp als Inspiration für eine entspannte Auszeit im Winter, inklusive Streifzug durch den Tiergarten mit Eisstock-Happening im Zollpackhof, Schlittschuhgenuss, Winterhimmel-Fernrohrblick und gemütlichem Saunaspaß auf der Spree. Zu jeder Jahreszeit schön: der Tiergarten Vom Potsdamer Platz bis zum Regierungsviertel, vom Brandenburger Tor bis zum Zoo reicht die wunderschöne Parkanlage auf üppigen drei Kilometern Länge. Im Winter entfaltet der Tiergarten noch einmal eine ganz andere Faszination zwischen frostweißen oder verschneiten Wiesen, Bäumen und Teichen bis hin zu…

  • Gesundheit & Medizin

    „Die USE war mein Sechser im Lotto“

    Mit 44 Jahren nochmal die Schulbank drücken – diese Vorstellung war für die gebürtige Wienerin ohne Berufsschulabschluss, die bereits seit 25 Jahren in Berlin lebt, zunächst undenkbar. Nach einer schweren persönlichen Zeit bestimmten Ängste und Selbstzweifel ihr Leben. Es folgte ein viermonatiger Aufenthalt in der Tagesklinik. Brücke ins Berufsleben Besonders für psychisch erkrankte Menschen ist Arbeit wichtig, weil sie stabilisiert. Aus diesem Grund wurde ihr in der Tagesklinik im Rahmen der Ambulanten Arbeitstherapie ein Platz in der Küche der USE im Abgeordnetenhaus vorgeschlagen. Dort gefiel es Gabriele Püpke so gut, dass aus den anfänglichen drei Stunden Arbeit pro Tag schnell mehr wurden. Auch Christian Franklin, USE-Geschäftsbereichsleiter Gastronomie und damaliger Küchenchef,…

  • Gesundheit & Medizin

    Freiwillig begleiten bis zum letzten Atemzug

    Wenn Helga Smolka durch die Gänge des Berliner Pflegeheims „Dr. Günter Hesse“ läuft, ist sie schon von weitem zu hören. „Ich werde auch ‚Klack-Klack‘ genannt, weil ich fast immer kleine Absätze trage“, sagt sie lachend. Helga Smolka versprüht Elan und gute Laune. Fast jeden Tag kümmert sie sich um die Sorgen und Nöte der Bewohnerinnen und Bewohner. Helga Smolka läuft durch den hellen Eingangsbereich des Heimes und zeigt auf einen Servierwagen, auf dem immer Kaffee, Tee und ein paar Kekse stehen. „Man muss doch Atmosphäre schaffen“, Helga Smolka hat dieses Angebot eingeführt. Es sind Kleinigkeiten, die Behaglichkeit erzeugen und den Unterschied machen. Die agile 72-Jährige hat einen Blick dafür. Schon…