• Medizintechnik

    Bundesregierung kündigt Bürokratieabbau an: Jetzt müssen den Worten Taten folgen

    Die vom Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD beschlossenen Reformvorschläge enthalten zahlreiche Maßnahmen zum Abbau bürokratischer Belastungen für Unternehmen. Aus Sicht des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) können insbesondere die angekündigte Reduzierung von Berichts- und Dokumentationspflichten sowie schnellere Verwaltungsverfahren dazu beitragen, die überwiegend mittelständisch geprägten Dentallabore spürbar zu entlasten. Entscheidend wird jedoch sein, dass den politischen Ankündigungen nun konkrete gesetzliche Verbesserungen folgen. „Unsere zahntechnischen Meisterlabore verbringen heute einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit mit Dokumentations-, Nachweis- und Verwaltungspflichten. Jede Stunde, die nicht für die Versorgung von Patientinnen und Patienten oder die Ausbildung von Fachkräften zur Verfügung steht, belastet unsere Betriebe unnötig. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass die Bundesregierung den Bürokratieabbau nun zur politischen…

  • Medizintechnik

    Gesundheitshandwerke setzen erfolgreiche Kooperation fort

    Die Arbeitsgemeinschaft der Gesundheitshandwerke führt ihre erfolgreiche Zusammenarbeit konsequent fort: Im Rahmen der diesjährigen Klausurtagung unterzeichneten die fünf beteiligten Verbände eine neue fünfjährige Kooperationsvereinbarung für den Zeitraum 2027 bis 2031 und setzen damit ein starkes Signal für Geschlossenheit und Verlässlichkeit. In einer Zeit tiefgreifender Veränderungen im Gesundheitswesen, wachsender demografischer Herausforderungen und zunehmender Anforderungen an eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige Versorgung kommt der engen Abstimmung der Gesundheitshandwerke eine besondere Bedeutung zu. Die beteiligten Verbände wollen ihre Kräfte auch künftig bündeln, um die Belange der Betriebe entschlossen zu vertreten und zugleich die Versorgung von Millionen Patientinnen und Patienten in Deutschland nachhaltig zu sichern. Diese Kooperation ist umso notwendiger angesichts der dichten Stakeholder-Struktur in…

  • Medizintechnik

    GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz gefährdet zahntechnische Versorgung und mittelständische Strukturen

    Der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) kritisiert zentrale Regelungen im Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG). In seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf warnt der VDZI vor erheblichen Folgen für die zahntechnische Versorgung, die wirtschaftliche Stabilität zahntechnischer Betriebe und die Versorgungssicherheit der Patienten. Der VDZI erkennt die Notwendigkeit an, die finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung nachhaltig zu sichern. Gleichzeitig mahnt der Verband an, dass die vorgesehenen Maßnahmen die Zahnersatzversorgung in dramatischer Weise belasten würden, obwohl dieser Versorgungsbereich seit Jahren unterdurchschnittlich zur Ausgabenentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung beiträgt. Dies bewertet der VDZI als unverhältnismäßig. „Die geplanten Regelungen treffen einen Versorgungsbereich, der durch Prävention, Qualität und Wirtschaftlichkeit seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Stabilität des…

  • Ausbildung / Jobs

    Die Anmeldung für den Wettbewerb der Auszubildenden zum Zahntechniker ist eröffnet!

    Der „Gysi-Preis“ des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) startet in die nächste Runde. Junge Talente aus der Zahntechnik können sich zum 21. Ausbildungswettbewerb „Gysi-Preis“ bewerben. Der Wettbewerb für Auszubildende im 2., 3. oder 4. Lehrjahr in einem gewerblichen Labor wurde erstmals 1979 ausgeschrieben. Seit 2001 findet der Gysi-Preis alle zwei Jahre zur Internationalen Dental-Schau (IDS) statt. Je nach Ausbildungsjahr erhalten die Bewerber eine am Ausbildungs-Rahmenplan orientierte Aufgabe. Jede Wettbewerbsarbeit wird von zwei unabhängigen Jury-Mitgliedern anonym bewertet. Die Bewertung erfolgt nach den Kriterien Passgenauigkeit, Funktion, Ästhetik sowie die fachlich korrekte Umsetzung der geforderten Aufgabe. Neben der klassischen Zahntechnik begleiten Scanner, Mehrachs-Fräsmaschinen und 3-D- Drucker bereits seit einigen Jahren das Zahntechniker-Handwerk und mit…

  • Medizintechnik

    Zahnersatz darf nicht zum Luxus werden.

    Der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) kritisiert die im Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (BStabG) vorgesehenen Maßnahmen zur Begrenzung der Ausgaben im Gesundheitswesen. Dazu zählt insbesondere die geplante Kürzung der Festzuschüsse für Zahnersatz um 10 Prozentpunkte. Die Maßnahme würde die finanzielle Belastung der Patienten deutlich erhöhen und den Zugang zu einer notwendigen zahnmedizinischen Versorgung erschweren. „Eine pauschale Absenkung der Festzuschüsse verlagert die Kosten der Versorgung einseitig auf die Versicherten“, erklärt VDZI-Präsident Dominik Kruchen, „Zahnersatz ist keine optionale Leistung, sondern medizinisch notwendig. Wenn der Eigenanteil steigt, wächst das Risiko, dass notwendige Behandlungen hinausgezögert oder ganz unterlassen werden.“ Darüber hinaus sieht der Referentenentwurf vor, Vergütungssteigerungen künftig strikt…

  • Firmenintern

    VDZI kritisiert Empfehlungen der FinanzKommission Gesundheit

    Der Verband Deutscher Zahntechniker Innungen (VDZI) kritisiert die Reformempfehlungen der Finanzkommission Gesundheit. Die Zielstellung, Ausgaben zu reduzieren, sollte dort verfolgt werden, wo Kostensteigerungen und hohe Einsparungspotenziale zu finden sind. Die Fokussierung auf eine einnahmenorientierte Ausgabenpolitik ist grundsätzlich nachvollziehbar. Für eine wirtschaftlich auskömmliche Leistungserbringung braucht es jedoch zwingend Vergütungsstrukturen, die die realwirtschaftlichen Preissteigerungen über alle Kostenarten wie beispielsweise Personal, Materialien, Energie oder Ähnliches ausreichend abbilden. Der bisherige Rechtsrahmen zwingt das Zahntechniker-Handwerk schon jetzt, Vergütungsvereinbarungen zu akzeptieren, welche bereits mit der jahresspezifischen Grundlohnsummenentwicklung unterhalb der real angefallenen Kostensteigerungen liegen. Auf diese ohnehin unzureichenden Steigerungsraten zusätzlich einen „Zwangsrabatt“ in Form eines Abschlags von einem Prozent vorzuschlagen riskiert, dass sich zunehmend zahntechnische Betriebe von…

  • Medizintechnik

    Zahntechnik plus 2026 wächst deutlich und setzt Impulse für die Branche

    Mit einem vielfältigen Kongressprogramm, einer ausgebuchten Industrieausstellung und neuen Veranstaltungsformaten hat die Zahntechnik plus ihre Rolle als Treffpunkt des Zahntechnikerhandwerks etabliert. Am 6. und 7. März 2026 kamen 2.100 Inhaber und Manager von Dentallaboren, Zahntechniker sowie Auszubildende im Congress Center Leipzig (CCL) zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen der Branche auszutauschen und sich fachlich fortzubilden. Gleichzeitig nutzte der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) die Veranstaltung, um sein 70-jähriges Jubiläum mit der Branche zu feiern und ein klares Statement in Richtung Gesundheitspolitik zu setzen. „Die Zahntechnik plus hat sich erneut als wichtiger Treffpunkt unseres Handwerks bestätigt“, sagt Dominik Kruchen, Präsident des Verbands Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI). „Dass wir hier unser 70-jähriges Verbandsjubiläum feiern…

  • Medizintechnik

    Leipziger Erklärung zur Bedeutung der Zahnersatzversorgung für die Mundgesundheit in Deutschland

    Die Delegierten des Verbandes Deutscher Zahntechniker Innungen (VDZI) haben im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am Vortag des Branchentreffs Zahntechnik plus in Leipzig eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Anlässlich des 70-jährigen VDZI-Jubiläums bekennen sich die VDZI-Mitgliedsinnungen damit zur zentralen Verantwortung für die Mundgesundheit der Bevölkerung in Deutschland. Im Rahmen der diesjährigen Zahntechnik plus feiert der VDZI feiert sein besonderes Jubiläum. Am 25. August 1956 wurde der Bundesinnungsverband in Augsburg gegründet.   Die „Leipziger Erklärung zur Bedeutung der Zahnersatzversorgung für die Mundgesundheit in Deutschland“ im Wortlaut: „Der VDZI vertritt die beruflichen und wirtschaftlichen Interessen des Zahntechniker-Handwerks und unterstützt die Mitgliedsinnungen in der Erfüllung ihrer gesetzlichen und satzungsmäßigen Aufgaben. Auf Bundesebene gestaltet er die politischen und…

  • Medizintechnik

    Zahntechnik plus 2026: Das Zahntechniker-Handwerk bezieht Position

    Technologische Umbrüche, neue Versorgungsstrukturen und wirtschaftlicher Druck stellen das Zahntechniker-Handwerk vor grundlegende Herausforderungen. Die Zahntechnik plus 2026 nimmt diese in den Fokus und versammelt die Branche vom 6. bis 7. März in Leipzig. 109 Aussteller präsentieren Lösungen und Innovationen für den Laboralltag. Ein interaktives Messeprogramm und ein zweitägiger Kongress bieten erstklassige Fortbildung, fördern den Austausch und geben konkrete Orientierung für die betriebliche Praxis. „Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen freuen wir uns sehr auf die dritte Zahntechnik plus“, so Dominik Kruchen, Präsident des Verbandes Deutscher Zahntechniker Innungen (VDZI). „2026 ist für uns ein besonderes Jahr, denn der VDZI wird 70 Jahre alt. Dieses Jubiläum nehmen wir zum Anlass, zentrale Zukunftsfragen unseres Handwerks…

  • Medizintechnik

    VDZI begrüßt klares Meinungsbild für einen Beibehalt der Zahnersatzversorgung als Leistungsbestandteil der gesetzlichen Krankenkassen

    Der Verband Deutscher Zahntechniker Innungen (VDZI) weist die am Wochenende öffentlich gewordenen Vorschläge des CDU-Wirtschaftsrates zur Einschränkung gesetzlicher Leistungen bei zahnärztlichen Behandlungen und Zahnersatz entschieden zurück. Einschnitte in diesem sensiblen Versorgungsbereich würden nicht nur Patientinnen und Patienten massiv belasten, sondern auch die flächendeckende, qualitativ hochwertige dentalmedizinische Versorgung in Deutschland gefährden. „Zahnbehandlungen und Zahnersatz sind keine Luxusgüter, sondern elementarer Bestandteil der medizinischen Grundversorgung“, betont VDZI-Präsident Dominik Kruchen. Wer diese Leistungen aus der solidarischen Finanzierung herauslöse oder weiter beschneide, nehme bewusst in Kauf, dass sich soziale Ungleichheiten im Gesundheitswesen weiter verschärfen. Vor diesem Hintergrund begrüßt der VDZI ausdrücklich die zeitnahe Positionierung von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, die sich in der laufenden Diskussion deutlich gegen…