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Geschäftsideen für Start-ups und den Mittelstand

Ob eine neue Mietplattform, über die Kunden für einen bestimmten Zeitraum Gebrauchsgegenstände buchen können, ein personalisierter Geschenkservice, eine digitale Lösung zur Präsentation von Immobilien oder eine Internet-Plattform, auf der Existenzgründer und Finanz- sowie Beratungspartner zusammenkommen können: 18 Studierende der Betriebswirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen der Hochschule Aalen präsentierten im INNO-Z ihre innovativen Geschäftsideen und entwickelten dazu die entsprechenden Geschäftsmodelle.

„Wir machen das jetzt seit dem Jahr 2002 und haben in dieser Zeit insgesamt sicher schon über 400 Konzepte erarbeitet“, erläutert Dozent und Betreuer Prof. Dr. Holger Held. Und tatsächlich haben sich aus dieser Vorlesung beziehungsweise diesem Praxisprojekt heraus schon zahlreiche „echte“ Unternehmensgründungen ergeben, so Held.

Die Geschäftsideen waren breit gestreut. Besonders überzeugten aber die Konzepte für ein langanhaltendes und aluminiumfreies Deodorant in Pulverform sowie ein Food-Konzept, das kleine und mittlere Unternehmen im Umkreis mit Frühstück, Mittagessen, Smoothies und Snacks beliefert.

Unterstützung von Experten aus der Praxis

Zu dieser Einschätzung kam eine Experten-Jury, die die Präsentationen der Teams intensiv begutachtete. Robin Pfaffenbauer von der KSK Ostalb und Michael Kohn von der VR-Bank Ostalb brachten hierbei ihre Bank-Expertise und die Erfahrungswerte aus der Unternehmenskundenberatung ein. Frank Reinhart von der gleichnamigen Steuerberatungskanzlei aus Aalen nahm die Rolle des Steuerberaters ein. Das Gesamtniveau der Arbeiten war beeindruckend, da waren sich alle drei einig: „Wir wären froh, wenn wir immer solch gut ausgearbeitete Konzepte in der Praxis hätten, wo es teilweise bei der Finanzierung um richtig hohe Summen geht“.

Christian Kling, Leiter der Gründungsinitiative stAArt-UP!de der Hochschule Aalen, und Held zeichneten sich verantwortlich für die konzeptionelle und theoretische Begutachtung der Konzepte.

Aktive Gründerszene in Aalen

Ein positives Fazit zog auch Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer des Innovationszentrums Aalen: „Dass wir das Ganze wieder im Innovationszentrum durchgeführt haben, freut mich sehr und bestätigt erneut den Kerngedanken, über die Nähe zur Hochschule ein effektives Gründermilieu aufzubauen. Davon profitieren Start-ups, die schon da sind, aber auch neue Teams, die von den Erfahrungen der anderen profitieren können. Und letztlich profitiert auch der Standort Aalen und die ganze Region von solchen Aktivitäten.“

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