Kunst & Kultur

Qualifiziert und unabhängig

­Für den Deutschen Jugendliteraturpreis werden jährlich rund 600 Neuerscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur eingereicht. Wer es auf die Nominierungsliste schafft oder sogar ausgezeichnet wird, darüber entscheiden drei unabhängige Gremien: die Kritiker-, die Jugend- und die Sonderpreisjury. Der Vorstand des Arbeitskreises für Jugendliteratur (AKJ) hat nun die Jurys ab 2021 neu gewählt und die Preisstifterin Bundesministerin Dr. Franziska Giffey hat diese ins Amt berufen.

Alle Jurorinnen und Juroren zeichnen sich durch eine hohe fachliche Qualifikation aus. Sie bringen unterschiedliche berufliche Hintergründe mit, sodass sich eine ausgewogene Juryzusammensetzung aus den Bereichen Wissenschaft, Schule, Bibliothek, Buchhandel, Journalismus und Leseförderung aus allen Teilen Deutschlands ergibt. Auch die Leseclubs der Jugendjury bilden durch die Anbindung an unterschiedliche Institutionen eine breite Vielfalt ab.

Die Kritikerjury steht 2021/2022 unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Karin Vach. Sie ist Professorin für Literaturdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur und bereits seit 2017 Mitglied der Kritikerjury, bislang als Jurorin für die Sparte Jugendbuch. Weitere Mitglieder der Kritikerjury sind:

  • Kategorie Bilderbuch: Christiane Benthin (Dozentin für Kinder- und Jugendliteratur und frühe Literacy-Bildung, Pädagogische Akademie Elisabethenstift Darmstadt), Stefanie Hetze (Inhaberin der Buchhandlung Dante Connection, Berlin)
  • Kategorie Kinderbuch: Rebekka Putzke (Lektorin für Kinder- und Jugendliteratur, Städtische Bibliotheken Dresden), Dr. Michael Stierstorfer (Gymnasiallehrer, Icking)
  • Kategorie Jugendbuch: Ulrike Schönherr (Bibliothekarin, Stadtbücherei Delmenhorst), Prof. Dr. Dieter Wrobel (Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur, Universität Würzburg)
  • Kategorie Sachbuch: Dr. Renate Grubert (Referentin und Fachjournalistin, Teltow), Dr. Marlene Zöhrer (Redakteurin und Rezensentin, wissenschaftliche Mitarbeiterin, LMU München)

Die sechs Leseclubs der Jugendjury 2021/2022 setzen sich aus drei neuen und drei erfahrenen Leseclubs zusammen. Für Innovation sorgen: der cg Leseclub des Clavius Gymnasiums (Bamberg, Bayern), die Bücherfresser der Buchhandlung Buchpalast (München, Bayern) und der Rabenclub der Buchhandlung Ravensbuch (Ravensburg, Baden-Württemberg).
Für Kontinuität stehen: Die LesArtigen des Berliner Zentrums für Kinder- und Jugendliteratur LesArt (Berlin), der Leseclub des Friedrich-Spee-Gymnasiums (Trier, Rheinland-Pfalz) und der SAS Lesezeichenclub der St. Angela Schule (Königstein, Hessen).

Die Sonderpreisjury 2021 wird mit den Auszeichnungen "Gesamtwerk" und "Neue Talente" die Leistungen von deutschen Übersetzerinnen und Übersetzern würdigen. Entsprechend qualifizieren sich auch die Juroren der Sonderpreisjury durch Expertise auf diesem Gebiet:

  • Mahmoud Hassanein (wissenschaftlicher Mitarbeiter, Johannes Gutenberg-Universität Germersheim, Autor und Übersetzer, Mannheim)
  • Felix Pütter (Redakteur Tralalit – Plattform für übersetzte Literatur, Hamburg)
  • Dr. Hadassah Stichnothe (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Bremen)

       ­­­­­Alle Jurys sind ehrenamtlich tätig. Die Amtszeiten der Kritiker- sowie der Jugendjury umfassen jeweils zwei Preisjahre und können maximal um eine weitere Amtszeit verlängert werden.
Die Sonderpreisjury zeichnet im jährlichen Wechsel deutsche Übersetzer, Illustratoren oder Autoren aus und wird jedes Jahr neu gewählt. Alle Jurymitglieder haben nun ihre Arbeit aufgenommen und werden erstmals zur Leipziger Buchmesse 2021 ihre Auswahl für den Deutschen Jugendliteraturpreis präsentieren.

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