Energie- / Umwelttechnik

Unter die Räder geraten

Im Berliner Süden geriet Mäusebussard vermutlich in einen Verkehrsunfall und zog sich dabei eine Beinverletzung zu. Sein Genesungsprozess schreitet schnell voran, sodass er voraussichtlich in den nächsten Wochen wieder ausgewildert werden kann.

Immer wieder kommt es auf Berliner Straßen zu Zusammenstößen zwischen Autos und Mäusebussarden, da sich die Greifvögel regelmäßig von am Straßenrand liegenden Kadavern und Beuteresten ernähren. Ende März wurde unser Pflegling des Monats an einer Bundesstraße im Süden Berlins mit einer Beinverletzung aufgefunden, die wahrscheinlich auf einen solchen Verkehrsunfall zurückzuführen ist.

"Der Bussard zog sich bei dem Aufprall eine Oberschenkelfraktur zu, die in der Kleintierklinik der Freien Universität Berlin behandelt wurde", erklärt Marc Engler, Greifvogelexperte und Mitarbeiter der NABU-Wildvogelstation. Seit dem 30. April 2020 wird der erst einjährige Greifvogel von den Tierpfleger*innen der NABU-Wildvogelstation versorgt. Engler ist optimistisch: "Glücklicherweise verläuft die Genesung bisher sehr zufriedenstellend. Wenn er sich weiterhin so schnell von seiner Beinverletzung erholt, steht der baldigen Auswilderung des Mäusebussards mit dem auffallend hellen Federkleid nichts im Weg". Unter Greifvögeln gibt es bei Mäusebussarden eins der größten Farbspektren. Ihre Gefiederfarbe variiert stark und kann von dunkelbraun über verschiedene Zwischenmorphen bis schneeweiß reichen.

Die Versorgung von verletzten Wildvögeln ist zeit- und personalaufwendig. Momentan herrscht Hochsaison und die Tierpfleger*innen der Wildvogelstation haben alle Hände voll zu tun. Sie können diese berlinweit einmalige Einrichtung mit einer Spende oder einer Patenschaft unterstützen.

Mehr zur Wildvogelpatenschaft finden Sie hier.

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