Finanzen / Bilanzen

Rethink Data Bericht von Seagate zeigt, dass 68 Prozent der Daten, die Unternehmen zur Verfügung stehen, nicht genutzt werden

Seagate Technology, ein weltweit führender Anbieter von Datenmanagementlösungen, stellt seinen Bericht „Rethink Data: Bessere Nutzung von mehr Unternehmensdaten – vom Netzwerkrand bis hin zur Cloud“ vor. Der Bericht basiert auf den Ergebnissen einer von Seagate in Auftrag gegebenen und vom Marktforschungsunternehmen IDC durchgeführten Studie, bei der weltweit 1.500 Führungskräfte von Unternehmen befragt wurden. Er zeigt die aktuell dringendsten Herausforderungen im Bereich der Datenverwaltung und entsprechende Lösungen auf. Die Datenmenge, die Unternehmen zur Verfügung steht und ungenutzt bleibt, beläuft sich laut dem Bericht auf 68 Prozent.

„Der Bericht und die Studie verdeutlichen, dass erfolgreiche Unternehmen effiziente Lösungen zur Bewältigung großer Datenmengen benötigen“, sagt Dave Mosley, CEO von Seagate. „Der Mehrwert, den ein Unternehmen aus Daten gewinnen kann, wirkt sich direkt auf den Unternehmenserfolg aus.“

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie

  • Die Bedeutung der Datenverwaltung nimmt mit steigendem Datenvolumen immer weiter zu. IDC prognostiziert, dass Unternehmensdaten im Laufe der kommenden zwei Jahre jährlich um 42,2 Prozent anwachsen werden.
  • Lediglich 32 Prozent der Daten, die Unternehmen zur Verfügung stehen, werden tatsächlich genutzt. Die restlichen 68 Prozent bleiben ungenutzt.
  • Zu den fünf größten Hürden bei der Nutzung von Daten zählen: 1) Nutzbarmachung erfasster Daten, 2) Speicherverwaltung erfasster Daten, 3) Gewährleistung der Erfassung von erforderlichen Daten, 4) Gewährleistung der Sicherheit von erfassten Daten und 5) Bereitstellung der verschiedenen Silos erfasster Daten.
  • Die Verwaltung von Daten in der Multi-Cloud sowie in der Hybrid-Cloud zählt für Unternehmen zu den voraussichtlich größten Herausforderungen der nächsten zwei Jahre.
  • Zwei Drittel der Befragten berichteten über unzureichende Datensicherheit. Bei jeder Diskussion über eine effiziente Datenverwaltung spielt sie daher eine entscheidende Rolle.

Der Bericht benennt das fehlende Bindeglied der Datenverwaltung: Datenoperationen oder DataOps. IDC bezeichnet DataOps als „die Disziplin, die eine Verbindung zwischen Datenerstellern und Datennutzern herstellt“. Die Mehrheit der Befragten bewertetet DataOps als „sehr“ bzw. „extrem“ wichtig, jedoch gaben nur 10 Prozent der Unternehmen an, DataOps unternehmensweit implementiert zu haben. Die Studie zeigt, dass DataOps neben anderen Datenverwaltungslösungen nachweislich zu besseren Geschäftsergebnissen führt. DataOps fördert Kundentreue, Umsatz und Gewinn sowie Einsparungen und führt zu einer ganzen Reihe weiterer Vorteile.

„Die Ergebnisse dieser Studie verdeutlichen, dass mehr als zwei Drittel der verfügbaren Unternehmensdaten brach liegen. Diese Erkenntnis erscheint zunächst beunruhigend“, so Phil Goodwin, IDC Research Director und leitender Analyst der Studie. „Tatsächlich aber zeigen sie uns, wie viele Möglichkeiten und welches Potenzial Unternehmen bereits in greifbarer Nähe zur Verfügung stehen. Unternehmen, die den Wert ihrer Daten nutzen können – unabhängig davon, ob sich die Daten im Rechenzentrum, in der Cloud oder am Netzwerkrand befinden – sind in der Lage, sich auf dem Markt einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.“

Im Rahmen der Studie wurden 1.500 Personen befragt: 500 in der Region Asien-Pazifik und Japan, 475 in Europa, 375 in Nordamerika und 150 in China.

Weitere Informationen zum Rethink Data Report finden Sie hier.

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