Bildung & Karriere

Krankenpflegehilfe: Perfekter Einstieg in den Pflegeberuf

Heute haben 25 Frauen und Männer ihre einjährige Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer (KPH) im Bildungszentrum der Westküstenkliniken in Heide begonnen. Mit der staatlich anerkannten Ausbildung  legen die Absolvent*innen die Basis für eine weitere Karriere im Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung. Der Ausbildungsgang wird erstmalig in Heide angeboten.
 
Eine Karriere in der Pflege verspricht nicht nur eine hohe gesellschaftliche Anerkennung sondern auch gesicherte berufliche Chancen. Wohl auch deswegen hatten die Westküstenkliniken keine Probleme, in kürzester Zeit alle 25 Plätze des neu geschaffenen Ausbildungsgangs zu besetzen. Die Nachfrage ging weit darüber hinaus.
 
„Die Pflege ist ein attraktiver Beruf mit sicheren Berufsaussichten und guten Karrieremöglichkeiten. Und eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe bietet gerade Menschen mit einem Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) hervorragende Möglichkeiten für den Einstieg in den Pflegeberuf“, sagt die Leiterin der Schule für Pflegeberufe am Bildungszentrum der Westküstenkliniken, Mareike Eckstein.
 
Die Schulleiterin freut sich, dass gleich beim ersten Mal alle 25 Plätze besetzt werden konnten. Denn der Ausbildungsgang wird in diesem Jahr erstmalig angeboten, nachdem die Landesregierung die entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen dafür geschaffen hatte. Im vergangenen Jahr hatten die Westküstenkliniken in Kooperation mit der DRK-Akademie bereits Altenpflegehelfer*innen ausgebildet.
 
In der einjährigen Vollzeitausbildung werden die Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege vermittelt, so dass Absolvent*innen die examinierten Pflegekräfte auf den Stationen im Krankenhaus unterstützen und damit entlasten können.
 
Im Anschluss an die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung können die Absolvent*innen dann noch die dreijährige Ausbildung als examinierte Gesundheits- und Pflegefachkraft anschließen, für die ohne Helferausbildung mindestens ein Mittlerer Schulabschluss gefordert wird.
 
Mareike Eckstein sagt daher: „Die Ausbildung ist für alle attraktiv, die gerne mit Menschen zusammenarbeiten, Interesse an Pflege und Medizin haben und sich berufliche Perspektiven eröffnen wollen. Aber auch für all jene, die schon als un- oder angelernte Kräfte in der Pflege gearbeitet haben oder arbeiten, bietet der neue Ausbildungsgang Chancen, sich weiter zu qualifizieren.“
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