Medizintechnik

Impfstoff-Kühlung weitergedacht: technotrans entwickelt nachhaltige Mehrzonen-Lösung

Sicherheit und Energieeffizienz miteinander vereint: Die technotrans SE hat mit dem ECOtec.cold storage eine neue Tieftemperatur-Containerlösung für die Impfstofflagerung entwickelt. Die Besonderheit liegt in einem effizienten Mehrzonen-System, bestehend aus einem Tieftemperaturlagerraum mit minus 80 Grad Celsius und einer Zone mit individuell gestaltbarer minus Temperatur – zum Beispiel minus 20 Grad Celsius. Da es sich bei diesen Räumen jeweils um isolierte Zellen handelt, verhindert das Konzept so einen unerwünschten Feuchteeintrag in die Tiefkühlzelle und spart dank geringerer Temperaturunterschiede deutlich Energie ein. Der wesentliche Vorteil dieses Konzeptes liegt jedoch in der Individualität: In einem einzigen Lagerraum können Impfstoffe unterschiedlichster Hersteller mit den jeweils für dieses Mittel optimalen Temperaturen sicher und stabil gelagert werden.

„Der ECOtec.cold storage verbindet technische Notwendigkeiten mit einem nachhaltigen Konzept. Mit dieser Lösung bieten wir Anwendern ein schnell verfügbares und sofort einsetzbares Gerät für den mobilen und stationären Einsatz – auch als individuelle Ausführung“, sagt Thomas Imenkämper, Geschäftsführer der Reisner Cooling Solutions. Das Tochterunternehmen der technotrans SE fertigt die Container als schlüsselfertiges Komplettsystem inklusive integrierter Kältetechnik, Verrohrung, Verkabelung, modernster SPS Steuerungs- und Überwachungstechnik mit hohem Sicherheitsstandard und Datenaufzeichnung sowie der Möglichkeit zur Fernsteuerung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen setzt technotrans dabei auf eine redundante Ausführung der integrierten Kältetechnik. Anwender profitieren dadurch von einer ausgesprochen hohen Betriebssicherheit, da die redundanten Komponenten im potenziellen Störfall die Funktionsfähigkeit des Systems und somit auch die optimale Lagerung der Impfstoffe sicherstellen.

Das technotrans-Konzept zeichnet sich zudem durch eine geringe Geräuschemission aus, die eine Aufstellung im Klinikbereich und in Wohngebieten ermöglicht. Gefertigt werden die Container unter anderem in einer neuen 2.000 m² großen Produktionshalle, welche eigens für die parallele Fertigung mehrerer Container gestaltet und mit Schwerlastkrantechnik ausgestattet ist.

„Wir sind vorbereitet, um mit diesem Produkt unseren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie zu leisten und stehen bereits mit potenziellen Kunden in Kontakt“, betont Michael Finger, Vorstandssprecher der technotrans SE. „Dank unserer langjährigen technologischen Erfahrung und Lösungskompetenz begegnen wir den aktuellen Herausforderungen nicht nur mit einem zuverlässigen Containersystem. Wir schaffen durch das nachhaltige Konzept echte Mehrwerte für Anwender auch über die derzeitige Impfkampagne hinaus.“

Über technotrans SE

Die technotrans-Unternehmensgruppe produziert, vertreibt und modernisiert Anwendungen aus dem Bereich Flüssigkeiten-Technologie. Ihre Kernkompetenzen umfassen die Kühlung, Temperierung, Filtration sowie Sprüh- und Dosiertechnik. Mit 17 Standorten ist das Unternehmen aus Sassenberg im Münsterland auf allen wichtigen Märkten weltweit präsent. Die Gruppe ist in die Segmente Technology und Services untergliedert. Mittels Produktinnovationen und gezielten Zukäufen erschließt sich die Unternehmensgruppe kontinuierlich neue Branchen. Hierzu zählen sowohl Laserindustrie, Kunststoffverarbeitung, Werkzeugmaschinen als auch Industrie-, Stanz- und Umformtechnik, Batterie und Umrichter, Halbleiter, Elektromobilität und Medizin- und Scannertechnik. Darüber hinaus bietet technotrans ein breites Portfolio an Service- und Dienstleistungen an, das unter anderem Ersatzteile, Installationen, Wartung und technische Dokumentationen umfasst. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 207,9 Mio. Euro.

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