Freizeit & Hobby

Ab in den Skatepark: Keep on rolling

Skateboarding lebt von seiner Vielfältigkeit der Ausführung von Manövern auf unterschiedlichem Gelände. Wer sein Board beherrscht und sportlich fit ist, sucht häufig die Herausforderung im Skatepark. Städte und Gemeinden haben erkannt, wenn öffentliche Flächen gezielt zum Sport zur Verfügung gestellt werden, findet das Freizeitvergnügen kanalisiert statt. Natürlich sind Betreiber solcher Anlagen wie Skateranlagen für den einwandfreien Zustand verantwortlich. Was es für Nutzer zu beachten gibt, erklärt Roland Zwickl, Ingenieur und Spielplatzexperte bei TÜV SÜD Product Service in München.

Je schöner das Wetter wird, umso mehr Jugendliche bevölkern wieder die Skateparks, um Sprünge, coole Manöver und steile Kurven auf ihren Boards zu üben. Was für Zuschauer spektakulär aussieht, setzt für die Fahrer einiges an Können voraus. Die Körperschwerpunktkontrolle funktioniert nur mit Akrobatik, Gleichgewichtssinn, Körperspannung, Koordination und Sprungkraft. Bis es soweit ist, gehen viele Stunden an Übung voraus. Erst wer sicher auf dem Brett steht, Kurven fahren und bremsen kann, sollte sich in einem Skatepark versuchen. Diese Parks bergen aber auch ein Unfallrisiko. Der beste Schutz ist eine realistische Selbsteinschätzung des Könnens und die Aneignung der nötigen Fahrfertigkeiten. Zu mehr Sicherheit trägt die passende Schutzausrüstung mit Helm, Knie- und Handgelenkschonern bei.

Skateparkausstattung

Die Halfpipe ist wohl der bekannteste Begriff, geübte Skaterinnen und Skater werden aber auch Ausschau nach Rails, Curbs, Ledges und Mini-Ramps halten. Dies sind Nachbildungen von Bordsteinen, Treppen, Simsen oder Schienen, über die mit dem Board gefahren werden. Ein Skaterpark bietet meist verschiedene Varianten und Schwierigkeitsgrade an.

Nützliche Hinweise auf geprüfte Sicherheit

Eine regelmäßige Kontrolle von Skateparks senkt die Unfallgefahr deutlich. Dazu Roland Zwickl: „Für die Betreiber sind turnusmäßige Inspektionen der Anlage unumgänglich. Sämtliche Flächen sind von Müll sauber zu halten und eine Hinweistafel mit den wichtigsten Grundregeln sorgt für angemessenes Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer.“

Der erste Blick sagt oft schon viel über eine Anlage aus. Auf einem vielgenutzten Skatepark liegt kein Müll, Bahnen und Boden sind frei von Unrat und die Elemente sind fest verankert ohne lose Teile oder lockere Schrauben. Dennoch sollten die Skater Ausschau halten, ob es beispielsweise gefährliche Kanten oder Ecken gibt, an denen sie sich verletzen könnten. „Öffentliche Anlagen sind Wind und Wetter ausgesetzt und müssen auch aus diesem Grund von unabhängigen Prüfinstituten im Auftrag der Kommunen geprüft werden“, erklärt der Experte. „Wer Beschädigungen an der Anlage entdeckt, sollte umgehend die zuständigen Betreiber – meist Gemeinden oder Städte – informieren.“

Merkmale einer gesicherten Anlage

Beträgt die mögliche Absturzhöhe mehr als einen Meter, so sind Absturzsicherungen von mindestens 1,2 Metern Höhe erforderlich. Auf Curbs oder Ledges sollten Kantenschutzprofile angebracht sein. Freistehende Elemente sollten rundum einen zwei Meter hindernisfreien Sicherheitsbereich haben.

TÜV SÜD-Experten beraten und unterstützen Betreiber von Skateparks mit umfassenden Prüfungen nach DIN EN 14974. Darin sind drei Arten von Kontrollen geregelt. Diese werden in unterschiedlichen Zyklen ausgeführt. Die Betreiber oder eine verantwortliche Person sorgen für eine wöchentliche Sichtkontrolle. Als weiterer regelmäßiger Test fungiert die Funktionskontrolle. Sie steht alle ein bis drei Monate an und wird ebenfalls vom Betreiber oder von einer sachkundigen Person durchgeführt. Experten übernehmen die jährliche Hauptinspektion und zu Beginn der Saison checken Sachkundige die Gebrauchstauglichkeit.

Mit dem passenden Board und der Sicherheitsausrüstung ausgestattet, kann es auch losgehen. Skateparks stehen zur kostenfreien Nutzung zu vom Betreiber festgelegten Betriebszeiten zur Verfügung. An stark frequentierten Tagen ist gegenseitige Rücksichtnahme ein absolutes Muss für ein reibungsloses Miteinander. Auch das eigene Board sollte immer wieder auf Gebrauchstauglichkeit überprüft werden.

Sicherheitsaspekte im Überblick:

  • Gesamtzustand der Anlage beachten
  • Skate-Elemente einem kritischen Blick unterziehen
  • Board und Sicherheitsausrüstung regelmäßig prüfen

Weitere Informationen: https://www.tuvsud.com/de-de/branchen/konsumgueter-und-handel/spielplatzpruefung

Über die TÜV SÜD AG

Im Jahr 1866 als Dampfkesselrevisionsverein gegründet, ist TÜV SÜD heute ein weltweit tätiges Unternehmen. Mehr als 25.000 Mitarbeiter sorgen an über 1.000 Standorten in rund 50 Ländern für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, technische Innovationen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Erneuerbare Energien sicher und zuverlässig zu machen. [url=http://www.tuvsud.com/de]www.tuvsud.com/de[/url]

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

TÜV SÜD AG
Westendstraße 199
80686 München
Telefon: +49 (89) 5791-0
Telefax: +49 (89) 5791-1551
http://www.tuvsud.com/de

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel