Kunst & Kultur

Dummheit des Jahres 2021 gesucht

Die Dummheit stirbt nie aus. Dies darf wohl als eine der wenigen sicheren Wahrheiten gelten. In gewissem Sinn war die Aufklärung im 18. Jahrhundert nichts anderes als ein Kampf gegen die Dummheit. Für das Gleimhaus in Halberstadt, das sich als Museum der deutschen Aufklärung versteht, ist die Dummheit daher ein zentrales Thema.

Eine Serie kleiner Kupferstiche des Berliner Künstlers Daniel Chodowiecki trägt den Titel „Modethorheiten“, also Dummheiten der Zeit. Sie zeigt Wunderheiler, Sterndeuter, Sektengründer und Weltuntergangspropheten, die noch im späten 18. Jahrhundert regen Zulauf hatten. Damit wurde deutlich, dass die Aufklärung allenfalls Projektstatus hatte und keineswegs als abgeschlossen anzusehen war.

Ob die Vernunft seither entscheidende Fortschritte gemacht hat, wäre noch sehr die Frage. Die Dummheit scheint zu immer neuen Höchstformen aufzulaufen. Das Gleimhaus beschäftigt sich daher weiterhin mit ihr, will ihr fest ins Auge blicken und die „Dummheit des Jahres 2021“ küren. Hierzu werden Vorschläge mit einer knappen Erläuterung erbeten. Wohl möglich, dass dabei die Verhaltensweisen im Zusammenhang der Pandemie eine besondere Rolle spielen, doch will das Gleimhaus den Beobachtungen des Publikums nicht vorgreifen. Die Aufgabe des Jurors übernimmt der Schriftsteller, Film- und Fernsehmacher und Halberstädter Ehrenbürger Alexander Kluge. Vorschläge für die „Dummheit des Jahres 2021“ sind bis zum 24. Januar per Post oder per E-Mail an das Gleimhaus in Halberstadt zu richten (gleimhaus@halberstadt.de)

 

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