Kunst & Kultur

Premiere am 13. Februar: Janáčeks DIE SACHE MAKROPULOS – in einer Neuproduktion inszeniert von Claus Guth und unter der musikalischen Leitung von Simon Rattle, der damit seinen Janáček-Schwerpunkt an der Staatsoper Unter den Linden fortsetzt

Am Sonntag, den 13. Februar feiert Leoš Janáčeks DIE SACHE MAKROPULOS in der Regie von Claus Guth und unter der musikalischen Leitung von Simon Rattle Premiere. Nach den Opernproduktionen AUS EINEM TOTENHAUS, KATJA KABANOWA und JENŮFA sowie der konzertant aufgeführten »Glagolitischen Messe«, setzt Simon Rattle damit seine künstlerische Auseinandersetzung mit zentralen Werken von Janáček an der Berliner Staatsoper fort. Claus Guth, ebenfalls regelmäßiger Gast an der Staatsoper, kehrt nach dem Erfolg mit der Uraufführung von Beat Furrers VIOLETTER SCHNEE Anfang 2019 mit seinem Team zurück: Étienne Pluss, der für sein Bühnenbild zu VIOLETTER SCHNEE mit dem FAUST-Preis ausgezeichnet wurde, ist erneut für das Bühnenbild verantwortlich, Ursula Kudrna entwirft die Kostüme.

Was bedeutet ewiges Leben und um welchen Preis ist dieser Traum erstrebenswert? Welche Bedeutung hat der Augenblick und die Vergänglichkeit? Wie schaut man mit Distanz auf das Leben und die menschliche Existenz? Während DIE SACHE MAKROPULOS vordergründig ein Kriminalstück rund um einen komplexen Erbschaftsstreit ist, wirft die Oper unter der Oberfläche existentielle Fragen auf. Im Zentrum steht Operndiva Emilia Marty, die als Kind ein Elixier getrunken hat, dass ihr 300 Jahre Leben schenkte. Nun, fast am Ende dieser Zeit, ist sie auf der Suche nach der Rezeptur, um ihr Leben noch einmal zu verlängern.

Die OPUS KLASSIK-Preisträgerin Marlis Petersen gibt ihr Rollendebüt als Emilia Marty. Zum weiteren Ensemble gehören Ludovit Ludha (Albert Gregor), Peter Hoare (Vítek), Natalia Skrycka (Krista), Bo Skovhus (Jaroslav Prus), Spencer Britten (Janek), Jan Martiník (Dr. Kolenatý), Žilvinas Miškinis (Maschinist), Adriane Queiroz (Putzfrau), Graham Clark (Hauk-Šendorf) und Anna Kissjudit (Kammerzofe). Es spielt die Staatskapelle Berlin.

DIE SACHE MAKROPULOS war ursprünglich in den späten 1920er Jahren als deutsche Erstaufführung an der Berliner Staatsoper geplant, was nicht realisiert wurde. Jetzt, fast ein Jahrhundert nach der Uraufführung 1926 in Brünn, ist die Oper erstmals im Haus Unter den Linden zu erleben.

Die Neuproduktion wird von einem Janáček-Kammermusik-Festival am 12. Februar um 15 Uhr sowie 13. Februar um 11 Uhr im Apollosaal begleitet. Es spielen Mitglieder der Staatskapelle Berlin. Darüber hinaus ist im Mai die Publikumspremiere von JENŮFA zu erleben, in der Regie von Damiano Michieletto, dirigiert von Thomas Guggeis, mit Asmik Grigorian in der Titelpartie, die damit ihr Hausdebüt gibt (22, 26., 29. Mai sowie 5. und 10. Juni 2022).

Simon Rattle wird im Februar außerdem das IV. Abonnementkonzert der Staatskapelle Berlin mit Robert Schumanns Oratorium »Das Paradies und die Peri« gestalten, mit zwei Konzerten in Berlin (20./21. Februar) sowie einem Gastspiel in Hamburg (23. Februar).

Am 6. Februar um 11 Uhr gibt es eine Einführungsmatinee zu DIE SACHE MAKROPULOS im Apollosaal. Die kostenlosen Einlasskarten sind online unter www.staatsoper-berlin.de erhältlich.

DIE SACHE MAKROPULOS
VĚC MAKROPULOS

Oper in drei Akten (1926)
Musik und Text von Leoš Janáček nach dem gleichnamigen Schauspiel von Karel Čapek
Premiere am 13. Februar 2021
Weitere Vorstellungen: 16., 19., 22., 25. und 27. Februar

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