Bildung & Karriere

„Beste Arbeit zum Thema Nachhaltigkeit im Tourismus“

Elena Eckert, Studentin im Masterstudiengang „International Studies of Leisure and Tourism M.A.“ an der Hochschule Bremen, verfasste ihre Masterarbeit über die Nachhaltigkeitsbilanzierung des Tourismus in Windhoek/Namibia („Assessment of Sustainable Tourism Development in Windhoek, Namibia“). Bei der Verleihung des DGT-ITB Wissenschaftspreises wurde sie mit ihrer Arbeit in der Kategorie „Beste Arbeit zum Thema Nachhaltigkeit im Tourismus“ ausgezeichnet. DGT steht für: Deutsche Gesellschaft für Tourismuswissenschaft e.V., ITB für: Internationale Tourismusbörse. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Rainer Hartmann, Fakultät Gesellschaftswissenschaften.

Die hochrangig besetzte Jury aus Professorinnen und Professoren sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewerteten insgesamt 22 eingereichte Arbeiten und vergaben Preise in vier Kategorien.

Bereits einen Monat zuvor hatte Elena Eckert für ihre Arbeit  im Rahmen des Young Researchers Forum des Arbeitskreis Tourismusforschung in der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) e.V. den zweiten Preis für die beste Nachwuchsarbeit erhalten.

Über die Masterarbeit:
Die Bewertung der Nachhaltigkeit einer touristischen Destination mit Hilfe von Kriterien und Indikatoren ist eine weit verbreitete Herangehensweise im Bereich der Nachhaltigkeitsbilanzierung. Bei diesem Vorgehen werden jedoch selten die lokalen Umstände in der Destination näher betrachtet und entsprechend in Form einer Anpassung des Erhebungsinstruments berücksichtigt. Das Ziel der Arbeit von Elena Eckert war es daher, am Fallbeispiel der Stadt Windhoek lokale Besonderheiten zu identifizieren und mit Hilfe eines adaptierten Indikatorensets messbar zu machen.

Eine Vielzahl von qualitativ und quantitativ erhobenen Daten bilden die Grundlage für die Bewertung der einzelnen Indikatoren. Basierend auf den Ergebnissen können Aussagen über die nachhaltige Tourismusentwicklung in Windhoek getroffen und Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden. Darüber hinaus wird eine Verfeinerung der Bilanzierungsmethodik für die zukünftige Messung und Bewertung von Nachhaltigkeit in Destinationen mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen entwickelt. Die Ergebnisse der Arbeit verdeutlichen die Notwendigkeit der Anpassung von Messinstrumenten an lokale Begebenheiten und dienen als Grundlage für zukünftige Adaptationsprozesse.

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