Energie- / Umwelttechnik

Donau-Clean-up-Mission in Rumänien: mehr als fünf Bootsladungen Müll pro Tag gesammelt

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– Audi Stiftung für Umwelt, BABOR, Ferry-Porsche-Stiftung und das Green-Start-up everwave reinigen rund um den Earth Day fünf Wochen lang den Olt, einen Nebenfluss der Donau bei Făgăraș
– Rüdiger Recknagel, Geschäftsführer Audi-Umweltstiftung: „Für uns ist jeder Tag ‚Earth Day‘“
– Tilman Flöhr, CTO everwave: „Indem wir unsere Technologien auf Flüssen einsetzen, stoppen wir das Problem direkt an der Wurzel“

Die Audi Stiftung für Umwelt kooperiert bereits im zweiten Jahr infolge mit dem Green-Start-up everwave und dem deutschen Kosmetikhersteller BABOR BEAUTY GROUP, um in Flüssen treibenden Müll einzusammeln und so einen Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt sowie zum Schutz natürlicher Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu leisten. Dieses Jahr beteiligt sich erstmals die Ferry-Porsche-Stiftung als vierter Partner an der Aktion. Das Quartett lässt das Müllsammelboot CollectiX von everwave insgesamt fünf Wochen auf dem Olt rund um Făgăraș aufräumen.

Das Boot verfügt über Sensoren, die Daten zu Menge, Art und Zusammensetzung des Mülls sammeln und auswerten. Das Boot ist bereits acht Tage im Einsatz und hat in dieser Zeit rund 40 Bootsladungen Müll gesammelt, darunter vor allem Plastikflaschen, Tüten und Baumaterialien. „Dieser Müll ist eine Gefahr für Tiere, Mensch und Natur. Er zersetzt sich nur langsam über Zeit und findet dann seinen Weg als Mikroplastik in unsere Meere. Indem wir unsere Technologien auf Flüssen einsetzen, stoppen wir das Problem direkt an der Wurzel“, sagt Tilman Flöhr, CTO (Chief Technical Officer, Technischer Leiter) bei everwave, der die Mission in Rumänien begleitet. Insbesondere Plastikmüll gefährdet das Ökosystem. Kunststoffe zersetzen sich nur langsam und treiben als Mikroplastik mehrere Hundert Jahre im Wasser. Sie werden von Fischen und anderen Flussbewohnern gefressen und schädigen die Natur irreparabel.

Bildungs- und Informationsangebote ergänzen die Aktion. Die vier Partner wollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters über die Folgen von Umweltverschmutzung aufklären und sie dazu ermutigen, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen. Zum Start der Clean-up-Mission auf dem Olt richteten die vier Partner ein gemeinsames Plogging-Event aus – beim Joggen sammeln die Teilnehmer_innen herumliegenden und vom Wind verwehten Müll auf, um ihn fachgerecht zu entsorgen. Am 28. April wollen die vier Partner die Aktion an ihren jeweiligen Heimatstandorten in Ingolstadt, Stuttgart und Aachen wiederholen, um auch dort für die Folgen von Umweltverschmutzung für die Natur zu sensibilisieren.

„Aufklärung und die Weiterentwicklung neuer Technologien für den Umweltschutz sind unser Antrieb“, sagt Rüdiger Recknagel, Geschäftsführer der Audi Stiftung für Umwelt. „Wenn jede_r sich verantwortungsvoll verhält, können wir viele Probleme bereits in einem frühen Stadium erkennen und verhindern. Deshalb setzen wir auf Information und Bildung – und das an allen Tagen im Jahr. Für uns ist jeder Tag ‚Earth Day‘“.

Über die Audi Stiftung für Umwelt
Die Audi Stiftung für Umwelt GmbH ist aktiver Förderer bei der Erforschung neuer Technologien und wissenschaftlicher Methoden für eine lebenswerte Zukunft. Ihr erklärtes Ziel ist, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und Wege für nachhaltiges Handeln zu schaffen und zu fördern. Die Stiftung fokussiert insbesondere auf Förderung und Entwicklung umweltverträglicher Technologien, Maßnahmen zur Umweltbildung sowie auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen. Sie wurde 2009 von der AUDI AG als 100‑prozentige Tochtergesellschaft ins Leben gerufen und ist Teil ihres gesellschaftlichen und umweltpolitischen Engagements.

Über BABOR
Die Marke BABOR ist das Herzstück des deutschen Kosmetikunternehmens BABOR BEAUTY GROUP. Der Familienbetrieb mit Hauptsitz in Aachen steht für Hautpflege im Luxussegment und verfolgt ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele. Durch eine Partnerschaft mit dem Klimaschutz-Dienstleister Climate Partner agiert die Marke bereits klimaneutral. Zusätzlich sollen die eigenen CO2-Emissionen bis 2025 um 50 Prozent reduziert werden. Bis 2023 soll außerdem 30 Prozent weniger Virgin-Plastik verwendet und flüssiges Mikroplastik, wann immer möglich, vermieden werden.

Über everwave
Mithilfe von speziellen Clean-up-Technologien, bestehend aus verankerten Plattformen und künstlich-intelligenten Müllsammelbooten, befreit das Team aus Wissenschaftlern, Maschinenbauern und Marketingexperten Flüsse weltweit von Plastikmüll und will damit den entscheidenden Unterschied machen. Dabei orientiert sich everwave an den 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. Eine entscheidende Säule, die Nummer 17, stellt globale Partnerschaften zur Erreichung der Ziele dar.

Über die Ferry-Porsche-Stiftung
Die 2018 gegründete Ferry-Porsche-Stiftung fördert und initiiert gemeinnützige Projekte in den Bereichen Soziales, Umwelt, Bildung und Wissenschaft, Kultur und Sport. Mit ihrem gesellschaftlichen Engagement will die Stiftung vor allem junge Menschen an den Unternehmensstandorten der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG unterstützen. Namensgeber ist Ferry Porsche, der 1948 die Sportwagenmarke Porsche gründete.

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2– Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.audi.de/wltp

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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